Warum Jerry Seinfeld Microsoft gut tut

Nein, diesmal keine Buzzwords weil ich SEO machen will 🙂 Hier geht’s tatsächlich um Jerry und MS.

In den letzten Tagen habe ich mindestens drei Artikel gelesen, die nicht verstehen was Microsoft mit dem Seinfeld-Gates-Spot sagen oder erreichen will.

Mit dem Seinfeld-Gates-Spot um genau zu sein:

Der Spiegel findet z.B. „Was für eine kryptische Werbung.„. Dabei ist die Werbung doch eigentlich gar nicht kryptisch. Es geht nicht um Produkte, also keine Produktkampagne. Es geht schlicht – das schreibt der Spiegel sogar – um Image. Um positives Image.

Jerry Seinfeld ist einer der erfolgreichsten Commedians den es in USA gibt. Erfolgreiche Commedians sind meist lustig. Jerry ist das definitiv (auch wenn Seinfeld, seine TV-Serie in Deutschland leider schon immer ein Schattendasein führen musste) und damit ist er nochwas, nämlich sympathisch.

Und genau das ist dieser Spot auch. Jerry ist großartig und seien wir ehrlich, der Rentner Bill Gates kommt hier auch supersympathisch rüber. Etwas seltsam, aber das sind „ältere Herren“ halt.

Wenn ich den Spot sehe fühlt es sich ungefähr so an:

positiv, positiv, positiv, positiv, Microsoft.

Und damit lädt der Spot die Marke Microsoft natürlich auch positiv auf. Das ist wie mit einem guten Film im Kino, man geht mit einem angenehmen Gefühl nach Hause aus dem Spot und hat irgendwo im Hinterkopf Microsoft. Und sowas führt über Kurz oder Lang eben auch dazu, dass man selbst Microsoft „besser findet“ als vorher.

Mögen die rationalen Argumente die gleichen bleiben. Aber eigentlich ist MS doch ganz nett.

Und das machen sie mit diesem Spot meiner Meinung nach echt großartig.

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3 Gedanken zu „Warum Jerry Seinfeld Microsoft gut tut

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  2. So sehe ich das auch. Ein wenig ratlos war ich zwar auch, aber mehr deshalb, weil so wenig passiert und man sich dafür so viel Zeit nimmt.

    Microsoft setzt hier auf den langfristigen Erfolg. Von daher ist es sinnvoll, es ruhig anzugehen, anstatt gleich neue Services oder das Internet von Morgen oder was auch immer an konkreteren Dingen anzupreisen.

    Nicht zuletzt dürfte ein Werbespot für ein Produkt längst nicht so viele Artikel in Blogs und Internetmagazinen verursacht haben wie so ein Spot.

    Was viele Kritiker oder Spötter nicht verstehen: Es funktioniert doch gerade, weil sie darüber schreiben.

  3. Pingback: I got so many cars… : Curi0usities

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