{"id":1681,"date":"2021-02-12T22:59:43","date_gmt":"2021-02-12T20:59:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.curi0us.net\/blog\/?p=1681"},"modified":"2021-02-12T23:10:57","modified_gmt":"2021-02-12T21:10:57","slug":"homeoff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.curi0us.net\/blog\/2021\/02\/12\/homeoff\/","title":{"rendered":"Homeoff"},"content":{"rendered":"\n<!-- google_ad_section_start -->\n\n<p>Hallo Wand, alte, blasse Freundin hinter dem gro\u00dfen Bildschirm. <br>Hallo Regale. Darf ich Euch noch Obstkisten nennen? <br>Hallo B\u00fccherr\u00fccken. <br>Hallo Yoshi.<br>Hallo Zecki. <br>Hallo Kenny. <\/p>\n\n\n\n<p>OH MY GOD, THEY KILLED KENNY!<\/p>\n\n\n\n<p>A propos. Hallo Tod. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"475\" src=\"http:\/\/www.curi0us.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/regal.jpg\" alt=\"Ein Bild von einer zum Regal umfunktionierten Obstkiste auf und in der verschiedene Pl\u00fcschtiere sitzen: Kenny aus Southpark, der Tod aus Nichtlustig. Zecki, das 1.April-FC-St.-Pauli-Maskottchen und Yoshi aus dem Mario-Universum.\" class=\"wp-image-1682\" srcset=\"https:\/\/www.curi0us.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/regal.jpg 500w, https:\/\/www.curi0us.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/regal-490x466.jpg 490w, https:\/\/www.curi0us.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/regal-316x300.jpg 316w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption>Was oder wer eins eben so anguckt.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><em><strong>Flashbacks<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Februar <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diskussionen dar\u00fcber, ob\/wie\/wann eins mal <em>ausnahmsweise <\/em>im Homeoffice arbeiten darf\/kann\/sollte. <br>Wie geil <em>wir <\/em>es finden, wenn Mitarbeiter*innen nicht am Pr\u00e4senzarbeitsplatz aufschlagen. Au\u00dferhalb von &#8222;muss heute von zuhause&#8230;die Heizungsableser*innen&#8220; oder so-Gr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>M\u00e4rz <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Und dann ging irgendwie alles ganz fix. <em>&#8222;Wir stellen es jede*r frei, zuhause zu arbeiten&#8220;<\/em>. Die alte Schreibtischplatte reaktiviert, zwei B\u00f6cke zum drunterstellen von Mamas Dachboden sp\u00e4ter und dank aus dem B\u00fcro nach Hause gefahrenem Schreibtischstuhl pl\u00f6tzlich ein &#8222;richtiger&#8220; Arbeitsplatz zuhause. <br>Nicht mehr im Schneidersitz vorm Laptop. <br>Das hat zwar f\u00fcr einen Tag mal funktioniert, aber macht mittelfristig wohl doch eher R\u00fccken als gl\u00fccklich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>April <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;K\u00f6nnt Ihr mich h\u00f6ren?&#8220; <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>So langsam wird es zur Gewohnheit die Wand anzustarren. <\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ich &#8222;richtig&#8220; im Heimb\u00fcro ankomme und wir den Umzug aus dem Pr\u00e4senzoffice glaube ich ganz gut bewerkstelligen, schl\u00e4gt einfach der erste &#8222;Lockdown&#8220; (ich m\u00f6chte es eigentlich &#8222;das Lockdownchen&#8220; nennen) durch. <\/p>\n\n\n\n<p>Gef\u00fchlt macht alles Pause. <\/p>\n\n\n\n<p>Und rumsitzen und die Wand anstarren macht (mir) b\u00f6se Gedanken und Gef\u00fchle. Ich kann eh nur begrenzt gut &#8222;nixtun&#8220;. Wochenlang? Uffffff.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem, wenn gerade eh \u00fcberall nicht so viel zu tun ist, wie vielleicht sollte. Wenn keine Produktivit\u00e4tsarbeit dabei nicht mal mit Sozialkontakten kompensiert werden kann. Wenn aus &#8222;jedes Wochenende unterwegs &#8211; Fu\u00dfball, Fahrten, Freund*innen&#8220; tageintagaus rumsitzen und die Wand (und die Monitore) anstarren wird. <\/p>\n\n\n\n<p>Videocalls werden nicht nur beruflich der neue hei\u00dfe Schei\u00df. <\/p>\n\n\n\n<p>Und so sch\u00f6n es ist, so einen Weg zu haben Freund*innen zu sehen und h\u00f6ren und&#8230; zu f\u00fchlen irgendwie. So sehr starre ich durch alles durch eben auch und vor allem immer noch auf die Wand. <\/p>\n\n\n\n<p>Und eigentlich gehen auch einfach die Themen aus. <br><br><em>&#8222;Und Du so?&#8220; <br>&#8222;Rumsitzen, Serien gucken&#8220;<br>&#8222;Joah.&#8220;<br>&#8222;Joah&#8230;&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Juli <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>K\u00f6nnt Ihr meinen Screen sehen?<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, k\u00f6nnen wir. Das da, vor der Wand. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Sommer macht alles irgendwie&#8230;etwas leichter. <br>Sozialkontakte finden zumindest gelegentlich und mit Distanz und gr\u00f6\u00dferer Vorsicht wieder statt. &#8222;Umarmen wir uns?&#8220; &#8211; &#8222;Mh. Mit Maske vielleicht?&#8220; <\/p>\n\n\n\n<p>Aber ehrlich gesagt ist dazwischen die Wand anstarren bei 35\u00b0 auch nicht signifikant besser als bei 10\u00b0. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>August <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Ich muss kurz an die T\u00fcr, Pakete. Moment!&#8220;<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p>Auf der einen Seite hab ich mich glaube ich an alles ganz gut gew\u00f6hnt und mit allem ganz gut arrangiert. T\u00e4gliches &#8222;rentnern&#8220; (spazieren, ggfs. mit Supermarktbesuch), um wenigstens irgendwie in Bewegung zu bleiben und mal was anderes zu sehen als die Wand oder die Screens vor der Wand oder die Wand durch die Screens oder die Kolleg*innen in der x-ten Videokonferenz. <\/p>\n\n\n\n<p>Mal ab von allem anderen: Irgendwie entgleist das auch alles. Die Videokonferenzitis strengt mich gelegentlich unfassbar an. M\u00fcssen wir echt f\u00fcr <em>Je-des<\/em> Thema nen &#8222;Call&#8220; machen?<\/p>\n\n\n\n<p>Aber die Wand anschreien ist ja auch keine L\u00f6sung. Die Wand kann nix daf\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<p>Und als dann gerade doch eigentlich mal alles gut ist macht der K\u00f6rper lustige Dinge und Du liegstsitzt ein sehr langes Wochenende spontan im Krankenhaus und denkst Dir &#8222;upsi&#8220;. <br>(Lauter denken. Und mit mehr Gruseln lesen bitte. Noch mehr Gruseln. Ja. So &#8222;UPSI!&#8220;)<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin geneigt ein &#8222;zum Gl\u00fcck am Ende nichts passiert&#8220; hinterherzuschieben, aber so ganz stimmt das dann wohl doch nicht. Auch wenn&#8217;s mir zum Gl\u00fcck genauso geht wie davor. <br><br>Trotzdem <em>&#8222;Aus versicherungstechnischen Gr\u00fcnden d\u00fcrfen Sie erstmal drei Monate kein Fahrzeug f\u00fchren<\/em>&#8220; ist doof. (nein, da war kein Alkohol oder sowas im Spiel). Und UPSI! ist jetzt auch nix, was ich noch mal haben will.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>September<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Bewegen Sie sich!&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin noch nie so viel spazieren gewesen, wie im September. Das ist gut, weil ich so keine Wand mehr zum draufstarren vor mir habe. Also au\u00dfer im B\u00fcro. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin seit M\u00e4rz zum zweiten Mal pers\u00f6nlich in der Firma. Wie verst\u00f6rend. Und alles ist seltsam und ungewohnt und wei\u00dfichauchnicht. Zu dritt &#8222;bev\u00f6lkern&#8220; wir die leeren R\u00e4ume. Jeder im eigenen B\u00fcro. Das eine Meeting in der K\u00fcche, 3-4m Abstand zwischen allen, Fenster weit auf. Auf ne sehr ruhige Art finde ich Pandemie hochspannend. Auch wenn ich das trotzdem lieber als Doku auf ARTE gesehen h\u00e4tte. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Wand gibt Sicherheit, merke ich. Die Wand kriegt kein Covid und gibts mir vor allem nicht weiter. Die Wand tr\u00e4gt ihre Maske wie vorgeschrieben. Die Wand kommt mir nicht n\u00e4her als sie soll.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oktober <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Das geht ganz schnell und nach einer Nacht d\u00fcrfen Sie schon wieder nach Hause&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Aus dem August-Upsi ergab sich ein Oktober-sollten wir mal. Spannend, was die moderne Medizin so alles irgendwie nebenher auf die Reihe kriegt. &#8222;<em>und dann gehen wir an der Leiste durch einen kleinen Schnitt durch das gro\u00dfe Blutgef\u00e4\u00df ins Herz und da&#8230;und nach 20 Minuten wachen Sie wieder auf.<\/em>&#8220; Jedenfalls hat mir Arzt 1, der mit mir telefonisch den Termin plante versichert, ich w\u00e4re nach einer Nacht wieder drau\u00dfen. Arzt 2, der mir dann nach dem Eingriff auf Station versicherte, es sei alles im Plan wollte mich dann aber &#8222;<em>das ist so \u00fcblich<\/em>&#8220; lieber noch ne zweite Nacht. Ich will mich hier echt nicht beschweren, ich f\u00fchlte mich medizinisch meist wirklich gut aufgehoben, aber das mit der Kommunikation ist so ne Sache&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wand schweigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Oktober ging dann trotzdem irgendwie ganz schnell. Trotz Pandemie schien es wieder &#8222;normaler&#8220; zu laufen. Wenigstens am Schreibtisch. Die Blicke auf die Wand wurden seltener,  weil der Screen davor wieder ausreichend Inhalt hatte. Und vielleicht auch, weil der Kopf dadurch nen Fokus hatte. Aus &#8222;vor\u00fcbergehend zuhause Arbeiten&#8220; wurde irgendwas anderes. Ein neuer Status Quo. Nicht besser oder schlechter. Einfach anders. <\/p>\n\n\n\n<p>Vermisst Ihr Eure Pr\u00e4senzarbeitspl\u00e4tze? <\/p>\n\n\n\n<p>Ich vermisse den K\u00fcchentalk mit meinem Team, vermisse es &#8222;Dinge mitzukriegen&#8220;, ohne mir Informationen holen zu m\u00fcssen, weil irgendwer eben dar\u00fcber redet. Vermisse die gemeinsamen Mittagspausen. Gleichzeitig funktioniert das mit dem Arbeiten doch ziemlich smooth. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>November <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Du musst Dich immer noch entmuten!&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Erinnert Ihr Euch an <em>&#8222;drei Monate kein Fahrzeug f\u00fchren&#8220;<\/em>? Ich mich jedenfalls besser als ich will. Der Hausarzt meinte schon im August ganz direkt zu mir <em>&#8222;Holen Sie sich jetzt einen Termin beim Spezialexperten, der Ihnen dann die Fahrtauglichkeit wieder bescheinigt. Die sind schwer zu kriegen&#8220;<\/em>. Faszinierenderweise ging das problemarm und der Termin ist Ende November. <\/p>\n\n\n\n<p>Dachte ich. Also&#8230; nee anders: An einem Montag im November gegen Mittag ist der Termin. Anrufe vor neun empfinde ich als st\u00f6rend. Anrufe vor neun &#8222;<em>Leider ist der Spezialexperte erkrankt<\/em>&#8220; empfinde ich als ungl\u00fccklich machend. Neuer Termin Ende Dezember. Ja, geil. Der Spezialexperte hat anscheinend auch keine verf\u00fcgbaren Spezialexpertenkolleg*innen und \u00fcberhaupt. Nun. <\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbrigens darf auch krankenversicherter Mensch hier den Spezialexperten selbst bezahlen, weil das keine Kassenleistung ist. Also alles andere schon, aber daf\u00fcr&#8230; Na, ich will mich eigentlich echt nicht beklagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Komisch. Die drei Monate ohne Auto gingen ganz leicht. Trotzdem war der &#8222;verschiebe-Anruf&#8220; ein ziemlicher Stimmungskiller. Als h\u00e4tte ich mich an diesem Termin festgehalten. Na ja. Hilft ja nix. \u00dcbert\u00f6nt irgendwie aber auch alles, was im November sonst noch so war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wand steht jetzt zwischen meinem Auto und mir. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dezember<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Wir k\u00f6nnen Deinen Screen sehen! JA, DAS AUCH!!&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Spektakul\u00e4re \u00c4nderungen werfen ihre Schatten voraus: Die Wand leuchtet jetzt bunt.<\/p>\n\n\n\n<p>ICH WAR BEIM FRISEUR! Und f\u00fchle mich sogar halbwegs frisiert. Highlights, 2020-Style. Wenn die Kolleg*innen das im Videocall sogar wahrnehmen, sagt das ja auch was \u00fcber Covid-Hairstyles aus. \u00dcberlege, ob meine Wand meinen Style mag. Wahrscheinlich isses ihr einfach egal.<\/p>\n\n\n\n<p>Ach und: K\u00f6nnen wir bitte endlich aufh\u00f6ren f\u00fcr jeden Schei\u00df ein Meeting zu machen? Teils sitze ich acht Produktiv-Stunden am Rechner und hab hinterher das Gef\u00fchl, nix getan zu haben als in Videocalls zu sitzen. Und ja, bestimmt geh\u00f6rt das auch dazu, aber effektiv geht an Stellen echt auch anders.  <\/p>\n\n\n\n<p>Nach Weihnachten dann wirklich der Termin beim Spezialexperten. Testergebnis wie gew\u00fcnscht. Yay! Test h\u00e4tte meiner Meinung nach auch online und zuhause stattfinden k\u00f6nnen. Aber vermutlich ist der danebensitzende Spezial&#8220;<em>ich schalte den Computer jetzt ein<\/em> <em>[&#8230;] ich dr\u00fccke jetzt auf Start<\/em>&#8222;experte einfach zu wichtig. W\u00e4re f\u00fcr mich klarer Fall von &#8222;und <em>daf\u00fcr <\/em>hab ich jetzt studiert?&#8220;&#8230;well. <\/p>\n\n\n\n<p>Rechnung und Gutachten schicken sie mir dann zu. Danke.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jahreswechsel. Und trotz Pandemie und an-die-Wand-starren ist gerade mal alles fein. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Januar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich sag jetzt nicht mehr, dass ich jemanden nicht h\u00f6ren kann. Ich unterstelle jetzt Absicht. Glaube je nach Gegen\u00fcber finden Gegen\u00fcbers das mal mehr, mal weniger schnafte, aber irgendwie ist jetzt auch langsam mal genug mit Education f\u00fcr andere. F\u00fchle mich einfach nicht angesprochen. Funktioniert in der Praxis verst\u00f6rend gut und ich frag mich inzwischen echt, wie viel Content in Videocalls ich mitkriegen muss, und ob es nicht eigentlich viel sch\u00f6ner w\u00e4re, 3\/4 der Teilnehmenden einfach random zu muten und zu gucken, was dann produktives passieren k\u00f6nnte. Gelegentlich ist der Blick an die Wand furchtbar attraktiv geworden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;K\u00f6nnen Sie mich h\u00f6ren?&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberraschung? Ja. <\/p>\n\n\n\n<p>Videocalls (privat, beruflich, whatever) als Sozialexperiment. <br>Ich fange an in Typen zu clustern.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Der mit dem wechselnden Hintergrund (quasi die Fips-Asmussen-Variante). <\/li><li>Der mit dem Kind (abweisend)<\/li><li>Die mit den Kindern (zugewandt)<\/li><li>Der Abwesende (der nach 10 Minuten Meeting vergessen hat, wor\u00fcber wir eigentlich reden, auf Ansprache erstmal hektisch den Entmute-Button sucht, aber dabei schon beginnt zu reden)<\/li><li>Die mit dem Kaffee (immer ein Getr\u00e4nk in der Hand. Glaube, das bin ich)<\/li><li>TBD<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Seid doch alle mal ruhig&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Du kannst halt schon mit 12 Leuten im Videocall sitzen, aber ohne Moderation ist einfach nix. Und wenn alle durcheinander reden h\u00f6rst Du halt 11x white Noise. Statt den Mute-\/Unmute-Button des Mikros sind der &#8222;Kopfh\u00f6rer-Aus&#8220;-Knopf und ich inzwischen beste Freunde. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Wand und ich sind inzwischen sowas wie alte Bekannte. Fast ein Jahr schon. Faszinierend. Gestern den Schreibtischstuhl heimgebracht im letzten M\u00e4rz. Vorgestern war ich noch beim Ausw\u00e4rtsderby im Volkspark. Zwischen gestern und Vorgestern noch in voller Gewohnheit im Pr\u00e4senzoffice. <\/p>\n\n\n\n<p>Mal gucken, wie lange wir uns noch so anstarren. Meine Wand und ich. Wir haben uns aneinander gew\u00f6hnt. Hatten gute und schlechte Tage. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Rechnung vom Spezialexperten hab ich \u00fcbrigens immer noch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><em><a href=\"http:\/\/www.curi0us.net\/blog\/2021\/02\/12\/homeoff\/\">Wie hei\u00dft eigentlich ein Internetausfall im Homeoffice? <\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n<!-- google_ad_section_end -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Wand, alte, blasse Freundin hinter dem gro\u00dfen Bildschirm. Hallo Regale. Darf ich Euch noch Obstkisten nennen? Hallo B\u00fccherr\u00fccken. Hallo Yoshi.Hallo Zecki. Hallo Kenny. OH MY GOD, THEY KILLED KENNY! A propos. Hallo Tod. 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