Der Aleksandar Ristic des HVV

Erinnert ihr euch noch an Aleks Ristic, den Fußballtrainer? Eine seiner Besonderheiten war, dass er immer mal wieder dem Linienrichter Schiedsrichter-Assistenten auf Höhe der Trainerbank einen Bonbon zusteckte. Das ganze wirkte nie wirklich wie ein Akt der Bestechung, einfach nur Ristic-Like und eigenartig.

Ich glaube ich habe Ristic‘ Zwilling gesehen. Er fuhr mit mir im Bus.

Kennt ihr diese merkwürdigen Busbegleiter in den roten Jacken? Ich blicke nicht genau welchen Zweck sie erfüllen, zumal die immer nur im Bus herumsitzen (wobei sie brav ihren Sitzplatz räumen, wenn ein Passagier dort sitzen möchte) und mehr oder weniger interessiert durch die Gegend gucken. Jedenfalls stieg neulich ein älterer Herr in den Bus, griff in seine Tasche, holte einen Bonbon heraus, drückte diesen dem – doch etwas verdutzt guckenden – Busbegleiter in die Hand. Danach setzte er sich hin und schaute aus dem Fenster. Keine weitere Interaktion, kein Gespräch, nur die Bonbon-Übergabe. So stelle ich mir das immer vor wenn irgendwo wieder was von Drogendealern in der U-Bahn steht. Nur dass die ihren Stoff vermutlich nicht in der Form mit sich führen.

Ich werde also in den nächsten Tagen mal darauf achten, ob einer der Busbegleiter einem Fahrgast Geld zusteckt 😉 .

Vorweihnachtszeit..

Eigentlich wie jedes Jahr… am Tag vor dem langen Weihnachtswochenende fällt irgendeinem x-beliebigen Kunden noch ein, dass man ja entweder noch Budget hat, was dieses Jahr noch ausgegeben werden sollte oder noch eine Frage hat die unbedingt noch beantwortet werden soll oder einfach so… jedenfalls noch ein Projekt hat.

Heißt wir müssen das ganze programmieren damit dann die Befragten möglichst gestern daran teilnehmen können. Soweit so schlecht. Wirklich nervig wird es natürlich dann, wenn entweder die Dienstleister auf die wir zurückgreifen (müssen) um die Teilnehmer zu unseren Befragungen einzuladen eigentlich schon Feierabend gemacht haben (ist ja fast schon Weihnachten und überhaupt..) oder unsere eigene Technik ein neues, bis vorhin noch unbekanntes Problem entwickelt… (Liebe Grüsse und Danke an meine Lieblings-IT ;-)).

Aber irgendwie schafft man das ganze dann doch immer noch im Zeitrahmen. Wenn jetzt (!) nicht noch was merkwürdiges passiert sollte ich also alles was heute noch gemacht werden muss gemacht haben und kann dann entspannt das Büro für die nächsten fünf Tage verlassen. Hoffentlich.

Autoreparatur IV

Das ist nicht das Jahr des Corsas…Nachdem ich die Sache im September ja brav breitgetreten habe geht’s jetzt unvermittelt weiter. Der Linienbus der bei uns vorbei zur Schule fährt hat dem Corsa den linken Aussenspiegel abgefahren. Nix gemerkt, aber wir haben (*jubel!*) eine Zeugin. Das war letzten Mittwoch und nun warten wir darauf dass die Regulierung soweit fortschreitet, dass wir den neuen Aussenspiegel bekommen (man beachte bitte: an der ein Jahr alten Tür, die letztes Jahr dank Autoradio-Diebstahls erneuert werden musste).
Tags darauf entschließt sich dann der eine Hinterreifen seinen Geist aufzugeben. Auch schön. Und weil der Corsa irgendwie ein komisches Format hat (???) muss die Werkstatt die neuen Reifen erst mal bestellen. „Freitag sind die Reifen da, ich ruf Sie an“. Und siehe da, Freitags gegen 10:00 der Anruf, die Reifen wären da. Super. Ich frage extra noch einmal ausgiebig nach ob ich am Samstag einfach so vorbei kommen kann, und ob ich dann direkt die Reifen drauf bekomme, weil ich am Samstag wenig Zeit hätte und das Auto bräuchte.. „Ja klar, ich trag Sie ein, dann kommen Sie direkt dran“.

Samstags in der Werkstatt… anderer Kollege „Hm, kann ich nix finden, aber so was machen wir auch nicht. Sie können Ihn in 2-3 Stunden abholen“…Und nix war’s mit „mal eben schnell Reifen draufmachen“ …

Und dann wundern sich Werkstätten über ihren schlechten Ruf. Wenn ich mich so an meine Absprachen und Versprechen hielte.. aber das hatte ich ja schon mal gesagt.