Twitter medientheoretisch
Neulich hatte ich in meinem Artikel Mut zur Irrelevanz dargelegt, wie ich Twitter beurteile, was Twitter für mich und so glaube ich, für viele andere auch, bedeutet. Und die Reaktionen darauf bestätigen mich darin, dass ich in der Einschätzung richtig liege.
Eine der Stärken Twitters ist sicherlich die unmenge lesenswerter Links, die da am Tag so durchrauschen. Ein besonders lesenswerter kam heute von @apreussler zum Thema Twitter:
Wieso Twitter ein Eiskaltes Medium ist
Wie ich finde eine sehr lesenswerte Analyse von Twitter vor medientheoretischen Hintergrund. Die Autorin schreibt viel wahres und richtiges.
Und irgendwie zeigt sich, dass vieles von dem, was ich in meinem Artikel intuitiv geschrieben habe tatsächlich auch auf die medientheoretischen Überlegungen anwenden lässt, bzw. umgekehrt. Sehr schön. Ab und zu zahlt sich mein Studium ja doch aus
R.I.P. Michael Jackson
Ich hab ja lang überlegt ob und was ich über den “King of Pop” schreiben kann und soll.
So richtig intensiv war meine Beziehung zu ihm und seiner Musik irgendwie nie.Klar, einige (wenn ich im Moment so dem Fernseher zuhöre, ganz schön viele) der Songs fand oder finde ich großartig, ohne Frage. Aber… er war für mich nie der “King”, sondern eigentlich eher ein verstörender, seltsamer Typ, der musikalische Geniestreiche (aber auch irgendwie sehr langweilige Songs) hervorbrachte.
Ach ja und tanzen konnte er. Irgendwie.. anders. Teilweise fand ich seinen Tanzstil nur seltsam, aber naja, einzigartig auf jeden Fall.
Jetzt hab ich gestern die Abschiedsfeier im Staples-Center gesehen. Eine Beerdigung war es ja nicht wirklich. Und ich muß zugeben, dass ich es zumindest etwas bewegend fand. Jetzt nicht heulen-bewegend, aber.. unabhängig von dem was sonst so geschrieben wurde, ist ein großer Künstler von uns gegangen.
Ich persönlich war getroffener vom Tode Freddy Mercurys, aber es gibt nur ganz wenige wirkliche Entertainer. Michael war sicher einer davon.
Vorhin gerade lief sein Konzert vom Oktober 1992 im Fernsehen. Ich hatte vorher noch nie einen Liveauftritt von ihm gesehen gehabt, der länger als ein oder zwei Lieder war, und man muß einfach sagen: Großartige Show.
Und bei allen Vorbehalten – ich glaube, ich hätte das gerne einmal persönlich erlebt.
Naja, ich habs auch überstanden, dass ich Queen nie in Originalbesetzung sehen werde.
Tja… dann machs mal gut Michael, vielleicht kannst Du da, wo Du jetzt bist ja einen unendlichen Moonwalk starten.
Danke für die Show!












