Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Umbauarbeiten…

Januar 2, 2008 · Abgelegt unter Philosophisches, Sinnloses · 1 Comment 

Nach dem Jog vom Powerbook-Blog sich heute so mitleiderregend ausheulte, weil er die Zutaten für seine Renovierung in sein Häuschen schaffen musste, fand ich, ich dürfte auch nachträglich noch einmal über die Mühen der Zimmerneugestaltung weinen. Also los:

Continuity-Hint: Dieser Eintrag bezieht sich auf einen Tag am Wochenende vor Weihnachten.

Nachdem meine Mitbewohnerin und ich schon seit längerem in Unterschiedlichen Räumen nächtigen und sich unser–mein altes Wasserbett, in dem ich schlafe, so langsam aber sicher in seine Einzelteile auflöste hatte ich ja schon länger vor, hier mal umzuräumen.

Nun denn und voran ans Werk dachte ich mir also und begann zunächst das Wasserbett manuell final zu zerlegen. Das klingt einfacher als ich dachte, denn es besteht ja lustigerweise aus Wasser, was ja nicht so ganz leicht zu transportieren ist. Dieses Wasserbett setzte sich also aus 11 Schläuchen mit jeweils ca. 35l Wasser zusammen. Tragt die mal. Alleine. Wasser kann ganz schön unhandlich sein.

Nagut, nachdem ich damit durch war (und nass, geschwitzt, nicht weil ich mit so viel Wasser rumhantierte) durfte ich mich dann um die weiterführende Entsorgung des Wasserbettes kümmern, sprich: Das ganze eintüten und in den Schuppen schaffen. Im Gegenzug dazu sollten die alten Lattenroste und die beiden Matratzen wieder aus dem Schuppen in die Wohnung… Außerdem (so was fällt mir dann immer währenddessen ein), wollte ich ja das ganze Zimmer etwas umräumen.

Also Wasserbett eingetütet und im Flur gestapelt. Angefangen im Zimmer rumzuschieben, bis es einigermaßen so aussah wie ich mir das vorstellte. Wasserbett Teil 1 in den Schuppen und dort gegen Lattenrost eingetauscht, den zurückgebracht… und so weiter. Nach dem dann alles in den richtigen Räumen war angefangen im Zimmer zu saugen, die Möbel richtig hinzustellen, die Stromkabel neu zu verlegen (drei Mal, ich denk ja nicht beim ersten Mal an alle Geräte…) etc.

Das ganze hat mich dann am Ende ca. 6 Stunden meines Lebens gekostet. Dafür gefällt mir das Zimmer jetzt auch wirklich gut :-)

Klodeckelrally

Dezember 23, 2007 · Abgelegt unter Sinnloses · 1 Comment 

Wie stellt sich Ottonormalverbraucher (ich) eigentlich das Austauschen eines defekten WC-Deckels vor?

Naja, da es die Dinger ja inzwischen ab und an auch bei Aldi, Lidl und Co gibt, kann das eigentlich nicht so schwer sein. Denkt man.

Also los, bei Aldi einen neuen Deckel gekauft. Heimgefahren, drangehalten, gewundert warum man nicht von unten an die Schrauböffnungen kommt.
Überlegt und eingesehen, dass ich wohl zum Baumarkt muss.
Bei Aldi zuerst mal den Deckel zurückgegeben (wunderbar problemfrei!). Dann weiter zum nächstgelegenen Baumarkt, Plaza. Man hat zum einen gefühlte 200 Deckel des Aldi-Formats (ist also Standard), bietet aber auch mindestens zwei weitere Formate. Ich lern ja dazu, also einen Herren angesprochen. „Da gibt’s nur ein Format!“. Aha. Danke. Und das „eine Format“ passt bei mir nicht, und jetzt? „Da gibt’s nur ein Format!“. Ja, das sagte er bereits. Ich deute also auf die beiden meiner Meinung nach nicht dem „einen Format“ entsprechenden Deckel und gucke fragend. „Ne, der passt auch nur auf das eine Format“. Ich resigniere, warte bis der Typ weg ist und schaue mir die beiden anderen Deckel mal an. Der eine wirkt einigermaßen vielversprechend, ich kauf ihn also erstmal unter Vorbehalt. Ok, zugegeben, passt auch nicht. ABER: Auf die Standarddeckelvorlagen passt der definitiv auch nicht. Doofer Verkäufer jedenfalls.
Nächster Baumarkt (OBI). Da sagt der liebe Verkäufer mir immerhin gleich dass SIE nur diese Größe führen (weil Standard), es gibt noch andere, ich soll im Sanitärbedarf nachfragen.
Ich also zum Sanitärbedarf, die liebe Verkäuferin erklärt mir „messen Sie mal den Abstand zwischen den Befestigungen aus, dann geht das fix“. Ich also nach Hause, Abstand ausgemessen, zu Plaza, Deckel zurückgegeben, zurück zum Sanitärbedarf…
Die machen Samstags erfreulicherweise um 12:00 zu (was ich nicht wusste), also.. Peng.
Nächster Samstag (unter der Woche natürlich arbeiten, also keine Zeit dazu) mit den Maßen dahingefahren. „Nee, da kann ich ihnen nicht helfen, wie heißt denn die Kloschüssel?“ (!!!)… Ich also heimgefahren, Namen gesucht (der steht da an einer versteckten Stelle tatsächlich drauf), zurückgefahren, Namen genannt.
Endlich konnte die liebe Dame mir auch die Halterungen bestellen.
Super!
Das ist zwei Wochen her.
Vorgestern dann endlich der Anruf „Die Halterungen sind da“.

Jetzt muss ich nur noch die Zeit haben die abzuholen, dann kann ich nach einem dazu passendem Klositz suchen (der, den ich vor Wochen bei Plaza gekauft hatte könnte passen). Und dann habe ich endlich wieder einen heilen WC-Sitz.

Es ginge auch viel einfacher. Aber der Vermieter hat uns natürlich das Formschöne Designerklo gegönnt…

Autoreparatur IV

November 28, 2007 · Abgelegt unter Allgemein · Comment 

Das ist nicht das Jahr des Corsas…Nachdem ich die Sache im September ja brav breitgetreten habe geht’s jetzt unvermittelt weiter. Der Linienbus der bei uns vorbei zur Schule fährt hat dem Corsa den linken Aussenspiegel abgefahren. Nix gemerkt, aber wir haben (*jubel!*) eine Zeugin. Das war letzten Mittwoch und nun warten wir darauf dass die Regulierung soweit fortschreitet, dass wir den neuen Aussenspiegel bekommen (man beachte bitte: an der ein Jahr alten Tür, die letztes Jahr dank Autoradio-Diebstahls erneuert werden musste).
Tags darauf entschließt sich dann der eine Hinterreifen seinen Geist aufzugeben. Auch schön. Und weil der Corsa irgendwie ein komisches Format hat (???) muss die Werkstatt die neuen Reifen erst mal bestellen. „Freitag sind die Reifen da, ich ruf Sie an“. Und siehe da, Freitags gegen 10:00 der Anruf, die Reifen wären da. Super. Ich frage extra noch einmal ausgiebig nach ob ich am Samstag einfach so vorbei kommen kann, und ob ich dann direkt die Reifen drauf bekomme, weil ich am Samstag wenig Zeit hätte und das Auto bräuchte.. „Ja klar, ich trag Sie ein, dann kommen Sie direkt dran“.

Samstags in der Werkstatt… anderer Kollege „Hm, kann ich nix finden, aber so was machen wir auch nicht. Sie können Ihn in 2-3 Stunden abholen“…Und nix war’s mit „mal eben schnell Reifen draufmachen“ …

Und dann wundern sich Werkstätten über ihren schlechten Ruf. Wenn ich mich so an meine Absprachen und Versprechen hielte.. aber das hatte ich ja schon mal gesagt.

Seiten: 1 2 Nächste Seite