Choreographie gegen Augsburg

Ich weiß, ich bin etwas spät 😀

Aber das Spiel St. Pauli vs. EC Augsburg (1:1) gab irgendwie nicht wirklich viel zu erzählenher. Trotzdem wollte ich das Foto von der Choreographie (im Übrigen fand ich die einigermaßen großartig!) noch irgendwie verbloggen.

Also, here you go, Blick aus der Südkurve auf Ecke Nord/Gegengerade. Ich hoffe man bekommt einen einigermaßen brauchbaren Eindruck.

choreo_augsburg

Ich hab die Zahnfee gesehen

Na, jedenfalls wenn man meinem Zahnarzt glauben schenken darf.

Sehr absurd, wenn der Zahnarzt zu einem Behandlungs (ich würde irgendwie gern Operation schreiben, aber das wirkt dann so überdramatisch) -Termin mit zwei Krücken an den Armen in den Raum humpelt… Zumal, wenn man bereits in einem dieser gemütlichen Zahnarztbehandlungsstühle sitzt liegt.

Klar war die erste Frage, die durch meinem Kopf geisterte “und mit welchen Händen behandelt er mich?!?”.
Ne Wurzelkanalbehandlung ist ja möglicherweise auch nicht soooo trivial, dass er das einhändig, hinkend durchführen kann. Und die Vorstellung, wie er, während er gerade den Bohrer oder irgendein anderes, spitzes, scharfes, pieksendes Gerät tief in meinem Mund/Zahn hat wegen dem kaputten Fuß wackelt, wegrutscht oder ähnliches und dann da mal kurz Zahnarztbohreramok in meinem Mund spielt fand ich nun nicht sooo großartig.

Zum Glück für mich war die Lösung ziemlich simpel: Zweitstuhl. Statt im Stehen arbeitete er diesmal im Sitzen (wunder der Technik, wußte gar nicht, dass der Zahnarztbehandlungsstuhl so weit runter gefahren werden kann. Tiefergelegt quasi). Und um seinen Fuß hochzulagern, mußte seine Zahnarzthelferazubine ihrem Chef munter einen kleinen, rollenden Drehstuhl hinterherschieben, auf dem er sein Bein hochlagern konnte. Auch sehr absurd irgendwie. Zumal er offenbar während der Behandlung unter den mir ja nicht unbekannten Wortfindungsstörungen litt. “Bitte geben Sie mir mal den Dings… äh.. also.. Den…den…”. Irgendwann hatten die zwei sich dann geeinigt, was sie ihm geben sollte… “Danke, Sie sind eine Fee”.
Aber auch da wieder: Gutes Gefühl, wenn man gerade darüber nachdenkt, ob ihm nur der Begriff fehlt, oder ob er eigentlich gar nicht weiß, was er da tut.

Irgendwann hatte ich dann auch noch vier lange Nadeln in den Wurzelkanälen des zu behandelnden Zahns stecken, den Mund weit geöffnet und mit so einem Gummikeil blockiert um ein Röntgenbild zu nehmen.
Während ich so darauf wartete, dass das Bild entwickelt ist und der Doc zurückkommt um mich weiter zu verarzten, hab ich mal mit dem Handy draufgehalten. Immerhin weiß ich jetzt, wie es in meinem Mund aussah. Akkupunkturzahn. Sehr seltsam. Aber ich glaube ich erpar euch das Bild hier besser. Schöne, neue Welt… ich hatte ja echt kurz überlegt, das zu Twitpicken 😉

Naja, und die Zahnfee?

Eine Zahnarzthelferinnenazubine, die von ihrem Chef Fee genannt wird?

Do the Math!

Wenn euer Nachwuchs mal was unterm Kissen findet, nachdem der erste Milchzahn futsch ist…. Die Zahnfee kommt aus Schleswig-Holstein. Guckt nur nach, ob ihr noch alle rollenden Drehstühle habt.

Hörbuch zu verschenken

Disclaimer: Das hier ist ein Werbebeitrag.
Das heißt zwar, dass ich etwas dafür bekomme, dass dieser Beitrag hier steht, aber alles was hier steht kommt von mir und ist meine ehrliche, nicht von anderen gefilterte Meinung.

Warum ich Twitter toll finde? Mehr als 140 Zeichen langweilen schnell. 😉

Okay, so schlimm ist es bei mir noch nicht, aber im Vergleich zu früher komme ich – sicherlich auch dank des Lebens im Internet – viel seltener dazu, mich mal in Ruhe hinzusetzen und ein Buch zu lesen. Ich habe oft weder die Zeit, noch die Konzentration über um mich mehrere Stunden damit zu befassen. Was liegt da näher als Hörbücher? Schon vor Jahrzehnten auf Kasette von mir geliebt und mit großer Begeisterung aus der Bücherhalle entliehen gibt es inzwischen wirklich viele und vor allem wirklich gute Hörbücher. Über die Jahre habe ich dann auch die eine oder andere CD erworben und mich nächtelang mit Büchern auf den Ohren bespaßt. Immer besonders dann schön, wenn man entweder nach 5 Minuten einschläft. Wiederholbar. So dass man Tagelang dieselben fünf Minuten des Anfangs eines Buches oder der zweiten CD hört. Auch gut, aber das ging mir mit Büchern seinerzeit ähnlich, wenn man aufgrund der Story nicht einschlafen kann. Naja, wer will sich beschweren, solange die Nacht unterhaltsam war. Mit dem iPhone geht das wunderbarerweise auch, in der UBahn kann man damit zum Beispiel wunderbar Bücher hören, ohne sich von dem Gewusel der anderen nerven zu lassen. Fein 🙂

Und das ist der Grund, warum ich dann auch relativ leicht dafür zu motivieren war, hier für audible etwas Werbung zu machen. Ich nutze den Dienst selbst seit etwa einem Jahr und bin bisher zufriedener Kunde.

Der Dienst ist nämlich – finde ich – für Hörbuchliebhaber ziemlich praktisch. Es gibt eine ziemlich große Auswahl an Hörbüchern und Hörspielen in Deutsch und Englisch. Französisch und Spanisch hab ich im Vorbeigucken auch gesehen, aber das spricht mich aufgrund meiner enorm beschränkten Französisch- und Spanischkenntnisse nicht an. Die Hörbücher gibt’s als Download, allerdings in einem audible-eigenen Format (.aa). Das ist speziell für Hörbücher konzipiert (Lesezeichen etc). Sicherlich spielt hier aber auch das Rechtemanagement eine Rolle. Immerhin darf und kann man die Dateien nicht einfach kopieren. Auf jedem Abspielgerät muß zunächst der audible-Account authentifiziert werden. Dabei läuft das ganze über die von audible gestellte Software, mit der man die Dateien herunterläd und diese dann wohl auf das jeweilige Gerät (MP3-Player) überspielt. Für iTunes gibt es ein Plugin, so dass man eigentlich nur beim Download direkt mit der audible-Software in Berührung kommt.
Alles ziemlich leicht und praktisch zu handhaben, wie ich finde.
Zu den Kosten: Kauft man einzelne Audiobooks ist es gefühlt nicht billiger als im Laden die CD zu kaufen, aber eben das übliche: Schnell und unkompliziert. Dazu gibt es Abotarife, die ich ziemlich günstig finde.
Positiv ist zudem, dass man die Abos schnell und einfach kündigen kann. Einem Kollegen von mir ist das jedenfalls problemlos gelungen.

Einziger Kritikpunkt ist für mich die Website, Entspanntes stöbern ist dort finde ich nur beschränkt möglich.

Anyway, wer neugierig geworden ist, kann sich mit dem Gutscheincode VJRLA63I unter www.audible.de/blog gratis das vollständige und vollwertige Hörbuch „Der Patient“ von John Katzenbach runterladen, um das ganze mal zu testen.