{"id":39,"date":"2007-09-29T23:44:28","date_gmt":"2007-09-29T21:44:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.curi0us.net\/blog\/2007\/09\/30\/neulich-bei-der-post\/"},"modified":"2008-01-22T12:01:48","modified_gmt":"2008-01-22T11:01:48","slug":"neulich-bei-der-post","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.curi0us.net\/blog\/2007\/09\/29\/neulich-bei-der-post\/","title":{"rendered":"Neulich bei der Post"},"content":{"rendered":"\n<!-- google_ad_section_start -->\n<p>Ich bin ja Dienstleister, beruflich, versteht sich\u2026<\/p>\n<p>Und ich vermute mal, dass vielleicht 1\/3 aller Deutschen auch irgendwie \u201eDienstleister\u201c sind, ebenfalls beruflich, versteht sich. Also das was die Mal mehr, Mal weniger lieben Menschen bei der Post hinter dem Tresen auch sind. Also sollte man meinen, man hat daf\u00fcr Verst\u00e4ndnis, oder?<\/p>\n<ul>\n<li>Beispiel 1: 2 Personen vor mir in der Schlange. Person 1 m\u00f6chte sein Mobiltelefon-Konto (Prepaid) aufladen. Scheinbar muss man daf\u00fcr bei der Post seine Mobiltelefon-Nummer in das Pin-Eintipp-Ger\u00e4t tippen, was auch f\u00fcr die Maestro-Karten-Transaktionen verwendet wird. Zweimal (wohl um sicherzustellen, dass man sich nicht vertippt hat). Nun schafft Person 1 dies irgendwie reproduzierbar nicht. Die nette Dame hinter dem Tresen bem\u00fcht sich geduldig um ihn, und nach einiger Zeit (ja, mir war auch langweilig), schafft Person 1 es dann tats\u00e4chlich seine Nummer einzugeben, das Mobiltelefonguthaben ist aufgeladen. Super!<br \/>\nNun Tritt Person 2 an den Tresen und beginnt sich zun\u00e4chst einmal zu beschweren, dass das ja so lange gedauert h\u00e4tte. Wie das denn sein k\u00f6nne, dass die Dame hinter dem Tresen so lange br\u00e4uchte f\u00fcr so etwas Einfaches. Und \u00fcberhaupt sei sie bestimmt unf\u00e4hig oder wenigstens doof.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Beispiel 2: Es gibt P\u00e4ckchen und Pakete bei der Post. Hauptunterschied aus meiner Warte ist zun\u00e4chst mal, dass P\u00e4ckchen nicht versichert sind.\u00a0Es gibt auch Aufkleber, die jeweils sehr deutlich machen, dass sie eben f\u00fcr P\u00e4ckchen oder Pakete sind. Klebe ich nun einen Paket-Aufkleber auf einen Karton mit Inhalt und bringe diesen zur Post, dann gebe ich damit meiner Meinung nach zu verstehen, dass ich besagten Karton eben als Paket und damit versichert verschicken will. Ich w\u00fcrde nicht damit rechnen, dass mich jemand noch einmal darauf hinweist, dass dies kein Brief, und auch kein P\u00e4ckchen ist. Sp\u00e4testens wenn man mir den Preis nennt und ich mich dar\u00fcber wundere, dass ich mehr als die \u00fcblichen 3,90 Euro bezahlen muss, w\u00fcrde man mir vermutlich mitteilen, dass ich dazu eben ein P\u00e4ckchen inkl. Entsprechenden Aufkleber verschicken m\u00fcsste.<br \/>\nIch kann nat\u00fcrlich auch am n\u00e4chsten Tag noch einmal vorbei gehen und mich lautstark und unfreundlich beschweren, wie unf\u00e4hig und unbegabt die Dame hinterm Tresen ist und \u00fcberhaupt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was l\u00e4sst Menschen so handeln? Warum wird man sofort sinnlos pers\u00f6nlich und unsachlich? Warum erstmal zutreten bevor man (wenn \u00fcberhaupt) fragt? Am Ende ist man selbst doch vermutlich auch genervter als vorher. Was also bringt es einem?  Ich reg mich ja auch ab und an auf, aber so?<\/p>\n<p>Von daher mal ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr mehr Ruhe und ein wenig mehr Freundlichkeit im Alltag:<\/p>\n<p>Keep cool!<\/p>\n\n<!-- google_ad_section_end -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin ja Dienstleister, beruflich, versteht sich\u2026 Und ich vermute mal, dass vielleicht 1\/3 aller Deutschen auch irgendwie \u201eDienstleister\u201c sind, ebenfalls beruflich, versteht sich. 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