Fußballkommentare

Irgendwie braucht es scheinbar keine wirkliche Qualifikation mehr, um heutzutage ein Fußballspiel im Fernsehen kommentieren zu dürfen. Ich weiß gar nicht, ob das früher wirklich anders war, oder mir nur nicht so auffiel. Unabhängig davon geht einiges was uns die Herren am Mikro da erzählen gar nicht!

Beispiel: Ein Spieler versucht mit einem Pass seinen Mitspieler anzuspielen. Nun schießt er dabei allerdings den im Weg stehenden Gegner an, der dann natürlich den Ball bekommt. Was kommt vom Kommentator?

Zu durchsichtig!

Anderes Beispiel: Schuss auf das Tor, der Torhüter bekommt den Ball nicht zu fassen und kann nur abfausten, was dazu führt, dass der Schütze noch eine Chance bekommt, aber vorbei schießt. Was sagt der Kommentar?

Sicher gehalten

Jeder der sich ab und zu mal ein Spiel im Fernsehen anschaut wird so was kennen, und irgendwie kann ich absolut nicht nachvollziehen, wie es dazu kommt. So schwer ist das doch eigentlich nicht? Und wenn einem mal nichts einfällt kann man ja auch vielleicht mal ca. 2 Minuten einfach schweigen, oder? Wir sehen das Bild doch.

Und wieder wünsche ich mir auch bei nicht-Pay-TV einen „Stadionton“-Kanal.

Freizeitbeschäftigungen

Irgendwie erstaunlich, wie leicht manchmal Zeit rum geht, obwohl man nur blöde auf ein sich alle paar Minuten  aktualisierendes Bildchen starrt.

Und offenbar bin ich nicht der Einzige der seinen Spaß daran hat, zuzugucken, wie das neue St. Pauli-Stadion (bzw. die eine neue Kurve) langsam wächst & gedeiht.

Völlig sinnlos eigentlich, aber es ist seit Tagen enorm interessant zu sehen, wie das langsam voran geht, und man freut sich doch irgendwie über jeden “blöden Betonträger” der durchs Bild gehievt wird.

Spannend!

Zweiter erster Eintrag

Manchmal gibt es einen Augenblick im Leben, an dem eine Idee „reif“ ist. Ich habe gerade den Eindruck, das könnte für mein eigenes Blog so sein.
Während der letzten Fußball-WM, eigentlich etwas früher, hatte ich mir schon mal in den Kopf gesetzt mehr oder weniger Regelmäßig sinnlose Gedanken meiner Wenigkeit zu notieren und den Rest der Welt damit nun, zu beglücken.

Hat auch wunderbar funktioniert.

Es gab genau einen Beitrag, welchen ich nicht mal besonders gelungen fand, und ich glaube den hat außer mir genau niemand gelesen. Ich weiß auch gar nicht, ob das hier irgendwen interessiert. Aber – und auch an der Stelle bin ich begeisterter Netizen – muss es ja auch eigentlich gar nicht. Ich fülle hier jetzt sinnlos Speicherplatz mit meinen eigenen, kleinen Beiträgen. Freue mich bestimmt auf und über Feedback, aber ob das hier für irgendwen in welcher Form auch immer relevant ist? Glaube ich nicht.

„Reifen“ war ja übrigens der eigentliche Einstieg in diesen zweiten ersten Eintrag. Ich habe gerade das Gefühl, dass die Blogidee in meinem Kopf gereift ist. Lustigerweise gibt es ja immer initiale Momente für so was, an Orten und zu Zeiten wo man diese nie erwarten würde…
An dieser Stelle danke an E.-M. aus H. die mich daran erinnerte dass ich ja mal Bloggen wollte

Nun denn, die Idee selber was zur Blogosphäre beizutragen ist also gereift. Was heißt das eigentlich? Erwachsen geworden bestimmt nicht, dazu ist es in meinem Kopf glaube ich viel zu wenig erwachsen. Vielleicht hat die Idee einfach lang genug rum gelegen um noch mal aufgehoben zu werden, im Sonnenlicht hin- und her gedreht zu werden, begutachtet zu werden und am Ende eben noch mal umgesetzt zu werden.

Ihr liebe Leser seid ja nach mir quasi die zweiten, die mitbekommen wenn die Idee wirklich „reif“ war (oder im Umkehrschluss die nicht mitbekommen, dass die Idee dann wohl nicht „reif“ war).