Curi? Ich glaubs ja nicht… Du liest die Magira-News??? Der Kommentar war ein guter Plan, so findet man sich wieder… ) Werd’ ich demnächst hier wohl mal öfter vorbeischauen müssen. )
Grüße,
Castillo aka Holzi
Christian Gruber am
13. September 2007 um 11:37
Zunächst einmal danke ich dir für deine sehr gut ausgefallene Rezension meiner Lesung. Abgesehen davon, dass es meine erste Rezension in meinem ganzen Leben ist (yeah!), bedeuten mir die positiven Statements eines an sich sehr kritischen und reflektierten Menschen wie du einer bist gleich doppelt so viel. Einfach cool, muss ich da sagen. Es freut mich sehr, dass ich dich gut unterhalten konnte an den zwei Abenden, die du mir gelauscht hast.
Nun was zu meinen Enden:
Deine Kommentare über das “erfüllende Ende” und dass ich es nicht erfülle, haben mich nachdenklich gestimmt. Nicht unbedingt negativ, aber immerhin stellte ich mir die Frage: Brauchen meine Geschichten ein “richtiges” Ende? Doch daran schließt sich die Frage: Was ist ein “richtiges” Ende? Happy End, ein langsames Ende? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Und ich kann mir nicht erklären, woher mein Faible für das aprupte bzw. offene Ende kommt. Vielleicht ist es so, dass meine Philosophie des Lebens u.a. auf der Erkenntnis fußt, dass nach einem Ende ein weiterer Anfang kommt und daher kein Ende ein echtes Ende ist. Alles geht weiter sozusagen. Und damit hast du mich und meine Geschichten richtig analysiert. Wie schön.
Ich bin beeindruckt, wie du eine wichtige Erkenntnis in mir ausgelöst hast. Denn nun bin ich mehr denn je bestärkt, dass meine Art Enden (oder eben keine Enden) zu schreiben die beste für mich ist. Darum steige ich aus diesem Kommentar jetzt auch einfach aus: Auf Wieders….
[...] September 2007 Dank des Posts in Blog von Curi0us (guggst du hier:http://www.curi0us.net/blog/2007/09/06/ich-und-meine-prominenten-verwandten/), verschwendete meinereiner eine nicht unbetraechtliche Zeit auf der Seite My [...]
stefan am
24. September 2007 um 23:11
D’accord. Viele Wirte handeln halt einfach typisch deutsch: nur kein Risiko eingehen, lieber sicher 5 rauchende Stammkunden, als vielleicht 10 NR.
Und dann halt das dämliche Argument “also in meiner Kneipe hat sich noch kein NR beschwert” – natürlich nicht, weil jeder weiß das es dem Wirt am Arsch vorbeigeht, und der Wirt selbst darauf pfeifen würde, wenn 20 Gäste NR sind aber ein Raucher kommt, dann steht der Ascher wieder.
Das NR aber mehr konsumieren, und Raucher, die nur rauchen aber kaum essen, kaum etwas bringen, merkt man nicht. Und es ist doch – gelinde gesagt – dämlich wenn ich als Wirt erst heule das es mir so schlecht geht, ich als Gast dann in der Kneipe bin, vielleicht noch Hunger habe, mir das aber wegen des Qualms verkneife. Und dann fordert der Wirt einen noch auf “ja wer den Qualm nicht mag kann ja zuhause bleiben”.
Tolle GASTwirte.
Und sind wir doch mal ehrlich: 90% der Raucher sind doch viel zu träge um in einen Raucherraum zu gehen bzw. diesen nachzufragen. Das ist wie in der Bahn: Da sitzen auch alle Raucher im NR-Bereich, ein paar Hardcoreraucher gehen zwar in den Raucherbereich, aber der Rest fährt trotzdem Bahn – auch mit Rauchvrbot.
Und ein Aspekt der überhaupt noch nicht genannt worden ist: Wirte zahlen tausende Energiekosten für ihre Lüftungsanlagen (geschweige mal von deren Investitionskosten), und müssen halbjährliche Brandlöcher flicken, Gardinen reinigen etc.
Christian am
29. November 2007 um 19:54
Ja, seltsam. Du sagst, bei dir sei die Spannung wieder da. Bei mir kam sie erst mit Folge 9 wieder. Aber dass auch die “Four Months ago”-Episode ihre großen Augenblicke hatte, stimmt schon (Peter). Nachdem vor allem die Folgen 5 bis 7 von der schlimmen Krankheit namens Stagnation mit einer viel zu großen Prise Selbstreferenz befallen waren, wurden viele losen Enden wenigstens in Folge 8 aufgelöst (wenn auch nicht immer zu meiner Zufriedenheit, siehe Hiros Auftauchen genau 4 Monate später). Ich hoffe, die letzte Episode wird die 2. Staffel zu einem gelungenen Abschluss führen, dann hüllen wir den Mantel des Schweigens darüber und warten auf Staffel 3. In der wird es dann hauptsächlich um Nathan, Matt und Sylar gehen (okay, Schwachsinn).
Nur, du meintest ja schon, die Serie hätte schon in der ersten Staffel ihre kitschigen Momente gehabt. Schade wär’s, wenn es in der dritten so weiter geht. Dann springe ich sogar ab. Mal sehen. Wegweisend wie die erste Staffel aber empfinde ich diese zweite nicht mehr, die vielen Figuren schienen den Autoren nun öfters zu entgleiten.
Und noch eine Frage zum Schluss: Ist es nicht irgendwie ein schlechtes Zeichen, wenn es von Anfang an Figuren gab, die uns auf den Keks gingen, auch wenn sie sich bei uns unterscheiden? Du magst Niki nicht und jetzt auch Maya, ich finde in dieser Staffel vor allem Adam scheiße, aber auch Elle muss nicht sein.
Lieblings IT am
27. December 2007 um 12:46
Grüße zurück von der Lieblings IT , das Problem haben wir uns übrigens extra für dich ausgedacht ..
[...] Vereinigten Staaten und der Tenor geht in eine ähnliche Richtung wie das was man bei Dawkins (den ich ja auch sehr mag) und anderen auch lesen kann. Schön dass es so viele Menschen gibt, die versuchen die Welt [...]
Chapeau für diesen Beitrag, dem kaum mehr etwas hinzuzufügen ist. Nur eine kleine Anektode am Rande noch: Für diese neue Show wird Uri Geller als “Mystifier” inszeniert. Nie gehört, oder? Was macht so ein “Mystifier” den lieben langen Tag denn? Nun, schlagen wir mal die Wörterbücher auf, wahlweise ein englisches oder französisches. Die erklären den Begriff nämlich so: Irreführer, Verwirrer, foppen, täuschen, narren, quacksalbern, zum Besten halten … Mehr dazu auch hier:
Ein Wink mit dem Zaunpfahl? Ein Bekenntnis zur jahrelangen (und sicher einträglichen) Scharlatanerie? Vielleicht, aber eigentlich eher nicht. Geller muss heute nicht mehr mit angeblich paranormalen Fähigkeiten prahlen, denn sein Mythos hat sich längst verselbstständigt. Doch immer wenn Tricktechniker und Skeptiker wie James Randi auf seine Finger schauen, klappt bei ihm plötzlich gar nichts mehr …
[...] Grandt sinnierte am Beispiel der Allianz Geller-ProSieben gleich über Die Rationalisierung der Welt: “Es ist doch mehrfach gezeigt worden, warum das ganze halt Effekt ist. Aber nein, die Show [...]
ich verstehe die ganze aufregung nicht,
man muss es ja nicht schauen auch wenn es noch so bescheuert und ärgerlich ist das man sowas kopiert!!!
aber ein vorteil hat die ganze sache, man holt lauter arbeitslose schaupieler aus der schlange vor der ARGE
Curi0us am
17. January 2008 um 09:51
Ach was heißt Aufregung Eher etwas irritiert. Ich muss das nicht gucken, sicher, aber smir ist halt nicht wirklich klar warum das überhaupt gemacht wird..
Aber der Punkt mit den ARGE-Schauspielern hat natürlich was…
Millerntaler: Verein formuliert noch, Infos am 22.01….
Derzeit sorgt das Thema “Millerntaler” für große Aufregung. Im Laufe des Dienstags (22.01.) wird dazu eine Stellungnahme auf unserer Homepage veröffentlicht.
……
Toddy am
22. January 2008 um 08:17
Moin,kauft doch einfach nur 50 Cent Chips!Kann man ja auch mit bezahlen.Dann wird die Sache zum Logistikproblem !
Kurz blitzte die Idee auf, den Euro im Stadion des FC abzuschaffen und durch den Millerntaler zu ersetzen und schon brach der Zorn der Fans über ihm zusammen. Ob das heute veröffentlichte Konzept der Zweitwährung, also Euro und Millerntaler gleichze…
[...] ich ja auch vorgestern gerade auf das Thema einging, durfte ich heute quasibegeistert feststellen, dass sich sogar die regierende Kaste dank [...]
[...] ist nicht das Jahr des Corsas…Nachdem ich die Sache im September ja brav breitgetreten habe geht’s jetzt unvermittelt weiter. Der Linienbus der bei uns vorbei zur Schule fährt hat [...]
[...] so was derartig konsumierbar aufbereitet zu sehen bekommt. Das zeigt eigentlich nur, dass ich mit meiner Kritik am aktuellen System des Öffentlich-rechtlichem Rundfunk nicht ganz so falsch liege. Besonders [...]
[...] Genervt sind die Paulianer wohl in erster Linie von der Art der Kommunikation. Bei der anscheinend angedachten Poker-Dauerkarte müsste man das wohl offensiver besprechen, um [...]
Viel mehr Sinn machte es doch, wenn man seine Millerntaler nach dem Spiel fröhlich im Lehmitz (noch) oder im Pauli Eck versöpen könnte. Dann ist der auch für Gästefans interessant
Mit Reverse engineering wird Produktipiraterie beispielsweise von Maschinenbauteilen bezeichnet, aber auch das Aushebeln eines Kopierschutzes. Wörtlich bedeutet es: rückwärts konstruieren. Und so könnte es auch den Offiziellen des FC St. Pauli gehe…
… und seine Schweizer Heuschrecken “Wohltäter die nur im Sinne des Vereins handeln” haben sich was Feines ausgedacht. Pünktlich zur Einführung des europaweit standardisierten Zahlungsverkehrs wird mal kurz der Euro im Stadion des F…
[...] kam ich zugegeben gar nicht zurecht, als ich das neulich ausprobierte ). Die schaffens zudem auch, im Gegensatz zum Verein gutes Marketing zum Thema zu betreiben, nur eben in die thematisch andere [...]
ist eine reinebetrachtungsweise hilfe…
für den erleuchteten der die frage auf den sinn des lebens beantwortet haben möchte mag diese antwort hilfreich gewesen sein…
es gibt nichts was für den taller spricht und nur weil andere vereine alles mit sich machen lasse heist das nicht das man das auch mit st.pauli machen kann!
gut das hier noch gekämpft wird!
Curi0us am
1. February 2008 um 23:22
Im Sinne von “Keine Antwort ist auch ‘ne Antwort”?
“Der Weg ist das Ziel”?
Ungewöhnlich kreativ für ein Sales-Tool, oder?
Zwei bis drei Spiel als Testlauf für Millerntaler waren erwartet worden. Das er nun vorerst nicht kommt, überrascht. Die Ablehnung scheint all zu stark und umfangreich gewesen zu sein. Bis zum Heimspiel gegen Jena haben sich dann auch die Übereifrig…
In Flensburg heißt man Thomsen uns ist von einer geraden Verbindlichkeit, die den Menschen am obersten Rand Deutschlands eben so eigen ist. Da weiß man, wann man die Förde ein wenig zurückrudern muss. So ist nun auch Peter Thomsen, GF vom Förde …
Ausgesprochen haben sich Fans und Präsident zum Thema Millerntaler. Ergebnis: Bis auf weiteres gestoppt. Die Mopo berichtet gewohnt souverän. Aber das dem Praktikant, der sich im Kulturressort vielleicht be…
Hm, mit einem Präventivem Boykott macht man sich glaube ich den Support der Aktion in breiten Teilen der Szene kaputt. FSC hat ja Gesprächsbereitschaft signalisiert. Ich denke da sollte man schon abwarten was rauskommt. Wenn die sich stur stellen kann man immer noch Boykottieren.
Das morgige Spiel ist als Spiel mit erhöhtem Risiko definiert worden. Alkohol darf demzufolge nur auf der Haupttribüne (außer Block 7) und in den VIP-Bereichen ausgeschenkt werden.
Das entscheidet die Polizei, nicht der Verein und nicht Förde Show …
[...] dass man ohne Gott und Kirche ja primitiv, menschenverachtend etc ist, habe ich ja bereits in Rückzugsgefecht besprochen. An meiner Meinung zu dem Thema hat sich nichts geändert: Wenn das einzige Argument [...]
Was meiner Meinung nach Atheismus zusätzlich zu den von Dir genannten Punkten von Religionen abgrenzt, ist, dass aus Atheismus per se keine Handlungsvorgaben folgen. Jedwede Religion beinhaltet ein “wenn Du dies glaubst, dann musst Du jenes tun und darfst dieses nicht” und darunter i. d. R. auch Handlungsvorgaben, die keine rationale Begründung (mehr) haben, wie verschiedene Regeln der Nahrungszubereitung, rituelle Reinigung, Kleidungsvorschriften etc.
MfG,
JLT
Curi0us am
17. February 2008 um 23:56
Danke fürs Lob
Und stimmt.. Ist sicherlich ein Teil dessen, was ich mit “selber denken” meine (auch wenn ich da beim Schreiben nicht direkt drüber nachgedacht habe…).
Und wenn es im Atheismus “Handlungsvorgaben” gäbe, dann wären diese eben mit Sachargumenten begründbar…keine Ahnung, konstruieren wir ein “Du sollst keine gebrauchten Taschentücher essen”, das mit der Übertragung von Krankheiten begründet würde und eben nicht mit “Weil der Herr sonst böse ist”.
[...] Grandt sinnierte am Beispiel der Allianz Geller-ProSieben gleich über Die Rationalisierung der Welt: “Es ist doch mehrfach gezeigt worden, warum das ganze halt Effekt ist. Aber nein, die Show [...]
Nichts mehr gegen Bierkonsum in ganz alter traditioneller Art sagen wir morgen beim Spiel gegen Fürth, denn bezahlt wird mit Euro, getrunken mit Genuß. Die Marke kann man diskutieren. Gegen Flens habe ich auch nichts einzuwenden.
Die Initiative gegen…
Mein erster Post hat nur indirekt etwas mit Suchmaschinenoptimierung zu tun, denn primär geht es für die Leser eher ums gewinnen, aber die aber Veranstalter der Blogitzeljagd versprechen sich evtl. auch positive Auswirungen auf das eigene Ran…
Du hast recht, aber leider nicht so ganz. Wer den Arsch als erster oben hat, wird auch als erster gefickt. Tut mir leid aber so ist es. Die Blogger die sich heute auf strittige Themen einlassen, werden gnadenlos abgemahnt und dann werden vor Gericht ihre Sachbeweise nicht mal mit dem Arsch angeguckt.
Wer also nicht bereit ist, immer wieder irgendwelchen Trollen/Leuten Geld in größeren Mengen zu überweisen oder sich nicht auf lange Gerichtsschlachten einlassen will, der ist besser ruhig.
Was meinst du weshalb gulli.com verkauft wurde oder weshalb wir plötzlich in Österreich nicht mehr mitlesen dürfen.
Das Abkassieren mit ungerechtfertigten aber schwer abzuweisenden Abmahnungen in Eurem Land zwingt uns leider dazu, diese Funktion nicht mehr anzuzeigen. Nur mit einer IP-Adresse außerhalb Deutschlands und einer manuellen Auswahl nach dem Login können Sie auf diese Funktion zugreifen.
Wir bitten um Verständnis. Sollte sich die Rechtslage wieder der international üblichen Lage angleichen und uns Rechtssicherheit geben, werden wir das Service gerne wieder in der üblichen Art anbieten.
Der Nervkram mit den Abmahnungen ist mir natürlich auch klar.
Trotzdem finde ich die umgekehrte einstellung “ich sag gar nix mehr dazu” halt auch mh.. schade.
Ich sage ja, dass ich das nachvollziehen kann wenn man darauf keine Lust hat, aber wenn keiner was zu ‘nem Thema sagt, fällt sowas halt leider auch unter den Teppich…Und dafür sind (mir) bestimmte Themen einfach zu wichtig.
[...] Schiet bloggen. Auch wenn immer 82% Suchtgrad herauszukommen scheinen, nicht hellhörig werden (1,2). Ist das eigentlich schon black hat SEO? Sowas. Tags: black hat, Blog, Blogger, SEO, Umfrage, [...]
[...] Antwort an einen Evangelikalen auf seine Letzterklärungsansprüche 2. Warum Atheismus keine Religion ist. Ein gar wichtige Frage. Denn oft haben Gläubige von ihrer Religion ein so negatives Bild, dass sie [...]
[...] Sicher, die großen Brüller waren nicht dabei. Aber eine Komödie, die mich am Schirm gehalten hat, vielleicht gerade wegen der seichten Harmonie, die sie ausstrahlte. Natürlich gibt es auch Gags. Und sogar einige gute. Darunter ein paar, die so angenehm subtil sind, dass sie schon fast ein positives Gesamtbild vortäuschen könnten — aber eben nur fast. [...]
Ich wurde letztens auf einer Party mit der beliebten Party-Frage “und was machst du so?” konfrontiert. Ich musste kurz überlegen und antwortete dann “Ich spiele Golf, ich atme Filme, ich schreibe, zeichne, mache Musik und blogge.”
“Und davon kann man leben?” lautete die vorhersehbare nächste Frage, während derer sich der Mensch schon halb abwandte. Es gab ganz klar wichtigere Leute im Raum als mich, z.B. den Kellner mit dem Häppchentablett.
“Wahrscheinlich nicht” antwortete ich daher mehr zu mir selbst gewandt. Er hörte es trotzdem und schob noch ein “Verstehe, Hartz IV, was?” hinterher, während er besagtes Tablett abräumte und sich viel zu fettigen Lachs hinter die Kiemen stopfte.
“Nein, Marketing”, antwortet ich verschämt. Aber er war schon weg.
Samsung S750. Nichts tolles aber für meine Zwecke reicht sie und war halt schön günstig (Amazon Gutscheine einlösen…).
Bisher bin ich echt zufrieden, vor allem in Räumen und im Dunklen bin ich schwer begeistert…
[...] hatte ja schon mal von der Baustelle hier im Dorf berichtet. Vor etwa einem halben [...]
Flo am
27. March 2008 um 21:15
Ich habs auch gehört und war ziemlich genervt
Unbel1ever am
29. March 2008 um 01:13
Bei Neptun 500 scheint es sich um einen Notfallcode zu handeln, der besagt, dass keine neuen Besucher mehr in das Geschäft gelassen werden sollen. Die Präsenz von Polizei und Feuerwehr deutet auf auch auf einen Alarm hin. Warum dieser nicht abgeschaltet und auch die Maßnahmen nicht durchgeführt wurden, ist mir allerdings unklar.
“Eisprungschnuffigkeit”?! Was zum Teufel soll das denn sein?
Curi0us am
31. March 2008 um 14:15
Hey, schön dich hier zu lesen (blahblah welch Ehre, in meinem kleinen, glanzlosen Wohnzimmer blahblah ).
Ich habe bei Eisprungschnuffigkeit an eine regelmäßig widerkehrende äh.. Austauschaktion bei Frauen gedacht.
Im Zweifelsfall kann das die zitierte Autorin aber sicher besser selbst erklären
[...] neugierige Sebastian hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Er hat meinen Aprilscherz wörtlich zum Anlass genommen, um mir wieder etwas Content zu [...]
Nicht Trinken ist jedenfalls keine Loesung. Entweder wir feiern den Sieg oder trinken uns die Niederlagen schoen. Ich kann da nichts Falsches dran finden
Spießig werden bekanntlich immer nur “die Anderen”[tm].
Aber ich trinke Bionade auch mal ganz gerne. Macht mich das zum Spießer?
Ich fahre defensiv Auto. Macht mich das zum Spießer?
Ich mag keine laute Musik zwangsweise hören. Macht mich das zum Spießer?
Ich glaube, ich BIN schon längst ein Spießer, aber ich bin’s gerne
Curi0us am
15. April 2008 um 12:18
@Le Roi tx. schöner aber erschreckender Text irgendwie. Naja, ich weiß warum ich nicht nach Berlin ziehen will *g*.
@Nik zja. Frau Jekylla hat schon Recht: Wenn ich groß bin, möchte ich auch Spießer werden
[...] nicht. Und darum müssen sich auch Atheisten damit auseinandersetzen, wie sie mit all dem umgehen. Curi0s von Curi0sities tut das gerade auf seine Art und beschreibt seine Verständnisschwierigkeitn mit dem traditionellen [...]
Sehe ich genauso. Ich habe zwei mir sehr nahestehende Menschen verloren (Vater und Grossmutter), war bei beiden beim Sterben dabei und habe Abschied genommen. Natuerlich haben sie eine Grabstaette, aber wie Dir bedeutet sie mir nichts im Vergleich zu den Erinnerungen. Ich muss nicht die Steine anstarren, um mir ins Gedaechtnis zu rufen, was sie ausgemacht hat. Ich brauche nicht den Gang zum Friedhof, sondern auch die Kleinigkeiten. Diese Saetze wie “das haette ihm jetzt gefallen” oder “sie waere jetzt sicher stolz auf mich” bedeuten unendlich viel mehr. Das Gulasch, das nur er so machen konnte und ich jedesmal dran denke, wenn ich Gulasch esse. Oder die Zeugen Jehovas, deren Litaneien meine Grossmutter immer erduldete, abschliessend einen Wachturm nahm und sie ziehen liess. Mit dem Wachturm wurde dann der Kartoffelkorb ausgelegt. Kleinigkeiten. Gedanken. Erinnerungen. Ich brauche kein Grab.
Da das ohnehin auch meiner Ansicht nach eher fuer die Hinterbliebenen gedacht ist, waere fuer mich allenfalls die “Friedwald”-Loesung eine akzeptable.
Curi0us am
21. April 2008 um 01:30
@Jekylla schön dass es andere gibt, die das genauso sehen
Wenn’s nach mir ginge würde ich die Überreste meiner Eltern wenn das Thema denn aktuell wird wohl am liebsten im Garten verstreuen. Dann könnte ich mir immerhin einbilden, sie weiter in meiner Nähe zu haben. Denke einfach, jeder Hinterbliebene sollte (mehr) Möglichkeiten haben das in seinem Sinne oder im Sinne der Verstorbenen zu regeln.
Da merke ich, daß ich als Kind ^W Junge offenbar VIEL elektronische Musik gehört habe. Mit Kraftwerk bin ich kwasi großgeworden, auch Ta’Dream hab ich viel gehört. Und immer wieder merke ich, wie weit Kraftwerk voraus war.
Ich habe mich ja bislang immer erfolgreich dagegen gewehrt, zu einem Kettcar-Konzert mitgeschnackt zu werden. Den Platten kann ich ebenfalls nicht allzu viel abgewinnen, aber vielleicht sind sie live ja wirklich besser? Danke jedenfalls für Deinen Bericht …
Curi0us am
23. April 2008 um 23:29
Gerne. Ich fand die live wie schon geschrieben wirklich gut. Hatte einen sehr schönen Abend. Von daher vielleicht einfach Mal über den Schatten springen (mußte ich ja auch).
Curi0us am
23. April 2008 um 23:31
Danke für das Lob, freut mich wenns gefällt. Und ob nun cool oder kewl oder kuhl oder kühl oder… du hast doch recht: Blogger sind Kewl
Darf ich den Text bitte eins zu eins kopieren und bei mir veröffentlichen? Nein, im Ernst, ich finde, das ist ein sehr guter Text und spricht mir aus der Seele. Was hab ich schon für Diskussionen gehabt, weil ich behauptete, ich darf auch mal einen frauenfeindlichen Witz erzählen, weil ich überhaupt nicht frauenfeindlich bin, sowie ich geren auch einen Witz zum Besten gebe, der mein eigenes geschlecht durch den kakao zieht, ohne dass ich mich als Feind meines eigenen Sexus sehen würde.
Was musste ich mir alles anhören: Naiv, war dabei noch die geringste Bezeichnung. Verhärmte Sexismusvorwürfe haben noch keiner/em gedient. Klar ist, dass man gegen Benachteiligungen jedweder Art, sei es das Geschlecht, die nationale oder regionale Herkunft, das Alter, whatever, immer offensiv vorgehen sollte, wenn diese Angriffe dummdreist oder mit Absicht verletzend verübt werden. Ansonsten freue ich mich, wenn Klischees bedient, vorgeführt, beleuchtet oder auch einmal ad absurdum geführt werden.
Curi0us am
13. May 2008 um 22:59
Freut mich natürlich, wenn der Text gefällt.
Eben: Entscheidend ist, dass man gegen Benachteiligungen etc. ist. Dadurch, dass man an jeder Ecke gegen vermeintlichen Sexismus usw. angeht, verzettelt man sich glaube ich nämlich auch noch in Scheindebatten, die zu nichts führen, außer dass man sich auf dauer auspowert und/oder unglaubwürdig macht.
Sehr gut. Um ehrlich zu sein, finde ich das ganze Sexismus-Thema etwas überbewertet. Sich an Klischees hochzuziehen und sich darüber lustig zu machen, hat nichts mit Sexismus zu tun, die Menschen, die bei soetwas laut aufschreien sind nicht unbedingt selten die, die in geselliger (Tupperware- oder im Jahr 2008 auch Vibratoreneinkaufs-)Runde und nach ein, zwei Prosecco (ja, ich meine Frauen, Männer beschäftigen sich in der Regel eher selten mit dem Thema <– war das jetzt ein sexistisches Klischee?) dann doch gerne mal checken, ob sich ihre Herren im Hause auch allen Männer-Vorurteilen unterwerfen oder nicht.
Das Kopfschüttelblog hat rein gar nichts mit Sexismus zu tun, es ist einfach nur eine lustige, einseitige Darstellung des sicherlich den meisten Menschen bekannten Zusammenlebens von Mann und Frau. Oder Frau und Mann. Und wenn man hier Klischees aufgreift, um das ganze unterhaltsam zu machen, spricht nichts dagegen – Liebste könnte ja auch was dazu sagen, tut sie aber nicht.
Mit einem ähnlichen Text über Rassismus würdest Du vermutlich erheblich engagiertere Gruppen von Mistgabel-Trägern und HängtihnandennächstenBaum-Rufern hinter Dir wiederfinden, als beim Thema Sexismus
Vor einiger Zeit habe ich mit einem Bekannten sehr leidenschaftlich darum gestritten, was Rassismus überhaupt ist – z.B. meine Art der Reisebeschreibung in Thailand fände er sehr rassistisch, da ich mich über kulturelle Unterschiede lustig mache (wobei er nicht kapiert, dass ich mich beim Vergleich ja auch über die Deutschen lustig mache). Ich fand aber, dass Rassismus an eine tatsächliche Benachteiligung und Verächtlichmachung gekoppelt ist, die jenseits von Humor stattfindet.
Um auf Sexismus zurück zu kommen: Ich glaube, dass Geschlechterunterschiede zu akzeptieren und darüber Witze zu machen nicht dazugehört. Aber eine Aussage wie, die Frau gehört an den Herd, weil sie dem Mann dienen soll, ist es sehr wohl. Für Menschen wie Alice Schwarzer mag Sexismus bereits eine Frage des Reflexivpronomens sein. Aber ich glaube, das Problem liegt tiefer und sollte nicht trivialisiert werden, indem man es mit Humor verwechselt.
Wieauchimmer: Gutes Thema
Curi0us am
17. May 2008 um 00:15
@Jekylla und schon zu einem Ergebnis gekommen?
@vizekoenigin volle Zustimmung. Und Prosecco ist sowieso der Klischeebringer per se.
@Manniac ich bin mir sogar ziemlich sicher, dann wären die hier ,-) Wobei ich denke dass es dort im Prinzip genau dasselbe ist. Irgendwo im Hinterkopf geistert mir rum, das Harald Schmidt wohl mal sagte dass jeder ein Recht darauf hätte, dass man über ihn Witze macht. Würde ich so unterschreiben.
Atlan007 am
18. May 2008 um 23:20
Mist, wieder einer mehr – die sind bald echt kein Geheimtipp mehr und das nächste mal wird es üblerweise voller wenn die mal wieder auftreten. Hafenburzeltag war recht angenehm, weil es nicht so ein Gedrängel war – obschon doch recht viele Leute da waren
Curi0us am
18. May 2008 um 23:40
Naja, Hafendings ist ja immer etwas voller, einfach weil auch viel Laufpublikum vorbeikommt. Außerdem lesen mich ja sooo viele nicht, also hast du glaub ich ganz gute Chancen, dass die noch ‘ne Weile Geheimtipp bleiben
Und jetzt wissen Sie auch, warum das mit meinem Blog nicht “nebenbei” funktioniert, die Dynamik und so. Und wenn ich Plurk quasi als Blorg habe, brauche ich Plurk nicht dringend. Und ich bin kein 140-Zeichen-Typ, sondern eine Labertasche, das erklaert einiges.
Was Sie betrifft, da sind ETLICHE Themen in Ihrem Kopf, das merkt man in tweets und plurks. Also ich. Lassen Sie sie raus. Mit 140+ Zeichen!
Curi0us am
5. June 2008 um 09:41
Vielen Dank Ich arbeite dran. Schauen Sie, gerade ist wieder etwas neues hier reingelaufen
Das iPhone als Schuh des Mannes? Nach allem, was man so hoert, hat das beinahe Fetisch-Charakter
Was Windows versus Mac angeht, sehe ich genauso. Ich hab Windows ueber die Jahre liebgewonnen und allenfalls dieses umschlagduenne Mac Air koennte mich reizen, aber es gibt Dinge, bei denen bin ich einfach altmodisch, retro, unflexibel, untrendy, langweilig, mainstreamig … und es kommt ja nicht aufs Aeussere an, die inneren Werte zaehlen. Hab ich mal gehoert.
Ich hab seit Aeonen ein Nokia 6230. Das sagt mehr als tausend Worte *g
Habe das iPhone auch seit ein paar Monaten, das ist wirklich das geilste Ding was es überhaupt gibt! Ich möchte nie wieder ein “normales” Handy haben, wenn ich mal überleg was ich mit meinem iPhone alles machen kann und Sachen die ich jetzt noch nicht machen kann dank Gadgets vielleicht in der Zukunft.
Das witzige ist doch, dass es beim MacOS vs Windows letztlich die gleiche Diskussion ist. Das, wo MacOS wirklich glänzt sind auch nicht die technischen Features, auch wenn es da sicher den einen oder anderen Vorteil (wie wahrscheinlich auch Nachteil gibt). Entscheidend ist hier doch letztlich auch das Wohlfühl- und das Bedienelement Das Arbeiten damit bringt einfach mehr Spaß und fühlt sich besser an. Klar kann man auch mit Windows arbeiten und man kann gut damit Leben. Aber das ist halt nicht der Punkt
Curi0us am
5. June 2008 um 11:12
@Jeky naja, Schuh-Fetisch ist ja was anderes als das was in dem Klischee so drin ist. Ich habe keinen iPhone-Fetisch, aber wir mögen uns trotzdem
@011i ich drücke die Daumen
@Sabrina naja, was es kann finde ich ja gar nicht so wesentlich, WIE es das kann ist das schöne.
@Kay hrm. was ich bisher selbst an Macs machen durfte war jetzt nicht soo das Highlight. Einzig den Fishlense-Effekt und die Art wie man zwischen den Applikationen hin- und herschaltet ist finde ich sehenswert. Aber der Spassfaktor ist für mich am Mac nicht soo gigantisch, dass es sich lohnen würde. Außerdem kann ich da keine Mails schreiben. Apfel-Q wäre intuitiv für @ aber führt zu quit.. nene… das macht mich regelmäßig wahnsinnig
-lacht- oke ^^ die @ geschichte .. na gut, das ist einfach gewöhnungssache. mit dem @ hab ich dann wiederum auf windows rechnern regelmäßig probleme ^^
dws am
5. June 2008 um 17:39
habs heute auch gehört
ziemlich sinnfreie art, mit seinen mitarbeitern zu kommunizieren…
Bei Frauen nennt sich das Accessoires (sp?) und nicht Gadget.
Frau Jekylla:
Sehen Sie sich das neue Lenovo an. Dünner als das Mac Book Aero, aber dafür längere Akkulaufzeit, optisches Laufwerk, ausreichend Anschlüsse und Windows.
Haha, de gustibus EST disputandum, wie man hier wieder sieht
Curi0us am
6. June 2008 um 10:50
Curi0us non latinus est.
Oder wie ich sonst sagen würde: Bitte keine sprachlichen Leichen hier. Ohne Übersetzung. Und über meinen gustibus lasse ich nicht disputandum. Der steht. Frau Jekylla!
Ich disputande ja gar nicht mit Dir, Herr curi0us, musste ja nur ueber den Kay lachen, so komplett kontraer das Gegenteil
Schoen, dass er steht, der gustibus, das ist doch mal eine Nachricht!
Florian Möbius am
7. June 2008 um 20:19
Ich muss sagen, in vielen Punkten hast du durchaus Recht.
Ich möchte mich um Missverständnisse zu vermeiden gleich jetzt als überzeugter Christ outen und muss natürlich auch eine gewisse Kritik hier anbringen.
Das Problem “wo kommt Gott denn her” ist natürlich eine rel. komplizierte philosophische Problematik, die zu erörtern kein Christ einfach unterlassen kann. Aber es ist nicht unbedingt die Frage die zu stellen ist. Die Frage ist vielmehr, ob die Erklärung der Welt überhaupt ohne das Vorraussetzen unerklärlicher Existenzen möglich ist. Die Antwort auf diese Frage muss aber Nein lauten. Es ist an diesem Punkt völlig gleich, ob ich Strings, die Singularität oder Gott vorraussetze, dass wir existieren setzt prinziliell vorraus, dass wir aus etwas entstanden sind. Wo dieses etwas herkam ist die nächste Frage, die wir wohl nie erklären werden können, zumindest nicht mit unserem menschlich begrenzten Vorstellungsvermögen.
Den Kampf gegen die religiösen Vorstellungen und deren Früchte von Seiten der fanatischen Verfechter des Atheismus (als solchen würde ich Richard Dawkins bezeichnen) muss ich deshalb als unsinnig einschätzen, da die Problematik, die den theistischen Vorstellungen zur Last gelegt wird auch vor der atheistischen Denkweise nicht Halt macht.
Ich persönlich betrachte den Atheismus als Religion, denn auch der Atheismus setzt vorraus, dass Mechanismen existieren, die über den Gesetzen unserer Natur stehen, so zum Beispiel, dass die Energie entstehen konnte, trotz der Existenz des Energieerhaltungssatzes o.ä.
Natürlich ist mir bekannt, dass es dazu Hypothesen z.B. zur Erklärung dieser Problematik gibt, doch könnte man die nicht auch zu Gottes Existenz aufstellen? Wenn ich nun die Theorie vertrete (was durchaus der Fall ist), dass Gott ein zeitlos existierendes Individuum ist, dann ist die Herkunft Gottes in einen undefinierbaren Bereich gelangt, da es keinen “Zeitpunkt der Entstehung” mehr gibt.
Zu dem Comment von JLT möchte ich noch anmerken, dass gewisse Handlungsvorgaben nicht unbedingt schlecht sind. Dass sie beim Atheismus fehlen ist einer der Hauptkritikpunkte, die ich an selbigem anbringe. Für einen atheistiscxh orientierten Menschen gibt es theoretisch keinen Grund auf Sklaverei bsp. zu verzichten. Es gibt keinen Grund einen schwächeren leben zu lassen, nein mehr noch, es würde sogar die natürliche Selektion fördern, wenn er es täte. Absolute Werte existieren im Atheismus nicht mehr. Moralvorstellungen sind nicht definierbar, da das einzige was völlig logisch aus der atheistischen Vorstellung folgen würde wäre der Egoismus. Das eigene Wohl zu fördern, oder viel mehr auch noch die eigene Art dominieren lassen.
Und dies ist abgesehen davon auch keine Definition der Religion, dass sie Plichtvorstellungen hätte. Denn wenn du eine Religion danach definieren wölltest, dann müsstest du z.B. einige Naturvölker, die allein an die Existenz der Geister ihrer Vorfahren glauben aus den Religionen ausklammern.
So viel von meiner Seite, ich stehe dem Verfasser des Beitrags zumindest über die angegebene Email-Adresse gerne bei Faregn und Kritik zur Verfügung.
kommen mir bekannt vor, diese Gedankengänge – ich habe das “Glück” jeden morgen sowohl U-Bahn als auch S-Bahn und Bus benutzen zu dürfen und da siehts eigentlich ziemlich ähnlich aus. Ignorant bist Du sicher nicht, machst Dir vermutlich mehr Gedanken über die als die über Dich…
Nee, nicht ignorant er ist. Ich halte es – aus Gründes des Selbstschutzes – ähnlich. HÄTTE ich die Kraft “denen” zu helfen, wäre ich Sozialarbeiter geworden.
Man sagte mir mal nach, ich wäre arogant – egal. Ich pflege meine selektive Wahrnehmung
Curi0us am
15. June 2008 um 11:50
Ich halte mich an der Stelle eigentlich auch gar nicht für ignorant.
Aber arrogant bestimmt ab und an.
Könnte die Heimatstadt machen @Reizzentrum .
Mein Vater sagte immer, Arroganz sei ein Zeichen von Dummheit und Ueberheblichkeit kann sich auch keiner so wirklich leisten.
Sie sind weder ignorant noch arrogant fuer mein Empfinden. Man kann sich in der Tat nicht um alle und alles kuemmern. Ein gesunder Egoismus, naemlich zuerst daran arbeiten, sich selbst wohlzufuehlen, hilft naemlich in der Aussenwirkung anderen auch zuweilen.
I am the sunshine of my life – bin ich jetzt arrogant oder einfach nur zufrieden mit mir?
Deshalb habe ich 2 Blogs. Einen bei Livejournal seit 2003. Da kann nicht so einfach die ganze Welt mitlesen. Ich bestimme, wer lesen darf und wer nicht. Zeitweise habe ich da auch richtigen Seelenstriptease betrieben.
Und dann gibt es eben noch eigenfrequenz.net Dort kommt eher das drauf, was ich bei einem Gespräch als Smalltalk bezeichnen würde. Mehr oder minder harmloses Zeug.
weist darauf hin, dass sie ungern an den Strand geht
Nein, aber mal im Ernst, ich denke, dass diese Art bloggen, die wir (oder ich für meinen Teil) betreiben einen schon sehr angreifbar macht, aber ich glaube nicht, dass ich es wirklich anders könnte und wollte. Und ich habe auch festgestellt, dass ich mich in meinem Blog nicht verstecken kann. Das bin ich, ob ich es will oder nicht, da kann man nicht mal eben was vorspielen, so funktioniert das ei mir nicht. Das war für mich das erste Mal in meinem Leben die Erkenntnis, dass mich Leute mögen, weil ich so bin wie ich bin und nicht weil ich ihnen etwas vorspiele. Das ist eine Erkenntnis, die einen schon ganz schön von den Füßen holen kann, wenn man sie verinnerlicht und daraufhin anfängt sein ganzes Leben danach zu gestalten. Ich hab es bis jetzt nicht bereut.
Achso, ich freue mich auch, dass der Artikel so Wellen schlägt, das hätte ich nicht gedacht. Danke
Darf ich ehrlich sein? Ja, Sie sind ignorant und arrogant. Jedenfalls, wenn man die Maßstäbe anlegt, die man an sich selbst anlegen sollte.
Ich traue mich, das so offen zu sagen, weil ich selbst nicht anders bin. Auch ich gucke durch Menschen hindurch, wenn ich sie nicht sehen will. Ich ertappe mich bei Gedanken, die mir selbst nicht gefallen. Aber sie sind da. Und es geht auch gar nicht anders. Wir kämen niemals mit unserem Leben klar, wenn wir unsere Sinneseindrücke nicht kontrolliert abschalten könnten.
Vermutlich sind sie es bei jedem Menschen. Daher sind wir mit unserer Ignoranz und Arroganz in guter Gesellschaft.
Ja, gefällt sehr! Hatte auch mal ein bräunliches Theme, das musste ich aber schnell aufgeben, weil es nicht so funktionierte wie ich wollte. Gut gemacht!
[...] ein Kölner Stadtteil, den ich dauernd auf einem Autobahnschild sehe) Curi0us hat mich mit einem Bilderstöckchen beworfen, find ich nice, nehme ich auf und nachdem ich jetzt gefühlt ungefähr 2 Jahre gebraucht [...]
[...] Curi0us hat in seinem Blog einen Artikel, der auch durch mich und mein Blog angeregt wurde. Wir sprachen darüber und ich sagte ihm bereits, [...]
[...] bis 13. Juli – 3x neues Album von Cafe Drechsler zu gewinnen! >> zum Gewinnspiel Bei CuriOsities bin ich über ein spaßiges Stöckchen gestolpert, und weil’s jeder aufheben [...]
Das ist so eine verrückt-geniale Umsetzung eines Ich-fahr-mal-rund-um-die-Welt-Traumes (und tanze einfach überall), dass man es sich gar nicht oft genug anschauen kann. Die Geschichte dahinter (wie es zu dem Filmprojekt kam, finde ich auch sehr nett).
Als ich es das erste Mal gesehen habe, fand ich es für die ersten 30 Sekunden etwas befremdlich, mittlerweile einfach nur noch lustig. Schöne Hintergrundstory und mittlerweile sind die Bilder auch sehr ansprechend.. Schön, dass er jemanden gefunden hat, der es bezahlt – ich hätte auch gerne so viel Zeit..
wie war das: ” Doch wenn ich könnte wie ich wollte würd ich gar nichts wollen…” Ist doch auch mal schön zufrieden zu sein und nicht alle vom Hocker zu reißen. Redet sich ja so auch besser, als wenn man von unten zu dir hochlabern muss
ja hat was. vielleicht ist die eine oder andere abkürzung übertrieben im internet-/chat-slang. aber hey, auch vorm internet gabs massenhaft abkürzungen, jede firma in der ich arbeiten durfte quoll über davon
Reizzentrum passt auch lange nicht so gut zur Kategorie “Meckerblog” als viel mehr zum Egoblog.
Aber du hast auch so viele Feeds… wie macht ihr das alle? ^^
Curi0us am
25. July 2008 um 23:42
Da ist der Reizzentrum auch eingeordnet Quasi direkt neben dir
Wie ich das mache? Hm, prioritäten setzen. Es gibt Blogs von denen lese ich *alles*, es gibt Blogs, die lese ich, wenn ich Zeit + Lust habe und es gibt Blogs, die lese ich, wenn ich *zuviel* Zeit habe
[...] dann – gegen 22:00 Uhr – kam Kettcar. Ich hatte ja im Frühjahr schon über meinen Erstkontakt berichtet. Die Jungs um Marcus Wiebusch zeigten dann auch gleich den Unterschied zwischen der Fähigkeit [...]
[...] weiß es gar nicht so genau, aber ich glaube, den Fragebogen, den Curi0us mir freundlicherweise via Stöckchen zukommen lässt, den habe ich schon einmal [...]
Naja, für das Stöckchen werde ich nicht meinen Spitznamen nehmen, sondern schon die ausgeschriebene Form. Oder vielleicht auch beides, mal sehen. Aber ich mach das Stöckchen diesmal auf jeden Fall mit. ^^
Selana am
10. August 2008 um 23:50
Wer war das wohl, der sich da so positiv drüber geäussert hat? *unschuldig guck*
Deinen Ausführungen kann ich eigentlich nichts hinzufügen, außer dass es auch auf Deutsch gut anzusehen ist, da die Übersetzungen echt gut gelungen sind. Es kann ja nicht jeder gut genug Englisch, um die Originale zu sehen. Und wer die Original-Stimmen nicht kennt, merkt auch nicht, wenn die deutschen so gar nicht passen.
japp, doctor who ist definitiv ein absoluter tipp – eine wahnsinnig interessant gemachte serie.
und torchwood, ja, was ich bisher mitbekommen habe wirds da dann mal etwas erwachsener
Curi0us am
11. August 2008 um 11:17
@Selana ja, du hast dabei sicherlich eine Rolle gespielt
@Tobi jo, Torchwood soll erwachsener sein. Wobei ich die Dr.Who-Folgen nun auch nicht sooo auf Kinder gerichtet finde. Aber ich bin neugierig. CSI-Aliens oder so
Selana am
11. August 2008 um 11:22
Torchwood zeigt deutlich mehr Action und vor allem mehr sexuelle Andeutungen und Zweideutigkeiten – gelegentlich auch mehr, aber nicht wirklich viel.
Und Doctor Who ist ab 9 Jahren glaub ich empfohlen in GB, also auch nicht für kleinere Kinder. Es zählt dort als “Familiensendung” im Gegensatz zu den “Sarah Jane Adventures”, die auf Kinder ausgerichtet sind.
Zu 1)
Es sind nicht NUR die (offiziell ermittelten) Einschaltquoten, welche als Indikator für das Interesse gelten. es gibt genügend andere Marktforschungen und andere Erhebungen, die ein Meinungsbild aufzeigen.
Zu 2) Ein Jetzt-Weggucken wird ganz sicher nicht die aktuellen Sponsoringsummen beeinflussen, aber die nächste WM/EM oder auch andere, durch Sponsorengelder vom Sport zum Kommerz verschobene, Veranstaltung KANN durch jetziges Verhalten beeinflusst werden.
Zu 3) Die Sponsorengelder gehen zu einem vernichtend geringen Prozentsatz zum chinesischen NOC. Die gehen an ALLE NOCs sowie zu dem IOC. Insofern ist deine Rechnung grundlagenlos – sorry.
Zu 4) Du hast schön dokumentiert, dass ein Umdenken und “Umverhalten” VIEL weitreichender sein muss, als nur an den olympischen Spielen festzumachen. Auch sind sporliche Grossveranstaltungen nicht nur eine Demonstration der Machbarkeiten, sondern AUCH eine generelle “Publicityveranstaltung”. Siehe zum Beispiel die Fussball WM 2006 in Deutschland. Diese brachte AUCH die “Information” dass die Deutschen gastfreundlich sind, feiern könne etc. All diese “Informationen” wurden AUCH von der WM in die Welt getragen.
Meine persönliche Meinung ist, dass deine Darstellung der Dinge irgendwie aus der resignierenden Ecke “Macht ruhig weiter und macht euche keine Gedanken” kommt, was ich sehr-sehr schade finde. Auch wenn eine weggeworfene Zigarettenkippe das Stadtbild nicht verschandelt, so können alle Raucher doch dazu beitragen, das es wirklich dreckig wird.
Just my 2c
Curi0us am
11. August 2008 um 11:43
@Reizzentrum erstmal danke für den ausführlichen Kommentar.
zu 1. In der Regel wird aber – auch bei Werbetreibenden – hauptsächlich eben auf die GfK Quoten geschaut.
zu 2. Eben. Nur wenn man explizit in China was ändern möchte (Stichwort Tibet), dann ist London 2012 aber der falsche Addressat.
zu 3. Du hast natürlich recht mit dem Hinweis. Mein Argument ist aber eigentlich auch ein anderes: Selbst wenn die all das Geld bekommen, ist das einfach zu wenig um damit Einfluss zu verknüpfen. Allein 40 Milliarden Euro Kosten für Sporstätten gegenüber 5 Milliarden Marketingeinnahmen. Da ist dann auch egal, wieviel von dem Kuchen China wirklich bekommt.
zu 4. Ja, aber die Frage ist, wie relevant dies für China gerade ist.
zu deinem 5. Punkt: Ich bin nicht resigniert. Überhaupt nicht. Mal unabhängig davon, ob ich das Thema China/Tibet oder das Thema Kommerz im Sport für wichtig erachte geht es mir eigentlich viel mehr darum, dass man wenn man ein Ziel verfolgt doch bitte sinnvoll handelt anstatt – wie leider so oft – symbolische Akte hilfloser ignoranz durchzuführen.
Will ich vermeiden, dass Sponsoren Geld in kommerziellen Sport pumpen kann ich ja z.B. aufhören deren Produkte zu kaufen. Versuchen andere zu mobilisieren genauso zu handeln etc.
Der grosse Unterschied zwischen unseren Herangehensweise ist, dass ICH versuche so viele Menschen wie möglich zum kritischen NACHdenken zu bewegen und die Essenz deines Beitrages in die (wie schon oben angesprochene) Richtung geht:”Macht ruhig weiter wie bisher”-Ecke geht. Aufgrund deiner Darstellung wird der geneigte Leser sich weiterhin von dem Kommerz verarschen lassen und nicht einmal versuchen etwas zu ändern “Bringt ja eh alles nix”.
Jenni, wenn ich meinen kompletten Namen nehme, komme ich auf 17 Buchstaben… also bei dir weiß ich zwei Namen, bin mir aber nicht sicher, ob da nicht noch ein dritter war. ^^
Curi0us am
11. August 2008 um 12:12
Sehe ich ganz anders Nur weil ich aufzeige wo die kritiklos übernommenen Allgemeinplätze leere Hülsen sind sage ich doch nicht gleichzeitig “denkt nicht nach”. Eigentlich (jedenfalls mein Ziel) will ich eher sagen “denkt selber nach”.
Dass das bei dir so nicht ankommt mag ja so sein, wobei du da ja – gerade aufgrund deiner intensiven Beschäftigung mit derartigen Themen – eh im Prinzip nicht als “Adressat” meines Beitrags zu verstehen bist. Du denkst nach. Das weiß ich. Und dass wir verschiedene Ansichten z.B. zum Thema Kommerzialisierung und Sport (speziell im Zusammenhang mit Olympia) haben weißt du. Von daher sollte es dich doch nicht überraschen, dass ich persönlich dort keinen Handlungsbedarf sehe.
Curi0us am
11. August 2008 um 12:17
Cool. Eine “Meiner ist länger” Diskussion auf meinem Blog. Weitermachen. Sofort!
Du WEISST, dass ich meinen Senf dazugeben muss, geradezu zwanghaft, oder?
Ich habe halt das Problem des “alten Mannes”[TM].
Ich kenne noch die olympischen Spiele VOR 1980, zu denen ausschliesslich Amateure zugelassen waren. (Ausnahme Fechter). Ich glaube nicht, dass vor 1980 ausschliesslich “die Reichen” eine Chance hatten, die Spiele zu gewinnen. Du? Sicher haben einige Sportler Vergünstigungen genossen, vor allem im “Ostblock”. Aber noch 1972 wurde ein Sportler (Karl Schranz) disqualifiziert, weil er im Verdacht stand über Sponsoring Geld eingenommen zu haben.
Vielleicht hast Du dich – im Gegensatz zu ein paar alten Männern – bereits mit der neuen Maxime der Leistungsgesellschaft abgefunden, bist in ihr gross geworden und von ihr geprägt. Das ist nicht schlimm. Ich habe Sport aber auch noch anders erlebt. Da unterscheiden sich einfach unsere Erfahrungen.
[...] Auskünfte über ihre persönlichen Blogger-Experiences erteilen Curi0sities, der Tonnendreher, Jekylla und Neon Wilderness. Kommentar schreiben Bookmark speichern [...]
[...] Übertragungen der Ligaspiele schon ab 12:30 Uhr möglich macht! Einige Fans müssten da in "aller Herrgotts-Früh" schon los! Und auch sonst ist das – gerade für den Glubb mit dem riesigen Umland – ein absolut [...]
Interessant ist ja, daß Du praktisch auf jedem Bild irgendwie authentisch aussiehst. Im Prinzip ist das sogar ein Kompliment, denn jedes Jahrzehnt scheint zu Dir zu passen (und umgekehrt).
Und in welchem Jahrzehnt hättest Du Dich auch wohlgefühlt?
[...] Bin ich in meinem Blog näher drauf eingegangen, unabhängig davon empfinde ich auch nicht das Bedürfnis mich da der Mainstream-Meinung [...]
contrafakt am
25. August 2008 um 13:06
ja, diese Thematik wurde so oft hin- und herdiskutiert. Gehören gesellschaftliche Ethik und Menschenrechte zum Sport dazu, oder sollte man den Sportlern die Chance gönnen, ein Riesenevent für ihren Karrierehöhepunkt mitzumachen. Oder tragen die Spiele zu der Aufmerksamkeit auf den gewünschten Bereich bei? Hier wurde viel von den Diskussionen zusammengefasst: http://www.realisr-blog.com/2008/08/14/beijing-2008-verrat-an-der-olympischen-idee/
Interessant ist, dass es dort ein Projekt gibt, an dem jeder selbst teilnehmen konnte und seinen persönlichen Boykott leisten konnte, indem er sein Fernsehgerät abmeldet. Das finde ich einen guten Weg, um seinen Protest auszudrücken.
Modisch sicher ein absolutes Desaster, brachten die 80er aber auch gutes mit sich. Beispielsweise wurden dieser Zeit wurden die Grundsteine für einige neue und sehr interessante Musikrichtungen gelegt…
Willkommen ausserhalb des kleinen Gebietes der Grosstädte. Überall ausserhalb der wenigen “wir bringen viele Menschen auf kleinsten Raum unter”-Reservate, ist man entweder im Fussballverein, dem Schützenverein oder der freiwilligen Feuerwehr.
Berufsfeuerwehren gibt es nur, weil es in den Städten bei einem Brand typischerweise zu viel grösseren Schäden kommt, als wenn “auf dem Dorf” die Scheune abbrennt. Feuerwehre sind historisch immer ein Mittel der freiwilligen Selbsthilfe gewesen.
Die Bereitstellung der Feuerwehr ist i.d.R. kommunale Aufgabe. Eine Kommunane kann entweder die FF einsetzen oder aber
a.) eine Berufsfeuerwehr gründen, ausrüsten und bezahlen.
b.) in Ausnahmefällen Menschen verpflichten, Dienst bei der Feuerwehr abzuleisten.
Eine freiwilluge Feuerwehr ist oftmal das Mitter der Wahl.
Feuerwehrleute bekommen (kännen bekommen) für ihre Einsätze eine Aufwandsentschädigung. Gut, die reicht nun nicht, um Menschen, die man nur mit $$$ bzw. €€€ motivieren kann, für die FF zu begeistern…
Viele FFler sind auch dabei, um so der Wehrpflicht zu entgehen.
Zumindest hier in der Gegend ist kein Geld für eine Entschädigung vorhanden, sonst müsste wohl kaum für neue Uniformen gesammelt werden.
Und ausreichende finanzielle Mittel, die wohl in einer Berufsfeuerwehr eher gegeben sind als bei einer FF, sorgen nunmal auch dafür, dass die Jungs im Zweifel wissen, was sie tun und nicht einfach nur mit dem Gartenschlauch anrollen – egal, ob es darum geht eine Katze vom Baum zu holen oder Fett zu löschen.
Ich habe auch schon etwas dazu verfaßt und innerlich hatte ich mich auf rege Kritik gefreut, aber irgendwie kommentierte man Zustimmung, statt Abneigung für meine Zusammenfassung: Olympia ist vorbei
Curi0us am
31. August 2008 um 22:22
Nur mal so am Rande: Es geht mir im Artikel weniger um die FF und Ihre Leistungen als darum, wie deren Marketing aufgestellt ist
Weitermachen.
Curi0us am
31. August 2008 um 22:30
@Textundblog ich warte ja noch auf Ihre Replik, oder mißfällt Ihnen Ihr Äußeres damals?
@Kahta danke, gleichfalls
@Vizekönigin vielen lieben Dank
@Blondes Alien “authentisch”? Mhh… Und wohlgefühlt.. ich glaub ich bin zeitlich schon ganz richtig jetzt.
@dat E ich finde jedes Jahrzehnt hat irgendwo seine Berechtigung
@tshalina Ich finde bei mir alles desaströs, vielleicht tröstet das?
Sehr genial, aber ich glaub da muss man schon ziemlich langeweile haben um so eine Idee auszubrüten und umzusetzen… ich stell mir solche Szenen grad bei uns im Kindergarten vor… ganz groß.
[...] Großartig! Mein Feedreader hat mir vorhin gesagt: “Vizekönigin, hier! Curi0us hat ein Video gepostet, welches sehr gut veranschaulicht, was auch bei dir im Büro so los [...]
[...] die Blogosphäre, bei dem man sich angucken konnte, welche Promis einem so ähnlich sehen. Hatte ich damals auch gemacht. Damals noch andere Brille, lange Haare, alles anders. Jetzt hab ich heute mal geschaut, wie und [...]
@Curi0us
Dann berate die Blauröcke doch mal marketingtechnisch…
@Tante Polly
Klar hat eineBF mehr Geld zur Verfügung als eine FF. Sie kostet den Betreiber ja auch ein Vielfaches. Geld, was die Kommune aufbringen muß. Im Zweifeln also höhere Abgaben für…
Ich glaub, in der IT sitzen im Zweifelsfall doch die größeren Nerds. Und die haben bekanntlich immer die höheren Überlebenschancen, auch wenn die Vertriebler die tougheren sein mögen; aber ich 1-Mann-Unternehmen müsste wohl unparteiischer Schiedsrichter sein (oder gegen mich selbst kämpfen
Der Blog-Bäcker soll sein Brot bekommen: in Form von möglichst vielen Kommentaren! Ich fang’ mal damit an.
Die Motivation fürs Blog ist doch klar: man möchte sich mitteilen und man freut sich über Reaktionen anderer. Das geht – wie Du oben schreibst – sehr schön auch über andere Kanäle (Twitter/Plurk usw.) und führt im besten Fall auch zu netten Kontakten im Reallife, wie Eurer Treffen gerade erst gezeigt hat.
Und toll, wie viele Menschen das jetzt ob der klug gewählten Überschrift lesen werden.
Sehr schön beschrieben die Entwicklung deines Bloggens inklusive Twitter. Kann dem fast zu 100% zustimmen, die selben Phasen und Abschnitte finde ich auch bei meinem Web2.0-Leben.
Also, weiter machen und vor allem: authentisch bleiben!
[...] Das war meine “Erfahrung” mit Blogs. Warum ich dann doch anfing? Steht in Ansätzen hier und hier. Aber gemacht hab ich’s dann schließlich doch. Dich kriegen wir [...]
Curi0us am
3. September 2008 um 21:29
Danke euch beiden
@Dirk authentisch wirds wohl eh bleiben, das sollte kein Problem sein
Und wegen der Überschrift… Naja, nachdem mir erklärt wurde, dass ich da SEO-Technisch noch was nachzuholen hätte
Herzlichen Glückwunsch auch von meiner Seite aus. Solche Phasen, wie du sie beschreibst, hat wohl jeder Blogger mal durchlebt. Verfolge dein Blog zwar nicht von Beginn an, aber seit Plurk regelmäßig! Go ahead!
Sowas, da haben wirs wieder… niemals von reißerischen Überschriften täuschen lassen und den Beitrag nach jwd verscheiben ^^
Ich schließ mich dann mal den Glückwünschen an und kann nur sagen, dass ich sehr froh bin, dass wir so die Chance hatten einander über den Weg zu laufen.
Und ich hoffe, dass auf das Treffen in HH noch viele weitere lustige folgen.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wenn man im Rückblick feststellt, wie viel sich dann doch im einzelnen an einem selbst verändert in einem Jahr. Durch das Bloggen hat man da ja so eine gewisse Übersicht drüber. Wie auch immer (Jenni hat heute ihren Schwafeltag) viel Spaß auch weiterhin an einem der wie ich finde schönsten Hobbys überhaupt (und ja, ich weiß, dass man es meinem Blog nicht ansieht ).
Herzlichen Glückwunsch, lieber Curi. Ich glaube, daß fast jeder Blogger dieses Auf und Ab nachvollziehen kann. Im eigenen Blog steckt doch immer etwas Privates – jedenfalls sofern man kein Themenblog betreibt. Ich liebe genau das am Bloggen und ich lese auch am liebsten Blogs, die einen gewissen “Tagebuchcharakter” haben.
Dein Blog kenne ich noch nicht lange – Dich auch nicht. Aber ich möchte weder das Blog noch Dich missen. Es ist schön, Dich kennengelernt zu haben – eigentlich in Plurk, aber letztlich auch real. Ich schließe mich da Jenni an und hoffe, es folgen noch viele Treffen.
Ich hoffe, Du behältst das Bloggen bei (in Zeiten des Blogsterbens irgendwie schon fast eine Herausforderung).
Auch von mir und auch hier (wie schon bei Konna) etwas zu spät die allerherzlichsten Glückwunsche zum Einjährigen, lieber Curi! Heute Abend stoß´ ich auf dich an und hoffe, dass es noch lange, lange so weiter geht!
Ich bin froh, dass Sie die Tiefs überwunden haben, die im Real Life und auch die Blog-Tiefs. Ihre Einstellung jetzt ist genau die Richtige und so werde ich mich erfreulichweise weiter hier einfinden können und bei Ihnen lesen. Und kommentieren.
So sehe ich das auch. Ein wenig ratlos war ich zwar auch, aber mehr deshalb, weil so wenig passiert und man sich dafür so viel Zeit nimmt.
Microsoft setzt hier auf den langfristigen Erfolg. Von daher ist es sinnvoll, es ruhig anzugehen, anstatt gleich neue Services oder das Internet von Morgen oder was auch immer an konkreteren Dingen anzupreisen.
Nicht zuletzt dürfte ein Werbespot für ein Produkt längst nicht so viele Artikel in Blogs und Internetmagazinen verursacht haben wie so ein Spot.
Was viele Kritiker oder Spötter nicht verstehen: Es funktioniert doch gerade, weil sie darüber schreiben.
Ich hatte mal einen Bekannten, der trug einen Pullover. Auf dem schwarzen Pulli zu sehen war ein Totenkopf auf der Rückseite, der im Gebiß eine getrocknete weinrote Rose hielt. Darunter stand geschrieben: “Tötet Euch alle gegenseitig, Gott wird Euch schon sortieren!”
[...] Ja, ich finde Jerry Seinfeld großartig. Immer noch. Und ich finde auch den zweiten der neuen Microsoft-Spots großartig. Wirklich. Apple ist immer noch “cooler”, aber MS hat Jerry. Und der neue Film gefällt mir sogar noch besser als der erste. [...]
…und wieder kommen wir nicht auf einen Nenner, was? *g* Ich steh echt auf Jerry Seinfeld und seine Art Humor – aber irgendwie kommt keine Message rüber bei dem ganzen Kram – zumindest keine beabsichtigte
Interessante Analyse, die ich voll und ganz nachvollziehen kann. Wenn ich im Moment einen Artikel dieser Art schreiben würde, wäre allerdings der Grundton anders: ich bin frisch verliebt (knapp 3 Monate) und plane im Moment extrem nach vorne, die Welt ist rosarot und alles ist gut. Vor drei Monaten hätte ich aber einen Artikel in der gleichen Tonart schreiben können und Jammern auf hohem Niveau trifft es ganz gut. Unsere Generation hat das Glück größtenteils (ja, ich weiß, dass es auch anders geht) wie die Made im Speck aufzuwachsen. Wir haben riesige Chancen und vertun sie manchmal leichtfertig.
Blondes Alien am
20. September 2008 um 22:52
Offensichtlich ist es gar nicht so gut, wenn man eine “grundsolide Karriere” macht – so wie Du.
Was Du schreibst, hört sich so gelangweilt vom Leben an, daß man kaum Gefühle dafür aufbringen kann. Du jammerst nicht, Du bemitleidest Dich schlicht selbst.
Natürlich bist Du verwöhnt, viele unserer Generation sind das. Wir sind die Kohlkinder und Konsum war unser Lebensinhalt seit uns die Schultüte in die Hand gedrückt wurde.
Und wenn man unter dem Weihnachtsbaum 15 gigantische Geschenkpackungen hatte, dann hatte man für ein Set geschenkte Filzstifte von der Sparkasse nur ein müdes Lächeln übrig.
Das alles hat uns das Leben erleichtert – und erschwert. Wenn man in einer watteverpackten Welt aufwächst, dann ist Schaumgummi schon hart. Stößt man an eine echte Kante, dann haut einen das um…
Ich glaube nicht, daß es ein Zeichen von “Erwachsen-sein” ist, die kleinen Wunder nicht mehr als solche wahrzunehmen. Es ist wohl eher ein Status, den man als Kind oder Jugendlicher als das abgeklärte Erwachsenenleben definiert hat. Du brauchst nur eine der oben erwähnten “Kanten”, um schnell wieder in das kindliche Verhalten zurückzufallen. Wie viele Dinge relativieren sich plötzlich, wenn man einen Schicksalsschlag erleiden muss? Wie kostbar erscheint einem manches, was davor im Meer der Banalitäten schwamm, wenn es plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr ist… Und genau DAS macht einen in meinen Augen “erwachsen”. Es ist die Lebenserfahrung und die Erkenntnis, daß es einen endgültigen Zustand des Erwachsenseins nur bezogen auf den Körper geben kann.
Hättest Du nur eine Nuance anders formuliert, hätte ich vermutlich so etwas wie “sei froh, daß Du das und das nicht erleben musstest” hingeschrieben. Jetzt empfinde ich aber eher Mitleid, DASS Dir manche Dinge erspart geblieben sind. Gerade die (überstandenen) harten und schlechten Passagen im Leben geben einem die Möglichkeit, dieses kindliche Gefühl der allumfassenden Freude und der Bewunderung des Alltäglichen wieder zu gewinnen.
Ich wünsche Dir von Herzen, daß dieser lethargische Gleichmut nur ein Phase ist und vielleicht etwas so wundervolles wie die Liebe Dir plötzlich sowas von in die Birne knallt, daß es Dich aus den Schuhen katapultiert und Dir zeigt, daß es da noch so viel fantastisches gibt, was das Leben aufregend und spannend macht.
Curi0us am
20. September 2008 um 23:15
Puuuh
@Luto verliebtsein ändert schon einiges. Ich weiß ja wie sich das anfühlt, aber (ähnliche) Gedankengeänge schaffen sich auch dann ab und zu Luft. Aber stimmt schon, das macht das ganze nochmal rosiger
@Blondes Alien ich seh jammern und selbstbemitleiden nicht so weit auseinander. Wenn ich über meinen Zustand jammere ist es irgendwo auch Selbstmitleid.
Nur: So wollte ich das irgendwie nicht verstanden wissen.. Ich schreib am Ende ja selbst, dass ich mein Leben eigentlich mag. Von mir aus streich das “eigentlich” auch Macht es deutlicher. Ich habe ein vergleichsweise tolles Leben. In Phasen der Verliebtheit fühlt sich einiges anders an, aber das macht andere Phasen nicht weniger “gut”. Nagut, ein bisschen (Liebe hilft).
Lethargie würde heißen, dass ich mich dem ganzen ergeben würde, was ich gar nicht so sehe. Gleichmut… nunja, Welt ist irgendwie nicht soo aufregend, wie sie alle immer machen. Vielleicht ist das “mein Problem”. Es gibt wunderbare Momente, furchtbare Momente (und natürlich habe ich die absoluten Tiefen nicht erlebt, aber das da oben heißt nicht, dass es mir ausschließlich gut ergangen ist) und ganz viel dazwischen…Aber am Ende bekommt “Leben” von mir eben nur ‘ne 2… und ich frag mich halt, was zur 1 fehlt. Irgendwie so. Fällt mir schwer das in Worte zu fassen
[...] natürlich auch darüber nachzudenken was einen glücklich macht. Und nachdem man mein letztes Posting ja durchaus auch negativ auslegen konnte, versuche ich nun was positives zu schreiben. Schon wieder [...]
[...] wurde nach 10 Dingen gefragt, die ihn glücklich machen. Daraufhin verfasste er einen Beitrag auf seinem Blog, in dem er erst einmal für sich selbst definierte, was überhaupt “Glück” für ihn [...]
Wie genial! Da gibts doch auch dieses Kinderspiel, wo einer vorne steht und zählt, solange dürfen die anderen auf ihn zulaufen und immer wenn er sich umdreht, darf man sich nicht bewegen
Eine lustige Katze!
Das Glücksstöckchen ist jetzt auch auf dem Blog zentao blog über zen und anderes gelandet.
Was ist Glück ? …noch ein Stöckchen…22.09.2008
Ein Stöckchen kam geflogen , aus heiterem Himmel ist es bei mir gelandet, es kam von Tschalina vom Blog Noite de Lua Cheia und das Thema ist wieder einmal Glück,
vielen Dank und Liebe Grüsse zentao
Das, was wir Langweile vom Leben nennen, ist eigentlich nur: pures Glück. Wir vermissen irgendetwas, etwas, das unserem Leben einen tieferen Sinn gibt. Menschen anderer Generationen und aus anderen Ländern hatten/haben nicht so viel Glück: Sie müssen Kriege überleben, Hungersnöte überstehen, Katastrophen aushalten.
Wir haben diese Extremsituationen nicht. Bei uns ist das Leben so, wie es sich die meisten Menschen aus anderen Zeiten und / oder Ländern wünschen: Wir führen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben, müssen uns nur unseren eigenen Moralvorstellungen und einem (relativ gesehen) Minimum an Gesetzen verantworten; wir haben soviel Geld, das wir nicht überlegen müssen, ob wir essen können, sondern nur, ob wir lieber italienisch, deutsch, thailändisch oder französisch essen wollen.
Bei der Karriere gilt dasselbe, nur diesmal noch krasser: Selbst im Deutschlandschnitt haben wir eine sehr beruhigende Situation: Gut ausgebildet, in gutbezahlten Jobs mit einer (relativ gesehen) großen Menge an Eigenverantwortung und eigener Zeiteinteilung.
Aber weil wir (und ich schließe mich da ausdrücklich ein, denn mir geht es ja auch so) Menschen sind, reicht uns das perfekte Glück nicht aus. Wir suchen uns dann andere Dinge, die wir haben wollen: Extremsituationen. Aber letztlich wollen wir auch die nur erleben, wenn wir wissen, daß wir da unbeschadet rauskommen.
Ich beispielsweise sehe deswegen gerne Horrorfilme, spiele Killerspiele und gehe viel zu gerne aus. Beziehungen unterliegen demselben Muster: Es muß immer noch etwas Besseres geben als das, was ich habe.
Bei Ihren Gedanken in bezug auf Hamburg kam mir auch sofort der Gedanke: Was aber anstatt Hamburg? Eine Kleinstadt im Taunus? Auswandern nach New York? Nach Sibirien? Entweder noch größer, noch gigantischer, oder exotischer, oder eben einfach mal etwas ganz anderes? Aber auch dort wird das alles irgendwann als gegeben hingenommen.
Kurze Zusammenfassung (Management Summary ) des Kommentares: Wir gewöhnen uns eben an alles; leider auch zu schnell an die schönen Dinge.
Ich HATTE meine Hartz-IV Zeit, ich weiss, was es heisst, am 5. des Monats nicht mehr zu wissen, wovon man am nächsten Tag seine GRUNDnahrungsmittel kaufen soll, weil man vergessen hat eine Versicherung rechtzeitig zu kündigen. Und selbst ohne diese “Sonderausgaben” hat man nur eines im Sinn: ÜBERLEBEN.
SOLLTE man mal ETWAS Geld über haben, um tatsächlich alle paar Monate in seinem Lieblingspub EIN Killkenny zu trinken, weiss man, dass dies ein absoluter Luxus ist.
Ich möchte NIE wieder in diese Situation reinrutschen, ABER: Es hat mir sehr geholfen, das Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Vieles, was früher (vor Hartz-IV) “normal” war und nicht erwähnenswert, ist nun – wo ich wieder in Lohn und Brot stehe – im Wert deutlich gestiegen. Mein Lebensgefühl hat sich massiv verbessert.
Man muss die Täler kennen, um die Gipfel geniessen zu können. Immer nur Steak stumpft ab.
Nicht vergleichbare Situation, aber vergleichbarer Mechanismus: Nachdem ich einige Zeit von Hamburg wegziehen mußte und mich in einer Vorstadt in Hessen wiederfand, merkte ich erst, was ich an HH damals hatte. Und als ich zurückkam, konnte ich die Stadt viel mehr genießen.
Aber auch diese Erfahrung ist irgendwann verblaßt. Ich nehme an, das wird in bezug auf die Hartz-IV-Zeit nicht passieren, oder?
Keine Ahnung, ob dieses “Hartz-IV Trauma” irgendwann berblasst. Ich bin alt genug um dies nicht auszuschliessen. Aber auf alle Fälle hat es sich mächtig massiv ins Hirn gebrannt.
Und ja, es ist wahrlich traumatisch, hat aber – wenn man sich aus der Situation befreien kann – _auch_ Vorteile, so etwas als Erfahrung im Hinterkopf zu haben. Denn man erkennt wieder, was alles Luxus sein kann: Überhaupt ein Bier zu trinken ist Luxus – und dann noch in einem Pub, DAS ist Luxus PUR
ich ignoriere es nicht, ich hab nur gerade abartig viel zu tun und könnte wenn überhaupt nur gedankenfetzen verbreiten. das braucht etwas zeit, weil das thema nicht schnell bearbeitet werden will, aber es kommt, versprochen.
JA, ich war auch mal die Erste und vielleicht jetzt die Letzte?
Curi0us am
29. September 2008 um 09:48
*lol* @tshalina als Autor behalte ich mir das vorerst letzte Wort vor Außerdem hoffe ich ja noch auch Frau Jeky und Frau Vizekönigin in einer ruhigeren Minute.
Es geht nicht nur um die Vertriebswege, sondern auch um die kleinen Verlage und vor allem um “unpopulärere” Bücher.
Wenn nun die “Grossen” die “Kleinen” vom Markt verdrängt haben, welche Art von Literatur wäre dann auf dem Markt verfügbar: Die selten nachgefragten Spezialitäten, oder die “Vieldreher”? Natürlich wären es nahezu ausschliesslich die Vieldreher, denn was nur im Lager rumliegt sichert keinen hohen ROI (Return of Investment). Wer will sowas schon? Es muss Geld – VIEL Geld – verdient werden. Wird es dann KULTUR zu kaufen/lesen geben, oder werden es nur noch die Konsaliks sein, die ihre “Feuchtgebiete” unters Volk bringen?
Curi0us am
30. September 2008 um 11:00
Das ist doch gerade der Punkt: Es obligt *nicht* dem Staat zu entscheiden, was KULTUR ist und was keine Kultur ist. Zumal mit der Einschränkung auf Bücher. Und wer entscheidet eigentlich, was “hochwertig” ist? Mit welchem recht wird verargumentiert, dass die Sachen die (fast) keiner kauft besonders “Wertvoll” sind?
Minderheitenschutz gerne, aber nicht beim Konsum. Wenn du stachelbeerjoghurt magst und nirgendwo bekommst, führt der Staat doch hoffentlich auch keine Stachelbeerjoghurt-Quote ein. Ich bin ganz ausdrücklich gegen Marktbiotope.
Wie gesagt, ich muß mal was zu meinem Kulturverständnis schreiben. Aber dazu später.
Doch, genau das obliegt dem Staat. Oder zumindest einem Gremium, das unabhängig von Marktgegebenheiten agieren kann.
Wem denn sonst?
Beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen ist es genau das gleiche: Würde man sämtliche Sendungen nur noch nach Quote und Profit produzieren, sähen irgendwann alle Dokumentationen aus wie Galileo (“Wir fragen nach: Was macht Kellogs Cornflakes so lecker?”) oder Nachrichten wie RTL2-News.
Wenn Du in den Buchläden nur noch Bestseller herumliegen haben willst, dann mußt Du die Buchpreisbindung abschaffen.
Es geht auch gar nicht darum, ob keiner die Sachen hinterher kauft. Sondern, ob Verlage überhaupt noch das Risiko eingehen würden, unbekannte Autoren ins Programm aufzunehmen.
Curi0us am
30. September 2008 um 12:51
Mit der Argumentation spielst du aber im Prinzip wieder “Lehrmeister des Volkes”. Diese oder jene Inhalte sind “schützenswert”. Kann man von mir aus sogar so machen, nur dann doch bitte nicht in der Form, dass man *alle* Buchpreise reglementiert.
Wie wäre es z.B. wenn man “Ö/R Verlage” gründet, oder meinetwegen einfacher: Wenn deine Expertengremien ein bestimmtes Budget haben, mit dem sie gezielt ausgewähltes Kulturgut fördern können? Jeden Monat 5 Buchveröffentlichungen aus der Reihe “Kulturgut Deutschland”, die eben für einen günstigen Preis veröffentlicht werden? Von mir aus auch in Zusammenarbeit mit den Verlagen, die da dann eben bestimmte Auflagen erfüllen müssen.
Der Staat definiert NICHT was Kultur ist, gerade dies vermeidet er, weil er eben ALLE Bücher im Preis bindet. Würde der Staat nur einzelne Werke/Autoren schützen, DANN würde er sich diese Definition anmassen.
Curi0us am
1. October 2008 um 10:13
Na doch. In dem bestehenden System werden *ausdrücklich* weniger beliebte (Weil mit niedriger Auflage gestartete) Bücher bevorzugt. Bzw. Bücher die von den Verlagen als weniger attraktiv für den Markt betrachtet werden.
“Was keiner liest ist besonders schützenswert”.
Konsalik, Brown und Rowling werden dagegen verteuert.
Deine Interpretation Buchpreisbindung = Verteuerung der “Vieldreher”, halte ich für gewagt. Denn der Begriff Buchpreisbindung sagt ausschliesslich aus, dass der vom Verlag festgesetzte Preis auch vom Einzelhandel fakturiert werden muss und er keine Rabatte geben darf – mit Ausnahme der im Buchpreisbindungsgesetz festgelegten Punkte, wie Mängelexemplare etc.. Eine Preisfestlegung findet in keiner Weise statt.
Curi0us am
1. October 2008 um 11:59
Selbst wenn es keine Verteuerung der Vieldreher wäre, ist es ein – meiner Meinung nach – absolut *nicht* wünschenswerter Eingriff des Staates in die Preisgestaltungsfreiheit des Handels. Die Verlage legen hier unflexible Preise fest. Das heißt es findet de facto kein Wettbewerb zwischen den Händlern statt
Genau dieser Wettbewerb zwischen den Händlern (Billig und viel vs. Beratung und breite Palette) soll ja unterbunden werden.
Deine Argumentation zeigt, dass der Riegel vor der Rabattmentalität der Vieldreher absolut greift und der FACHbuchhandel gerettet ist.
Gerade Intellektuelle sollte FÜR die Buchpreisbindung sein, da nur so, die Juwelen überhaupt in den breiten Handel gelangen, und nicht nur der 08/15-Schund.
Curi0us am
1. October 2008 um 12:12
Was du willst, ist total Elitär. Nur mal so. Und du argumentierst doch sonst immer genau in die andere Richtung
Anyway: NEIN. Wer höhere Qualität will muß eben dafür Zahlen. Alles andere ist nicht marktwirtschaftlich. Ich *will* Preiskampf. Im Zweifel auch mit der Konsequenz dass es höherwertiges nicht mehr gibt. Nur: Das ist nicht so, schau doch mal in die Staaten und den dortigen Buchmarkt. Es werden nur weniger Händler anbieten, aber das ist dank online auch wieder unproblematisch.
Ach so: Ebooks sind ja zudem eine wunderbare Möglichkeit auch hochwertiges günstig zu verkaufen (siehe oben).
Das Ergebniss deiner freien Marktwirtschaft kannst Du im Bankensektor gerade WUNDERSCHÖN betrachten: Da ist ein sensibler Markt – weitestgehend unreglementiert – ist aus dem Ruder gelaufen. Bei Büchern würde man sagen “So what” – bei Banken stehen Volkswirtschaften auf dem Spiel (Island!)
Sicher hast Du recht, dass ich generell ein absoluter “Freiheitsmensch” bin, aber ich behalte mir meine eigene Betrachtung vor, zu unterscheiden, wo “Freiheit” auch kontraproduktiv sein kann.
Curi0us am
1. October 2008 um 14:08
Jo, und? Wenn Systeme gegen die Wand fahren lernen Sie daraus und werden stärker. DAS ist Evolution. Funktioniert eigentlich ganz gut.
Von daher denke ich schon, dass der Staat *so wenig wie möglich* eingreifen sollte. Und derartige Kultur ist so dermaßen Nebensächlich für das Funktionieren des Systems.
Das DICH die Evolution im Bankenbereich bereits jetzt knapp 1000€ an direkten Kosten verursacht, ist dir dabei bewusst? Von versteckten Folgekosten mal ganz abgesehen?
Das ältere Menschen – auch in Deutschland – ihre Ersparnisse, (nach Beratung durch Bankangestellte) in Aktienfonds anlegten und nun ohne eben diese Ersparnisse dastehen? Alles Kollateralschäden, die man für eine Evolution der freien Wirtschaft hinnimmt?
Curi0us am
1. October 2008 um 14:47
Ja, das auch MICH das was kostet ist mir bewußt.
Nochmal: Ich sags ja oben schon, “so wenig wie möglich”. Das schließt Eingriffe nicht aus, aber doch wenns nach mir geht bitte da, wo es wirklich wichtig ist. Beim Finanzsystem ist das sicherlich (!) anders gelagert, als bei Büchern, Filmen oder Popcorn.
Staat hat (für mich) die Aufgabe vorrangig Sicherheit zu garantieren. Sowohl finanzielle, soweit sinnvoll, als auch persönliche. Aber Bücher?
Bleibt abschliessend festzustellen, dass wir beide unterschiedliche Ansichten haben, was die Wichtigkeit einer Vielschichtigkeit von Literatur und anderem Schriftwerk angeht
Curi0us am
1. October 2008 um 14:55
Du mußst das letzte Wort haben, oder?
An sonsten Agreed.
Anonymous am
4. October 2008 um 03:41
…man sollte die Schulpflicht abschaffen oder? Das ist ja auch ein Eingriff des Staates in die freie Entfaltung des Individuums…
Willkommen in meiner Welt! In Berlin wird man manchmal schon vom Busfahrer angeschnauzt, wenn man einsteigen will. Trotz gültiger Fahrkarte. Und obwohl er noch Platz im Bus hat. Und auch sonst alles stimmt. Aber was fällt einem ein, mit IHM fahren zu wollen? Man könnte doch gefälligst auch auf nen Kollegen warten…?
CrazyBabsi am
4. October 2008 um 15:24
Dann hast du vielleicht nur die falschen Gaststätten und Läden erwischt. Bei uns in Leipzig hab ich sowas in den letzten Jahren nicht mehr erlebt seit es keine DDR mehr gibt. Aber Ausnahmen gibt es immer überall. Hab z.B. letztes Jahr in München ein katastrophales 4-Sterne-Hotel kennen gelernt. Auch dort ist nicht alles immer perfekt .
Jetzt muss ich uns aber mal verteidigen
Ich denke, dass es oft auch an der Sprache liegt, da man dort wohl oft eher etwas ruppiger redet als im Westen. Selber habe ich eigentlich kaum unfreundliche Menschen dort erlebt, das passiert mir eher hier in Bayern, wo ist jetzt wohne, und da ziemlich häufig. Vielleicht hattest du einfach Pech, hoffe ich jedenfalls
Bautzen? Die mit dem Senf? Mist, hätte ich DAS gewußt, hätte ich um ein paar der dortigen Senf-Spezialitäten gebeten…
Zu den nur 6 Sorten Senf, davon 4 aus Bautzen, hätte ich gerne ein paar weitere Sorten dazugefügt…
Curi0us am
6. October 2008 um 19:24
Danke für die rege Beteiligung.
Naja: Ich bin mir sicher dass es auch in Dresden und Umland genug freundliche Dienstleister gibt. Mindestens zwei davon sind mir nach dem Blogeintrag über den Weg gelaufen. Ein Super-Dönermann und ein Kartbahnmensch. Beide sehr freundlich.
@Pleitegeiger Berlin seh ich aber nochmal anders. Wobei meine Erfahrungen da bisher auch eher… bescheiden waren.
@CrazyBabsi *lach* ich weiß nicht. Ich fand dreimal in Folge schon ganz bezeichnend.
@Jenny ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es an der Sprache liegt. Dann müsste ich mich ja bei allen unfreundlich behandelt fühlen.
@Nik stimmt, an dich hab ich gar nicht gedacht im Senfparadies. Sorry. Nächstes Mal.
Curi0us am
6. October 2008 um 19:28
@GermanPsycho danke für die ausführliche Analyse. Kann ich, glaube ich, wohl so unterschreiben. wobei Gewohnheit auch nicht zwingend das schlechteste ist.
@Reizzentrum sicherlich helfen Erfahrungen sowas zu relativieren. Wobei ich in der Regel auch versuche mich an meinem “alltäglichen Luxus” zu erfreuen
[...] Sebastian: “Ich muß zugeben, dass ich das, was ich “Egoblogs” nenne am liebsten lese. Also da wo Menschen über sich selbst, ihren Alltag, ihre Meinungen schreiben. Ist auch die stärkste Gruppe in meinem Feedreader. Mich interessiert auch, wer das dann ist, der da schreibt. Ist einfach für mich auch wesentlich um das Posting selbst einordnen zu können. Blödes Beispiel: Schreibt ein Apple-User über das neue Apple-Telefon oder ein Windows-Freak? Da merkt man ja dann schon Unterschiede. Zum Thema Leseverhalten flog vor nicht allzu langer Zeit auch ein Stöckchen durch die Gegend bei dem ich mitmachte.” [...]
Ich habe jahrelang in Thüringen gearbeitet und fand die Leute da immer freundlicher als im Westen. Kommt aber vielleicht auch drauf an, ob man sich schon kennt. Und im Urlaub in Meck-Pomm waren einige Gasthäuser so mißerabel ausgeschildert, daß sich das Problem mit unfreundlicher Bedienung erst gar nicht stellte.
Aber Brötchen um 11.30 sind für mich ein Wunschtraum, der landwirtschaftlich frühaufstehende Teil der (westlichen)Dorfbevölkerung hat bis 9.30 Uhr gnadenlos alles Spannende geplündert.
Ich fand den Film Wall E eigentlich ziemlich unterhaltsam. Definitiv nicht hochstehend, aber lustig. Und auch meine männliche Begleitung hat sich ganz gut amüsiert.
aber was mir irgendwie so im nachhinein ins Auge viel… Wieso eigentlich Jammerossis? Ich mein… wer jammert denn grad :]
Aber das wir in einer ausgezeichnet ausgeschilderten Service Wüste leben ist ja nun auch nichts wirklich neues, oder?
Curi0us am
8. October 2008 um 08:57
@spottdrossel mag sein, dass ich einfach erfolgreich die falschen Nasen erwischt habe Und es ging mir ja wirklich nicht darum, dass die Brötchen aus waren, sondern darum wie mir das vermittelt wurde.
@charty…you know, verwöhntes Einzelkind und so Außerdem: Ich jammere nicht, ich stelle fest. so.
[...] ist Glück für Dich? Das fragt mich Curious in einem Stöckchen, daß er mir zugeworfen hat. Natürlich, die Liebe! Und die Gesundheit! Aber da ist noch [...]
lol – mehr fällt mit dazu leider nicht ein. Außer vielleicht noch, dass sich das mit meinen Eindrücken deckt, die ich damals auf der gleichen Ecke gesammelt hab
Oha (etwas spät von Konna rübergetrabt), das ist wirklich mal so mal so. Ich wohne seit 9 Jahren (exakt 9 Jahren – ich muss feiern) im allertiefsten Osten (kurz vor Polen) und ich habe so meine negativen Erfahrungen gemacht. Frische Brötchen gibt es aber bis 16 Uhr und auch Sonntags morgens.
Doch was Unfreundlichkeit und Kundenhass betrifft, da ist ganz Deutschland König. Ich war gerade in England in Urlaub und was man da erlebt, davon kann man in Deutschland nur träumen.
Und wo genau erfahre ich das nun, wann an meinem Geburtstag wer die Nummer 1 war (neben mir natürlich)?
Curi0us am
8. October 2008 um 21:55
Aeh… hab ich schon mal gesagt dass ich nicht (nicht!) nebenher bloggen sollte? Selbstverständlich unter dem jetzt auch verlinkten begriff Nr1-Finder. Hier: http://www.nr1finder.de/ . Ich danke für den Hinweis und schweige peinlich berührt
[...] bin über ein goldiges Stöckchen bei curi0usities und der Gedankendeponie gestolpert. Es geht um den Nummer 1 Hit am jeweiligen Geburtstag. Den [...]
[...] 10, 2008 von vizekönigin Vor gefühlten Ewigkeiten traf mich dieses Holz hier von Curi0us am Kopf und da gerade bei mir Altholz-Recycling-Zeit ist (an dieser Stelle nochmal [...]
Aso, das ist aber schwer, das auf deine Antworten zu beziehen. Ich dachte lediglich, dass du 42 Fragen wollen würdest, damits eben die 42 ist. Das das auf die Antworten gemünzt ist, daran hab ich nicht gedacht.
Also von Käfern auch hier keine Spur. Nicht mal Ameisen habe ich besonders viele in diesem Jahr gesehen. Dafür allerdings Wespen ohne Ende und sogar gestochen wurde ich. AUA
In der Serie oben hab ich kurzzeitig gedacht, du wärst Zeuge einer naturwissenschaftlichen Sensation geworden und dir wäre irgendein noch nie da gewesenes Lebenwesen vor die Linse gesprungen..
Wie kriegst du ihn dazu, sich auf den Baumstumpf zu setzen und dann so weit weg zu gehen, ohne dass er hinterher rennt? Bei mir gehen nur Close-ups mit “Leckerlieeee, hmmm, leckerleckerlecker, guckmal, LECKERLIEEEE!!”
Aus dem Südwesten kann ich berichten, dass das, was an meiner Balkontür passiert, als Vordringen von asiatischen Marienkäfersturmtrupps bezeichnet werden kann..
@vizekoenigin *lol* nee… das ist nur der Standard-Hund
Ich hab auf den Stamm gezeigt, “komm Charlie” gesagt und dann saß er. Würde gerne behaupten, er macht das immer. Ist aber nicht so
Und ich hatte nichtmal Leckerli DABEI!
Curi0us am
13. October 2008 um 13:51
@LaMa so wirklich richtig hier eigentlich auch nicht.
@tshalina die Wolke im Wald war halt meine persönliche Käferplage…
@Vizekönigin wird das nicht deutlich, da oben? Käfersushi.. Mjam!
[...] Posted by jekylla under Community, Stöckchen Herr Curi0usities hat mir vor gefühlt Äonen ein Stöckchen zugeworfen. Und ehe der Herr swiss wieder moniert, dass ich eigentlich ja keine mehr machen wollte: [...]
So wie ich das verstanden habe, besteht die Gefahr eher für gewerbliche Blogs (Spamming, Werbung etc.). Privatspamming hat eine recht niedrige Abmahngefährlichkeit.
Öhm.. Was? Wie jetzt? Wieso abmahnen? Oje, ich hab in der letzten Zeit über die Bankenkrise hinweg wohl gar nichts mitbekommen.. Sei fleißig, sonst bin ich ahnungslos! Glaub ich kann es eh nicht abschalten, wenn ich mein wordpress-gehostetes Theme richtig verstanden habe…
Ok, hab mich schlaugelesen. Und hatte das Plugin gar nicht aktiv, wie praktisch – das, was ich oben meinte, war was anderes. Da fällt mir auch ein, dass du dich mal darüber beschwert hattest.. Also dass ich es nicht aktiv hatte.
[...] hatte ja heute Nachmittag erstmal die Möglichkeit Kommentare per Mail zu abbonieren abgestellt,weil an unterschiedlichen Stellen darüber diskutiert wurde, dass das wohl zu Abmahnungen [...]
Sehr schöne Beschreibung der Stadion/Fangefühle. Auch ich kann im Stadion die Sau rauslassen (na gut unflätig werde ich dabei nicht, nur laut). Trotzdem ist das ein Unterschied. Ich bin ja auch kein Mörder, nur weil ich gerne Killerspiele spiele.
Ohne diese Emotionen, die man seinem Verein gibt (und den Gegnern entgegenbringt) wäre der Fussball nicht das, was er ist.
Solange man noch zwischen Fussball und richtigem Leben unterscheiden kann ist auch alles ok
Aber dieser 109 Jahre alte Klub aus Sinsheim, ich weiss nicht …
Wer den Hass verbietet, der nimmt auch irgendwann die Liebe. Und den Fans damit schließlich auch die Existenzgrundlage.
… oder zumindest das falsche Wort.
Das hieße ja auch Nazigesänge – nur während der Spiele gesungen, wären ok. Nee, Anastand und die Regeln desselben gelten natürlich auch in Stadien. Und da kannst Du 1000 mal HRO “Scheiße” finden – “Scheiß Hansa Rostock”-Chöre wären dann nichts anderes, als das worüber wir uns zurecht aufregen im Ostseestadion: der erste Schritt, verbale Gewalt.
Curi0us am
27. October 2008 um 15:45
@Dirk danke
@ring2 möglich, dass Hass hier zu hart ist. Mir fällt aber bei längerem Nachdenken kein anderer Begriff ein, der die/meine Emotionen in solchen Momenten treffend charakterisiert. Wobei die Einschränkung in der Fußnote ja da steht.
Anyway, ich persönlich habe auch keine Probleme mit “Scheiß Hansa Rostock”-Chören. Ich habe Probleme mit den Idioten, die das nicht trennen können. Wobei es mir auch *eigentlich* weniger um Gesänge geht, als um das eigene Wahrnehmen. Spieler beschimpfen, Schiedsrichter beschimpfen, eben auch Funktionäre beschimpfen. Das gehört – für mich – dazu. Da bin ich dann eben auch ein bisschen assig von mir aus. Dass es kreativere Gesänge als den erwähnten gibt ist klar, das zeichnet SP ja auch irgendwo aus. Aber ich denke das solche Gesänge trotzdem ihre Berechtigung haben.
Und: Natürlich gibt es Grenzen. Nazigesänge etc. sind *Ganz eindeutig* out of bounds. Und es gibt auch Beschimpfungen die zu weit gehen. Klar. Aber das meiste ist für mich eben noch im Rahmen.
Ich empfinde die Spaß-Rostocker ja als viel gefährlicher, die da aus “Stammhirn-Erlebnisorientierung” die Homo-Gesänge mitsingen.
Ja, ich bin auch kein Kind von Traurigkeit und ab und an rutscht mir auch das eine oder andere heraus, was nicht zu mir und meinen Vorstellungen passt – aber ich weiss immer, was das ist.
Die Frage für mich ist eher, wo der eigene innere Filter ansetzt. Ich (!) kann für mich sehr gut definieren wo die Grenze ist. Ich gröhle auch nicht irgendwelche Homophoben Sprüche, nur weil ich grade nicht intensiv am Mitdenken bin.
Und genau so lange wie ich damit kein Problem habe, wenn mir die gegnerischen Fans Scheiss St. Pauli entgegen singen, habe ich auch kein Problem damit, ähnliches selber zu singen.
Und Achtung: Erlebnisorientierung ist für mich was ganz anderes. Und klar außerhalb allen was ich akzeptieren kann.
Vielleicht wäre ich ein besserer Mensch, wenn ich auch da durchweg reflektiert handeln und denken würde. Ist aber nun mal nicht so. Und ich finde es – ich glaube das ist der Punkt – auch nicht schlimm. Eigentlich spannend wäre doch die Diskussion wo die Grenzen des einzelnen sind. Das ist aber wieder so schwammig und individuell, dass allein die Definition der Inhalte ewig dauern würde.
Aber vielleicht müssen wir ja auch nicht die selbe Meinung haben. Ich vermute sowieso, dass es zu dem Thema kaum einen mehrheitsfähigen Konsens gibt. Dazu sind die Meinungen ja selbst bei St. Pauli zu weit auseinander (Remember Osnabrück/USP).
Ja sicherlich… Die Diskussion um “Hoppenheim” macht im Moment Spaß. Ganz viel Spaß. Deswegen spiele ich da im Moment so ein bissel mit. Keine Ahnung, ob aus meinem Schönwetterfandasein eine lange Liebe wird. Deswegen nehme ich die zuweilen platt vorgetragene Anti-Stimmung (und von diesem Vorwurf nehme ich meine Lieblings-Blogger- und -innen dezidiert aus!) gegen Hoffenheim auch ausgesprochen gelassen. Aber mal davon abgesehen, dass man einen “Retortenclub” mögen kann oder nicht, hat es einen qualitativen Unterschied, ob Fans sich verbal auf einen Uli Hoeneß oder einen Dietmar Hopp einschießen. Hoeneß haut ab und an mehr oder minder bewußt provozieren einen Spruch raus und weiß, welches Echo ihn erwartet. Er weiß, welche Reaktion er mit seinen Äußerungen heraufbeschwört. Hopp hat nichts weiter getan als sich für den Fußball in dieser Region einzusetzen – und bekommt dies mit Gepöbel quittiert. Richtig klasse ist das nicht. Zumal, wenn man weiß, was Hopp ansonsten für den Fußball tut: Er hat zum Beispiel an verschiedenen Orten in der Region Förderstützpunkte installiert, um den Fußballnachwuchs zu unterstützen und damit etwas Nachhaltiges zu schaffen – das weiß “draußen” kaum einer. Ebenso wie er sich zum Beispiel im Bereich der Life Sciences an der Grundlagenforschung beteiligt, um damit langfristig die Entwicklung neuer Medikamente für bisher unheilbare Krankheiten zu ermöglichen. Oder wie er klammheimlich kleinen Betrieben mit Kapital aus der Klemme hilft, weil er von ihrem Geschäft überzeugt ist. Man hat sich in dieser Region schon oft gefragt: Was bezweckt Herr Hopp eignetlich mit seinem Tun? Und oft kam man auf den Schluss: Er will eben helfen. Bitte versteht mich nicht falsch: Ich hab bei Herrn Hopp persönlich keine Aktien drin und bin lediglich Beobachter der Szene. Aber für das grundlegende Verständnis rund um Hoffenheim sind diese Informationen vielleicht hilfreich. Es geht hier nicht um einen “schnellen” Erfolg und schiere Effekthascherei. Wäre Hopp in Hamburg beheimatet, hätte er womöglich Pauli unterstützt. Oder den HSV. Und wenn sich beide doof drangestellt hätten, dann hätte er eventuell einem Vorort-Verein zu einer Blüte verholfen. Wer weiß? Nun kommt er aber eben aus Hoffenheim und hat den Verein, bei dem er selbst vor Jahrzehnten gekickt hat, auf neue Füße gestellt. Diese Entscheidung hat ihm auch hier viel Kritik eingebracht, vor allem auch die Entscheidung, das Stadion auf die grüne Wiese nach Sinsheim zu stellen. Aber das alles hat eine lange Geschichte: In Mannheim wären eventuell wieder Feldhamster im Weg gewesen (wie seinerzeit beim Bau der SAP-Arena für die Eishockey-Adler), zudem hatte es im Vorfeld bereits gescheiterte Verhandlungen mit den Traditionsclubs Waldhof Mannheim und VfR Mannheim gegeben; in Heidelberg stimmte der Gemeinderat gegen den Bau eines Stadion auf eigener Gemarkung. All das kommt in der jetzigen Diskussion natürlich nicht mehr raus und würde wohl auch vielfach zu weit führen. Hier in der Region jedoch war trotz aller Widrigkeiten immer wieder zu hören: “Wenn wir als Region voran kommen und irgendwann auf einer Höhe mit den anderen Ballungräumen Deutschlands stehen wollen, dann brauchen wir hier auch Spitzenfußball.” Diese Aufgabe hat Hopp sich ans Revers geheftet und hat einen gangbaren Weg gewählt. Hopps Stärke besteht, das hat er in vielen anderen Projekten bewiesen, nicht darin sinnlos Geld zu versenken, sondern in der Teambildung. In diesem Fall hat er mit Rangnick einen Trainer an der Spitze, der eine Truppe mit einem Altersschnitt von 23 Jahren oder so zum Laufen bringt. Wohlgemerkt: Das sind keine Millionärssäcke, die da rumrennen, sondern junge ambitionierte Spieler, die zum Teil anderswo gar nicht zu Zug gekommen sind. Ich erinnere mich da z.B. an die Odysee eines Selim Teber, der erst in Hoffenheim wirklich Leistung gezeigt hat. Und die Jungs sind nun schneller als jemals einer geglaubt hätte, so weit gekommen. Unter anderem deshalb weicht Hoffenheim jetzt ins Mannheimer Carl-Benz-Stadion aus. Die Roadmap sah einen “langsameren” Aufstieg vor. Aber die aktuelle Entwicklung zeigt nur: Fußball kann man nicht planen. Das Team hat auf einer sehr sportlichen Ebene Biss – und das macht im Moment wohl seine Qualität aus. Rangnick hat neulich im Aktuellen Sportstudio davon gesprochen, dass Hoffenheim in etwa den Etat von Cottbus habe. Ob das stimmt, vermag ich nicht zu beurteilen, aber irgendwoher wird er diese Zahl schon haben. Es ist also mitnichten ausschließlich das Geld, das Hoffenheim bisher nach vorne gebracht hat. Vielleicht liegt es einfach auch daran, dass das Team in seinem Aufbau “from the scratch” eben NICHT auf Traditionen Rücksicht zu nehmen hatte und von Beginn an eine andere Konzeption verfolgen konnte als die etablierten Vereine.
Nun – jetzt hab ich mich hier ein bisschen verplappert – mea culpa.
Nicht überraschend, dass ich dem kirscheplotzer in weiten Teilen zustimme.
Zu dem Thema “menschenverachtende Aktionen”: irgendwo ist eine Grenze und die ist nicht nur nach meinem Dafürhalten bei einem Fadenkreuzplakat überschritten. Man muss immer davon ausgehen, dass es hirnentkernte “Fans” gibt, die solche Aufrufe für bare Münze nehmen und sich in der Anwendung von körperlicher Gewalt bestätigt fühlen.
Dazu vielleicht auch ein Ausschnitt zum Thema aus der überaus interessanten Doppelpass-Folge
Das ewige Nachplappern von Boulevardplatitüden und der von Halbwissen geprägte Diskussionsstil war meinetwegen in der 2. Bundeliga noch verständlich bei mit finanziellen Mitteln nicht so gesegneten Clubs, aber in der 1. Liga kann man die Diskussion angesicht der Millionenverschwender auch langsam mal gut sein lassen.
Über seine Jugendarbeit wird auch in der Regel nur halbinformiert spekuliert, stattdessen sollte man sich mal mit Eltern unterhalten, die ihre Kinder in den Projekten untergebracht haben.
Meiner Liebe zu St. Pauli tut meine Begeisterung für das Fußballspiel der TSG Hoffenheim keinen Abbruch, ich kann nur langsam die sich ewig im Kreis drehende und ergbnislose Verteufelung eines Konzepts, dessen Ausmass den wenigsten wirklich bekannt ist, nicht mehr verstehen.
Sport wird AUCH definiert durch Kameradschaft – auch mit dem Gegner. Auch ich habe – in meiner aktiven Fussballzeit – mal “draufgehalten”, um dem Gegenspieler mittels Presschlag um die Achse wirbeln zu sehen: Er rieb sich den Fuss und ich reichte ihm die Hand um ihm wieder aufzuhelfen.
Was heute in den Stadien abgeht, dafür habe ich kein Verständnis. Ich mag den FC Bayern nicht sooo gern, ist kein Geheimnis. Aber nicht weil er aus Bayern (oder besser aus München …) stammt, sondern weil er der Vorreiter der Kommerzialisierung ist. Kommerz hat für mich mit Sport NICHTS zu tun. Insofern ist mit ein Mäzen so ungefähr 1.000,1415926x lieber, als ein Verein, der den Börsengang erwägt.
Ich finde es erschreckend, wie unreflektiert Du hier Begriffe wie “Hass” und “Verachtung” benutzt. Hass und Verachtung KÖNNEN nicht nach dem Schlusspfiff abgeschaltet werden. Wer dies behauptet lügt. Das man sich emotional “seiner” Mannschaft zugehörig fühlt: Absolut OK. Aber hier zeichnest Du ein – für mich – absolut erschreckendes Bild eines Fanatikers.
Sorry, aber das musste gesagt sein. Wäre unehrlich, wenn ich es für mich behalten hätte.
Curi0us am
27. October 2008 um 21:29
Ich habs ja weiter oben schon mal gesagt.. Vielleicht sind “Hass” und “Verachtung” zu harte Begriffe. Mir fallen nur beim besten willen keine weicheren ein.
Unmut ist so dermaßen soft, Abneigung ebenfalls. Irgendwo dazwischen. Wie gesagt, nach dem Spiel kann ich mit fast jedem wieder ein Bier trinken gehen. Aber was ist es denn dann, während des Spiels?
Und besonders @Reizzentrum… Ich WILL ja, dass ihr reagiert, sonst müsste ich nicht bloggen.
Curi0us am
27. October 2008 um 21:44
@Jeky Ich sehe ja schon, dass es so hirnentkernte Fans gibt. Hm.. Nur sind die doch dann auch Schuld an ihren Handlungen. Am Ende plädiere ich ja auch hauptsächlich für einen entspannteren Umgang mit dem Thema. Und was @Kirscheplotzer schreibt, wenn es dem Mäzen nicht klar war, in was für eine Menschengruppe er sich begibt als Fußballmäzen, dann ist er – ein Stück weit – selbst schuld.
Und meiner Meinung nach funktioniert fußball ohne Emotionen einfach nicht. Und das geht – vielleicht auch einfach nur für mich – nicht ohne Antipoden. Ich sehe ja meine Wortfindungsschwierigkeiten durchaus auch. Nur – nach wie vor, mir fällt nichts geeignetes ein.
Vielleicht Zorn? Ändert am Prinzip nichts aber der Verständlichkeit willen:
Zorn und Freude, statt Hass und Liebe. Vielleicht ist das verständlicher.
Die zu Gewalt aufrufen, sind ebenso schuldig. Es ist einfach eine Grenze überschritten, wenn man das Konterfei eines Mannes im Fadenkreuz, versehen mit Schmähgesängen aller Art, so präsentiert. Wie sagte er in dem Interview? Er hat sich ein Jahr lang alles angehört, im Stile von “Sohn einer Hure” in allen Variationen, aber das war ein Schritt zu weit. Übrigens hat sich der Mann, der das Transparent gemacht hat, mittlerweile bei Hopp entschuldigt, die Anzeige wurde zurückgezogen und ich wüsste gerne, ob er die Einladung nach Hoffenheim annimmt.
Ich sehe, dass es schwer ist, die überschäumenden Emotionen in einen Begriff zu pressen. Vielleicht wäre Liebe und Zorn ein gutes Paar. Wissen Sie, wenn Fans sich FREUEN, wenn sich ein gegnerischer Spieler auf dem Platz ein Bein bricht (Rostock gegen Gladbach 1991), dann ist was faul im Fan-Dasein. Es ist erschreckend, was mit demWort “Fan” alles gerechtfertigt wird. Finden Sie nicht?
Curi0us am
27. October 2008 um 22:18
Frau Jekylla, die Frage für mich ist – was ist “aufruf zur Gewalt”? Nochmal das Beispiel “Hau ihn um”. Klarer Aufruf eigentlich. Und doch meint das – glaube ich – keiner im Wortsinne. Das Fadenkeuz sehe ich einfach ähnlich. Vielleicht sähe ich das an Herrn Hopps Position auch anders, ich weiß aber eben nur, wie ich es in meiner Situation sehe.
Liebe und Zorn klingen gut, ja. Und was Sie da als Beispiel bringen ist selbstverständlich über alle Grenzen hinweg falsch. Das entscheidende ist doch, dass man im richtigen Moment “umschaltet”. Ich kann dem Gegner meinen Zorn 80 Minuten entgegenschleudern, aber wenn das oben beschrieben Passiert, ist eben alles anders.
Es ist gut, dass Sie das können. Das Umschalten. Viele können das. Viele aber auch nicht. Und die sind das Problem. Den “Hau ihn um”-Aufrufen wird ja oft Folge geleistet, das Resultat ist dann auch mal gelb oder rot. Natürlich für den Verursacher. Also ist das Umhauen auch nicht korrekt.
Spaß beiseite, die Verbalattacken gegen Dietmar Hopp waren schon schlichtweg unter aller Sau, über einen langen Zeitraum hinweg. Für ihn war das Plakat eben der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat und ich kann das nachvollziehen.
Und nochmal, um das klarzumachen, ich finde, die Diskussion, in deren Mittelpunkt jemand steht, der sein Geld in den Sport pumpt statt vor der Cote d´Azur auf einer Abramovic-style-Yacht rumzuschippern, dem es nicht egal ist, ob Kids auf der Strasse vor lauter Langeweile alten Omas die Handtaschen klauen und ihnen stattdessen im Sport eine Alternative bietet -gegen Leistung- schlichtweg langsam zum Gähnen.
Wie sagte Jörg Wontorra letztens so schön im “Doppelpass”? Der FC Bayern hätte die (Ibisevic, Obasi) ja auch locker kaufen können. Wenn er sie gefunden hätte. Kannten SIE Ibisevic vorher? Oder Demba Ba? Mit Hopps Geld hätte er den kompletten FCB-Tross kaufen können, um auf Nummer Sicher zu gehen. Hat er aber nicht.
Ich finde das Konzept und vor allem die Durchführung mit dem jetzigen Ergebnis genial.
Ich hätte auch nichts gegen einen Leihspieler aus dem Hoffenheim-Kader bei St. Pauli, weil ich sicher bin, der kann was.
Aaaaber irgendwie habe ich das Gefühl, dass WEGEN der Diskussionen manche mittlerweile doch etwas differenzierter an die Sache rangehen. So gesehen sind sie dann doch wieder gut und nicht zum Gähnen
@Jekylla:
“Kannten SIE Ibisevic vorher?” Ja, ich kannte ihn. Er war “unser” Chancentod, bis ihn der liebe Mäzen einfach so wegkaufte. Oder, andersrum. Bis er dem Ruf des Geldes folgte
Ich hielt übrigens viel von ihm, auch wenn er noch 1 Jahr bis zur Reife – bei uns – benötigt hätte.
Zur Stadt, die es eigentlich nicht gibt (siehe B-Verschwörung in der Wikipedia). Also auf die Alm, zum Trainer, der nie hätte bei der Alemannia sein dürfen, weil er 40km weiter, am Niederrhein lebte. Womit wir wieder beim Thema wären .-)
6,7 und 8 kann ich von mir auch voll bestätigen *grins*
Markus am
2. November 2008 um 21:23
Ich glaube nicht an den Aufstieg in dieser Saison. Aber wenn er denn passierte, würde sicher kein Pauli-Fan etwas dagegen haben. Doch auch nach dieser wirklich beeindruckenden Woche mit den nahezu unglaublichen neun Punkten (!) muss mensch auch realistisch bleiben. Gegen die Mannschaften, die da momentan in Liga zwo um den Aufstieg spielen, hat Pauli realiostisch betrachtet keine Chance. Es sei denn, es änderte sich was an den Ausbeuten aus den Auswärtsspielen, denn auch der Dreier in Duisburg wurde weniger von Pauli gewonnen als von Duisburg verschenkt.
Bitte nicht falsch verstehen: ich freue mich über den Erfolg von St. Pauli. Aber ich behalte auch den realistischen Blick auf das Machbare. Ich lass mich aber gerne überraschen von den Boys in brown. Klar. Forza Pauli.
An dieser Stelle möchte ich aber auch mal sagen, dass mir ein sicherer Verbleib in Liga Zwo auch besser gefallen würde als ein Aufstieg. Am Stück Klatschen zu kassieren -und wenn wir ehrlich sind, würde genau DAS uns erwarten- ist auch keine Freude. Weder für Mannschaft noch für Fans. Da erfreue ich mich lieber an einem spannenden Auf, Ab, Bleiben als an einem stetigen Kellerdasein und direkt folgendem Abstieg.
Ich glaube, dass das mit dem Kaffeebecher genauso ist, wie mit Aufklebern auf dem Auto (natürlich nicht, wenn es einfach nur ein unifarbener Becher ohne Aussage ist): auf meinem überdimensionalen Starbucks-Eimer steht RUHRGEBIET. Da ich hier irgendwo im Nirgendwo bin und jeder darauf besteht, zugezogen zu sein, habe ich meine Herkunft und meine Einstellung einfach auf den Tisch gestellt.
Hier benutzt in der Regel niemand den Becher eines anderen, wenn doch, wäre es aber auch nicht so ein Drama – glaube ich. So richtig beurteilen kann ich es aber auch nicht. Die, die ihren Kaffee dann nicht genießen können, sind die, die die Morgenplörre ritualisieren, dazu gehört dann eben auch, dass man dafür das gleiche Werkzeug benutzt, welches nicht von jemand anderes für eigene Zwecke beschmutzt und missbraucht wird. Glaube ich.
Curi0us am
4. November 2008 um 13:27
@Pleitegeiger HSV Hools würden den Becher sowieso schon mal gar nicht bekommen.
@Vizekoenigin Hallo? Ruhrgebiet? Wie kann man..äh.. lassen wir das Und irgendwo.. ich ritualisier das.. bestimmt
Aaaah, lese heute morgen im Senatsblatt, dass über Paulis Aufstieg geunkt wird in Hamburg. Lasst das. Du auch Pleitegeiger. Nie nie wieder erste Liga. Das bringt Unglück und zu viele Spaßfans in die Millern-Arena.
Curious – versprich mir. Wenn wir aufsteigen sollten, schmeisst Du den Schietbecher mit voller Wucht auf den Boden!
(grrrr. nix Forza Aufstieg, dann lieber keine Auswärtssiege mehr!)
Curi0us am
4. November 2008 um 15:05
@Pleitegeiger neidisch auf die Liga. Agreed. Aber nicht auf äh.. den PKW-Stellplatz im Grünen ohne Anbindung an irgendeine Infrastruktur eher nicht
@ring2 dazu wollte ich eh noch was bloggen. Mal schauen ob ich das heute noch hinbekomme.
Ich zweifel da ehrlich gesagt auch etwas dran.. Nichtsdestotrotz freue ich mich, dass ich heute morgen nicht wach geworden bin und fast einen Herzinfarkt bekommen habe.
Die einzige “Aussage”, die ich daraus lesen kann, dass Frau Jekylla keinen FCSp-Becherchen hat: Liebe braucht kein Merchandise!
Soviel zum HSV Thema liebe Freunde.
(Auswärtige Fans aller Couleur sind hiermit ausdrücklich ausgenommen. Seine entfernte Liebe an etwas heissem, wie einem frisch duftenden Kaffebecher festzuhalten, hat ja auch was sinnliches)
@Erik (Merchandiseausnahmegenehmigungsprüfungsausschußvorsitzender): ich hoffe, diese Ausnahmegenehmigung gilt auch für St.Pauli-Handysocken? Habe gerade eine geschenkt bekommen und plane, sie öffentlich zu tragen. Also nicht am Fuß, am Handy. Geht das klar?
@pleitegeiger Sie sind natürlich auch ausgenommen. Nur weil ich eine “Liebe” nicht verstehe, muss sie ja nicht weniger echt sein
Übrigens: wer hat denn welches Merchandise?
Ich muss da zugeben, dass ich meine Töchter mit Pauli-Brotdosen in die Schule schicke – das fällt aber nicht weiter auf, die sind bei uns irgendwie schon Standard
@Erik: ja, ich auch, die Freude war erheblich gestern abend, ich fühlte mich auch gleich viel besser #noro
Ich oute mich als Kappen- und Schalbesitzer, überdies bekam ich zu Weihnachten eine Kerze mit Unterkerzteller und ein grosses Glas mit ☠ und auf meinem Zippo pappt ein kleiner Aufkleber. Ansonsten habe ich festgestellt, dass Familienangehörige gerne mal fcsp-Merch schenken, in der Annahme, damit keinesfalls was falsch machen zu können.
Curi0us am
6. November 2008 um 15:01
Ich äh..Hey, außer der Tasse hab ich noch ne Kappe, irgendwo ein Kopf-/Halstuch und einen Totenkopf-Nummernschildhalter.. das wars.. #Merchandising
@ring2 die Anmerkung in Richtung Frau Jekylla war doch ein Schäähäärz!
Liebe (ohne “”) braucht kein Merchandising und gaaaanz viele Merch-Käufer lieben nicht.
Seit meinen ersten Heimspielen irgendwann Mitte der 90er habe ich einen Schal und zwei Halstücher. Außerdem inzwischen einen Gürtel und ein Paar Socken. Sonst nüscht.
Aber fragt mich Sonnabend nochmal, die Winterkollektion ist da und ich will schon seit Jahren HSV-Handschuhe…
Herr Curi0us, richtig, daher würde ich mir auch eher die Finger abfrieren, als im Stadion Handschuhe zu tragen.
Ich hätte aber keinerlei Skrupel, Handschuhe mit der Raute abseits des Stadions zu tragen. Da klatsche ich eher selten.
Gerade über twitter wieder diesen Beitrag erklickt, aktueller Anlass Freiburg: FC St.Pauli Montags.
Und im Moment mit einem Alt-St.Paulianer diskutiert, der sich nicht ganz mit den Sch…DSF-Rufen identifizieren kann, weil die DFL die Regeln macht. Ein Anbieter, ein Nachfrager. DSF=Nachfrager. Dazu kommt noch das Einverständnis der Landesverbände mit den neuen Anstoßzeiten. Die kolportierte “Alleinschuld” des DSF stellt sich mir so eigentlich auch nicht mehr dar.
Und wenn DSF sagen würden, die sind alle so gemein zu uns, wir übertragen die Spiele nicht mehr, singen wir dann “Sch…-Premiere”? Das Problem wäre das Gleiche. Oder sehe ich das zu wenig differenziert?
Curi0us am
6. November 2008 um 21:13
Frau Jekylla…nach mehr als einem halben Jahr
Ich bleibe ja auch bei meinem Standpunkt von da oben. Was Sie hier anbringen gilt natürlich zusätzlich. Wenn sich die DFL der Nachfrage *beugt* dann ist sie der eigentliche Ansprechpartner. Ich werfe einem TV-Sender nicht vor, dass er sich so verhält wie es aus seiner Sicht evtl. am günstigsten ist. Ich werfe es aber der DFL vor, wenn Sie die Basis ignoriert.
DEN St. Pauli-Fan möchte ich mal sehen, der sich über einen Aufstieg NICHT doch freuen würde. Aber wie Du schon schreibst, es wird diese Saison nicht geschehen. Und so lange sie da oben mitspielen, steigen sie nicht ab. So einfach ist das.
Der arme Herr Curi0us, jetzt muss er hier auch noch ‘ne Raute im Blog erdulden.
Curi0us am
10. November 2008 um 01:43
@Pleitegeiger falsch. Ich möchte mal wieder gegen den HSV spielen. Wobei Ihr natürlich auch absteigen könnt um uns den Gefallen zu tun
@Markus naja, man kann sich ja praktischerweise drüben im Rautenblog revanchieren. Und ich finde für einen HSV-Hool verhält sie sich doch fast vorbildlich zurückhaltend.
Und ich hab ja auch Hoffenheim-Kundinnen hier, wie Sie ja wissen
Sorry… DEN Gefallen werden wir Euch nicht tun. Wenn Ihr was wollt, müßt Ihr schon herkommen.
Und, Achtung, Achtung, das meine ich ernst: Ich fände es cool, St. Pauli wieder in der Ersten zu wissen. Ich hab ja nix gegen den Verein. Solange es keine Spiele gegen den HSV sind, könnt Ihr sogar gern gewinnen…
Tja, mit dem Aufstieg ist das sowas. Ich habe unser (Alemannia) Jahr in der ersten Liga sehr genossen, gehe aber genauso gerne zu Zweitligaspielen. Sicher würde auch ich diese Saison gerne aufsteigen und das neue Stadion in der ersten Liga einweihen.
Da haben wir aber schon das Problem. Normale Zweitligavereine sind einfach nicht finanzstark genug, um “da oben” mitzuhalten. Eine Weile klappt das (siehe KSC) aber im zweiten Jahr folgt meist der Absturz.
Und wie ich sehe, sind wir nicht die Einzigen, die Probleme mit Rauten haben. Unsere “Lieblings”-Raute ist schwarz-grün.
Es ist die Erinnerung mein Lieber. Die frische Erinnerung an eine Pokalsaison in der dritten Liga in der diese magische aber naive Truppe sich schon gegen Parcelona in der CL wähnte, aber um diese Zeit vor zwei Jahren im unteren Drittel der RL herumstümperte.
Dazu kommt noch der schleichende Kulturwechsel, den der Verein mit der Einweihung der Süd verarbeiten muss. Du musst Dir mal die Leute da über den USPlern genauer angucken, da wird Dir Angst und Bange. In der ersten Liga vermehren die sich wie die Fliegen. Jetzt gehen die noch in die Dannemann-Lounge ;(
Oder ein wenig weiter in die Vergangenheit gesehen: Das Kollektiv erinnert sich noch lebhaft an das letzte BL-Jahr. Ein Sieg, ausgerechnet gegen die Bayern und dann Express nach unten. Vier Jahre RL! – wenn das nicht Angst macht in der Kombination.
@Markus nicht freuen, wäre zu hart gesagt – aber bitte nicht jetzt schon davon faseln – nach *einem* Auswärtssieg – ich bitte euch!
Magie und Wahnsinn sind eben Schwestern
Curi0us am
10. November 2008 um 11:54
@pleitegeiger falls es Dich beruhigt, unsere A-Jugend hat in der A-Bundesliga gegen eure gerade 6:1 verloren.
@Dirk naja, ich denke halt solang der Absturz nur wieder den vorherigen Zustand herbeiführt ist das okay
@ring2 all diese Erinnerungen habe ich ja auch. Ich sag ja auch, ich glaube nicht daran, ich halte es aber für fahrlässig es nicht versuchen zu wollen. Insofern sehe ich auch einen Unterschied zur Pokalsaison, weil das so eine Art “Nebenherziel” war. Wenn sich das Team auf den Aufstieg fokussiert, führt das ja hoffentlich zu besseren Leistungen in der Liga.
Und das letzte BL-Jahr fand ich gar nicht schlimm. Das 2L-Jahr danach und die vier Jahre RL hatten mich sehr weit ganz vom Verein weggebracht. Einfach weil das dritte RL-Jahr kaum noch ertragbar war. Stimmt schon. Deshalb habe ich im Moment auch keine Dauerkarte. Scheißtiming
Trotzdem: Ich glaube dass man diesen Unfall von damals nicht wiederholen muß. Und da habe ich dann eben doch großes Vertrauen in Stani, Truller und Helmut. Sooo häufig werden Clubs aus der BL ja nicht in die dritte durchgereicht, ich denke unsere Durchreiche haben wir schon hinter uns.
Zum Publikum: Ich war ja gegen Wehen da oben. Schon schräg teilweise. Rumtollende Kinder, Klönende Familien. Ich habe mich selbst da nicht wirklich gefesselt gefühlt zwischendurch weil um einen herum diese “Popcornstimmung” war. Und das obwohl ich nicht in ner Loge oder so saß.. Nicht meins. ABER: Solang die Stehplätze bleiben, stören mich die Popcorngucker nicht. Lieber 30.000 und davon 10.000 Popcornies, als 20.000 ohne die. Und: USP sehe ich teilweise auch seeeeeehr skeptisch, aber das ist einfach auch ein Schritt weit die Veränderung. Wir sind einfach auch die alten Säcke. Hey, ich bin im Prinzip seit ‘89/90 dabei, klar dass fast 20 Jahre zu Veränderungen führen, die wir (alten Säcke) einfach auch nicht mehr mögen. Und im Prinzip war ich damals auch erstmal Noob und Erfolgsfan.
Magie und Wahnsinn sind Zwillingsschwestern. Schönes Bild das
Oh und: Ich fasel nicht wegen *einem* Auswärtssieg davon, sondern wegen Punktgleichheit zum 3. nach einem Saisondrittel. Aber as I said:Ich glaubes nicht wirklich.
Na dann sind wir ja fast einer Meinung, ziehen nur verschiedene Schlüsse daraus. Natürlich kann sich Geschichte wiederholen – und imho ist das so schwer zu ertragene dritte Jahr RL direkte Folge des Bundesliga-Größenwahns.
[...] Darauf antwortete ich: Es ist die Erinnerung mein Lieber. Die frische Erinnerung an eine Pokalsaison in der dritten Liga, in der diese magische aber naive Truppe sich schon gegen “Parcelona” in der CL wähnte, aber um diese Zeit vor zwei Jahren im unteren Drittel der RL herumstümperte. [...]
@Erik: Mir zu unterstellen “von Aufstieg zu faseln”, geht mir jetzt aber doch ein bisschen zu weit, mein Lieber. Ich habe lediglich geschrieben, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass sich Pauli-Fans nicht auch über einen Aufstieg freuen würden. Ich habe im gleichen Atemzug in meinem ersten Kommentar hier oben geschrieben:
…es wird diese Saison nicht geschehen. Und so lange sie da oben mitspielen, steigen sie nicht ab. So einfach ist das.
Immer genau lesen, ehe man den Leuten so lapidar unterstellt zu faseln!
“Und so lange sie da oben mitspielen, steigen sie nicht ab. So einfach ist das.”
… ist ja auch eine fundamentale Wahrheit.
(das mit dem “faseln” meinte ja uns alle, denn wer freut sich nicht, würden wir doch noch aufsteigen
Curi0us am
10. November 2008 um 13:54
Und solange ich (klitzekleine) Aufstiegshoffnungen habe, sind sie nicht in der Nähe der Abstiegsplätze. Exakt. Einfach weiter gewinnen finde ich da eine gute Prämisse
oh und @Erik: Ich find’s schon etwas komisch, wenn die Kleinen da die ganze Zeit die Treppen hoch- und runterjagen. Ich kann mich dann so schlecht aufs Spiel konzentrieren – aber okay, du siehst das wohl anders (Alter Sack und so )
Ich hab es zwar extrem bedauert, diesmal bei sogar nicht funktionierendem AFM Webradio zuhause gewesen zu sein, aber Sie haben mich gut vertreten, ich wusste mein Kleinod in guten Händen
Curi0us am
17. November 2008 um 12:23
@Konna und dann auch noch zum Ende des Spiels und gegen Bayern. Ich hab ja am Samstag schon gratuliert.
@Jekylla ich hätte Ihnen trotzdem lieber einen Sieg mit aus dem Stadion gebracht!
Lieblings-IT am
17. November 2008 um 18:52
Ich denke mein Becher mit “Hände weg! – /root only!” ist was die Benutzung angeht relativ eindeutig
Übrigens bin ich auch Besitzerin eines Totenkopfüberzugs für mein Handy ..
So richtig viel kann ich ja eigentlich noch nicht über mein Büro erzählen und für sexuelle Phantasien oder auch Wahrheiten bin ich nicht lange genug da *LOL
Aber von mir aus liefere ich auch das zur Zeit noch wenig Aussagekräftige
@Frau pleitegeiger, meine Antwort ist quasi die stöckchengewordene Verweigerung aufgrund der Umstände.
Curi0us am
19. November 2008 um 18:33
Ach…
Ihr müsst das doch nicht machen, wenn euch dazu nix einfällt.
Ich bin nichtmal enttäuscht. Ich werf einfach beim nächsten passenden Stöckchen wieder ein eure Richtung.
[...] ist ein großes Thema im Internet, auch hier in meinem Blog. Bei Curi0usities habe ich gestern ein Video gesehen, welches mit einigen sehr interessanten, beeindruckenden Zahlen [...]
[...] Sebastian, St. Paulianer und Fellow-Blogger fragt, was denn das schönste Foto auf meinem Rechner sei. Das ist jetzt schwierig, weil ich eigentlich alle meine Bilder auf dem Desktop-Rechner habe und nicht hier auf dem Laptop. Dieser ist jedoch der Rechner, den ich am häufigsten benutze und mit dem ich mich im Internet bewege. Somit strecke ich einfach mal meinen verlängerten Arm in das Netz auf 23hq.com, wo ich vor einiger Zeit mal ein paar meiner Bilder abgelegt habe. [...]
Sehr schönes Foto! Auf die Sternchenlichter bin ich ja etwas neidisch, die hab ich nie so hübsch hinbekommen… Wollte mir dafür sogar nen Filter kaufen, aber sowas verkauft heute leider auch kein Mensch mehr.
[...] 5, 2008 von vizekönigin Oder so. Curi0us hat mich – ich kann es kaum glauben – mit Holz beworfen und wenn aus der Ecke Hamburgs schon mal was geflogen kommt (was ja selten genug der Fall ist), [...]
Ja, Kommunikation und Information entwickeln sich rasend schnell. Kein Mensch kann heute wissen, wie das in ein paar Jahren sein wird.
Ich hab meinen Auslandsaufenthalt (in Mexiko) während des Studiums noch vor der E-Mail-Zeit gemacht und es kommt mir heute selbst schon total antiquiert vor, dass ich damals noch über Briefe, die wochenlang zwischen den Kontinenten unterwegs waren, mit der Heimat kommuniziert hatte.
Ist der Text des 18-jährigen Curi aus Deinem Tagebuch oder hast Du das aus der Erinnerung nachgeschrieben?
Curi0us am
5. December 2008 um 18:25
@Markus ja, das mit den Briefen ist auch so ‘ne Sache gewesen. Schon krass. Ne Freundin war ein Jahr in den USA, wir haben viel hin und her geschrieben. Also alle 2-3 Wochen ein Brief von Ihr oder von mir.
Der Text des jungen Curi ist von heute. Aber er trifft es schon sehr gut. So alt, dass ich das völlig vergessen hätte, bin ich ja zum Glück noch nicht.
Absolut treffend beschrieben. Irre, wie sich die Gesellschaft kommunikationsseitig verändert. Zumindest für den geekigen Anteil der Menschen, zu denen sich wohl alle zählen dürfen, die diesen Artikel lesen. Heutzutage ist man doch gewohnt, immer und überall Zugang zu Informationen und den Menschen “um uns herum” zu haben. Früher gab es keine Handies. Heute fühle ich mich unwohl, wenn ich ohne Handy mal schnell einkaufen fahre.
Muss ich erwähnen, dass ich den Artikel las, als ich gerade in der Pommesbude auf unsere Bestellung wartete?
[...] “In it for the T-Shirts” mache ich bei ein bischen Schleichwerbung ganz unverfroren mit. Bei Curi eben gelesen, dass man bei 3D-Supply für einen Link ein T-Shirt umsonst bekommt. Na denn, der [...]
Oh ja. Das ist wirklich heftig, was sich in der Zeit alles verändert hat. Frage mich manchmal, was meine Großeltern wohl sagen würden, wenn sie das noch erleben könnten.
Aber hey, vor 15 Jahren hatten WIR noch nicht mal ISDN. Und mit in meinem Zimmer telefonieren war damals auch Essig… Du verwöhntes Stück!
Oh, und: Ich erinnere mich noch an die Zeit, als ne Minute nach Amerika telefonieren irgendwie 12 MARK gekostet hat oder so. Und heute? Dank Billigvorwahl nen Cent…
Curi0us am
6. December 2008 um 20:13
@Karsten an den Film erinnere ich mich auch noch. Hoffe nur, dass wir mehr Gesichtsausdrücke wie Keanu haben, auch in Zukunft.
@Dirk klar, unterwegs. Das nenne ich Wertschätzung
@Pleitegeiger ich kann verstehen, dass Dir Deine Eltern kein Telefon ins Zimmer stellten, wenn Du immer gleich nach Amerika telefonieren wolltest.
Das hat nichts mit Wertschätzung, maximal mit Wertschöpfung zu tun. That’s the way I do it. Wenn es Dich beruhigt: Ich habe es gleich im Ferseeader ‘favorisiert’ und dann heute in Ruhe gelesen und kommentiert.
sei doch froh curi, was meinste wie das wochenende ist wenn im spiel der präferierten mannschaft der tormann nach 5 min rot rausgestellt wird … und dann die tore gegen einen wie aus dem pistole fallen
[...] Blogspot Marmels Blog Herr Pfleger cintaxz blog klaeuiblog Bodehase Garbereder.de Lordys Weblog Allgemein – Curi0usities Xooyoo N o t i n p o r t l a n d tiyun.de Sport, Entertainment & Trends auf [...]
das Motiv hat echt Postkarten-Qualität.. oder doch ein Druck auf eine Fotoleinwand?! Sorry, der Hinweis musste sein..
Also, glückwünsch zum Foto, vor allem wenn man die Location selbst sehr gut kennt..
Curi0us am
8. December 2008 um 22:17
@Alle: Lieben Dank für das Lob. Ich bin ja selbst schwer begeistert, aber von euch.. geht runter wie Öl.
Danke an die Stöckchenweiterverwender!
@Martin: Ich habe Deinen Link mal entfernt, aber den Kommentar drin gelassen.
Ich kann mich nicht so ganz entscheiden, ob ich denke, dass dein Kommentar ausschließlich werblich sein sollte, oder auch ehrlich zum Thema war.
Da ich ab und zu an das Gute glaube unterstelle ich Dir einfach mal zweiteres. Dann hast Du aber sicher kein Problem damit, wenn ich den Link zu Deiner kommerziellen Seite hier rausnehme. Das war ja definitiv keine private Homepage.
Wenn in diesem Blog Werbung steht, dann bitte mich das entscheiden lassen. Danke.
Jo, dieses Phänomen habe ich auch bei meinem Vater beobachtet. (Und meine Frau musste ich auch “umerziehen”). Immer wenn ich meinem Vater sage, er soll in der Adresszeile eine adresse eingeben, tut er das bei Google im Suchformular. Auch Adresse wie http://www.seite.de.
Das zeigt auf jeden Fall die Google Machtstellung in den Köpfen von Leuten. Demnächst diktiert ihnen google, was sie zu tun haben.
Ganz richtig: Völlig entgeisterte Blicke.
“Die habe ich ja noch nie benutzt.”
Daß man seite.DE in die Adresszeile eingeben kann, ist den meisten unklar. Deshalb verstehen sie auch nicht den Unterschied zwischen E-Mail-Adresse und Domain.
Seufz. Du hast Thiago Neves vergessen, den arschteuren Brasilianer, der quasi schon wieder weg will, bevor er überhaupt angekommen ist. Und das auch verlauten läßt.
Diese Sache mit der Außendarstellung hatten wir noch nie im Griff. Schade eigentlich. Vielleicht sollten wir uns da ne Scheibe von Euch abschneiden…? (Daß ich DAS mal sagen würde…)
Curi0us am
12. December 2008 um 09:28
@Markus *hust* ich sollte nicht in der U-Bahn schreiben, wo ich nicht nachgucken kann, wie man den Namen schreibt… Bzw. sollte ich es dann hinterher noch machen. Danke für den Hinweis
@Pleitegeiger *lach* ich mußte mir ja schon sehr verkneifen, nicht noch was zum Thema AR-Wahl und Liebenau zu schreiben, weil das nix mit Transfers zu tun hat…
Als geübter Internet-Nutzer habe ich dort keinerlei Werbung wahrgenommen sondern nur den Spass á la “Deppen auf Eis” betrachtet.
PS: Ich kann im Nachhinein wirklich keinen einzigen “Sponser” direkt benennen -.-”
Daniel E. am
12. December 2008 um 14:28
Bei einer normalen Sportveranstaltung wie Bundesliga oder Formel1 hat der Sender doch normalerweise keinen Einfluss auf Bandenwerbung oder Namensgebung des Teams, des Stadions oder einer Rennkurve. Der Sender kauft ja nur die Senderechte für die Veranstaltung, die so oder so stattgefunden hätte.
Das Problem bei der Wok-WM war aber, dass die Raab-Produktionsfirma von Anfang alle Sponsoren an Bord geholt hat. Die Team-Namen und die Werbeplakate auf der Strecke sind somit von einer Tochterfirma von ProSieben festgelegt worden. Hier hatte der Sender also sehr wohl Einfluss darauf, welche Werbung gezeigt wird und was nicht.
Und ohne dass Pro7 nicht das WOK-Rodeln im Fernsehen gezeigt hätte, gäbe es wohl auch kein solches Rodeln (klingt doch irgendwie nach Vetternwirtschaft).
Curi0us am
12. December 2008 um 14:41
@Karsten *g* Ja, ich hätte auch nix benennen können.
@Daniel E. Ja, ist mir soweit auch alles bewußt. Nur: Wo ist da der Unterschied am Ende? Für den Zuschauer ist es völlig egal, wie die Vermarktungsstrukturen sind. Und der soll hier ja offenbar vor irgendwas geschützt werden…
Und ohne, dass Formel 1 im Fernsehen liefe, gäbe es das auch nicht. Dazu ist das viel zu kostspielig.
Daniel E. am
12. December 2008 um 15:49
@Curi0us
Stimmt, ohne das Fernsehen gäbe es auch kein Formel1, aber die Veranstalter sind nicht zwingend auf RTL angewiesen. Die Senderechte werden auf dem Markt angeboten und das Rennen könnte auch von 9Live übertragen werden.
Wenn RTL die Aral-Kurve dreimal mehr als letztes Jahr nennt, bekommt es dafür keinen Cent mehr. Wenn Pro7 aber RedBull öfter einblendet als Warsteiner, vielleicht schon.
Dass Pro7 also bewusst Einfluss auf die Werbung und indirekt auch Einfluss auf das Konsumverhalten des Zuschauers nimmt, ist verwerflich. Davor sollte der Zuschauer geschützt werden.
Ohne Werbung würde es sehr wohl Fussball und andere sportliche Grossveranstaltungen geben. Dort hat das fernsehen durch seinen Einfluss, das Umfeld “versaut”. Die Raab-Produktionen(!!!!!) sind allerdings durch das Fernsehen initiert. Insofern müsste man sie als Dauerwerbesendung bekanntgeben.
Raab produziert diese Veranstaltungen (als Grundidee!) – und da sind wir uns wohl alle einig – um im TV damit Geld zu verdienen.
@Curi: Ich glaube nicht, dass 1950 (als die erste Formel 1 Weltmeisterschaft durchgeführt wurde) das Fernsehen schon solch Einfluss hatte. Oder? Wieviele Fernsehempfangsgeräte gab es denn da schon?
Das Fernsehen hat den Sport verändert. Und nicht andersrum!
@Daniel E ich denke das ist der Unterschied. Ich finde es nicht verwerflich. Es geht hier um eine Show, die Primär dazu durchgeführt wird um dem Veranstalter (hier Raabs Firma und Pro 7) Geld einzubringen. Das ist – @Reizzentrum wird sicher “leider” sagen – heute aber bei der Bundesliga und vor allem bei der Formel 1 – nicht anders.
@Reizzentrum Ich hab ja gesagt, dass der Bundesliga-Vergleich hinkt. Und klar wurde Formel 1 damals nicht fürs Fernsehen oder gar vom Fernsehen erfunden. Das ist – wie du ja auch sagst – eine Veränderung die stattgefunden hat. Nur ist heutzutage einfach *nach* der Veränderung. Und entsprechend finde ich das Show-Event Wok-WM (ohne sportlichen Anspruch) und das Show-Event Formel 1 (mit sportlichem Anspruch) einfach vergleichbar.
ich weiß auch ehrlich nicht genau, wie man da drauf adäquat antworten könnte…
Wenn man einen geliebten Mensch verliert, dann schmerzt das besonders stark an Weihnachten.
So geht mir das insbesondere bei meinen Großeltern. Die sind beide bereits tot, wobei meine Oma erst von wenigen Jahren verstarb.
Ich habe sie auch geliebt und sie war einfach eine so tolle Frau! An Weihnachten fehlt sie mir immer besonders stark, wenn dann alle zusammen kommen und dann ist da dieser leere Stuhl, wo sie immer saß… das tut weh!
Langsam wird es besser, aber die letzten beiden feste ohne sie waren schon manchmal schwer!
Wie muss das erst sein, wenn der Vater nicht mehr dabei ist…
Ich wünsche dir alle Kraft und hoffe, dass du trotzdem ein schönes Weihnachtsfest hast…!
Hatte zwar tatsächlich bei dem von Dir mit Fußnote markierten Satz viel Spaß, aber NOCH besser gefällt mir:
Wir nehmen die Punkte von den Reichen und geben sie den Armen.
Ich find’s sehr ärgerlich, dass die Punkte in Frankfurt am Freitag liegen gelassen wurden, aber ansonsten gehe ich mit Deinem Artikel d’accord.
Freuen wir uns auf ‘ne schöne Rückrunde. Vielleicht sehen wir uns mal wieder am Millerntor.
Mir fällt gerade auf, daß beide Hamburger Clubs am letzten Spieltag gegen Frankfurter Clubs ran mußten. Wittert hier noch jemand eine Verschwörung…?
Curi0us am
15. December 2008 um 00:51
@Markus danke!
@Pleitegeiger hatte ich das nicht getwittert? Wollte ich. Jedenfalls: Vor allem böse, da offenbar jemand beschlossen hat, dass je Stadt ein Club gewinnt.
Und natürlich müssen wir drunter leiden.
[...] “Wer den Hass verbietet, der nimmt auch irgendwann die Liebe.” (Curi0us – Liebe und Hass) [...]
Isabell am
16. December 2008 um 20:21
Gestern, am 15.12.2008 war es auch wieder so weit.
Und ich kann dazu nur sagen, dass auf Kreuzfahrtschiffen der “Hapag Lloyd” (über andere kann ich nichts sagen) auch ein Notfall-Codewort vereinbart ist, wenn ein Mann über Bord ging. Dann heißt es entweder “Tango Tango, Tango Tango” oder “Bravo bravo, bravo bravo” (melodisch gesprochen). Das wird gemacht, damit nur die eingeweihnte Crew weiß, was los ist und die Passagiere nicht in patik geraten.
Ich schätze, dass das hier ähnlich ist.
Nur ich hab noch Folgendes erlebt:
Ich stand in der Kabiene und war gerade fertig mit der Anprobe, als mich ein muskelbepakter Mitarbeiter des Geschäfts bat, schnell die Kabine zu verlassen. Er sagte zudem: “Schnell schnell raus hier, bevor sie `Neptun 1000` sagen” … was auch immer er meinte…
Bisher erdachte Theorien:
-da “Neptun” -> Wasserschaden (dass mehr Feuerwehr als Polizei da war, unterstützt die Theorie)
-die “500″ bezeichnet den Ort, die Ausmaße der Kathastrophe oder Ähnliches (der Mitarbeiter sprach von “Neptun 1000″)
Aber dass sie keine Leute mehr reinließen, kann ich nicht bestätigen. Eine Freundin erzählte heute, dass sie auch da war und sie während der Durchsagezeit erst in die Passage kam.
Was noch seltsam war, dass ich zwar schleunigst die Kabine verlassen musste, aber nicht den Laden.
Ich hoffe auf weitere Vermutungen bzw. auf Aufklärung…
Interessant finde ich ja, dass es diese Nerd-Shirts in Grössen bis 5XL gibt! o-O
chartus am
19. December 2008 um 19:44
hm ich geb zu ich find sie zu lang
ich hab nur deswegen bis zum schluß geschaut – und dadurch die eigentlich werbebotschaft gesehen – weil du das hier her gestellt hast und ich quasi aus öh wie nennt man das? interesse an deiner berufung? durchgehalten hab
aber ansonsten find ichs zeimlich nett ^^
und ja aich weiß das ich damit auch deinem virus aufgesessen bin
[...] habe ich zuerst bei Bernard Jodeleit gefunden. Man nennt das wohl Lip-Dub, wie ich bei CuriOus gelernt habe. Der hat übrigens auf hasen-farm.de noch weitere solcher Videos entdeckt… Solche [...]
Wie spaßbefreit waren die Leute, denen man ein A oder ein B angeboten hatte? Ich wäre sofort auf die bekannte Sesamstraßennummer eingestiegen. Aber vielleicht bin ich nicht die Zielgruppe?
Ein stress- und sorgenfreieres 2009! Ich wünsch Dir alles Gute, Gesundheit, Glück und Erfolg für das neue Jahr.
P.S. Werde auch immer blinder. Letztes Jahr kam die Brille und mal gucken, vielleicht dieses Jahr die Hörgeräte? Von der Diskonacht gestern pfiepen die Ohren jedenfalls immer noch
Wünsche dir alles Liebe & Gute fürs neue Jahr. Aus Schlaflosigkeit werde ich mir die Liste mal stipizen und ebenfalls ausfüllen
kaiser am
2. January 2009 um 02:45
Ich möchte einfach nur mal was in den Raum werfen.
‘möchte nicht dafür oder dagegen etwas sagen, sondern den bestehenden Zustand bevorzugen.
Die Religion ist unantastbar gegen jedwede Art von Argumenten, weil sie sich auf etwas höheres beruft, was nicht rational erklärbar, noch fassbar UND nicht in unseren Dimensionen existiert – wie Raum&Zeit.
Du fragst dich, wo Gott dann wohl herkommt?
Das ist genauso gut wie wenn du fragst, wie begann alles? Was war vor dem Nichts?
Ich persönlich finde, man sollte lieber eine moralische Nützlichkeit im Glauben an Gott sehen.
Dieser hält die Moral aufrecht.
Z.B. was ist, wenn von heute auf morgen kein Staat mehr existiert, keine Gesetze mehr da sind,
ein Mord ungestraft bleibt?
Gottes Gesetze sind ewig gültig…vor ihm wird man sich dann dafür verantworten müssen und man versperrt sich selbst durch so eine Tat den Weg zum Himmel…
Und die Religion verbietet die Wissenschaft nicht.
Wem die Hoffnung auf ein Jenseits Seelenruhe vor dem Tod gibt oder wen sie davon abhält, “schlechtes” zu tun, wem die Worte einen Sinn im Leben erkennen lassen, dass ist doch prima…!
Wer versucht dieses “Glücksgefühl”, diese Seelenruhe anderen Menschen wegzunehmen, ist weder ein Ritter für eine “andere” Wahrheit noch ein Wohltäter für eine moderne Welt von morgen ohne Gott.
Der Schöpfungsbericht ist ebenso keine wissenschaftlich biologische Abhandlung…
Da Gott nicht sagte wie “alles” geschah, weil das Evangelium im Mittelpunkt steht, können Gläubige über alles munkeln und ihn mit allem verbinden – auch mit der Evolution.
cy
Ich erinnere gern nochmal an die Küblböck-Staffel und die verwirrten Kids, die in Foren verzweifelt posteten “Ich versteh das nicht! Ich hab 100 Mal für den Daniel angerufen, und er muß TROTZDEM diese ganzen ekligen Sachen machen!!”
ich habs mir nun heut auch mal “angetan” – die hälfte kenn ich nicht, oder kann ich nicht zuordnen. man ist echt raus, wenn man seit jahren keinen fernsehgerät mehr hat. (wir schauen nur ab und an via zattoo)
Also ganz ehrlich, ich guck das nicht! Ich kann auch nicht verstehen, warum sich das jemand anguckt. Diesmal sind das nicht mal mehr B-Promis, sondern irgendwelche Leute, von denen ich bis dato noch nie etwas in meinem Leben gehört hab. Ok, kann daran liegen, dass ich stellenweise doch etwas ungebildet bin, kann aber auch daran liegen, dass ich viel zu selten die Glotze im Wohnzimmer aktiviere und mich unterhalten lassen. Ich hab immer so viel zu tun und viel zu wenig Zeit. Gestern hab ich durch Zufall einen Blick auf das Dschungel-Camp erhascht. Die Lorielle ist wirklich eine schicke Frau, heult mir persönlich aber zu viel. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, dass das mal ein komplettes Kerlchen war. Die Zambo ist einfach nur alt geworden und die alte Oma, die ihren Gatten vor 150 Jahren getötet hat, die ist einfach nur noch etwas, was man eigentlich im Fernsehen doch gar nicht mehr sehen will, oder? Bah!!!! Zum “Penis”, upps “Schwanz” möchte ich noch anmerken, dass ich mich schon lange hätte umtaufen lassen, hätte ich so einen extravagant tollen Namen gehabt. Klar, er hebt sich so aus der Masse ab, aber wenn man solche Kalauer schon nötig hat um etwas Besonderes darzustellen…ich weiß auch nicht.
Die beschrieben Plattform hat ihren Dienst eingestellt. Trotzdem würde ich gerne, Ihre Erlaubnis vorrausgesetzt, den Artikel bei mir verlinken. Einwände?
Die schlechten Erfahrungen mit der Region vereinen da wohl die Hamburger Clubs…
Ich erinnere mich an den Tag, an dem ich auf dem Weg nach Lautern zum Auswärtsspiel aus dem Zug ausstieg und einfach zurück fuhr. Ausgerechnet ich!!!
Schlechte Vorahnung, keine Lust – gute Entscheidung. Der HSV wurde heftigst abgewatscht (3:0 oder 4:0 – ich habs inzwischen verdrängt).
Ansonsten kann ich Dir echt nur raten: Egal, welcher Gegner kommt, immer an den Sieg glauben!
Bei mir klappt das. Auch gegen Bayern. Aber wir spielen ja auch nicht in der zweiten Liga…
Curi0us am
20. February 2009 um 17:32
Ich glaub ja (eigentlich) auch immer an den Sieg… Das wird am Montag bestimmt auch so sein. Nach den letzten Spielen fällt das nur etwas schwerer, als sonst.
Warum streichst Du übrigens den Satz mit der zweiten Liga durch, zweifelst Du an dem Wahrheitsgehalt?
Nee nee Du, laß ma’. Der Hamburger Fußball braucht etwas, das ihn vom Rest der Welt (und den Bayern!!) absetzt, da sind wir uns wohl einig. Und da Ihr halt kein Gründungsmitglied wart, müssen wir mal wieder die Drecksarbeit machen
Oh, und wenn Du lieb bist, drück ich Euch Montag vielleicht auch mal wieder die Daumen. Hab ich nämlich die letzten Wochen nicht, die Folgen sind bekannt
[...] auftrumpfen – denn immer, wenn ich die dem FC St. Pauli drücke, holt er Punkte. Man könnte also erahnen, was ich die letzten Spiele NICHT getan habe… [...]
MyVideo, Verwandt.de, Erento, Hitflip und Hitmeister veranstalten die zweite Blogitzeljagd – eine virtuelle Schnitzeljagd. Zu gewinnen gibt es einige nette Preise. Aufgabe ist es 5 Schatzkarten auf den jeweiligen Websites zu finden und in sein Blog zu …
Bei mir verhält es sich ähnlich mit Tippspielen. Da hole ich immer die Punkte plus Bonuspunkte plus Joker, wenn ich antizyklisch entgegen aller Emotionen tippe. Wie gegen Fürth.
Ich komme mir zwar wie ein Verräter vor, wenn ich als einziger Punkte ziehe, aber ich habe mich mit gewissen Realitäten abgefunden. Wie auch der morgen. Schon mal vorab.
Das Thema Aufstieg hatten wir hier, ich erinnere mich. Ich bleibe dabei, Aufstieg kommt für mich nicht in Frage. Ich ertrage ein 0:1 in Frankfurt. Ein 0:3 gegen Fürth. Ein laues 2:2 gegen die Osnasen. Aber kein 9:0 gegen Hoffenheim, ein 7:1 gegen Bayern, ein 5:0 gegen Leverkusen – und das in Serie. Mal als Beispiele.
Herr curi0us, die sind einfach noch nicht soweit.
Und ich auch nicht.
Ich fand, dass das wirklich ein kurioser Spieltag war. Ich hab das auch am Abschneiden in den Kicktipp-Gruppen bemerkt, an denen ich teilnehme. Hätte Hamburg heute nicht gewonnen, hätte ich ALLE Spiele falsch getippt.
Auf morgen freue ich mich schon. Endlich wieder am Millerntor Pauli live die Daumen drücken, nachdem ich beim letzten Heimspiel leider nicht dabei sein konnte (und Pauli prompt verlor). Kommst Du morgen auch zum Spiel?
Curi0us am
22. February 2009 um 23:03
Kurios trifft es wirklich Ich glaube, hätte ich getippt, ich hätte von den Top 5 *kein* Spiel richtig vorhergesagt…
Ich bin morgen nicht dabei, bin ja noch im Wiederaufbau meiner körperlichen Kräfte UND hab keine Karte
Aber Frau Jekylla hat mich freundlicherweise schon darauf hingewiesen, wie ich (hoffentlich) an eine Süd-DK für nächste Saison komme. Jetzt muß ich nur noch den Antrag ausfüllen!
Dann drück ich mal die Daumen für eine rasche Genesung und fürs Gelingen des Projektes “Dauerkarte Süd 2009/2010″. Forza Pauli!
Curi0us am
22. February 2009 um 23:08
@Pleitegeiger ich glaube die Bedingungen sind erfüllt, oder? Also eifrig Däumchen drücken, morgen! Wir zählen darauf.
@Jekylla ich hab früher eine Weile bewußt gegen uns gewettet. Der Hintergedanke war, dass ich mich dann – sollten wir tatsächlich verlieren – wenigstens über den Wettgewinn freuen könnte. Hat leider nie geklappt, die Freude war immer sehr verhalten und ich hatte den Eindruck, es bringe eher Pech.
Und das Thema Aufstieg ist durch. Das sehe ich durchaus so. Wichtig wird es jetzt eher, den Abwärtstrend zu stoppen und sich dann im oberen Mittelfeld festzusetzen, um die Saison entspannt zu beenden.
Ich finde aber schon, dass wir – sollten wir sagen wir mal 6. oder 7. werden am Ende, nächste Saison versuchen sollten uns weiter oben zu positionieren. Und da wäre ein Aufstiegsplatz wenigstens in der Nähe. Vielleicht sind wir (und Sie) dann ja soweit.
Curi0us am
22. February 2009 um 23:09
Danke Ich hoffe an beiden Fronten einen Erfolg feiern zu können!
Bei mir sind diese Probleme mit 2.7.1 und den ausbleibenden Pingbacks nicht aufgetreten. Die WP-Probs sind aber zweitrangig. Schön, dass Du wieder Spass am (und Gelegenheit zum) Bloggen hast!
Ich bin auch dafür, diese Saison einfach ganz dick abzuhaken (vielleicht auch durchzustreichen und vergraben?).
Nicht nur Euch geht es mit den Graupenvereinen so. Bei uns ist es doch ähnlich. Letzte Woche fegen wir die Nürnberger vom Platz, nur um am Freitag beim Audi-Verein ein mageres Unentschieden zu holen und mal wieder durch absolut sinnfreie Rot-Aktionen zu glänzen.
Ich drücke Euch auf jeden Fall heute abend gegen einen meiner absoluten Lieblingsvereine (not!) die Daumen.
Vielleicht nicht ganz uneigennützig, denn die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Achja, man ist halt doch Fan …
Schließe mich Markus an, finds auch gut, dass du wieder da bist. Und hier ist doch ein Pingback angekommen, wo ist denn das Problem?
Curi0us am
23. February 2009 um 11:29
Danke @Konna Das Problem war eher mit den ausgehenden Pingbacks, naja, jetzt wieder mit der alten Version, hoffentlich funktionieren die dann auch wieder
chartus am
24. February 2009 um 10:27
omg wie nerdy bin ich den…
bei deinem titel hab ich als erstes an eine koordinate aus einem ogame clone gedacht…
Ein netter atheistischer Versuch seinen Glauben den Atheismus zu erklären – aber sei mir nicht böse wenn ich das so sage: Du weißt Du sehr wenig vom dem was gläubige Menschen wirklich glauben.
Ich möchte Dir mal auf Deine Aussagen was erwiedern. Ich hoffe Du hast nichts dagegen.
> Woher kommt der Schöpfer dann?
Gott gibt es schon immer. Zeit ist etwas relatives, das wissen wir Naturwissenschaftlich seit Einstein, theologisch ist das jeodch seit ca. 3500 Jahren bekannt. Es ist so, in den Pslamen der Bibel wird über die Sichtweise Gottes von der Zeit nachgedacht. Das was da steht gilt bis Heute.
Damals hatten die Menschen das gleiche Denkproblem wie Du. Alles hat einen Zeitraum, denk mann. Nur wenn man sich wirklich Gedanken darübe macht was allmächtig beduetet, dann bedeutet es auch das die Zeit keinen Einfluß hat. Nachzulesen in der Bibel an einer Stelle die mindestens 3500 Jahre alt ist.
> Wunder erklären
Kannst Du wunder erklären? Ok, dasnn erkläre mir mal das Wunder warum das was Jesus – der einfache Zimmermannssohn – Dinge gesagt hat die bis Heute unerreicht sind. Bitte erkläre mir das.
> Warum ist Atheismus also anders als Religionen?
Weil Atheismus eine Religion ist der was fehlt. Eben der Glaube. Die Atheisten sind auch noch stolz darauf. Ist OK, war ich auch einmal.
> Weil Atheismus mit Argumenten arbeitet.
Was nicht stimmt. Atheismus arbeitet mit scheinbaren Argumenten. Atheismus begreift immer nur das was man erklären kann, niemals aber das was darüber hinaus geht. Mehr als den eigenen Tellerrand kann man nicht erreichen. Mag sein das es für viele Menschen ausreichend ist, mir ist es zu wenig.
> Weil Atheismus versucht Erklärungen zu liefern die weiter gehen als „Ich glaube es“.
Seit wann? Und welche?
> Weil Atheismus die Augen nicht davor verschließt, was weiter hinten passiert,
> nicht aufhört zu argumentieren und zu fragen, wenn man bei der
> ersten – einfachen – Antwort angekommen ist.
Einfache Antworten – das stimmt. Das ist der Atheismus. Ist OK, wenn Dir das reicht.
Ich war übrigens früher auch mal Atheist und habe damals genau das gesagt was Du sagst. Aber ich bin gläubig geworden – durch Erlebnisse und durch mehr Wissen. Es ist eine Welt die Dir verschlossen bleibt. Aber das ist vermutlich OK für Dich, wenn Du wie Du sagst einfache Antworten suchst.
Nee, das kann niemand verstehen, der die Liebe zum Fußball nicht versteht.
Aber ganz ehrlich… Chapeau. Ich hätte an Deiner Stelle sehr viel geflucht. Und vielleicht sogar neue Schimpfworte erfunden.
Und genau das werde ich jetzt wohl mal drüben bei mir machen…
Curi0us am
1. March 2009 um 23:49
@Jeky, @Dirk, @Pleitegeiger… okay, also versteht euch auch kaum einer.. Das beruhigt mich irgendwie
@Pleitegeiger Zu dem Fluchen. Ich hätte gerne. Wirklich. Ich war… gerade so als das 3:0 fiel wirklich WIRKLICH sauer. Aber nach dem Spiel, beim Schreiben hat das alles nicht gepasst. Ich muß das Pöbelbloggen echt noch üben. Vielleicht auch einfach nach einer “einfacheren” Niederlage. Heute war das am Ende einfach *zu* absurd.
ich sehe es nicht sooo schwarz. Der Medienhype in Deutschland zum Thema Twitter steigt erst seit Anfang des Jahres. Soblad Fans erkennen ihren Idolen über diese Art von Kommunikation nah zu sein kann es ganz schnell gehen mit der Beliebtheit von Twitter.
Hans am
9. March 2009 um 07:51
Das Spiel des Jahres! Ich sah es und muss zugeben es war wirklich spannend! St. Pauli, aber auch Rostock sind echte Heroen!
chartus am
9. March 2009 um 09:14
Ich seh das eigentlich sogar noch aggressiver als du, curi.
Du weißt wo ich arbeite – ergo kannst du dir vorstellen welchen Einblick ich in die ähm unvernetzte Bevölkerung hab.
Selbst die “jungen Kollegen” beginnen grad erst ICQ zu entdecken *G*
Im Grunde ist es genau so wie “damals” mit dem IRC nur die Einstiegsschwellen sind anders gestaltet.
Aber he was soll ich sagen *g* meine Eltern können (und vor allem tun sie es wirklich) mich nun per ICQ vom leckeren Mittagessen überzeugen, statt mich auf die Suche nach meinem Telefon durch die Wohung zu jagen…
…neue Hardware und echtes Internet bei meine Eltern sei dank…
aber um zurück zum Problem zu kommen…
Ich hab Ihnen zb einen Bildschirmschoner mit RSS Feed ihrer Tageszeitung installiert… bin schon froh das sie da mal einen Link anklicken … aber dezente Hinweise an meinen eigentlich extrem Diskussionsfreudigen Vater doch vllt mal auch Kommentar oder Forum Funktionen zu nutzen verlaufen im Sande… …Einstiegsschwelle zu hoch…
Noch eine kurze Anmerkung. Ein Twitterprofil zu erstellen ist sehr viel einfacher als ein normales Blog!
Curi0us am
9. March 2009 um 15:38
@Markus klar beginnt der Hype erst, aber ich bin mir eben seeehr unsicher, ob die große Masse mit Diensten wie Twitter überhaupt etwas anfangen kann. Gerade, wenn Facebook et al – bei denen ja das Netzwerk bereits besteht – sich da als Konkurrenz reindrücken.
Und klar ist ein Twitterprofil wesentlich einfacher zu erstellen, als ein Blog, aber – siehe oben, was bringt ein Twitterprofil ohne Netzwerk?
@chartus das ist es eben, und wenn die “jungen Kollegen” sich mit weit etablierten Chat-Clients auseinandersetzen, dann wahrscheinlich nicht mit – eben – Nischensystem wie Twitter… Ich verlange gar nix, ich denke eben eher, dass wir in unseren Nischen noch sehr sehr lange weitgehend “allein” sein werden. Und bin mir zum Teil auch nicht sicher, ob ich das nicht sogar gut finde. Die Überschwemmung der Newsgroups mit “Normalos” damals war ja auch eher kontraproduktiv…
Wenn ich es drauf ankommen lasse, bekomme ich zwar das Gefühl, dass die ganze Welt twittert, sobald ich aber mal wieder 5 Leute aus der Kontaktliste meines Telefons frage, weiß ich, dass es nicht so ist. Man nutzt es selber schon gefühlt eine Ewigkeit, schafft sich damit sogar ein twitterndes Umfeld und deswegen meint man, die ganze Welt tut es. Ist aber nicht so.
Mittlerweile sieht es zwar so aus, dass man “dieses Twitter” immer öfter ausgerechnet den Menschen erklären muss, die einen bis dato selbst ganz gerne mal als Freak belächelt haben (und die dann plötzlich Tweets als grandiose, in den eigenen Auftritt einzubauende Idee betrachten), trotzdem sind das wirklich wenige.
Meistens sind das dann diese reinen Leser-Accounts, die neuerdings state of the art sind, für Follower jedoch null erkennbaren Mehrwert bieten. Sie mögen für die Nutzer an sich ganz praktisch sein, aber auch hier hab ich festgestellt, dass sie in der Regel früher oder später zu den RSS-Feeds zurückkehren.
fch am
9. March 2009 um 18:56
SCHEIß ST.PAULI.nächstes jahr gibt es wieder kräftig aufs maul und diesmal wird es noch schlimmer werden als am freitag.ihr mit euer großen ankündigung im internet so ein witz.wo wart ihr gewesen?ihr stricher
Curi? Ich glaubs ja nicht… Du liest die Magira-News??? Der Kommentar war ein guter Plan, so findet man sich wieder…
) Werd’ ich demnächst hier wohl mal öfter vorbeischauen müssen.
)
Grüße,
Castillo aka Holzi
Zunächst einmal danke ich dir für deine sehr gut ausgefallene Rezension meiner Lesung. Abgesehen davon, dass es meine erste Rezension in meinem ganzen Leben ist (yeah!), bedeuten mir die positiven Statements eines an sich sehr kritischen und reflektierten Menschen wie du einer bist gleich doppelt so viel. Einfach cool, muss ich da sagen. Es freut mich sehr, dass ich dich gut unterhalten konnte an den zwei Abenden, die du mir gelauscht hast.
Nun was zu meinen Enden:
Deine Kommentare über das “erfüllende Ende” und dass ich es nicht erfülle, haben mich nachdenklich gestimmt. Nicht unbedingt negativ, aber immerhin stellte ich mir die Frage: Brauchen meine Geschichten ein “richtiges” Ende? Doch daran schließt sich die Frage: Was ist ein “richtiges” Ende? Happy End, ein langsames Ende? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Und ich kann mir nicht erklären, woher mein Faible für das aprupte bzw. offene Ende kommt. Vielleicht ist es so, dass meine Philosophie des Lebens u.a. auf der Erkenntnis fußt, dass nach einem Ende ein weiterer Anfang kommt und daher kein Ende ein echtes Ende ist. Alles geht weiter sozusagen. Und damit hast du mich und meine Geschichten richtig analysiert. Wie schön.
Ich bin beeindruckt, wie du eine wichtige Erkenntnis in mir ausgelöst hast. Denn nun bin ich mehr denn je bestärkt, dass meine Art Enden (oder eben keine Enden) zu schreiben die beste für mich ist. Darum steige ich aus diesem Kommentar jetzt auch einfach aus: Auf Wieders….
Arcor contra Pornographie? » Erotik, Arcor, Pornos, Schmutz, Schund am 13. September 2007 um 15:36
[...] http://www.curi0us.net/blog/2007/09/13/meinungsfreiheit/ (Wie war das mit der Pressefreiheit? „Eine Zensur findet nicht statt“ – GG, Art 5 Abs. 1?) [...]
Para_no_id « cave et aude am 13. September 2007 um 22:14
[...] September 2007 Dank des Posts in Blog von Curi0us (guggst du hier:http://www.curi0us.net/blog/2007/09/06/ich-und-meine-prominenten-verwandten/), verschwendete meinereiner eine nicht unbetraechtliche Zeit auf der Seite My [...]
D’accord. Viele Wirte handeln halt einfach typisch deutsch: nur kein Risiko eingehen, lieber sicher 5 rauchende Stammkunden, als vielleicht 10 NR.
Und dann halt das dämliche Argument “also in meiner Kneipe hat sich noch kein NR beschwert” – natürlich nicht, weil jeder weiß das es dem Wirt am Arsch vorbeigeht, und der Wirt selbst darauf pfeifen würde, wenn 20 Gäste NR sind aber ein Raucher kommt, dann steht der Ascher wieder.
Das NR aber mehr konsumieren, und Raucher, die nur rauchen aber kaum essen, kaum etwas bringen, merkt man nicht. Und es ist doch – gelinde gesagt – dämlich wenn ich als Wirt erst heule das es mir so schlecht geht, ich als Gast dann in der Kneipe bin, vielleicht noch Hunger habe, mir das aber wegen des Qualms verkneife. Und dann fordert der Wirt einen noch auf “ja wer den Qualm nicht mag kann ja zuhause bleiben”.
Tolle GASTwirte.
Und sind wir doch mal ehrlich: 90% der Raucher sind doch viel zu träge um in einen Raucherraum zu gehen bzw. diesen nachzufragen. Das ist wie in der Bahn: Da sitzen auch alle Raucher im NR-Bereich, ein paar Hardcoreraucher gehen zwar in den Raucherbereich, aber der Rest fährt trotzdem Bahn – auch mit Rauchvrbot.
Und ein Aspekt der überhaupt noch nicht genannt worden ist: Wirte zahlen tausende Energiekosten für ihre Lüftungsanlagen (geschweige mal von deren Investitionskosten), und müssen halbjährliche Brandlöcher flicken, Gardinen reinigen etc.
Ja, seltsam. Du sagst, bei dir sei die Spannung wieder da. Bei mir kam sie erst mit Folge 9 wieder. Aber dass auch die “Four Months ago”-Episode ihre großen Augenblicke hatte, stimmt schon (Peter). Nachdem vor allem die Folgen 5 bis 7 von der schlimmen Krankheit namens Stagnation mit einer viel zu großen Prise Selbstreferenz befallen waren, wurden viele losen Enden wenigstens in Folge 8 aufgelöst (wenn auch nicht immer zu meiner Zufriedenheit, siehe Hiros Auftauchen genau 4 Monate später). Ich hoffe, die letzte Episode wird die 2. Staffel zu einem gelungenen Abschluss führen, dann hüllen wir den Mantel des Schweigens darüber und warten auf Staffel 3. In der wird es dann hauptsächlich um Nathan, Matt und Sylar gehen (okay, Schwachsinn).
Nur, du meintest ja schon, die Serie hätte schon in der ersten Staffel ihre kitschigen Momente gehabt. Schade wär’s, wenn es in der dritten so weiter geht. Dann springe ich sogar ab. Mal sehen. Wegweisend wie die erste Staffel aber empfinde ich diese zweite nicht mehr, die vielen Figuren schienen den Autoren nun öfters zu entgleiten.
Und noch eine Frage zum Schluss: Ist es nicht irgendwie ein schlechtes Zeichen, wenn es von Anfang an Figuren gab, die uns auf den Keks gingen, auch wenn sie sich bei uns unterscheiden? Du magst Niki nicht und jetzt auch Maya, ich finde in dieser Staffel vor allem Adam scheiße, aber auch Elle muss nicht sein.
Grüße zurück von der Lieblings IT
, das Problem haben wir uns übrigens extra für dich ausgedacht
..
Umbauarbeiten II am 5. January 2008 um 01:35
[...] ich ja neulich davon erzählte, wie [...]
Die Rationalisierung der Welt am 7. January 2008 um 01:28
[...] Vereinigten Staaten und der Tenor geht in eine ähnliche Richtung wie das was man bei Dawkins (den ich ja auch sehr mag) und anderen auch lesen kann. Schön dass es so viele Menschen gibt, die versuchen die Welt [...]
Chapeau für diesen Beitrag, dem kaum mehr etwas hinzuzufügen ist. Nur eine kleine Anektode am Rande noch: Für diese neue Show wird Uri Geller als “Mystifier” inszeniert. Nie gehört, oder? Was macht so ein “Mystifier” den lieben langen Tag denn? Nun, schlagen wir mal die Wörterbücher auf, wahlweise ein englisches oder französisches. Die erklären den Begriff nämlich so: Irreführer, Verwirrer, foppen, täuschen, narren, quacksalbern, zum Besten halten … Mehr dazu auch hier:
http://gwup.wordpress.com/2008/01/02/auf-biegen-brechen-the-next-uri-geller/
Ein Wink mit dem Zaunpfahl? Ein Bekenntnis zur jahrelangen (und sicher einträglichen) Scharlatanerie? Vielleicht, aber eigentlich eher nicht. Geller muss heute nicht mehr mit angeblich paranormalen Fähigkeiten prahlen, denn sein Mythos hat sich längst verselbstständigt. Doch immer wenn Tricktechniker und Skeptiker wie James Randi auf seine Finger schauen, klappt bei ihm plötzlich gar nichts mehr …
So todernst ist das Thema auch wieder nicht: In meinem Kommentar oben muss es natürlich “Anekdote” heißen …
Ist das Internet Shit? am 8. January 2008 um 00:43
[...] Die Rationalisierung der Welt Jan [...]
@Stefan: Danke für den Applaus
wie ich im Beitrag schon schrieb, schön dass es eine spürbare Menge von Menschen gibt, die das ähnlich sehen!
Verlinkt am 8. January 2008 um 22:34
[...] (Bezug hierzu) [...]
Blogger contra ProSieben: Uri Geller verrissen « gwup | die skeptiker. am 13. January 2008 um 17:52
[...] Grandt sinnierte am Beispiel der Allianz Geller-ProSieben gleich über Die Rationalisierung der Welt: “Es ist doch mehrfach gezeigt worden, warum das ganze halt Effekt ist. Aber nein, die Show [...]
ich verstehe die ganze aufregung nicht,
man muss es ja nicht schauen auch wenn es noch so bescheuert und ärgerlich ist das man sowas kopiert!!!
aber ein vorteil hat die ganze sache, man holt lauter arbeitslose schaupieler aus der schlange vor der ARGE
Ach was heißt Aufregung
Eher etwas irritiert. Ich muss das nicht gucken, sicher, aber smir ist halt nicht wirklich klar warum das überhaupt gemacht wird..
Aber der Punkt mit den ARGE-Schauspielern hat natürlich was…
Schluss mit Erdstrahlen — Digitalgemüse am 18. January 2008 um 22:55
[...] (via) [...]
The Boys and Eve am 20. January 2008 um 23:52
Online-Petition gegen den Millerntaler…
.
……
Deutungshoheit und Marketing am 21. January 2008 um 11:24
[...] Millerntaler?? Jan [...]
Millerntaler: Schlechter Ruf vor dem ersten Pflichtspiel « The Boys and Eve am 21. January 2008 um 14:50
[...] sich CuriOus in seinem Beitrag zurecht. Und die meisten wollen das auch. Curious rät weiter: Man flankiert das ganze mit Berichten, [...]
The Boys and Eve am 21. January 2008 um 18:29
Millerntaler: Verein formuliert noch, Infos am 22.01….
Derzeit sorgt das Thema “Millerntaler” für große Aufregung. Im Laufe des Dienstags (22.01.) wird dazu eine Stellungnahme auf unserer Homepage veröffentlicht.
……
Moin,kauft doch einfach nur 50 Cent Chips!Kann man ja auch mit bezahlen.Dann wird die Sache zum Logistikproblem !
Millerntaler continued… am 22. January 2008 um 10:17
[...] ich gestern ja bereits vorhergesehen hatte, sind alle jetzt zu dem Thema von Vereins- oder Caterer-Seite abgegebenen [...]
The Boys and Eve am 22. January 2008 um 11:12
Halbe Währungsreform am Millerntor…
Kurz blitzte die Idee auf, den Euro im Stadion des FC abzuschaffen und durch den Millerntaler zu ersetzen und schon brach der Zorn der Fans über ihm zusammen. Ob das heute veröffentlichte Konzept der Zweitwährung, also Euro und Millerntaler gleichze…
Buchtipp am 22. January 2008 um 11:56
[...] ich ja neulich bereits an dieser Stelle auf die Lesungen von Christian Gruber eingegangen bin hier nun der ultimate [...]
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk II am 22. January 2008 um 11:56
[...] ich ja auch vorgestern gerade auf das Thema einging, durfte ich heute quasibegeistert feststellen, dass sich sogar die regierende Kaste dank [...]
Autoreparatur IV am 22. January 2008 um 12:23
[...] ist nicht das Jahr des Corsas…Nachdem ich die Sache im September ja brav breitgetreten habe geht’s jetzt unvermittelt weiter. Der Linienbus der bei uns vorbei zur Schule fährt hat [...]
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk III am 22. January 2008 um 12:24
[...] so was derartig konsumierbar aufbereitet zu sehen bekommt. Das zeigt eigentlich nur, dass ich mit meiner Kritik am aktuellen System des Öffentlich-rechtlichem Rundfunk nicht ganz so falsch liege. Besonders [...]
Herzlichen Glückwunsch am 22. January 2008 um 12:26
[...] Klodeckelrally Umbauarbeiten… Dez [...]
” Millerntaler » st. paulé * am 22. January 2008 um 21:00
[...] Genervt sind die Paulianer wohl in erster Linie von der Art der Kommunikation. Bei der anscheinend angedachten Poker-Dauerkarte müsste man das wohl offensiver besprechen, um [...]
Viel mehr Sinn machte es doch, wenn man seine Millerntaler nach dem Spiel fröhlich im Lehmitz (noch) oder im Pauli Eck versöpen könnte. Dann ist der auch für Gästefans interessant
Auswärts kommt man ja auch nach Hamburg, weil es mehr als nur den Fussball gibt. Dann muss aber das Montagsspiel wieder abgeschafft werden.
The Boys and Eve am 23. January 2008 um 13:07
Niemand trinkt am Millerntor?…
Mit Reverse engineering wird Produktipiraterie beispielsweise von Maschinenbauteilen bezeichnet, aber auch das Aushebeln eines Kopierschutzes. Wörtlich bedeutet es: rückwärts konstruieren. Und so könnte es auch den Offiziellen des FC St. Pauli gehe…
YorckBlog am 29. January 2008 um 22:23
Der Herr Fanpräsident……
… und seine Schweizer Heuschrecken “Wohltäter die nur im Sinne des Vereins handeln” haben sich was Feines ausgedacht. Pünktlich zur Einführung des europaweit standardisierten Zahlungsverkehrs wird mal kurz der Euro im Stadion des F…
Millerntaler continued 3… am 31. January 2008 um 00:52
[...] kam ich zugegeben gar nicht zurecht, als ich das neulich ausprobierte ). Die schaffens zudem auch, im Gegensatz zum Verein gutes Marketing zum Thema zu betreiben, nur eben in die thematisch andere [...]
ist eine reinebetrachtungsweise hilfe…
für den erleuchteten der die frage auf den sinn des lebens beantwortet haben möchte mag diese antwort hilfreich gewesen sein…
es gibt nichts was für den taller spricht und nur weil andere vereine alles mit sich machen lasse heist das nicht das man das auch mit st.pauli machen kann!
gut das hier noch gekämpft wird!
Im Sinne von “Keine Antwort ist auch ‘ne Antwort”?
“Der Weg ist das Ziel”?
Ungewöhnlich kreativ für ein Sales-Tool, oder?
The Boys and Eve am 2. February 2008 um 14:09
Taler abgesagt, Boykott in Lauerstellung…
Zwei bis drei Spiel als Testlauf für Millerntaler waren erwartet worden. Das er nun vorerst nicht kommt, überrascht. Die Ablehnung scheint all zu stark und umfangreich gewesen zu sein. Bis zum Heimspiel gegen Jena haben sich dann auch die Übereifrig…
Millerntaler continued 4… / Millerncard am 5. February 2008 um 16:02
[...] entfallen – finde ich – bei der Karte wenigstens einige der Probleme, die mit dem Millerntaler aufgetreten [...]
société de saint paulé* am 5. February 2008 um 22:38
Der frühe Tod des Millerntalers…
In Flensburg heißt man Thomsen uns ist von einer geraden Verbindlichkeit, die den Menschen am obersten Rand Deutschlands eben so eigen ist. Da weiß man, wann man die Förde ein wenig zurückrudern muss. So ist nun auch Peter Thomsen, GF vom Förde …
www.jan-glaeser.de » Blog am 5. February 2008 um 22:52
[...] ihr mitmacht, setzt doch bitte einen Trackback auf meinen [...]
The Boys and Eve am 6. February 2008 um 23:27
Frostiges Klima im Millerntal?…
Screenshot: The Boys & Eve
Ausgesprochen haben sich Fans und Präsident zum Thema Millerntaler. Ergebnis: Bis auf weiteres gestoppt. Die Mopo berichtet gewohnt souverän. Aber das dem Praktikant, der sich im Kulturressort vielleicht be…
Ups. Ja, hier gehört der Millerntaler-Trackback nicht hin. Danke.
Naja, Präventions-Boykott finde ich diskutabel.
Hm, mit einem Präventivem Boykott macht man sich glaube ich den Support der Aktion in breiten Teilen der Szene kaputt. FSC hat ja Gesprächsbereitschaft signalisiert. Ich denke da sollte man schon abwarten was rauskommt. Wenn die sich stur stellen kann man immer noch Boykottieren.
Zustimmung. Wegen dem, was Du sagst, finde ich aber die o.g. Veröffentlichung eben nicht durchdacht. Mehr dazu gleich
The Boys and Eve am 7. February 2008 um 00:28
Auf was trinken wir?…
Grafik: Le Roi
Niemand hat die Absicht einen Boykott vom Zaun zu brechen. Wenn der Verein sagt:
Solange es nicht zu einer Einigung zwischen FSC und den relevanten Fanvertretern kommt, wird es keinen „Millerntaler“ im Stadion geben.
da…
The Boys and Eve am 7. February 2008 um 18:13
Durst ist schlimmer als Heimspiel…
Das morgige Spiel ist als Spiel mit erhöhtem Risiko definiert worden. Alkohol darf demzufolge nur auf der Haupttribüne (außer Block 7) und in den VIP-Bereichen ausgeschenkt werden.
Das entscheidet die Polizei, nicht der Verein und nicht Förde Show …
Warum Atheismus keine Religion ist… am 17. February 2008 um 20:56
[...] dass man ohne Gott und Kirche ja primitiv, menschenverachtend etc ist, habe ich ja bereits in Rückzugsgefecht besprochen. An meiner Meinung zu dem Thema hat sich nichts geändert: Wenn das einzige Argument [...]
Vielen Dank für’s Mitmachen! Schönes Post.
Was meiner Meinung nach Atheismus zusätzlich zu den von Dir genannten Punkten von Religionen abgrenzt, ist, dass aus Atheismus per se keine Handlungsvorgaben folgen. Jedwede Religion beinhaltet ein “wenn Du dies glaubst, dann musst Du jenes tun und darfst dieses nicht” und darunter i. d. R. auch Handlungsvorgaben, die keine rationale Begründung (mehr) haben, wie verschiedene Regeln der Nahrungszubereitung, rituelle Reinigung, Kleidungsvorschriften etc.
MfG,
JLT
Danke fürs Lob
Und stimmt.. Ist sicherlich ein Teil dessen, was ich mit “selber denken” meine (auch wenn ich da beim Schreiben nicht direkt drüber nachgedacht habe…).
Und wenn es im Atheismus “Handlungsvorgaben” gäbe, dann wären diese eben mit Sachargumenten begründbar…keine Ahnung, konstruieren wir ein “Du sollst keine gebrauchten Taschentücher essen”, das mit der Übertragung von Krankheiten begründet würde und eben nicht mit “Weil der Herr sonst böse ist”.
Hat irgendwie was Lehrerhaftes.
Irgendwie schon. Und ich darf nicht darüber nachdenken, ob ich RL oder als SP Charackter besser aussehe….
Blogger contra ProSieben: Uri Geller verrissen I at gwup | die skeptiker. am 23. February 2008 um 10:42
[...] Grandt sinnierte am Beispiel der Allianz Geller-ProSieben gleich über Die Rationalisierung der Welt: “Es ist doch mehrfach gezeigt worden, warum das ganze halt Effekt ist. Aber nein, die Show [...]
The Boys and Eve am 23. February 2008 um 22:17
Astra am Millerntor, was dagegen?…
Nichts mehr gegen Bierkonsum in ganz alter traditioneller Art sagen wir morgen beim Spiel gegen Fürth, denn bezahlt wird mit Euro, getrunken mit Genuß. Die Marke kann man diskutieren. Gegen Flens habe ich auch nichts einzuwenden.
Die Initiative gegen…
Suchmaschinenoptimierung am 24. February 2008 um 21:41
SEO erlaubt…
Mein erster Post hat nur indirekt etwas mit Suchmaschinenoptimierung zu tun, denn primär geht es für die Leser eher ums gewinnen, aber die aber Veranstalter der Blogitzeljagd versprechen sich evtl. auch positive Auswirungen auf das eigene Ran…
Ich kam nur auf 49% aber was mich extrem hoch geschmissen hat war die Tatsache, das ich wie die meisten Wordpress auf nem eigenen Webspace nutze.
Du hast recht, aber leider nicht so ganz. Wer den Arsch als erster oben hat, wird auch als erster gefickt. Tut mir leid aber so ist es. Die Blogger die sich heute auf strittige Themen einlassen, werden gnadenlos abgemahnt und dann werden vor Gericht ihre Sachbeweise nicht mal mit dem Arsch angeguckt.
Wer also nicht bereit ist, immer wieder irgendwelchen Trollen/Leuten Geld in größeren Mengen zu überweisen oder sich nicht auf lange Gerichtsschlachten einlassen will, der ist besser ruhig.
Was meinst du weshalb gulli.com verkauft wurde oder weshalb wir plötzlich in Österreich nicht mehr mitlesen dürfen.
Guggst du hier:
http://www.duckhome.de/tb/archives/1976-Gipfelkreuze-zu-Gipfelhalbmonden.html
Liebe User aus Deutschland!
Das Abkassieren mit ungerechtfertigten aber schwer abzuweisenden Abmahnungen in Eurem Land zwingt uns leider dazu, diese Funktion nicht mehr anzuzeigen. Nur mit einer IP-Adresse außerhalb Deutschlands und einer manuellen Auswahl nach dem Login können Sie auf diese Funktion zugreifen.
Wir bitten um Verständnis. Sollte sich die Rechtslage wieder der international üblichen Lage angleichen und uns Rechtssicherheit geben, werden wir das Service gerne wieder in der üblichen Art anbieten.
mfg.
Die contator.net-Redaktion
Du kannst auch hier noch mal nachsehen:
http://www.duckhome.de/tb/archives/1987-Des-Pudels-Kern.html
Der Nervkram mit den Abmahnungen ist mir natürlich auch klar.
Trotzdem finde ich die umgekehrte einstellung “ich sag gar nix mehr dazu” halt auch mh.. schade.
Ich sage ja, dass ich das nachvollziehen kann wenn man darauf keine Lust hat, aber wenn keiner was zu ‘nem Thema sagt, fällt sowas halt leider auch unter den Teppich…Und dafür sind (mir) bestimmte Themen einfach zu wichtig.
” Nur zu 82% suchtgefährdet » ring2* am 29. February 2008 um 16:18
[...] Schiet bloggen. Auch wenn immer 82% Suchtgrad herauszukommen scheinen, nicht hellhörig werden (1,2). Ist das eigentlich schon black hat SEO? Sowas. Tags: black hat, Blog, Blogger, SEO, Umfrage, [...]
Der Ausschnitt ist vielversprechend.
sapere aude » Blog Archive » Eine gottlose Veranstaltung am 5. March 2008 um 16:11
[...] Antwort an einen Evangelikalen auf seine Letzterklärungsansprüche 2. Warum Atheismus keine Religion ist. Ein gar wichtige Frage. Denn oft haben Gläubige von ihrer Religion ein so negatives Bild, dass sie [...]
Welches Plugin? Lightbox?
Lightbox ist zwar auch installiert, aber das hier ist NextGEN Gallery Plugin… Mit Lightbox bin ich auf die Schnelle nicht zurecht gekommen.
” Jeanette Biedermann ist albern » ring2* am 12. March 2008 um 10:44
[...] Sicher, die großen Brüller waren nicht dabei. Aber eine Komödie, die mich am Schirm gehalten hat, vielleicht gerade wegen der seichten Harmonie, die sie ausstrahlte. Natürlich gibt es auch Gags. Und sogar einige gute. Darunter ein paar, die so angenehm subtil sind, dass sie schon fast ein positives Gesamtbild vortäuschen könnten — aber eben nur fast. [...]
Ich wurde letztens auf einer Party mit der beliebten Party-Frage “und was machst du so?” konfrontiert. Ich musste kurz überlegen und antwortete dann “Ich spiele Golf, ich atme Filme, ich schreibe, zeichne, mache Musik und blogge.”
“Und davon kann man leben?” lautete die vorhersehbare nächste Frage, während derer sich der Mensch schon halb abwandte. Es gab ganz klar wichtigere Leute im Raum als mich, z.B. den Kellner mit dem Häppchentablett.
“Wahrscheinlich nicht” antwortete ich daher mehr zu mir selbst gewandt. Er hörte es trotzdem und schob noch ein “Verstehe, Hartz IV, was?” hinterher, während er besagtes Tablett abräumte und sich viel zu fettigen Lachs hinter die Kiemen stopfte.
“Nein, Marketing”, antwortet ich verschämt. Aber er war schon weg.
Welche Digicam ist es denn geworden?
Samsung S750. Nichts tolles aber für meine Zwecke reicht sie und war halt schön günstig (Amazon Gutscheine einlösen…).
Bisher bin ich echt zufrieden, vor allem in Räumen und im Dunklen bin ich schwer begeistert…
Planung? am 17. March 2008 um 09:31
[...] hatte ja schon mal von der Baustelle hier im Dorf berichtet. Vor etwa einem halben [...]
Ich habs auch gehört und war ziemlich genervt
Bei Neptun 500 scheint es sich um einen Notfallcode zu handeln, der besagt, dass keine neuen Besucher mehr in das Geschäft gelassen werden sollen. Die Präsenz von Polizei und Feuerwehr deutet auf auch auf einen Alarm hin. Warum dieser nicht abgeschaltet und auch die Maßnahmen nicht durchgeführt wurden, ist mir allerdings unklar.
“Eisprungschnuffigkeit”?! Was zum Teufel soll das denn sein?
Hey, schön dich hier zu lesen (blahblah welch Ehre, in meinem kleinen, glanzlosen Wohnzimmer blahblah
).
Ich habe bei Eisprungschnuffigkeit an eine regelmäßig widerkehrende äh.. Austauschaktion bei Frauen gedacht.
Im Zweifelsfall kann das die zitierte Autorin aber sicher besser selbst erklären
Musikstöckchen » dhaunsch am 3. April 2008 um 00:32
[...] neugierige Sebastian hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Er hat meinen Aprilscherz wörtlich zum Anlass genommen, um mir wieder etwas Content zu [...]
Für Musik-Möger hab ich auch was: Madonna zeigt Ihre Hommage an den FC St. Pauli auf http://theboysandeve.eu
In manchen Dingen bin ich sogar sehr gerne spießig.
http://jekylla.twoday.net/stories/3617490/
Übrigens eine sehr schöne Werbung, die mit dem kleinen Mädchen …”wenn ich groß bin, möchte ich auch Spießer werden”, sehe ich immer wieder gern.
Durchaus.. auf jeden Fall eine der besseren Kampagnen der letzten Jahre.
Und irgendwo ja auch wahr…
Ich sage nur
“Ohne Bier..Shysse hier!!!”
Zuletzt skandiert gehoert in der BRITA-Arena am Freitag
Lieblnk.de am 15. April 2008 um 10:20
Fan-Statistik…
Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast, so lautet ein geflügeltes Wort, das anscheinend auch für den FC St. Pauli gilt.
Es lohnt sich allerdings einen eigenen Blick auf die Beliebtheits-Umfrage zu werfen, die den magischen FC an…
Man könnte auch vermuten der Fußball sei so schlecht, dass er ohne die nötige Dosis nicht zu ertragen wäre…
Nicht Trinken ist jedenfalls keine Loesung. Entweder wir feiern den Sieg oder trinken uns die Niederlagen schoen. Ich kann da nichts Falsches dran finden
The Boys and Eve am 15. April 2008 um 11:47
Fussball seit 1888…
Wenn wir über Traditionsvereine sprechen: Der älteste Fussballverein des Landes ist Germania 1888 aus Berlin.
……
Weiss nicht, ob Du den Link auch schon kennst:
http://www.zeit.de/2007/46/D18-PrenzlauerBerg-46
Da steht’s alles.
Spießig werden bekanntlich immer nur “die Anderen”[tm].
Aber ich trinke Bionade auch mal ganz gerne. Macht mich das zum Spießer?
Ich fahre defensiv Auto. Macht mich das zum Spießer?
Ich mag keine laute Musik zwangsweise hören. Macht mich das zum Spießer?
Ich glaube, ich BIN schon längst ein Spießer, aber ich bin’s gerne
@Le Roi tx. schöner aber erschreckender Text irgendwie. Naja, ich weiß warum ich nicht nach Berlin ziehen will *g*.
@Nik zja. Frau Jekylla hat schon Recht: Wenn ich groß bin, möchte ich auch Spießer werden
Bestattungsriten und Trauerarbeit, von mir aus auch religiöse « Begrenzte Wissenschaft am 19. April 2008 um 11:32
[...] nicht. Und darum müssen sich auch Atheisten damit auseinandersetzen, wie sie mit all dem umgehen. Curi0s von Curi0sities tut das gerade auf seine Art und beschreibt seine Verständnisschwierigkeitn mit dem traditionellen [...]
Sehe ich genauso. Ich habe zwei mir sehr nahestehende Menschen verloren (Vater und Grossmutter), war bei beiden beim Sterben dabei und habe Abschied genommen. Natuerlich haben sie eine Grabstaette, aber wie Dir bedeutet sie mir nichts im Vergleich zu den Erinnerungen. Ich muss nicht die Steine anstarren, um mir ins Gedaechtnis zu rufen, was sie ausgemacht hat. Ich brauche nicht den Gang zum Friedhof, sondern auch die Kleinigkeiten. Diese Saetze wie “das haette ihm jetzt gefallen” oder “sie waere jetzt sicher stolz auf mich” bedeuten unendlich viel mehr. Das Gulasch, das nur er so machen konnte und ich jedesmal dran denke, wenn ich Gulasch esse. Oder die Zeugen Jehovas, deren Litaneien meine Grossmutter immer erduldete, abschliessend einen Wachturm nahm und sie ziehen liess. Mit dem Wachturm wurde dann der Kartoffelkorb ausgelegt. Kleinigkeiten. Gedanken. Erinnerungen. Ich brauche kein Grab.
Da das ohnehin auch meiner Ansicht nach eher fuer die Hinterbliebenen gedacht ist, waere fuer mich allenfalls die “Friedwald”-Loesung eine akzeptable.
@Jekylla schön dass es andere gibt, die das genauso sehen
Wenn’s nach mir ginge würde ich die Überreste meiner Eltern wenn das Thema denn aktuell wird wohl am liebsten im Garten verstreuen. Dann könnte ich mir immerhin einbilden, sie weiter in meiner Nähe zu haben. Denke einfach, jeder Hinterbliebene sollte (mehr) Möglichkeiten haben das in seinem Sinne oder im Sinne der Verstorbenen zu regeln.
Da merke ich, daß ich als Kind ^W Junge offenbar VIEL elektronische Musik gehört habe. Mit Kraftwerk bin ich kwasi großgeworden, auch Ta’Dream hab ich viel gehört. Und immer wieder merke ich, wie weit Kraftwerk voraus war.
Dankeschön für den ausführlichen und imho sehr gelungenen Beitrag!
PS: cool würd ich niemals behaupten. ich hab nur geschrieben kewl
Ich habe mich ja bislang immer erfolgreich dagegen gewehrt, zu einem Kettcar-Konzert mitgeschnackt zu werden. Den Platten kann ich ebenfalls nicht allzu viel abgewinnen, aber vielleicht sind sie live ja wirklich besser? Danke jedenfalls für Deinen Bericht …
Gerne. Ich fand die live wie schon geschrieben wirklich gut. Hatte einen sehr schönen Abend. Von daher vielleicht einfach Mal über den Schatten springen (mußte ich ja auch).
Danke für das Lob, freut mich wenns gefällt. Und ob nun cool oder kewl oder kuhl oder kühl oder… du hast doch recht: Blogger sind Kewl
Hallo,
hier gibts ein weiteres Gewinnspiel mit noch mehr Preisen:
http://www.dergutscheinblog.de/fruehlings-gewinnspiel-08-lcd-tv-und-9-weitere-preise/
Außerdem kann auch ein Nicht-Blogger was gewinnen: eine PS3!
Auch von mir ein herzliches Dankeschön… und viel Glück bei der heutigen Verlosung!
Twitterblogger-Gewinnspiel: das Finale auf datenschmutz.net am 5. May 2008 um 22:55
[...] Dank von Michi, Lukas und mir an alle, die mitgemacht haben, und zwar: Online-Blog, Korsti.de, curiOus.net, Infopirat, Baynado und [...]
Twitter-Gewinnspiel: Das Finale | michael kamleitner am 6. May 2008 um 08:48
[...] http://blog-parade.de/2008/05/twitterblogger-parade-twitter-erfahrungen/ http://www.curi0us.net/blog/2008/04/22/twitter-wer/ http://infopirat.com/deutschland-ein-twittermaerchen http://geizen.livejournal.com/ [...]
Darf ich den Text bitte eins zu eins kopieren und bei mir veröffentlichen? Nein, im Ernst, ich finde, das ist ein sehr guter Text und spricht mir aus der Seele. Was hab ich schon für Diskussionen gehabt, weil ich behauptete, ich darf auch mal einen frauenfeindlichen Witz erzählen, weil ich überhaupt nicht frauenfeindlich bin, sowie ich geren auch einen Witz zum Besten gebe, der mein eigenes geschlecht durch den kakao zieht, ohne dass ich mich als Feind meines eigenen Sexus sehen würde.
Was musste ich mir alles anhören: Naiv, war dabei noch die geringste Bezeichnung. Verhärmte Sexismusvorwürfe haben noch keiner/em gedient. Klar ist, dass man gegen Benachteiligungen jedweder Art, sei es das Geschlecht, die nationale oder regionale Herkunft, das Alter, whatever, immer offensiv vorgehen sollte, wenn diese Angriffe dummdreist oder mit Absicht verletzend verübt werden. Ansonsten freue ich mich, wenn Klischees bedient, vorgeführt, beleuchtet oder auch einmal ad absurdum geführt werden.
Freut mich natürlich, wenn der Text gefällt.
Eben: Entscheidend ist, dass man gegen Benachteiligungen etc. ist. Dadurch, dass man an jeder Ecke gegen vermeintlichen Sexismus usw. angeht, verzettelt man sich glaube ich nämlich auch noch in Scheindebatten, die zu nichts führen, außer dass man sich auf dauer auspowert und/oder unglaubwürdig macht.
Da muss ich aber mal in Ruhe drueber nachdenken. So frauenfeindlich, wie ich selbst bin, kann ich von Ihnen aber noch sehr viel lernen!
Sehr gut. Um ehrlich zu sein, finde ich das ganze Sexismus-Thema etwas überbewertet. Sich an Klischees hochzuziehen und sich darüber lustig zu machen, hat nichts mit Sexismus zu tun, die Menschen, die bei soetwas laut aufschreien sind nicht unbedingt selten die, die in geselliger (Tupperware- oder im Jahr 2008 auch Vibratoreneinkaufs-)Runde und nach ein, zwei Prosecco (ja, ich meine Frauen, Männer beschäftigen sich in der Regel eher selten mit dem Thema <– war das jetzt ein sexistisches Klischee?) dann doch gerne mal checken, ob sich ihre Herren im Hause auch allen Männer-Vorurteilen unterwerfen oder nicht.
Das Kopfschüttelblog hat rein gar nichts mit Sexismus zu tun, es ist einfach nur eine lustige, einseitige Darstellung des sicherlich den meisten Menschen bekannten Zusammenlebens von Mann und Frau. Oder Frau und Mann.
Und wenn man hier Klischees aufgreift, um das ganze unterhaltsam zu machen, spricht nichts dagegen – Liebste könnte ja auch was dazu sagen, tut sie aber nicht.
Mit einem ähnlichen Text über Rassismus würdest Du vermutlich erheblich engagiertere Gruppen von Mistgabel-Trägern und HängtihnandennächstenBaum-Rufern hinter Dir wiederfinden, als beim Thema Sexismus
Vor einiger Zeit habe ich mit einem Bekannten sehr leidenschaftlich darum gestritten, was Rassismus überhaupt ist – z.B. meine Art der Reisebeschreibung in Thailand fände er sehr rassistisch, da ich mich über kulturelle Unterschiede lustig mache (wobei er nicht kapiert, dass ich mich beim Vergleich ja auch über die Deutschen lustig mache). Ich fand aber, dass Rassismus an eine tatsächliche Benachteiligung und Verächtlichmachung gekoppelt ist, die jenseits von Humor stattfindet.
Um auf Sexismus zurück zu kommen: Ich glaube, dass Geschlechterunterschiede zu akzeptieren und darüber Witze zu machen nicht dazugehört. Aber eine Aussage wie, die Frau gehört an den Herd, weil sie dem Mann dienen soll, ist es sehr wohl. Für Menschen wie Alice Schwarzer mag Sexismus bereits eine Frage des Reflexivpronomens sein. Aber ich glaube, das Problem liegt tiefer und sollte nicht trivialisiert werden, indem man es mit Humor verwechselt.
Wieauchimmer: Gutes Thema
@Jekylla und schon zu einem Ergebnis gekommen?
@vizekoenigin volle Zustimmung. Und Prosecco ist sowieso der Klischeebringer per se.
@Manniac ich bin mir sogar ziemlich sicher, dann wären die hier ,-) Wobei ich denke dass es dort im Prinzip genau dasselbe ist. Irgendwo im Hinterkopf geistert mir rum, das Harald Schmidt wohl mal sagte dass jeder ein Recht darauf hätte, dass man über ihn Witze macht. Würde ich so unterschreiben.
Mist, wieder einer mehr – die sind bald echt kein Geheimtipp mehr und das nächste mal wird es üblerweise voller wenn die mal wieder auftreten. Hafenburzeltag war recht angenehm, weil es nicht so ein Gedrängel war – obschon doch recht viele Leute da waren
Naja, Hafendings ist ja immer etwas voller, einfach weil auch viel Laufpublikum vorbeikommt. Außerdem lesen mich ja sooo viele nicht, also hast du glaub ich ganz gute Chancen, dass die noch ‘ne Weile Geheimtipp bleiben
Man muss sich in Notsituationen eben medial zu helfen wissen. Jetzt geht unser Zwitscherdienst ja wieder.
Man hat den Eindruck die Reporter lösen nebenbei Kreuzworträtsel.
Full ACK! Ziemlich bescheuert das. Und vor allem total an der Zielgruppe vorbei, leider.
9:40 aus dem Haus, : fussball lebt am 27. May 2008 um 15:16
[...] im Blogbeitrag von CuriOusites Von: elbschaeng | Mai 27, 2008 | abgelegt unter 12:30, ohne [...]
Sie weiss, sie versteht, she’s been there
Und jetzt wissen Sie auch, warum das mit meinem Blog nicht “nebenbei” funktioniert, die Dynamik und so. Und wenn ich Plurk quasi als Blorg habe, brauche ich Plurk nicht dringend. Und ich bin kein 140-Zeichen-Typ, sondern eine Labertasche, das erklaert einiges.
Was Sie betrifft, da sind ETLICHE Themen in Ihrem Kopf, das merkt man in tweets und plurks. Also ich. Lassen Sie sie raus. Mit 140+ Zeichen!
Vielen Dank
Ich arbeite dran. Schauen Sie, gerade ist wieder etwas neues hier reingelaufen
Das iPhone als Schuh des Mannes? Nach allem, was man so hoert, hat das beinahe Fetisch-Charakter
Was Windows versus Mac angeht, sehe ich genauso. Ich hab Windows ueber die Jahre liebgewonnen und allenfalls dieses umschlagduenne Mac Air koennte mich reizen, aber es gibt Dinge, bei denen bin ich einfach altmodisch, retro, unflexibel, untrendy, langweilig, mainstreamig … und es kommt ja nicht aufs Aeussere an, die inneren Werte zaehlen. Hab ich mal gehoert.
Ich hab seit Aeonen ein Nokia 6230. Das sagt mehr als tausend Worte *g
gratuliert und ist ein wenig neidisch – aber vielleicht nicht mehr lange…
Habe das iPhone auch seit ein paar Monaten, das ist wirklich das geilste Ding was es überhaupt gibt! Ich möchte nie wieder ein “normales” Handy haben, wenn ich mal überleg was ich mit meinem iPhone alles machen kann und Sachen die ich jetzt noch nicht machen kann dank Gadgets vielleicht in der Zukunft.
Das witzige ist doch, dass es beim MacOS vs Windows letztlich die gleiche Diskussion ist. Das, wo MacOS wirklich glänzt sind auch nicht die technischen Features, auch wenn es da sicher den einen oder anderen Vorteil (wie wahrscheinlich auch Nachteil gibt). Entscheidend ist hier doch letztlich auch das Wohlfühl- und das Bedienelement
Das Arbeiten damit bringt einfach mehr Spaß und fühlt sich besser an. Klar kann man auch mit Windows arbeiten und man kann gut damit Leben. Aber das ist halt nicht der Punkt
@Jeky naja, Schuh-Fetisch ist ja was anderes als das was in dem Klischee so drin ist. Ich habe keinen iPhone-Fetisch, aber wir mögen uns trotzdem
@011i ich drücke die Daumen
@Sabrina naja, was es kann finde ich ja gar nicht so wesentlich, WIE es das kann ist das schöne.
@Kay hrm. was ich bisher selbst an Macs machen durfte war jetzt nicht soo das Highlight. Einzig den Fishlense-Effekt und die Art wie man zwischen den Applikationen hin- und herschaltet ist finde ich sehenswert. Aber der Spassfaktor ist für mich am Mac nicht soo gigantisch, dass es sich lohnen würde. Außerdem kann ich da keine Mails schreiben. Apfel-Q wäre intuitiv für @ aber führt zu quit.. nene… das macht mich regelmäßig wahnsinnig
-lacht- oke ^^ die @ geschichte .. na gut, das ist einfach gewöhnungssache. mit dem @ hab ich dann wiederum auf windows rechnern regelmäßig probleme ^^
habs heute auch gehört
ziemlich sinnfreie art, mit seinen mitarbeitern zu kommunizieren…
Bei Frauen nennt sich das Accessoires (sp?) und nicht Gadget.
Frau Jekylla:
Sehen Sie sich das neue Lenovo an. Dünner als das Mac Book Aero, aber dafür längere Akkulaufzeit, optisches Laufwerk, ausreichend Anschlüsse und Windows.
@Nik und hässlich wie.. ja.. wie.. mir fehlt grad der vergleich. irgendwas nicht sehr hübsches
@Nik
ThinkPad X300? Das ist tres chic, in der Tat und waere eine echte Alternative fuer Windows-Romantiker
Sie fuehren mich gerade maechtig in Versuchung!
Haha, de gustibus EST disputandum, wie man hier wieder sieht
Curi0us non latinus est.
Oder wie ich sonst sagen würde: Bitte keine sprachlichen Leichen hier. Ohne Übersetzung. Und über meinen gustibus lasse ich nicht disputandum. Der steht. Frau Jekylla!
Ich disputande ja gar nicht mit Dir, Herr curi0us, musste ja nur ueber den Kay lachen, so komplett
kontraerdas GegenteilSchoen, dass er steht, der gustibus, das ist doch mal eine Nachricht!
Ich muss sagen, in vielen Punkten hast du durchaus Recht.
Ich möchte mich um Missverständnisse zu vermeiden gleich jetzt als überzeugter Christ outen und muss natürlich auch eine gewisse Kritik hier anbringen.
Das Problem “wo kommt Gott denn her” ist natürlich eine rel. komplizierte philosophische Problematik, die zu erörtern kein Christ einfach unterlassen kann. Aber es ist nicht unbedingt die Frage die zu stellen ist. Die Frage ist vielmehr, ob die Erklärung der Welt überhaupt ohne das Vorraussetzen unerklärlicher Existenzen möglich ist. Die Antwort auf diese Frage muss aber Nein lauten. Es ist an diesem Punkt völlig gleich, ob ich Strings, die Singularität oder Gott vorraussetze, dass wir existieren setzt prinziliell vorraus, dass wir aus etwas entstanden sind. Wo dieses etwas herkam ist die nächste Frage, die wir wohl nie erklären werden können, zumindest nicht mit unserem menschlich begrenzten Vorstellungsvermögen.
Den Kampf gegen die religiösen Vorstellungen und deren Früchte von Seiten der fanatischen Verfechter des Atheismus (als solchen würde ich Richard Dawkins bezeichnen) muss ich deshalb als unsinnig einschätzen, da die Problematik, die den theistischen Vorstellungen zur Last gelegt wird auch vor der atheistischen Denkweise nicht Halt macht.
Ich persönlich betrachte den Atheismus als Religion, denn auch der Atheismus setzt vorraus, dass Mechanismen existieren, die über den Gesetzen unserer Natur stehen, so zum Beispiel, dass die Energie entstehen konnte, trotz der Existenz des Energieerhaltungssatzes o.ä.
Natürlich ist mir bekannt, dass es dazu Hypothesen z.B. zur Erklärung dieser Problematik gibt, doch könnte man die nicht auch zu Gottes Existenz aufstellen? Wenn ich nun die Theorie vertrete (was durchaus der Fall ist), dass Gott ein zeitlos existierendes Individuum ist, dann ist die Herkunft Gottes in einen undefinierbaren Bereich gelangt, da es keinen “Zeitpunkt der Entstehung” mehr gibt.
Zu dem Comment von JLT möchte ich noch anmerken, dass gewisse Handlungsvorgaben nicht unbedingt schlecht sind. Dass sie beim Atheismus fehlen ist einer der Hauptkritikpunkte, die ich an selbigem anbringe. Für einen atheistiscxh orientierten Menschen gibt es theoretisch keinen Grund auf Sklaverei bsp. zu verzichten. Es gibt keinen Grund einen schwächeren leben zu lassen, nein mehr noch, es würde sogar die natürliche Selektion fördern, wenn er es täte. Absolute Werte existieren im Atheismus nicht mehr. Moralvorstellungen sind nicht definierbar, da das einzige was völlig logisch aus der atheistischen Vorstellung folgen würde wäre der Egoismus. Das eigene Wohl zu fördern, oder viel mehr auch noch die eigene Art dominieren lassen.
Und dies ist abgesehen davon auch keine Definition der Religion, dass sie Plichtvorstellungen hätte. Denn wenn du eine Religion danach definieren wölltest, dann müsstest du z.B. einige Naturvölker, die allein an die Existenz der Geister ihrer Vorfahren glauben aus den Religionen ausklammern.
So viel von meiner Seite, ich stehe dem Verfasser des Beitrags zumindest über die angegebene Email-Adresse gerne bei Faregn und Kritik zur Verfügung.
Florian Möbius
kommen mir bekannt vor, diese Gedankengänge – ich habe das “Glück” jeden morgen sowohl U-Bahn als auch S-Bahn und Bus benutzen zu dürfen und da siehts eigentlich ziemlich ähnlich aus. Ignorant bist Du sicher nicht, machst Dir vermutlich mehr Gedanken über die als die über Dich…
Nee, nicht ignorant er ist. Ich halte es – aus Gründes des Selbstschutzes – ähnlich. HÄTTE ich die Kraft “denen” zu helfen, wäre ich Sozialarbeiter geworden.
Man sagte mir mal nach, ich wäre arogant – egal. Ich pflege meine selektive Wahrnehmung
Ich halte mich an der Stelle eigentlich auch gar nicht für ignorant.
Aber arrogant bestimmt ab und an.
.
Könnte die Heimatstadt machen @Reizzentrum
Danke
Mein Vater sagte immer, Arroganz sei ein Zeichen von Dummheit und Ueberheblichkeit kann sich auch keiner so wirklich leisten.
Sie sind weder ignorant noch arrogant fuer mein Empfinden. Man kann sich in der Tat nicht um alle und alles kuemmern. Ein gesunder Egoismus, naemlich zuerst daran arbeiten, sich selbst wohlzufuehlen, hilft naemlich in der Aussenwirkung anderen auch zuweilen.
I am the sunshine of my life – bin ich jetzt arrogant oder einfach nur zufrieden mit mir?
Danke, Digga!
Danke, Curi0us!
Vielen Dank … (dachte dachte ich, mein Blog läsen bereits alle)
Gerne
@bosch ist das so? Sollte ich dich doch wieder runter nehmen?
Ach, ich weiß nicht, was mich mehr ehrt – von allen gelesen zu werden oder auf Deiner Blogrolle zu stehen? Ich ziehe natürlich Letzteres vor.
Schaut sehr friedlich aus
Aber Frau Jekylla.. die Antwort auf Ihre Frage wissen sie doch bestimmt selber!
So isses
Deshalb habe ich 2 Blogs. Einen bei Livejournal seit 2003. Da kann nicht so einfach die ganze Welt mitlesen. Ich bestimme, wer lesen darf und wer nicht. Zeitweise habe ich da auch richtigen Seelenstriptease betrieben.
Und dann gibt es eben noch eigenfrequenz.net Dort kommt eher das drauf, was ich bei einem Gespräch als Smalltalk bezeichnen würde. Mehr oder minder harmloses Zeug.
Rückblick nach vorn | gr4y’s blog am 17. June 2008 um 18:05
[...] von Jenni’s und Curi0us’ Posts möchte ich hier nun auch mal über mich, meinen Blog und die Blogs allgemein [...]
weist darauf hin, dass sie ungern an den Strand geht
Nein, aber mal im Ernst, ich denke, dass diese Art bloggen, die wir (oder ich für meinen Teil) betreiben einen schon sehr angreifbar macht, aber ich glaube nicht, dass ich es wirklich anders könnte und wollte. Und ich habe auch festgestellt, dass ich mich in meinem Blog nicht verstecken kann. Das bin ich, ob ich es will oder nicht, da kann man nicht mal eben was vorspielen, so funktioniert das ei mir nicht. Das war für mich das erste Mal in meinem Leben die Erkenntnis, dass mich Leute mögen, weil ich so bin wie ich bin und nicht weil ich ihnen etwas vorspiele. Das ist eine Erkenntnis, die einen schon ganz schön von den Füßen holen kann, wenn man sie verinnerlicht und daraufhin anfängt sein ganzes Leben danach zu gestalten. Ich hab es bis jetzt nicht bereut.
Achso, ich freue mich auch, dass der Artikel so Wellen schlägt, das hätte ich nicht gedacht. Danke
Wow, Pushups sind das, was ich (neben Klimmzuegen) noch nie so richtig gut konnte. Vielleicht sollte ich mal …?
Ich würde sagen 200 Push-ups nach 8-10 KM joggen sollten doch drin sein, oder nicht?
How far can you go? » dhaunsch am 23. June 2008 um 22:07
[...] Klimmzüge) absolut noch nie mein Ding. Umso mehr reizt mich, was ich eben per Twitter und dann bei Sebastian im Blog gefunden [...]
den hab ich auch an den Kopf bekommen. nur eine symbolische sache, aber ein herzensding.
ENGAGE!
Bin nicht so der Stöckchenfreund. Hab aber die Petition unterschrieben. Danke für den Hinweis.
Darf ich ehrlich sein? Ja, Sie sind ignorant und arrogant. Jedenfalls, wenn man die Maßstäbe anlegt, die man an sich selbst anlegen sollte.
Ich traue mich, das so offen zu sagen, weil ich selbst nicht anders bin. Auch ich gucke durch Menschen hindurch, wenn ich sie nicht sehen will. Ich ertappe mich bei Gedanken, die mir selbst nicht gefallen. Aber sie sind da. Und es geht auch gar nicht anders. Wir kämen niemals mit unserem Leben klar, wenn wir unsere Sinneseindrücke nicht kontrolliert abschalten könnten.
Vermutlich sind sie es bei jedem Menschen. Daher sind wir mit unserer Ignoranz und Arroganz in guter Gesellschaft.
Vertrau mir, es funktioniert. Habe ich beim Bund gelernt.
Ich hab sie auch unterschrieben und das Stöckchen weitergeworfen.
Ja, gefällt sehr! Hatte auch mal ein bräunliches Theme, das musste ich aber schnell aufgeben, weil es nicht so funktionierte wie ich wollte. Gut gemacht!
In der Sidebar (oder ist das der Hauptteil der Seite?) fehlt ein Plurk Widget :-p
OMG, ich hab auch als erstes nach einem Plurk-Widget ausschau gehalten…
Mir gefällt das besser als das alte Theme (Jaaa, ich kannte das^^. Wirklich!).
Hamburg iiist braun-weiiiiiss
Nein, im Ernst, schönes Design, elegante Farbwahl. Kann so bleiben.
Mir gefällts sehr gut. Erinnert mich wieder daran, dass man Blogs nicht nur im Feedreader lesen sollte
Ich hab hier noch ein “n” gefunden, vielleicht können Sie es bei “brau” noch gebrauchen?
Vielen Dank, freue mich über das einstimmig positive Feedback (auch wenn mir das eventuell zu denken geben sollte was das Design davor anging?).
@Karsten und @Blondes Alien: im Moment steht bei mir noch die bewußte Entscheidung *gegen* ein Plurk-Widget.
@Jekylla ich habe Ihr “n” mal ergänzt, nicht dass Sie in 10 Jahren über brau-weiiiss ergoogelt werden
Schaut gut aus.
Lies mal das:
http://www.kriegs-recht.de/mosaic-maker-fuer-flickr-einladung-zur-abmahnung/
(Das Stöckchen nehme ich mir am Wochenende vor)
huch, da ist man mal ein paar tage off und schon ist alles anders.. aber schön hier, gefällt mir!
Ja, hast du ja recht. Siehe oben. Schon angepasst
Danke für den sinnvollen Hinweis.
Wenn Du groß bist, dnan willst Du Jesus werden?
Gott im Himmel…
Naja, Wir sind Papst, Du wirst Jesus…
Bilderstöckchen « vizekoenigin am 8. July 2008 um 12:37
[...] ein Kölner Stadtteil, den ich dauernd auf einem Autobahnschild sehe) Curi0us hat mich mit einem Bilderstöckchen beworfen, find ich nice, nehme ich auf und nachdem ich jetzt gefühlt ungefähr 2 Jahre gebraucht [...]
Reizzentrum » Blog Archive » NUN habe ich etwas Zeit am 10. July 2008 um 15:18
[...] Curi0us hat in seinem Blog einen Artikel, der auch durch mich und mein Blog angeregt wurde. Wir sprachen darüber und ich sagte ihm bereits, [...]
aber das neue! DAS NEUE! heute ist es da, was mache ich jetzt bloß? ich hab doch gerade erst ein neues bekommen.. :-/
Flickrmosaikstöckchen: Mal bildlich kommunizieren auf datenschmutz.net am 11. July 2008 um 12:27
[...] bis 13. Juli – 3x neues Album von Cafe Drechsler zu gewinnen! >> zum Gewinnspiel Bei CuriOsities bin ich über ein spaßiges Stöckchen gestolpert, und weil’s jeder aufheben [...]
Das hier macht mir extrem gute Laune
http://www.youtube.com/watch?v=xbYLxEqO44A
Das ist so eine verrückt-geniale Umsetzung eines Ich-fahr-mal-rund-um-die-Welt-Traumes (und tanze einfach überall), dass man es sich gar nicht oft genug anschauen kann. Die Geschichte dahinter (wie es zu dem Filmprojekt kam, finde ich auch sehr nett).
Als ich es das erste Mal gesehen habe, fand ich es für die ersten 30 Sekunden etwas befremdlich, mittlerweile einfach nur noch lustig. Schöne Hintergrundstory und mittlerweile sind die Bilder auch sehr ansprechend.. Schön, dass er jemanden gefunden hat, der es bezahlt – ich hätte auch gerne so viel Zeit..
Yup, gute Laune – und eine gehörige Portion Reiselust!
Die Erde von außen sehen würde ich dir jetzt noch mal klauen..
Stöckchen zwischendurch » dhaunsch am 18. July 2008 um 09:50
[...] Sebastian lag ein Stöckchen rum. Bevor es Staub ansetzt, habe ich es einfach mal aufgehoben. Einfach so, [...]
wie war das: ” Doch wenn ich könnte wie ich wollte würd ich gar nichts wollen…” Ist doch auch mal schön zufrieden zu sein und nicht alle vom Hocker zu reißen. Redet sich ja so auch besser, als wenn man von unten zu dir hochlabern muss
Hab ich mir neulich auch angeguckt, via @emathion. Fand’s herrlich. Der Jungspund
Soll der erstmal in unser Alter kommen… *ggg*
ja hat was. vielleicht ist die eine oder andere abkürzung übertrieben im internet-/chat-slang. aber hey, auch vorm internet gabs massenhaft abkürzungen, jede firma in der ich arbeiten durfte quoll über davon
HDGDLFIUEBAED » dhaunsch am 20. July 2008 um 11:08
[...] (via Curi0sities) [...]
Nicht nur Gutscheine absahnen… | Verbesser dein Taschengeld! am 22. July 2008 um 12:46
[...] an dem Gewinnspiel teilzunehmen, muss man lediglich einen Beitrag verfassen mit je einem Link zum Gewinnspiel und einen zu einem [...]
Klasse *WHIG*
Na, Sie sind aber kategorisch mit dem Urlaubsanfang *LOL
damit wäre immerhin bewiesen, dass wp fürs iPhone noch nicht zu 100% macht, was es soll…
Hui, ich dachte das wäre Absicht.
Nein, nicht wirklich. Hätte aber gepasst…
Viel Spaß im Urlaub. Lass es Dir gut gehen…
Reizzentrum passt auch lange nicht so gut zur Kategorie “Meckerblog” als viel mehr zum Egoblog.
Aber du hast auch so viele Feeds… wie macht ihr das alle? ^^
Da ist der Reizzentrum auch eingeordnet
Quasi direkt neben dir
Wie ich das mache? Hm, prioritäten setzen. Es gibt Blogs von denen lese ich *alles*, es gibt Blogs, die lese ich, wenn ich Zeit + Lust habe und es gibt Blogs, die lese ich, wenn ich *zuviel* Zeit habe
*hrhr
Ich wusste, langfristig würden Sie nicht widerstehen können. Konnte ich auch nicht.
Das ist wohl wie mit Kaffee selbst. Ich bin fast 30 Jahre ohne ausgekommen. Und dann hatte es mich.
Fest van Cleef – Der grosse Regen : Curi0usities am 28. July 2008 um 21:57
[...] dann – gegen 22:00 Uhr – kam Kettcar. Ich hatte ja im Frühjahr schon über meinen Erstkontakt berichtet. Die Jungs um Marcus Wiebusch zeigten dann auch gleich den Unterschied zwischen der Fähigkeit [...]
Ich hätte zu allererst mal probiert die Plugin-Directory umzubenennen und zu gucken ob es dann geht?
An und für sich müsste man auch so ins Admin-Interface kommen wenn die Hauptseite nicht funktioniert. Aber manchmal klappt das auch nicht!
Wann beginnt eigentlich dieses automatische Zeitalter?
Mittwoch.
Reizzentrum - Stockhagel am 6. August 2008 um 13:06
[...] heute Stöckchen-Tag, oder wie? Dieses Stöckchen haut mir Curi0s an den Schädel. Frechheit [...]
Schon vor Urzeiten gehabt. Danke trotzdem.
Gefangen und in Arbeit
So, ist fertig, erscheint morgen früh
Katja and the Fab Four | Das blonde Alien am 8. August 2008 um 23:05
[...] weiß es gar nicht so genau, aber ich glaube, den Fragebogen, den Curi0us mir freundlicherweise via Stöckchen zukommen lässt, den habe ich schon einmal [...]
Naja, für das Stöckchen werde ich nicht meinen Spitznamen nehmen, sondern schon die ausgeschriebene Form.
Oder vielleicht auch beides, mal sehen. Aber ich mach das Stöckchen diesmal auf jeden Fall mit. ^^
Wer war das wohl, der sich da so positiv drüber geäussert hat? *unschuldig guck*
Deinen Ausführungen kann ich eigentlich nichts hinzufügen, außer dass es auch auf Deutsch gut anzusehen ist, da die Übersetzungen echt gut gelungen sind. Es kann ja nicht jeder gut genug Englisch, um die Originale zu sehen. Und wer die Original-Stimmen nicht kennt, merkt auch nicht, wenn die deutschen so gar nicht passen.
Das Konna den längsten (natürlich Namen) hat halte ich allerdings für ein Gerücht. Ist nur die Frage, ob ich meinen kompletten Namen nehme ^^
japp, doctor who ist definitiv ein absoluter tipp – eine wahnsinnig interessant gemachte serie.
und torchwood, ja, was ich bisher mitbekommen habe wirds da dann mal etwas erwachsener
@Selana ja, du hast dabei sicherlich eine Rolle gespielt
@Tobi jo, Torchwood soll erwachsener sein. Wobei ich die Dr.Who-Folgen nun auch nicht sooo auf Kinder gerichtet finde. Aber ich bin neugierig. CSI-Aliens oder so
Torchwood zeigt deutlich mehr Action und vor allem mehr sexuelle Andeutungen und Zweideutigkeiten – gelegentlich auch mehr, aber nicht wirklich viel.
Und Doctor Who ist ab 9 Jahren glaub ich empfohlen in GB, also auch nicht für kleinere Kinder. Es zählt dort als “Familiensendung” im Gegensatz zu den “Sarah Jane Adventures”, die auf Kinder ausgerichtet sind.
Zu 1)
Es sind nicht NUR die (offiziell ermittelten) Einschaltquoten, welche als Indikator für das Interesse gelten. es gibt genügend andere Marktforschungen und andere Erhebungen, die ein Meinungsbild aufzeigen.
Zu 2) Ein Jetzt-Weggucken wird ganz sicher nicht die aktuellen Sponsoringsummen beeinflussen, aber die nächste WM/EM oder auch andere, durch Sponsorengelder vom Sport zum Kommerz verschobene, Veranstaltung KANN durch jetziges Verhalten beeinflusst werden.
Zu 3) Die Sponsorengelder gehen zu einem vernichtend geringen Prozentsatz zum chinesischen NOC. Die gehen an ALLE NOCs sowie zu dem IOC. Insofern ist deine Rechnung grundlagenlos – sorry.
Zu 4) Du hast schön dokumentiert, dass ein Umdenken und “Umverhalten” VIEL weitreichender sein muss, als nur an den olympischen Spielen festzumachen. Auch sind sporliche Grossveranstaltungen nicht nur eine Demonstration der Machbarkeiten, sondern AUCH eine generelle “Publicityveranstaltung”. Siehe zum Beispiel die Fussball WM 2006 in Deutschland. Diese brachte AUCH die “Information” dass die Deutschen gastfreundlich sind, feiern könne etc. All diese “Informationen” wurden AUCH von der WM in die Welt getragen.
Meine persönliche Meinung ist, dass deine Darstellung der Dinge irgendwie aus der resignierenden Ecke “Macht ruhig weiter und macht euche keine Gedanken” kommt, was ich sehr-sehr schade finde. Auch wenn eine weggeworfene Zigarettenkippe das Stadtbild nicht verschandelt, so können alle Raucher doch dazu beitragen, das es wirklich dreckig wird.
Just my 2c
@Reizzentrum erstmal danke für den ausführlichen Kommentar.
zu 1. In der Regel wird aber – auch bei Werbetreibenden – hauptsächlich eben auf die GfK Quoten geschaut.
zu 2. Eben. Nur wenn man explizit in China was ändern möchte (Stichwort Tibet), dann ist London 2012 aber der falsche Addressat.
zu 3. Du hast natürlich recht mit dem Hinweis. Mein Argument ist aber eigentlich auch ein anderes: Selbst wenn die all das Geld bekommen, ist das einfach zu wenig um damit Einfluss zu verknüpfen. Allein 40 Milliarden Euro Kosten für Sporstätten gegenüber 5 Milliarden Marketingeinnahmen. Da ist dann auch egal, wieviel von dem Kuchen China wirklich bekommt.
zu 4. Ja, aber die Frage ist, wie relevant dies für China gerade ist.
zu deinem 5. Punkt: Ich bin nicht resigniert. Überhaupt nicht. Mal unabhängig davon, ob ich das Thema China/Tibet oder das Thema Kommerz im Sport für wichtig erachte geht es mir eigentlich viel mehr darum, dass man wenn man ein Ziel verfolgt doch bitte sinnvoll handelt anstatt – wie leider so oft – symbolische Akte hilfloser ignoranz durchzuführen.
Will ich vermeiden, dass Sponsoren Geld in kommerziellen Sport pumpen kann ich ja z.B. aufhören deren Produkte zu kaufen. Versuchen andere zu mobilisieren genauso zu handeln etc.
Der grosse Unterschied zwischen unseren Herangehensweise ist, dass ICH versuche so viele Menschen wie möglich zum kritischen NACHdenken zu bewegen und die Essenz deines Beitrages in die (wie schon oben angesprochene) Richtung geht:”Macht ruhig weiter wie bisher”-Ecke geht. Aufgrund deiner Darstellung wird der geneigte Leser sich weiterhin von dem Kommerz verarschen lassen und nicht einmal versuchen etwas zu ändern “Bringt ja eh alles nix”.
Jenni, wenn ich meinen kompletten Namen nehme, komme ich auf 17 Buchstaben… also bei dir weiß ich zwei Namen, bin mir aber nicht sicher, ob da nicht noch ein dritter war. ^^
Sehe ich ganz anders
Nur weil ich aufzeige wo die kritiklos übernommenen Allgemeinplätze leere Hülsen sind sage ich doch nicht gleichzeitig “denkt nicht nach”. Eigentlich (jedenfalls mein Ziel) will ich eher sagen “denkt selber nach”.
Dass das bei dir so nicht ankommt mag ja so sein, wobei du da ja – gerade aufgrund deiner intensiven Beschäftigung mit derartigen Themen – eh im Prinzip nicht als “Adressat” meines Beitrags zu verstehen bist. Du denkst nach. Das weiß ich. Und dass wir verschiedene Ansichten z.B. zum Thema Kommerzialisierung und Sport (speziell im Zusammenhang mit Olympia) haben weißt du. Von daher sollte es dich doch nicht überraschen, dass ich persönlich dort keinen Handlungsbedarf sehe.
Cool. Eine “Meiner ist länger” Diskussion auf meinem Blog. Weitermachen. Sofort!
BlogBlogBlog? « Hyde and Seek am 13. August 2008 um 09:03
[...] 8, 2008 BlogBlogBlog? Posted by jekylla under Stöckchen Bei curi0usities ein Stöckchen abgekriegt, dem ich mich nicht entziehen [...]
Du WEISST, dass ich meinen Senf dazugeben muss, geradezu zwanghaft, oder?
Ich habe halt das Problem des “alten Mannes”[TM].
Ich kenne noch die olympischen Spiele VOR 1980, zu denen ausschliesslich Amateure zugelassen waren. (Ausnahme Fechter). Ich glaube nicht, dass vor 1980 ausschliesslich “die Reichen” eine Chance hatten, die Spiele zu gewinnen. Du? Sicher haben einige Sportler Vergünstigungen genossen, vor allem im “Ostblock”. Aber noch 1972 wurde ein Sportler (Karl Schranz) disqualifiziert, weil er im Verdacht stand über Sponsoring Geld eingenommen zu haben.
Vielleicht hast Du dich – im Gegensatz zu ein paar alten Männern – bereits mit der neuen Maxime der Leistungsgesellschaft abgefunden, bist in ihr gross geworden und von ihr geprägt. Das ist nicht schlimm. Ich habe Sport aber auch noch anders erlebt. Da unterscheiden sich einfach unsere Erfahrungen.
Ein Stock, ein Blog, 6x Klartext auf datenschmutz.net am 14. August 2008 um 06:14
[...] Auskünfte über ihre persönlichen Blogger-Experiences erteilen Curi0sities, der Tonnendreher, Jekylla und Neon Wilderness. Kommentar schreiben Bookmark speichern [...]
Glubb-Blog » Blog Archive » 20 Minuten Anstoßzeiten-Boykott in der gesamten Liga! am 16. August 2008 um 09:50
[...] Übertragungen der Ligaspiele schon ab 12:30 Uhr möglich macht! Einige Fans müssten da in "aller Herrgotts-Früh" schon los! Und auch sonst ist das – gerade für den Glubb mit dem riesigen Umland – ein absolut [...]
Tolle Tollen. Totgelacht.
großartig!!
Wunderbar, eins schöner als das andere!
Interessant ist ja, daß Du praktisch auf jedem Bild irgendwie authentisch aussiehst. Im Prinzip ist das sogar ein Kompliment, denn jedes Jahrzehnt scheint zu Dir zu passen (und umgekehrt).
Und in welchem Jahrzehnt hättest Du Dich auch wohlgefühlt?
Bloggerprojekt: Olympia 2008 | Curi0us | CopperLane am 24. August 2008 um 23:06
[...] Bin ich in meinem Blog näher drauf eingegangen, unabhängig davon empfinde ich auch nicht das Bedürfnis mich da der Mainstream-Meinung [...]
ja, diese Thematik wurde so oft hin- und herdiskutiert. Gehören gesellschaftliche Ethik und Menschenrechte zum Sport dazu, oder sollte man den Sportlern die Chance gönnen, ein Riesenevent für ihren Karrierehöhepunkt mitzumachen. Oder tragen die Spiele zu der Aufmerksamkeit auf den gewünschten Bereich bei? Hier wurde viel von den Diskussionen zusammengefasst:
http://www.realisr-blog.com/2008/08/14/beijing-2008-verrat-an-der-olympischen-idee/
Interessant ist, dass es dort ein Projekt gibt, an dem jeder selbst teilnehmen konnte und seinen persönlichen Boykott leisten konnte, indem er sein Fernsehgerät abmeldet. Das finde ich einen guten Weg, um seinen Protest auszudrücken.
Modisch sicher ein absolutes Desaster, brachten die 80er aber auch gutes mit sich. Beispielsweise wurden dieser Zeit wurden die Grundsteine für einige neue und sehr interessante Musikrichtungen gelegt…
Willkommen ausserhalb des kleinen Gebietes der Grosstädte. Überall ausserhalb der wenigen “wir bringen viele Menschen auf kleinsten Raum unter”-Reservate, ist man entweder im Fussballverein, dem Schützenverein oder der freiwilligen Feuerwehr.
Berufsfeuerwehren gibt es nur, weil es in den Städten bei einem Brand typischerweise zu viel grösseren Schäden kommt, als wenn “auf dem Dorf” die Scheune abbrennt. Feuerwehre sind historisch immer ein Mittel der freiwilligen Selbsthilfe gewesen.
Mehr dazu auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsfeuerwehr
Äh, das ist meine Wii. ;-p
Ein paar kleine Anmerkungen:
Die Bereitstellung der Feuerwehr ist i.d.R. kommunale Aufgabe. Eine Kommunane kann entweder die FF einsetzen oder aber
a.) eine Berufsfeuerwehr gründen, ausrüsten und bezahlen.
b.) in Ausnahmefällen Menschen verpflichten, Dienst bei der Feuerwehr abzuleisten.
Eine freiwilluge Feuerwehr ist oftmal das Mitter der Wahl.
Feuerwehrleute bekommen (kännen bekommen) für ihre Einsätze eine Aufwandsentschädigung. Gut, die reicht nun nicht, um Menschen, die man nur mit $$$ bzw. €€€ motivieren kann, für die FF zu begeistern…
Viele FFler sind auch dabei, um so der Wehrpflicht zu entgehen.
Ansonsten empfehle ich
http://rettungstrupp.de
Spannendes von einer kleinen FF.
@ Nik
Zumindest hier in der Gegend ist kein Geld für eine Entschädigung vorhanden, sonst müsste wohl kaum für neue Uniformen gesammelt werden.
Und ausreichende finanzielle Mittel, die wohl in einer Berufsfeuerwehr eher gegeben sind als bei einer FF, sorgen nunmal auch dafür, dass die Jungs im Zweifel wissen, was sie tun und nicht einfach nur mit dem Gartenschlauch anrollen – egal, ob es darum geht eine Katze vom Baum zu holen oder Fett zu löschen.
Uahh, totschick!!! Mein Desaster sind die 80ziger Jahre. Besonders gut gestanden haben mir die 60ziger und 70ziger Jahre.
Ich habe auch schon etwas dazu verfaßt und innerlich hatte ich mich auf rege Kritik gefreut, aber irgendwie kommentierte man Zustimmung, statt Abneigung für meine Zusammenfassung: Olympia ist vorbei
Nur mal so am Rande: Es geht mir im Artikel weniger um die FF und Ihre Leistungen als darum, wie deren Marketing aufgestellt ist
Weitermachen.
@Textundblog ich warte ja noch auf Ihre Replik, oder mißfällt Ihnen Ihr Äußeres damals?
@Kahta danke, gleichfalls
@Vizekönigin vielen lieben Dank
@Blondes Alien “authentisch”? Mhh… Und wohlgefühlt.. ich glaub ich bin zeitlich schon ganz richtig jetzt.
@dat E ich finde jedes Jahrzehnt hat irgendwo seine Berechtigung
@tshalina Ich finde bei mir alles desaströs, vielleicht tröstet das?
Sehr genial, aber ich glaub da muss man schon ziemlich langeweile haben um so eine Idee auszubrüten und umzusetzen… ich stell mir solche Szenen grad bei uns im Kindergarten vor… ganz groß.
Büro ist Krieg « vizekönigin am 1. September 2008 um 12:02
[...] Großartig! Mein Feedreader hat mir vorhin gesagt: “Vizekönigin, hier! Curi0us hat ein Video gepostet, welches sehr gut veranschaulicht, was auch bei dir im Büro so los [...]
Ich und meine prominenten Verwandten - Reviewed : Curi0usities am 1. September 2008 um 15:05
[...] die Blogosphäre, bei dem man sich angucken konnte, welche Promis einem so ähnlich sehen. Hatte ich damals auch gemacht. Damals noch andere Brille, lange Haare, alles anders. Jetzt hab ich heute mal geschaut, wie und [...]
@Curi0us
Dann berate die Blauröcke doch mal marketingtechnisch…
@Tante Polly
Klar hat eineBF mehr Geld zur Verfügung als eine FF. Sie kostet den Betreiber ja auch ein Vielfaches. Geld, was die Kommune aufbringen muß. Im Zweifeln also höhere Abgaben für…
Schick…ich suche der, der Johnny Depp ähnlich sieht.
Dexter Holland und James Spader! Sehr gut, bei den beiden hätte ich auch nichts dagegen, wenn sie mir bzw. ich ihnen ähnlich sähe.
Verfressen und so | Reizzentrum am 2. September 2008 um 14:20
[...] Curi0us hat da ein Stöckchen rumliegen lassen und bat um freundliche Beachtung. Da es dabei um das Thema [...]
Ich glaub, in der IT sitzen im Zweifelsfall doch die größeren Nerds. Und die haben bekanntlich immer die höheren Überlebenschancen, auch wenn die Vertriebler die tougheren sein mögen; aber ich 1-Mann-Unternehmen müsste wohl unparteiischer Schiedsrichter sein (oder gegen mich selbst kämpfen
Der Blog-Bäcker soll sein Brot bekommen: in Form von möglichst vielen Kommentaren! Ich fang’ mal damit an.
Die Motivation fürs Blog ist doch klar: man möchte sich mitteilen und man freut sich über Reaktionen anderer. Das geht – wie Du oben schreibst – sehr schön auch über andere Kanäle (Twitter/Plurk usw.) und führt im besten Fall auch zu netten Kontakten im Reallife, wie Eurer Treffen gerade erst gezeigt hat.
Und toll, wie viele Menschen das jetzt ob der klug gewählten Überschrift lesen werden.
Hey, Glückwunsch zum ersten Jahr!
Sehr schön beschrieben die Entwicklung deines Bloggens inklusive Twitter. Kann dem fast zu 100% zustimmen, die selben Phasen und Abschnitte finde ich auch bei meinem Web2.0-Leben.
Also, weiter machen und vor allem: authentisch bleiben!
Was Obama, das iPhone und Pornos verbindet : Curi0usities am 3. September 2008 um 21:19
[...] Das war meine “Erfahrung” mit Blogs. Warum ich dann doch anfing? Steht in Ansätzen hier und hier. Aber gemacht hab ich’s dann schließlich doch. Dich kriegen wir [...]
Danke euch beiden
@Dirk authentisch wirds wohl eh bleiben, das sollte kein Problem sein
Und wegen der Überschrift… Naja, nachdem mir erklärt wurde, dass ich da SEO-Technisch noch was nachzuholen hätte
Herzlichen Glückwunsch auch von meiner Seite aus. Solche Phasen, wie du sie beschreibst, hat wohl jeder Blogger mal durchlebt. Verfolge dein Blog zwar nicht von Beginn an, aber seit Plurk regelmäßig! Go ahead!
Sowas, da haben wirs wieder… niemals von reißerischen Überschriften täuschen lassen und den Beitrag nach jwd verscheiben ^^
).
Ich schließ mich dann mal den Glückwünschen an und kann nur sagen, dass ich sehr froh bin, dass wir so die Chance hatten einander über den Weg zu laufen.
Und ich hoffe, dass auf das Treffen in HH noch viele weitere lustige folgen.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wenn man im Rückblick feststellt, wie viel sich dann doch im einzelnen an einem selbst verändert in einem Jahr. Durch das Bloggen hat man da ja so eine gewisse Übersicht drüber. Wie auch immer (Jenni hat heute ihren Schwafeltag) viel Spaß auch weiterhin an einem der wie ich finde schönsten Hobbys überhaupt (und ja, ich weiß, dass man es meinem Blog nicht ansieht
Herzlichen Glückwunsch, lieber Curi.
Ich glaube, daß fast jeder Blogger dieses Auf und Ab nachvollziehen kann. Im eigenen Blog steckt doch immer etwas Privates – jedenfalls sofern man kein Themenblog betreibt. Ich liebe genau das am Bloggen und ich lese auch am liebsten Blogs, die einen gewissen “Tagebuchcharakter” haben.
Dein Blog kenne ich noch nicht lange – Dich auch nicht. Aber ich möchte weder das Blog noch Dich missen. Es ist schön, Dich kennengelernt zu haben – eigentlich in Plurk, aber letztlich auch real. Ich schließe mich da Jenni an und hoffe, es folgen noch viele Treffen.
Ich hoffe, Du behältst das Bloggen bei (in Zeiten des Blogsterbens irgendwie schon fast eine Herausforderung).
Viel Erfolg für die Zukunft. Und weitermachen…
Du hast Gina-Lisa und Sarah Palin vergessen!
Auch von mir und auch hier (wie schon bei Konna) etwas zu spät die allerherzlichsten Glückwunsche zum Einjährigen, lieber Curi! Heute Abend stoß´ ich auf dich an und hoffe, dass es noch lange, lange so weiter geht!
Herzlich Glückwunsch nachträglich! Ich hab es leider heute erst gesehen!
Der ist ja niedlich
Seinfeld, Microsoft und Schuhe » zweipunktnull am 7. September 2008 um 11:25
[...] Curi0us in seinem neuesten Blogbeitrag erklärt, wieso dieser Spot bzw Jerry Seinfeld dem Unternehmen [...]
Ich bin froh, dass Sie die Tiefs überwunden haben, die im Real Life und auch die Blog-Tiefs. Ihre Einstellung jetzt ist genau die Richtige und so werde ich mich erfreulichweise weiter hier einfinden können und bei Ihnen lesen. Und kommentieren.
Großartig gemacht, macht Laune!
Das dritte Bild gefällt mir am Besten!
Mein Yorki sieht nass leider mehr wie “Ratte” aus statt wie “begossener Pudel”.
So sehe ich das auch. Ein wenig ratlos war ich zwar auch, aber mehr deshalb, weil so wenig passiert und man sich dafür so viel Zeit nimmt.
Microsoft setzt hier auf den langfristigen Erfolg. Von daher ist es sinnvoll, es ruhig anzugehen, anstatt gleich neue Services oder das Internet von Morgen oder was auch immer an konkreteren Dingen anzupreisen.
Nicht zuletzt dürfte ein Werbespot für ein Produkt längst nicht so viele Artikel in Blogs und Internetmagazinen verursacht haben wie so ein Spot.
Was viele Kritiker oder Spötter nicht verstehen: Es funktioniert doch gerade, weil sie darüber schreiben.
Axel Springer wäre ein guter Arbeitgeberwunsch, wenn man unbedingt ein Iphone besitzen möchte…
Ich hatte mal einen Bekannten, der trug einen Pullover. Auf dem schwarzen Pulli zu sehen war ein Totenkopf auf der Rückseite, der im Gebiß eine getrocknete weinrote Rose hielt. Darunter stand geschrieben: “Tötet Euch alle gegenseitig, Gott wird Euch schon sortieren!”
bastelschubla.de » Blog Archiv » Was soll ich denn mit zwei iPhones? am 12. September 2008 um 09:17
[...] als Gerrit, Jürgen, Sebastian und all den anderen beteilige ich mich hiermit offiziell nicht an der Verlosung eines [...]
I got so many cars… : Curi0usities am 12. September 2008 um 16:31
[...] Ja, ich finde Jerry Seinfeld großartig. Immer noch. Und ich finde auch den zweiten der neuen Microsoft-Spots großartig. Wirklich. Apple ist immer noch “cooler”, aber MS hat Jerry. Und der neue Film gefällt mir sogar noch besser als der erste. [...]
…und wieder kommen wir nicht auf einen Nenner, was? *g* Ich steh echt auf Jerry Seinfeld und seine Art Humor – aber irgendwie kommt keine Message rüber bei dem ganzen Kram – zumindest keine beabsichtigte
Den Film kannte ich noch gar nicht. Wirklich nicht schlecht!
also bei mir hat es nicht geklappt irgendwann in woche 4 war die lust weg, zumal ich auch irgendwie nie über 30 hinausgekommen bin.
My pleasure! Ist das nicht lustig??
Ich bin Wall-e : Curi0usities am 18. September 2008 um 10:53
[...] langweilig wird. Impliziert für mich nämlich der Trailer. Schaut euch lieber nochmal das Katzenvideo an! Das ist auch [...]
Interessante Analyse, die ich voll und ganz nachvollziehen kann. Wenn ich im Moment einen Artikel dieser Art schreiben würde, wäre allerdings der Grundton anders: ich bin frisch verliebt (knapp 3 Monate) und plane im Moment extrem nach vorne, die Welt ist rosarot und alles ist gut. Vor drei Monaten hätte ich aber einen Artikel in der gleichen Tonart schreiben können und Jammern auf hohem Niveau trifft es ganz gut. Unsere Generation hat das Glück größtenteils (ja, ich weiß, dass es auch anders geht) wie die Made im Speck aufzuwachsen. Wir haben riesige Chancen und vertun sie manchmal leichtfertig.
Offensichtlich ist es gar nicht so gut, wenn man eine “grundsolide Karriere” macht – so wie Du.
Was Du schreibst, hört sich so gelangweilt vom Leben an, daß man kaum Gefühle dafür aufbringen kann. Du jammerst nicht, Du bemitleidest Dich schlicht selbst.
Natürlich bist Du verwöhnt, viele unserer Generation sind das. Wir sind die Kohlkinder und Konsum war unser Lebensinhalt seit uns die Schultüte in die Hand gedrückt wurde.
Und wenn man unter dem Weihnachtsbaum 15 gigantische Geschenkpackungen hatte, dann hatte man für ein Set geschenkte Filzstifte von der Sparkasse nur ein müdes Lächeln übrig.
Das alles hat uns das Leben erleichtert – und erschwert. Wenn man in einer watteverpackten Welt aufwächst, dann ist Schaumgummi schon hart. Stößt man an eine echte Kante, dann haut einen das um…
Ich glaube nicht, daß es ein Zeichen von “Erwachsen-sein” ist, die kleinen Wunder nicht mehr als solche wahrzunehmen. Es ist wohl eher ein Status, den man als Kind oder Jugendlicher als das abgeklärte Erwachsenenleben definiert hat. Du brauchst nur eine der oben erwähnten “Kanten”, um schnell wieder in das kindliche Verhalten zurückzufallen. Wie viele Dinge relativieren sich plötzlich, wenn man einen Schicksalsschlag erleiden muss? Wie kostbar erscheint einem manches, was davor im Meer der Banalitäten schwamm, wenn es plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr ist… Und genau DAS macht einen in meinen Augen “erwachsen”. Es ist die Lebenserfahrung und die Erkenntnis, daß es einen endgültigen Zustand des Erwachsenseins nur bezogen auf den Körper geben kann.
Hättest Du nur eine Nuance anders formuliert, hätte ich vermutlich so etwas wie “sei froh, daß Du das und das nicht erleben musstest” hingeschrieben. Jetzt empfinde ich aber eher Mitleid, DASS Dir manche Dinge erspart geblieben sind. Gerade die (überstandenen) harten und schlechten Passagen im Leben geben einem die Möglichkeit, dieses kindliche Gefühl der allumfassenden Freude und der Bewunderung des Alltäglichen wieder zu gewinnen.
Ich wünsche Dir von Herzen, daß dieser lethargische Gleichmut nur ein Phase ist und vielleicht etwas so wundervolles wie die Liebe Dir plötzlich sowas von in die Birne knallt, daß es Dich aus den Schuhen katapultiert und Dir zeigt, daß es da noch so viel fantastisches gibt, was das Leben aufregend und spannend macht.
Puuuh
@Luto verliebtsein ändert schon einiges. Ich weiß ja wie sich das anfühlt, aber (ähnliche) Gedankengeänge schaffen sich auch dann ab und zu Luft. Aber stimmt schon, das macht das ganze nochmal rosiger
@Blondes Alien ich seh jammern und selbstbemitleiden nicht so weit auseinander. Wenn ich über meinen Zustand jammere ist es irgendwo auch Selbstmitleid.
Macht es deutlicher. Ich habe ein vergleichsweise tolles Leben. In Phasen der Verliebtheit fühlt sich einiges anders an, aber das macht andere Phasen nicht weniger “gut”. Nagut, ein bisschen (Liebe hilft).
Nur: So wollte ich das irgendwie nicht verstanden wissen.. Ich schreib am Ende ja selbst, dass ich mein Leben eigentlich mag. Von mir aus streich das “eigentlich” auch
Lethargie würde heißen, dass ich mich dem ganzen ergeben würde, was ich gar nicht so sehe. Gleichmut… nunja, Welt ist irgendwie nicht soo aufregend, wie sie alle immer machen. Vielleicht ist das “mein Problem”. Es gibt wunderbare Momente, furchtbare Momente (und natürlich habe ich die absoluten Tiefen nicht erlebt, aber das da oben heißt nicht, dass es mir ausschließlich gut ergangen ist) und ganz viel dazwischen…Aber am Ende bekommt “Leben” von mir eben nur ‘ne 2… und ich frag mich halt, was zur 1 fehlt. Irgendwie so. Fällt mir schwer das in Worte zu fassen
Glücksstöckchen : Curi0usities am 21. September 2008 um 01:48
[...] natürlich auch darüber nachzudenken was einen glücklich macht. Und nachdem man mein letztes Posting ja durchaus auch negativ auslegen konnte, versuche ich nun was positives zu schreiben. Schon wieder [...]
Glückstöckchen jetzt auch auf “Noite de Lua Cheia”.
Glücksstöckchen | Gedankendeponie am 21. September 2008 um 16:42
[...] wurde nach 10 Dingen gefragt, die ihn glücklich machen. Daraufhin verfasste er einen Beitrag auf seinem Blog, in dem er erst einmal für sich selbst definierte, was überhaupt “Glück” für ihn [...]
Wie genial! Da gibts doch auch dieses Kinderspiel, wo einer vorne steht und zählt, solange dürfen die anderen auf ihn zulaufen und immer wenn er sich umdreht, darf man sich nicht bewegen
Eine lustige Katze!
Und ich war vor Konna da!!!!
@Tshalina Du warst überhaupt die erste
Glücksstöckchen » dhaunsch am 22. September 2008 um 11:17
[...] Sebastian hat ein Stöckchen für mich liegengelassen. Nachdem ich sein Bilderstöckchen irgendwie total vergessen habe, muß [...]
Naja, 700.000 Einwohner ist ein wenig viel für Altona. Aber auf knapp 250.000 kam man 2006 schon
Ohkey, wie komm ich auf 700.000? Egal, die Aussage bleibt ja gleich
Das Glücksstöckchen ist jetzt auch auf dem Blog zentao blog über zen und anderes gelandet.
Was ist Glück ? …noch ein Stöckchen…22.09.2008
Ein Stöckchen kam geflogen , aus heiterem Himmel ist es bei mir gelandet, es kam von Tschalina vom Blog Noite de Lua Cheia und das Thema ist wieder einmal Glück,
vielen Dank und Liebe Grüsse zentao
Soeben Ihr Stöckchen gefunden, das ist ein sehr interessantes, um das ich mich heute kümmern werde.
GLCK : seelensplitter am 23. September 2008 um 14:00
[...] habe ein Glücksstöckchen gefangen, diesmal von Dirk der es von Sebastian hatte. Hier geht es darum was Glück bedeutet, die Fragen [...]
In die gleiche Kerbe wie das blonde Alien hauend:
Das, was wir Langweile vom Leben nennen, ist eigentlich nur: pures Glück. Wir vermissen irgendetwas, etwas, das unserem Leben einen tieferen Sinn gibt. Menschen anderer Generationen und aus anderen Ländern hatten/haben nicht so viel Glück: Sie müssen Kriege überleben, Hungersnöte überstehen, Katastrophen aushalten.
Wir haben diese Extremsituationen nicht. Bei uns ist das Leben so, wie es sich die meisten Menschen aus anderen Zeiten und / oder Ländern wünschen: Wir führen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben, müssen uns nur unseren eigenen Moralvorstellungen und einem (relativ gesehen) Minimum an Gesetzen verantworten; wir haben soviel Geld, das wir nicht überlegen müssen, ob wir essen können, sondern nur, ob wir lieber italienisch, deutsch, thailändisch oder französisch essen wollen.
Bei der Karriere gilt dasselbe, nur diesmal noch krasser: Selbst im Deutschlandschnitt haben wir eine sehr beruhigende Situation: Gut ausgebildet, in gutbezahlten Jobs mit einer (relativ gesehen) großen Menge an Eigenverantwortung und eigener Zeiteinteilung.
Aber weil wir (und ich schließe mich da ausdrücklich ein, denn mir geht es ja auch so) Menschen sind, reicht uns das perfekte Glück nicht aus. Wir suchen uns dann andere Dinge, die wir haben wollen: Extremsituationen. Aber letztlich wollen wir auch die nur erleben, wenn wir wissen, daß wir da unbeschadet rauskommen.
Ich beispielsweise sehe deswegen gerne Horrorfilme, spiele Killerspiele und gehe viel zu gerne aus. Beziehungen unterliegen demselben Muster: Es muß immer noch etwas Besseres geben als das, was ich habe.
Bei Ihren Gedanken in bezug auf Hamburg kam mir auch sofort der Gedanke: Was aber anstatt Hamburg? Eine Kleinstadt im Taunus? Auswandern nach New York? Nach Sibirien? Entweder noch größer, noch gigantischer, oder exotischer, oder eben einfach mal etwas ganz anderes? Aber auch dort wird das alles irgendwann als gegeben hingenommen.
Kurze Zusammenfassung (Management Summary
) des Kommentares: Wir gewöhnen uns eben an alles; leider auch zu schnell an die schönen Dinge.
Ich HATTE meine Hartz-IV Zeit, ich weiss, was es heisst, am 5. des Monats nicht mehr zu wissen, wovon man am nächsten Tag seine GRUNDnahrungsmittel kaufen soll, weil man vergessen hat eine Versicherung rechtzeitig zu kündigen. Und selbst ohne diese “Sonderausgaben” hat man nur eines im Sinn: ÜBERLEBEN.
SOLLTE man mal ETWAS Geld über haben, um tatsächlich alle paar Monate in seinem Lieblingspub EIN Killkenny zu trinken, weiss man, dass dies ein absoluter Luxus ist.
Ich möchte NIE wieder in diese Situation reinrutschen, ABER: Es hat mir sehr geholfen, das Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Vieles, was früher (vor Hartz-IV) “normal” war und nicht erwähnenswert, ist nun – wo ich wieder in Lohn und Brot stehe – im Wert deutlich gestiegen. Mein Lebensgefühl hat sich massiv verbessert.
Man muss die Täler kennen, um die Gipfel geniessen zu können. Immer nur Steak stumpft ab.
Nicht vergleichbare Situation, aber vergleichbarer Mechanismus: Nachdem ich einige Zeit von Hamburg wegziehen mußte und mich in einer Vorstadt in Hessen wiederfand, merkte ich erst, was ich an HH damals hatte. Und als ich zurückkam, konnte ich die Stadt viel mehr genießen.
Aber auch diese Erfahrung ist irgendwann verblaßt. Ich nehme an, das wird in bezug auf die Hartz-IV-Zeit nicht passieren, oder?
Keine Ahnung, ob dieses “Hartz-IV Trauma” irgendwann berblasst. Ich bin alt genug um dies nicht auszuschliessen. Aber auf alle Fälle hat es sich mächtig massiv ins Hirn gebrannt.
Und ja, es ist wahrlich traumatisch, hat aber – wenn man sich aus der Situation befreien kann – _auch_ Vorteile, so etwas als Erfahrung im Hinterkopf zu haben. Denn man erkennt wieder, was alles Luxus sein kann: Überhaupt ein Bier zu trinken ist Luxus – und dann noch in einem Pub, DAS ist Luxus PUR
ich ignoriere es nicht, ich hab nur gerade abartig viel zu tun und könnte wenn überhaupt nur gedankenfetzen verbreiten. das braucht etwas zeit, weil das thema nicht schnell bearbeitet werden will, aber es kommt, versprochen.
oh kool gemacht!
JA, ich war auch mal die Erste und vielleicht jetzt die Letzte?
*lol* @tshalina als Autor behalte ich mir das vorerst letzte Wort vor
Außerdem hoffe ich ja noch auch Frau Jeky und Frau Vizekönigin in einer ruhigeren Minute.
Es geht nicht nur um die Vertriebswege, sondern auch um die kleinen Verlage und vor allem um “unpopulärere” Bücher.
Wenn nun die “Grossen” die “Kleinen” vom Markt verdrängt haben, welche Art von Literatur wäre dann auf dem Markt verfügbar: Die selten nachgefragten Spezialitäten, oder die “Vieldreher”? Natürlich wären es nahezu ausschliesslich die Vieldreher, denn was nur im Lager rumliegt sichert keinen hohen ROI (Return of Investment). Wer will sowas schon? Es muss Geld – VIEL Geld – verdient werden. Wird es dann KULTUR zu kaufen/lesen geben, oder werden es nur noch die Konsaliks sein, die ihre “Feuchtgebiete” unters Volk bringen?
Das ist doch gerade der Punkt: Es obligt *nicht* dem Staat zu entscheiden, was KULTUR ist und was keine Kultur ist. Zumal mit der Einschränkung auf Bücher. Und wer entscheidet eigentlich, was “hochwertig” ist? Mit welchem recht wird verargumentiert, dass die Sachen die (fast) keiner kauft besonders “Wertvoll” sind?
Minderheitenschutz gerne, aber nicht beim Konsum. Wenn du stachelbeerjoghurt magst und nirgendwo bekommst, führt der Staat doch hoffentlich auch keine Stachelbeerjoghurt-Quote ein. Ich bin ganz ausdrücklich gegen Marktbiotope.
Wie gesagt, ich muß mal was zu meinem Kulturverständnis schreiben. Aber dazu später.
Doch, genau das obliegt dem Staat. Oder zumindest einem Gremium, das unabhängig von Marktgegebenheiten agieren kann.
Wem denn sonst?
Beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen ist es genau das gleiche: Würde man sämtliche Sendungen nur noch nach Quote und Profit produzieren, sähen irgendwann alle Dokumentationen aus wie Galileo (“Wir fragen nach: Was macht Kellogs Cornflakes so lecker?”) oder Nachrichten wie RTL2-News.
Wenn Du in den Buchläden nur noch Bestseller herumliegen haben willst, dann mußt Du die Buchpreisbindung abschaffen.
Es geht auch gar nicht darum, ob keiner die Sachen hinterher kauft. Sondern, ob Verlage überhaupt noch das Risiko eingehen würden, unbekannte Autoren ins Programm aufzunehmen.
Mit der Argumentation spielst du aber im Prinzip wieder “Lehrmeister des Volkes”. Diese oder jene Inhalte sind “schützenswert”. Kann man von mir aus sogar so machen, nur dann doch bitte nicht in der Form, dass man *alle* Buchpreise reglementiert.
Wie wäre es z.B. wenn man “Ö/R Verlage” gründet, oder meinetwegen einfacher: Wenn deine Expertengremien ein bestimmtes Budget haben, mit dem sie gezielt ausgewähltes Kulturgut fördern können? Jeden Monat 5 Buchveröffentlichungen aus der Reihe “Kulturgut Deutschland”, die eben für einen günstigen Preis veröffentlicht werden? Von mir aus auch in Zusammenarbeit mit den Verlagen, die da dann eben bestimmte Auflagen erfüllen müssen.
Der Staat definiert NICHT was Kultur ist, gerade dies vermeidet er, weil er eben ALLE Bücher im Preis bindet. Würde der Staat nur einzelne Werke/Autoren schützen, DANN würde er sich diese Definition anmassen.
Na doch. In dem bestehenden System werden *ausdrücklich* weniger beliebte (Weil mit niedriger Auflage gestartete) Bücher bevorzugt. Bzw. Bücher die von den Verlagen als weniger attraktiv für den Markt betrachtet werden.
“Was keiner liest ist besonders schützenswert”.
Konsalik, Brown und Rowling werden dagegen verteuert.
Deine Interpretation Buchpreisbindung = Verteuerung der “Vieldreher”, halte ich für gewagt. Denn der Begriff Buchpreisbindung sagt ausschliesslich aus, dass der vom Verlag festgesetzte Preis auch vom Einzelhandel fakturiert werden muss und er keine Rabatte geben darf – mit Ausnahme der im Buchpreisbindungsgesetz festgelegten Punkte, wie Mängelexemplare etc.. Eine Preisfestlegung findet in keiner Weise statt.
Selbst wenn es keine Verteuerung der Vieldreher wäre, ist es ein – meiner Meinung nach – absolut *nicht* wünschenswerter Eingriff des Staates in die Preisgestaltungsfreiheit des Handels. Die Verlage legen hier unflexible Preise fest. Das heißt es findet de facto kein Wettbewerb zwischen den Händlern statt
Genau dieser Wettbewerb zwischen den Händlern (Billig und viel vs. Beratung und breite Palette) soll ja unterbunden werden.
Deine Argumentation zeigt, dass der Riegel vor der Rabattmentalität der Vieldreher absolut greift und der FACHbuchhandel gerettet ist.
Gerade Intellektuelle sollte FÜR die Buchpreisbindung sein, da nur so, die Juwelen überhaupt in den breiten Handel gelangen, und nicht nur der 08/15-Schund.
Was du willst, ist total Elitär. Nur mal so. Und du argumentierst doch sonst immer genau in die andere Richtung
Anyway: NEIN. Wer höhere Qualität will muß eben dafür Zahlen. Alles andere ist nicht marktwirtschaftlich. Ich *will* Preiskampf. Im Zweifel auch mit der Konsequenz dass es höherwertiges nicht mehr gibt. Nur: Das ist nicht so, schau doch mal in die Staaten und den dortigen Buchmarkt. Es werden nur weniger Händler anbieten, aber das ist dank online auch wieder unproblematisch.
Ach so: Ebooks sind ja zudem eine wunderbare Möglichkeit auch hochwertiges günstig zu verkaufen (siehe oben).
Das Ergebniss deiner freien Marktwirtschaft kannst Du im Bankensektor gerade WUNDERSCHÖN betrachten: Da ist ein sensibler Markt – weitestgehend unreglementiert – ist aus dem Ruder gelaufen. Bei Büchern würde man sagen “So what” – bei Banken stehen Volkswirtschaften auf dem Spiel (Island!)
Sicher hast Du recht, dass ich generell ein absoluter “Freiheitsmensch” bin, aber ich behalte mir meine eigene Betrachtung vor, zu unterscheiden, wo “Freiheit” auch kontraproduktiv sein kann.
Jo, und? Wenn Systeme gegen die Wand fahren lernen Sie daraus und werden stärker. DAS ist Evolution. Funktioniert eigentlich ganz gut.
Von daher denke ich schon, dass der Staat *so wenig wie möglich* eingreifen sollte. Und derartige Kultur ist so dermaßen Nebensächlich für das Funktionieren des Systems.
Das DICH die Evolution im Bankenbereich bereits jetzt knapp 1000€ an direkten Kosten verursacht, ist dir dabei bewusst? Von versteckten Folgekosten mal ganz abgesehen?
Das ältere Menschen – auch in Deutschland – ihre Ersparnisse, (nach Beratung durch Bankangestellte) in Aktienfonds anlegten und nun ohne eben diese Ersparnisse dastehen? Alles Kollateralschäden, die man für eine Evolution der freien Wirtschaft hinnimmt?
Ja, das auch MICH das was kostet ist mir bewußt.
Nochmal: Ich sags ja oben schon, “so wenig wie möglich”. Das schließt Eingriffe nicht aus, aber doch wenns nach mir geht bitte da, wo es wirklich wichtig ist. Beim Finanzsystem ist das sicherlich (!) anders gelagert, als bei Büchern, Filmen oder Popcorn.
Staat hat (für mich) die Aufgabe vorrangig Sicherheit zu garantieren. Sowohl finanzielle, soweit sinnvoll, als auch persönliche. Aber Bücher?
Bleibt abschliessend festzustellen, dass wir beide unterschiedliche Ansichten haben, was die Wichtigkeit einer Vielschichtigkeit von Literatur und anderem Schriftwerk angeht
Du mußst das letzte Wort haben, oder?
An sonsten Agreed.
…man sollte die Schulpflicht abschaffen oder? Das ist ja auch ein Eingriff des Staates in die freie Entfaltung des Individuums…
Vielleicht sind die ja gar nicht unfreundlich, sondern reden nur so, dass es sich so anhört?
Hab ich auch kurz überlegt.. Aber das liegt nicht an der Sprache. Die freundlichen klingen in der Beziehung genauso…
Willkommen in meiner Welt! In Berlin wird man manchmal schon vom Busfahrer angeschnauzt, wenn man einsteigen will. Trotz gültiger Fahrkarte. Und obwohl er noch Platz im Bus hat. Und auch sonst alles stimmt. Aber was fällt einem ein, mit IHM fahren zu wollen? Man könnte doch gefälligst auch auf nen Kollegen warten…?
Dann hast du vielleicht nur die falschen Gaststätten und Läden erwischt. Bei uns in Leipzig hab ich sowas in den letzten Jahren nicht mehr erlebt seit es keine DDR mehr gibt. Aber Ausnahmen gibt es immer überall. Hab z.B. letztes Jahr in München ein katastrophales 4-Sterne-Hotel kennen gelernt. Auch dort ist nicht alles immer perfekt
.
Ich bin Otto o.O Hmmm..
Jetzt muss ich uns aber mal verteidigen
Ich denke, dass es oft auch an der Sprache liegt, da man dort wohl oft eher etwas ruppiger redet als im Westen. Selber habe ich eigentlich kaum unfreundliche Menschen dort erlebt, das passiert mir eher hier in Bayern, wo ist jetzt wohne, und da ziemlich häufig. Vielleicht hattest du einfach Pech, hoffe ich jedenfalls
Bautzen? Die mit dem Senf? Mist, hätte ich DAS gewußt, hätte ich um ein paar der dortigen Senf-Spezialitäten gebeten…
Zu den nur 6 Sorten Senf, davon 4 aus Bautzen, hätte ich gerne ein paar weitere Sorten dazugefügt…
Danke für die rege Beteiligung.
Naja: Ich bin mir sicher dass es auch in Dresden und Umland genug freundliche Dienstleister gibt. Mindestens zwei davon sind mir nach dem Blogeintrag über den Weg gelaufen. Ein Super-Dönermann und ein Kartbahnmensch. Beide sehr freundlich.
@Pleitegeiger Berlin seh ich aber nochmal anders. Wobei meine Erfahrungen da bisher auch eher… bescheiden waren.
@CrazyBabsi *lach* ich weiß nicht. Ich fand dreimal in Folge schon ganz bezeichnend.
@Jenny ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es an der Sprache liegt. Dann müsste ich mich ja bei allen unfreundlich behandelt fühlen.
@Nik stimmt, an dich hab ich gar nicht gedacht im Senfparadies. Sorry. Nächstes Mal.
@GermanPsycho danke für die ausführliche Analyse. Kann ich, glaube ich, wohl so unterschreiben. wobei Gewohnheit auch nicht zwingend das schlechteste ist.
@Reizzentrum sicherlich helfen Erfahrungen sowas zu relativieren. Wobei ich in der Regel auch versuche mich an meinem “alltäglichen Luxus” zu erfreuen
Blogview: Curi0usities | Gedankendeponie am 7. October 2008 um 20:27
[...] Ich sollte nicht über Fußballspiele schreiben. Liegt mir nicht so. Mehr dazu im Zweifel in meinem ersten “richtigen” Blogpost auf [...]
Blogview: Curi0usities | Gedankendeponie am 7. October 2008 um 20:28
[...] Sebastian: “Ich muß zugeben, dass ich das, was ich “Egoblogs” nenne am liebsten lese. Also da wo Menschen über sich selbst, ihren Alltag, ihre Meinungen schreiben. Ist auch die stärkste Gruppe in meinem Feedreader. Mich interessiert auch, wer das dann ist, der da schreibt. Ist einfach für mich auch wesentlich um das Posting selbst einordnen zu können. Blödes Beispiel: Schreibt ein Apple-User über das neue Apple-Telefon oder ein Windows-Freak? Da merkt man ja dann schon Unterschiede. Zum Thema Leseverhalten flog vor nicht allzu langer Zeit auch ein Stöckchen durch die Gegend bei dem ich mitmachte.” [...]
Natürlich ist das gut geworden! Aber vielleicht hätten wir noch über Filmbewertungen streiten sollen.
Dann wäre es aber realistischerweise erst Ende Oktober erschienen
und acht seiten länger oder nie fertig geworden, weil ihr euch komplett die Köppe eingeschlagen hättet ihr zwei ^^
Ich habe jahrelang in Thüringen gearbeitet und fand die Leute da immer freundlicher als im Westen. Kommt aber vielleicht auch drauf an, ob man sich schon kennt. Und im Urlaub in Meck-Pomm waren einige Gasthäuser so mißerabel ausgeschildert, daß sich das Problem mit unfreundlicher Bedienung erst gar nicht stellte.
Aber Brötchen um 11.30 sind für mich ein Wunschtraum, der landwirtschaftlich frühaufstehende Teil der (westlichen)Dorfbevölkerung hat bis 9.30 Uhr gnadenlos alles Spannende geplündert.
Ich fand den Film Wall E eigentlich ziemlich unterhaltsam. Definitiv nicht hochstehend, aber lustig. Und auch meine männliche Begleitung hat sich ganz gut amüsiert.
*g*
nunja curel©®™ ist etwas Brötchenverwöhnt…
aber was mir irgendwie so im nachhinein ins Auge viel… Wieso eigentlich Jammerossis? Ich mein… wer jammert denn grad :]
Aber das wir in einer ausgezeichnet ausgeschilderten Service Wüste leben ist ja nun auch nichts wirklich neues, oder?
@spottdrossel mag sein, dass ich einfach erfolgreich die falschen Nasen erwischt habe
Und es ging mir ja wirklich nicht darum, dass die Brötchen aus waren, sondern darum wie mir das vermittelt wurde.
@charty…you know, verwöhntes Einzelkind und so
Außerdem: Ich jammere nicht, ich stelle fest. so.
Featured | Das blonde Alien am 8. October 2008 um 11:21
[...] ist Glück für Dich? Das fragt mich Curious in einem Stöckchen, daß er mir zugeworfen hat. Natürlich, die Liebe! Und die Gesundheit! Aber da ist noch [...]
lol – mehr fällt mit dazu leider nicht ein. Außer vielleicht noch, dass sich das mit meinen Eindrücken deckt, die ich damals auf der gleichen Ecke gesammelt hab
Oha (etwas spät von Konna rübergetrabt), das ist wirklich mal so mal so. Ich wohne seit 9 Jahren (exakt 9 Jahren – ich muss feiern) im allertiefsten Osten (kurz vor Polen) und ich habe so meine negativen Erfahrungen gemacht. Frische Brötchen gibt es aber bis 16 Uhr und auch Sonntags morgens.
Doch was Unfreundlichkeit und Kundenhass betrifft, da ist ganz Deutschland König. Ich war gerade in England in Urlaub und was man da erlebt, davon kann man in Deutschland nur träumen.
Und wo genau erfahre ich das nun, wann an meinem Geburtstag wer die Nummer 1 war (neben mir natürlich)?
Aeh… hab ich schon mal gesagt dass ich nicht (nicht!) nebenher bloggen sollte? Selbstverständlich unter dem jetzt auch verlinkten begriff Nr1-Finder. Hier: http://www.nr1finder.de/ . Ich danke für den Hinweis und schweige peinlich berührt
@Kiki: Na hier: nr1finder.de
Ach so, der Link fehlt wohl vorher, Sorry!
Ah, dankeschön.
Und wie wunderbar: “All You Need Is Love” von den Beatles war damals™ sechs Wochen auf Platz 1.
hahhhhhh….
also die scheibe befindet sich gard zweienhalb meter von mir entfernt.
für dich würd ick sie glatt aufn plattenteller packen.
mach ich morgen, versprochen.
n8
hmm… Fox on the run… von sweet…
soll mir das was sagen?…
Aber wärs nicht lustiger lieber zu schauen was ähm… sagen wir so neun bis zehn Monate vorher “in” war *G*
Ungefragtes Stöckchen: Der No. 1 Hit an meinem Geburtstag | Hilfe beim Leben am 9. October 2008 um 13:43
[...] bin über ein goldiges Stöckchen bei curi0usities und der Gedankendeponie gestolpert. Es geht um den Nummer 1 Hit am jeweiligen Geburtstag. Den [...]
Glückstöckchen « vizekönigin am 10. October 2008 um 12:25
[...] 10, 2008 von vizekönigin Vor gefühlten Ewigkeiten traf mich dieses Holz hier von Curi0us am Kopf und da gerade bei mir Altholz-Recycling-Zeit ist (an dieser Stelle nochmal [...]
Sehr schön, mit dem letzten Punkt bist du dann doch noch durchgefallen, “zu selten” sind irgendwie 2 Wörter.
Ok, die Überschrift reicht also nicht um den Gag zu erklären? “Wenn es wenigstens 42 wären”… 42 Wörter…? Nicht?
Aso, das ist aber schwer, das auf deine Antworten zu beziehen. Ich dachte lediglich, dass du 42 Fragen wollen würdest, damits eben die 42 ist. Das das auf die Antworten gemünzt ist, daran hab ich nicht gedacht.
Ja, so ein Hund hat eben auch seinen eigenen Kopf.
Schönes Porträt vom “Braven Hund”.
www.boghy.de » Bücherwald am 12. October 2008 um 12:05
[...] wie aufregend. Mein erstes Stöckchen. Beworfen hat mich damit Curi0us. Na, dann woll’n wir [...]
Featured | Das blonde Alien am 12. October 2008 um 12:20
[...] Stöckchen erhielt ich von Curious. Die Fragen beziehen sich auf [...]
Käferplage? O.o Also hier nicht. Stell ich mir aber ziemlich komisch vor.. xD
Das hatte ich auch schon, so ähnlich. Buchstöckchen findest du hier.
Also von Käfern auch hier keine Spur. Nicht mal Ameisen habe ich besonders viele in diesem Jahr gesehen. Dafür allerdings Wespen ohne Ende und sogar gestochen wurde ich. AUA
In der Serie oben hab ich kurzzeitig gedacht, du wärst Zeuge einer naturwissenschaftlichen Sensation geworden und dir wäre irgendein noch nie da gewesenes Lebenwesen vor die Linse gesprungen..
Wie kriegst du ihn dazu, sich auf den Baumstumpf zu setzen und dann so weit weg zu gehen, ohne dass er hinterher rennt? Bei mir gehen nur Close-ups mit “Leckerlieeee, hmmm, leckerleckerlecker, guckmal, LECKERLIEEEE!!”
Aus dem Südwesten kann ich berichten, dass das, was an meiner Balkontür passiert, als Vordringen von asiatischen Marienkäfersturmtrupps bezeichnet werden kann..
War´s denn lecker, Curi0us?
Awwwww wie putzig =) Toller Hund :]
@vizekoenigin *lol* nee… das ist nur der Standard-Hund
Ich hab auf den Stamm gezeigt, “komm Charlie” gesagt und dann saß er. Würde gerne behaupten, er macht das immer. Ist aber nicht so
Und ich hatte nichtmal Leckerli DABEI!
@LaMa so wirklich richtig hier eigentlich auch nicht.
@tshalina die Wolke im Wald war halt meine persönliche Käferplage…
@Vizekönigin wird das nicht deutlich, da oben? Käfersushi.. Mjam!
habs mal mit rüber genommen…
Glück im Allgemeinen und im Speziellen « Hyde and Seek am 15. October 2008 um 08:46
[...] Posted by jekylla under Community, Stöckchen Herr Curi0usities hat mir vor gefühlt Äonen ein Stöckchen zugeworfen. Und ehe der Herr swiss wieder moniert, dass ich eigentlich ja keine mehr machen wollte: [...]
So wie ich das verstanden habe, besteht die Gefahr eher für gewerbliche Blogs (Spamming, Werbung etc.). Privatspamming hat eine recht niedrige Abmahngefährlichkeit.
Genau deswegen lasse ich es auch weiterhin angestellt. Dienst am Kunden … ähm…huch … Leser
Öhm.. Was? Wie jetzt? Wieso abmahnen? Oje, ich hab in der letzten Zeit über die Bankenkrise hinweg wohl gar nichts mitbekommen.. Sei fleißig, sonst bin ich ahnungslos!
Glaub ich kann es eh nicht abschalten, wenn ich mein wordpress-gehostetes Theme richtig verstanden habe…
Ok, hab mich schlaugelesen. Und hatte das Plugin gar nicht aktiv, wie praktisch – das, was ich oben meinte, war was anderes. Da fällt mir auch ein, dass du dich mal darüber beschwert hattest.. Also dass ich es nicht aktiv hatte.
Pleitegeigers Weblog » Kein Kommentar - Hamburg, meine Perle am 17. October 2008 um 23:26
[...] großes Dankeschön an Curi, ohne den ich das alles gar nicht mitbekommen hätte. Von pleitegeiger [...]
Subscribe to Comments jetzt mit Double Opt-In : Curi0usities am 17. October 2008 um 23:30
[...] hatte ja heute Nachmittag erstmal die Möglichkeit Kommentare per Mail zu abbonieren abgestellt,weil an unterschiedlichen Stellen darüber diskutiert wurde, dass das wohl zu Abmahnungen [...]
Hallo,
ich habe das PlugIn mal erweitert, unter http://www.tobiaskoelligan.de/internet/subscribe-to-comments-mit-double-opt-in-pruefung/ findet Ihr die Version mit Opt-In Feature! Noch Beta, aber läuft schon sehr gut
MfG Tobias
Oh. Mir fällt grad ein… ich wollt mir noch nen Latte Macchiato machen
9:12, nicht spektakulär.
Neulich schon gemacht. Ergebnis: Scheiße, ich bin ein Kerl!
Ist jetzt nicht so dass mich das bei euch beiden Fußballgroupies wundern würde
Mich haben auch eher die 9 gewundert
9:14 übrigens. *hust*
@Jekylla *g*
@Pleitegeiger
Damit bist du deutlich weiblicher als ich. Ist doch ok…aber auch etwas männlicher *hust*
Was ist das eigentlich für ein unaufgelöstes Sternchen hinter der Sport-im-Fernsehen-Frage?
Äh… Beim kopieren drin geblieben, das gehört gar nicht zu mir.. Ich nehms mal raus *g*
kaffee der motor des lebens
Die “neue” Kamera.
Schönes Foto.
Jau, die *neue*
Könnte ich eigentlich auch mal verbloggen.
Oh, ich glaub du bist auch befallen: Herbstmüdigkeit!
P.S. Hab endlich einen anständigen Feedreader und deinen Feed adoptiert.
Sehr schöne Beschreibung der Stadion/Fangefühle. Auch ich kann im Stadion die Sau rauslassen (na gut unflätig werde ich dabei nicht, nur laut). Trotzdem ist das ein Unterschied. Ich bin ja auch kein Mörder, nur weil ich gerne Killerspiele spiele.
Ohne diese Emotionen, die man seinem Verein gibt (und den Gegnern entgegenbringt) wäre der Fussball nicht das, was er ist.
Solange man noch zwischen Fussball und richtigem Leben unterscheiden kann ist auch alles ok
Aber dieser 109 Jahre alte Klub aus Sinsheim, ich weiss nicht …
Sorry, aber das ist Quatsch:
Wer den Hass verbietet, der nimmt auch irgendwann die Liebe. Und den Fans damit schließlich auch die Existenzgrundlage.
… oder zumindest das falsche Wort.
Das hieße ja auch Nazigesänge – nur während der Spiele gesungen, wären ok. Nee, Anastand und die Regeln desselben gelten natürlich auch in Stadien. Und da kannst Du 1000 mal HRO “Scheiße” finden – “Scheiß Hansa Rostock”-Chöre wären dann nichts anderes, als das worüber wir uns zurecht aufregen im Ostseestadion: der erste Schritt, verbale Gewalt.
@Dirk danke
@ring2 möglich, dass Hass hier zu hart ist. Mir fällt aber bei längerem Nachdenken kein anderer Begriff ein, der die/meine Emotionen in solchen Momenten treffend charakterisiert. Wobei die Einschränkung in der Fußnote ja da steht.
Anyway, ich persönlich habe auch keine Probleme mit “Scheiß Hansa Rostock”-Chören. Ich habe Probleme mit den Idioten, die das nicht trennen können. Wobei es mir auch *eigentlich* weniger um Gesänge geht, als um das eigene Wahrnehmen. Spieler beschimpfen, Schiedsrichter beschimpfen, eben auch Funktionäre beschimpfen. Das gehört – für mich – dazu. Da bin ich dann eben auch ein bisschen assig von mir aus. Dass es kreativere Gesänge als den erwähnten gibt ist klar, das zeichnet SP ja auch irgendwo aus. Aber ich denke das solche Gesänge trotzdem ihre Berechtigung haben.
Und: Natürlich gibt es Grenzen. Nazigesänge etc. sind *Ganz eindeutig* out of bounds. Und es gibt auch Beschimpfungen die zu weit gehen. Klar. Aber das meiste ist für mich eben noch im Rahmen.
Ich empfinde die Spaß-Rostocker ja als viel gefährlicher, die da aus “Stammhirn-Erlebnisorientierung” die Homo-Gesänge mitsingen.
Ja, ich bin auch kein Kind von Traurigkeit und ab und an rutscht mir auch das eine oder andere heraus, was nicht zu mir und meinen Vorstellungen passt – aber ich weiss immer, was das ist.
… nämlich keinen Deut besser!
University Lip Dub - Hochschulwerbung mal anders (What do you do after studying?) « Ge | dan | ken | so | lo am 27. October 2008 um 16:06
[...] Gosch ~ Pottblog ~ curi0us ~ El Christo Tags: OfficeLipDub, [...]
Die Frage für mich ist eher, wo der eigene innere Filter ansetzt. Ich (!) kann für mich sehr gut definieren wo die Grenze ist. Ich gröhle auch nicht irgendwelche Homophoben Sprüche, nur weil ich grade nicht intensiv am Mitdenken bin.
Und genau so lange wie ich damit kein Problem habe, wenn mir die gegnerischen Fans Scheiss St. Pauli entgegen singen, habe ich auch kein Problem damit, ähnliches selber zu singen.
Und Achtung: Erlebnisorientierung ist für mich was ganz anderes. Und klar außerhalb allen was ich akzeptieren kann.
Vielleicht wäre ich ein besserer Mensch, wenn ich auch da durchweg reflektiert handeln und denken würde. Ist aber nun mal nicht so. Und ich finde es – ich glaube das ist der Punkt – auch nicht schlimm. Eigentlich spannend wäre doch die Diskussion wo die Grenzen des einzelnen sind. Das ist aber wieder so schwammig und individuell, dass allein die Definition der Inhalte ewig dauern würde.
Aber vielleicht müssen wir ja auch nicht die selbe Meinung haben.
Ich vermute sowieso, dass es zu dem Thema kaum einen mehrheitsfähigen Konsens gibt. Dazu sind die Meinungen ja selbst bei St. Pauli zu weit auseinander (Remember Osnabrück/USP).
Ja sicherlich… Die Diskussion um “Hoppenheim” macht im Moment Spaß. Ganz viel Spaß. Deswegen spiele ich da im Moment so ein bissel mit. Keine Ahnung, ob aus meinem Schönwetterfandasein eine lange Liebe wird. Deswegen nehme ich die zuweilen platt vorgetragene Anti-Stimmung (und von diesem Vorwurf nehme ich meine Lieblings-Blogger- und -innen dezidiert aus!) gegen Hoffenheim auch ausgesprochen gelassen. Aber mal davon abgesehen, dass man einen “Retortenclub” mögen kann oder nicht, hat es einen qualitativen Unterschied, ob Fans sich verbal auf einen Uli Hoeneß oder einen Dietmar Hopp einschießen. Hoeneß haut ab und an mehr oder minder bewußt provozieren einen Spruch raus und weiß, welches Echo ihn erwartet. Er weiß, welche Reaktion er mit seinen Äußerungen heraufbeschwört. Hopp hat nichts weiter getan als sich für den Fußball in dieser Region einzusetzen – und bekommt dies mit Gepöbel quittiert. Richtig klasse ist das nicht. Zumal, wenn man weiß, was Hopp ansonsten für den Fußball tut: Er hat zum Beispiel an verschiedenen Orten in der Region Förderstützpunkte installiert, um den Fußballnachwuchs zu unterstützen und damit etwas Nachhaltiges zu schaffen – das weiß “draußen” kaum einer. Ebenso wie er sich zum Beispiel im Bereich der Life Sciences an der Grundlagenforschung beteiligt, um damit langfristig die Entwicklung neuer Medikamente für bisher unheilbare Krankheiten zu ermöglichen. Oder wie er klammheimlich kleinen Betrieben mit Kapital aus der Klemme hilft, weil er von ihrem Geschäft überzeugt ist. Man hat sich in dieser Region schon oft gefragt: Was bezweckt Herr Hopp eignetlich mit seinem Tun? Und oft kam man auf den Schluss: Er will eben helfen. Bitte versteht mich nicht falsch: Ich hab bei Herrn Hopp persönlich keine Aktien drin und bin lediglich Beobachter der Szene. Aber für das grundlegende Verständnis rund um Hoffenheim sind diese Informationen vielleicht hilfreich. Es geht hier nicht um einen “schnellen” Erfolg und schiere Effekthascherei. Wäre Hopp in Hamburg beheimatet, hätte er womöglich Pauli unterstützt. Oder den HSV. Und wenn sich beide doof drangestellt hätten, dann hätte er eventuell einem Vorort-Verein zu einer Blüte verholfen. Wer weiß? Nun kommt er aber eben aus Hoffenheim und hat den Verein, bei dem er selbst vor Jahrzehnten gekickt hat, auf neue Füße gestellt. Diese Entscheidung hat ihm auch hier viel Kritik eingebracht, vor allem auch die Entscheidung, das Stadion auf die grüne Wiese nach Sinsheim zu stellen. Aber das alles hat eine lange Geschichte: In Mannheim wären eventuell wieder Feldhamster im Weg gewesen (wie seinerzeit beim Bau der SAP-Arena für die Eishockey-Adler), zudem hatte es im Vorfeld bereits gescheiterte Verhandlungen mit den Traditionsclubs Waldhof Mannheim und VfR Mannheim gegeben; in Heidelberg stimmte der Gemeinderat gegen den Bau eines Stadion auf eigener Gemarkung. All das kommt in der jetzigen Diskussion natürlich nicht mehr raus und würde wohl auch vielfach zu weit führen. Hier in der Region jedoch war trotz aller Widrigkeiten immer wieder zu hören: “Wenn wir als Region voran kommen und irgendwann auf einer Höhe mit den anderen Ballungräumen Deutschlands stehen wollen, dann brauchen wir hier auch Spitzenfußball.” Diese Aufgabe hat Hopp sich ans Revers geheftet und hat einen gangbaren Weg gewählt. Hopps Stärke besteht, das hat er in vielen anderen Projekten bewiesen, nicht darin sinnlos Geld zu versenken, sondern in der Teambildung. In diesem Fall hat er mit Rangnick einen Trainer an der Spitze, der eine Truppe mit einem Altersschnitt von 23 Jahren oder so zum Laufen bringt. Wohlgemerkt: Das sind keine Millionärssäcke, die da rumrennen, sondern junge ambitionierte Spieler, die zum Teil anderswo gar nicht zu Zug gekommen sind. Ich erinnere mich da z.B. an die Odysee eines Selim Teber, der erst in Hoffenheim wirklich Leistung gezeigt hat. Und die Jungs sind nun schneller als jemals einer geglaubt hätte, so weit gekommen. Unter anderem deshalb weicht Hoffenheim jetzt ins Mannheimer Carl-Benz-Stadion aus. Die Roadmap sah einen “langsameren” Aufstieg vor. Aber die aktuelle Entwicklung zeigt nur: Fußball kann man nicht planen. Das Team hat auf einer sehr sportlichen Ebene Biss – und das macht im Moment wohl seine Qualität aus. Rangnick hat neulich im Aktuellen Sportstudio davon gesprochen, dass Hoffenheim in etwa den Etat von Cottbus habe. Ob das stimmt, vermag ich nicht zu beurteilen, aber irgendwoher wird er diese Zahl schon haben. Es ist also mitnichten ausschließlich das Geld, das Hoffenheim bisher nach vorne gebracht hat. Vielleicht liegt es einfach auch daran, dass das Team in seinem Aufbau “from the scratch” eben NICHT auf Traditionen Rücksicht zu nehmen hatte und von Beginn an eine andere Konzeption verfolgen konnte als die etablierten Vereine.
Nun – jetzt hab ich mich hier ein bisschen verplappert – mea culpa.
Nicht überraschend, dass ich dem kirscheplotzer in weiten Teilen zustimme.
Zu dem Thema “menschenverachtende Aktionen”: irgendwo ist eine Grenze und die ist nicht nur nach meinem Dafürhalten bei einem Fadenkreuzplakat überschritten. Man muss immer davon ausgehen, dass es hirnentkernte “Fans” gibt, die solche Aufrufe für bare Münze nehmen und sich in der Anwendung von körperlicher Gewalt bestätigt fühlen.
Dazu vielleicht auch ein Ausschnitt zum Thema aus der überaus interessanten Doppelpass-Folge
http://tinyurl.com/5smr3o
Das ewige Nachplappern von Boulevardplatitüden und der von Halbwissen geprägte Diskussionsstil war meinetwegen in der 2. Bundeliga noch verständlich bei mit finanziellen Mitteln nicht so gesegneten Clubs, aber in der 1. Liga kann man die Diskussion angesicht der Millionenverschwender auch langsam mal gut sein lassen.
Über seine Jugendarbeit wird auch in der Regel nur halbinformiert spekuliert, stattdessen sollte man sich mal mit Eltern unterhalten, die ihre Kinder in den Projekten untergebracht haben.
Meiner Liebe zu St. Pauli tut meine Begeisterung für das Fußballspiel der TSG Hoffenheim keinen Abbruch, ich kann nur langsam die sich ewig im Kreis drehende und ergbnislose Verteufelung eines Konzepts, dessen Ausmass den wenigsten wirklich bekannt ist, nicht mehr verstehen.
Edit: Herr curi0us, das war nicht persönlich gemeint auf Ihren Blogpost bezogen, sondern auf die allgemeine Diskussion.
Fussball sollte vor allem eines sein: SPORT.
Sport wird AUCH definiert durch Kameradschaft – auch mit dem Gegner. Auch ich habe – in meiner aktiven Fussballzeit – mal “draufgehalten”, um dem Gegenspieler mittels Presschlag um die Achse wirbeln zu sehen: Er rieb sich den Fuss und ich reichte ihm die Hand um ihm wieder aufzuhelfen.
Was heute in den Stadien abgeht, dafür habe ich kein Verständnis. Ich mag den FC Bayern nicht sooo gern, ist kein Geheimnis. Aber nicht weil er aus Bayern (oder besser aus München …) stammt, sondern weil er der Vorreiter der Kommerzialisierung ist. Kommerz hat für mich mit Sport NICHTS zu tun. Insofern ist mit ein Mäzen so ungefähr 1.000,1415926x lieber, als ein Verein, der den Börsengang erwägt.
Ich finde es erschreckend, wie unreflektiert Du hier Begriffe wie “Hass” und “Verachtung” benutzt. Hass und Verachtung KÖNNEN nicht nach dem Schlusspfiff abgeschaltet werden. Wer dies behauptet lügt. Das man sich emotional “seiner” Mannschaft zugehörig fühlt: Absolut OK. Aber hier zeichnest Du ein – für mich – absolut erschreckendes Bild eines Fanatikers.
Sorry, aber das musste gesagt sein. Wäre unehrlich, wenn ich es für mich behalten hätte.
Ich habs ja weiter oben schon mal gesagt.. Vielleicht sind “Hass” und “Verachtung” zu harte Begriffe. Mir fallen nur beim besten willen keine weicheren ein.
Unmut ist so dermaßen soft, Abneigung ebenfalls. Irgendwo dazwischen. Wie gesagt, nach dem Spiel kann ich mit fast jedem wieder ein Bier trinken gehen. Aber was ist es denn dann, während des Spiels?
Und besonders @Reizzentrum… Ich WILL ja, dass ihr reagiert, sonst müsste ich nicht bloggen.
@Jeky Ich sehe ja schon, dass es so hirnentkernte Fans gibt. Hm.. Nur sind die doch dann auch Schuld an ihren Handlungen. Am Ende plädiere ich ja auch hauptsächlich für einen entspannteren Umgang mit dem Thema. Und was @Kirscheplotzer schreibt, wenn es dem Mäzen nicht klar war, in was für eine Menschengruppe er sich begibt als Fußballmäzen, dann ist er – ein Stück weit – selbst schuld.
Und meiner Meinung nach funktioniert fußball ohne Emotionen einfach nicht. Und das geht – vielleicht auch einfach nur für mich – nicht ohne Antipoden. Ich sehe ja meine Wortfindungsschwierigkeiten durchaus auch. Nur – nach wie vor, mir fällt nichts geeignetes ein.
Vielleicht Zorn? Ändert am Prinzip nichts aber der Verständlichkeit willen:
Zorn und Freude, statt Hass und Liebe. Vielleicht ist das verständlicher.
Die zu Gewalt aufrufen, sind ebenso schuldig. Es ist einfach eine Grenze überschritten, wenn man das Konterfei eines Mannes im Fadenkreuz, versehen mit Schmähgesängen aller Art, so präsentiert. Wie sagte er in dem Interview? Er hat sich ein Jahr lang alles angehört, im Stile von “Sohn einer Hure” in allen Variationen, aber das war ein Schritt zu weit. Übrigens hat sich der Mann, der das Transparent gemacht hat, mittlerweile bei Hopp entschuldigt, die Anzeige wurde zurückgezogen und ich wüsste gerne, ob er die Einladung nach Hoffenheim annimmt.
Ich sehe, dass es schwer ist, die überschäumenden Emotionen in einen Begriff zu pressen. Vielleicht wäre Liebe und Zorn ein gutes Paar. Wissen Sie, wenn Fans sich FREUEN, wenn sich ein gegnerischer Spieler auf dem Platz ein Bein bricht (Rostock gegen Gladbach 1991), dann ist was faul im Fan-Dasein. Es ist erschreckend, was mit demWort “Fan” alles gerechtfertigt wird. Finden Sie nicht?
Frau Jekylla, die Frage für mich ist – was ist “aufruf zur Gewalt”? Nochmal das Beispiel “Hau ihn um”. Klarer Aufruf eigentlich. Und doch meint das – glaube ich – keiner im Wortsinne. Das Fadenkeuz sehe ich einfach ähnlich. Vielleicht sähe ich das an Herrn Hopps Position auch anders, ich weiß aber eben nur, wie ich es in meiner Situation sehe.
Liebe und Zorn klingen gut, ja. Und was Sie da als Beispiel bringen ist selbstverständlich über alle Grenzen hinweg falsch. Das entscheidende ist doch, dass man im richtigen Moment “umschaltet”. Ich kann dem Gegner meinen Zorn 80 Minuten entgegenschleudern, aber wenn das oben beschrieben Passiert, ist eben alles anders.
Es ist gut, dass Sie das können. Das Umschalten. Viele können das. Viele aber auch nicht. Und die sind das Problem. Den “Hau ihn um”-Aufrufen wird ja oft Folge geleistet, das Resultat ist dann auch mal gelb oder rot. Natürlich für den Verursacher. Also ist das Umhauen auch nicht korrekt.
Spaß beiseite, die Verbalattacken gegen Dietmar Hopp waren schon schlichtweg unter aller Sau, über einen langen Zeitraum hinweg. Für ihn war das Plakat eben der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat und ich kann das nachvollziehen.
Und nochmal, um das klarzumachen, ich finde, die Diskussion, in deren Mittelpunkt jemand steht, der sein Geld in den Sport pumpt statt vor der Cote d´Azur auf einer Abramovic-style-Yacht rumzuschippern, dem es nicht egal ist, ob Kids auf der Strasse vor lauter Langeweile alten Omas die Handtaschen klauen und ihnen stattdessen im Sport eine Alternative bietet -gegen Leistung- schlichtweg langsam zum Gähnen.
Wie sagte Jörg Wontorra letztens so schön im “Doppelpass”? Der FC Bayern hätte die (Ibisevic, Obasi) ja auch locker kaufen können. Wenn er sie gefunden hätte. Kannten SIE Ibisevic vorher? Oder Demba Ba? Mit Hopps Geld hätte er den kompletten FCB-Tross kaufen können, um auf Nummer Sicher zu gehen. Hat er aber nicht.
Ich finde das Konzept und vor allem die Durchführung mit dem jetzigen Ergebnis genial.
Ich hätte auch nichts gegen einen Leihspieler aus dem Hoffenheim-Kader bei St. Pauli, weil ich sicher bin, der kann was.
Aaaaber irgendwie habe ich das Gefühl, dass WEGEN der Diskussionen manche mittlerweile doch etwas differenzierter an die Sache rangehen. So gesehen sind sie dann doch wieder gut und nicht zum Gähnen
@Jekylla:
“Kannten SIE Ibisevic vorher?” Ja, ich kannte ihn. Er war “unser” Chancentod, bis ihn der liebe Mäzen einfach so wegkaufte. Oder, andersrum. Bis er dem Ruf des Geldes folgte
Ich hielt übrigens viel von ihm, auch wenn er noch 1 Jahr bis zur Reife – bei uns – benötigt hätte.
Alemannia, richtig. Da hielt ich gerade viel von Nio Herzig. Welchem Ruf ist der denn eigentlich gefolgt?
Zur Stadt, die es eigentlich nicht gibt (siehe B-Verschwörung in der Wikipedia). Also auf die Alm, zum Trainer, der nie hätte bei der Alemannia sein dürfen, weil er 40km weiter, am Niederrhein lebte. Womit wir wieder beim Thema wären .-)
Dieser Beitrag könnte genau so (ohne die SP-Anleihen, natürlich) in meinem Blog stehen – er kommt mitten ausm Herzen. Und zwar aus meinem.
6,7 und 8 kann ich von mir auch voll bestätigen *grins*
Ich glaube nicht an den Aufstieg in dieser Saison. Aber wenn er denn passierte, würde sicher kein Pauli-Fan etwas dagegen haben. Doch auch nach dieser wirklich beeindruckenden Woche mit den nahezu unglaublichen neun Punkten (!) muss mensch auch realistisch bleiben. Gegen die Mannschaften, die da momentan in Liga zwo um den Aufstieg spielen, hat Pauli realiostisch betrachtet keine Chance. Es sei denn, es änderte sich was an den Ausbeuten aus den Auswärtsspielen, denn auch der Dreier in Duisburg wurde weniger von Pauli gewonnen als von Duisburg verschenkt.
Bitte nicht falsch verstehen: ich freue mich über den Erfolg von St. Pauli. Aber ich behalte auch den realistischen Blick auf das Machbare. Ich lass mich aber gerne überraschen von den Boys in brown. Klar. Forza Pauli.
Hat viel Spass gemacht mit Ihnen heute “aus der Ferne”. Realismus ist was für Leute, die Drogen nicht vertragen
An dieser Stelle möchte ich aber auch mal sagen, dass mir ein sicherer Verbleib in Liga Zwo auch besser gefallen würde als ein Aufstieg. Am Stück Klatschen zu kassieren -und wenn wir ehrlich sind, würde genau DAS uns erwarten- ist auch keine Freude. Weder für Mannschaft noch für Fans. Da erfreue ich mich lieber an einem spannenden Auf, Ab, Bleiben als an einem stetigen Kellerdasein und direkt folgendem Abstieg.
Die Comics sind super – auf den Punkt!
Der Film ist irgendwie: “nicht lustig”
Mh, ich find den nicht so unglaublich überragend, mußte aber 2-3 Mal schon lachen… Aber okay, jedem das seine
Seh ich anders. Ich finds großartig. “Papa, Papa, wann darf ich wieder nach hause?”
Von jemanden der sich als Mütze verkleidet … undso… | marcO's_br4inh4ck am 3. November 2008 um 14:55
[...] via | NichtLusting bei Amazon ] Andere verwandte [...]
Soll ich mir das Hölzchen mal mitnehmen? Ich bin so unschlüssig.
Ich landete immerhin aus Zufall bei diesem Post….
Mein persönlicher Favorit, auch nach mehrmaligem hinsehen… “MUTTER! Wieso hast du mich angelogen?!” GroooßAaaarTig!
Etikettier mich!
Also ich fands auch ganz amüsant.
Keine Sorge… ich würde lieber verdursten
Da ist er, der Soziologe..
Ich glaube, dass das mit dem Kaffeebecher genauso ist, wie mit Aufklebern auf dem Auto (natürlich nicht, wenn es einfach nur ein unifarbener Becher ohne Aussage ist): auf meinem überdimensionalen Starbucks-Eimer steht RUHRGEBIET. Da ich hier irgendwo im Nirgendwo bin und jeder darauf besteht, zugezogen zu sein, habe ich meine Herkunft und meine Einstellung einfach auf den Tisch gestellt.
Hier benutzt in der Regel niemand den Becher eines anderen, wenn doch, wäre es aber auch nicht so ein Drama – glaube ich. So richtig beurteilen kann ich es aber auch nicht. Die, die ihren Kaffee dann nicht genießen können, sind die, die die Morgenplörre ritualisieren, dazu gehört dann eben auch, dass man dafür das gleiche Werkzeug benutzt, welches nicht von jemand anderes für eigene Zwecke beschmutzt und missbraucht wird. Glaube ich.
@Pleitegeiger HSV Hools würden den Becher sowieso schon mal gar nicht bekommen.
@Vizekoenigin Hallo? Ruhrgebiet? Wie kann man..äh.. lassen wir das
Und irgendwo.. ich ritualisier das.. bestimmt
Pah! Du bist ja nur neidisch. Auf, äh… die erste Liga. Unser Stadion (Don’t call it Parkhaus!!). Unsre drei tollen 3:0-Auswärtsniederlagen. Jahaaaa.
Und weißte was? Als echter Hool würd ich natürlich gar nicht erst nach dem Becher fragen. Ich nehme mir, was ich will
Aaaah, lese heute morgen im Senatsblatt, dass über Paulis Aufstieg geunkt wird in Hamburg. Lasst das. Du auch Pleitegeiger. Nie nie wieder erste Liga. Das bringt Unglück und zu viele Spaßfans in die Millern-Arena.
Curious – versprich mir. Wenn wir aufsteigen sollten, schmeisst Du den Schietbecher mit voller Wucht auf den Boden!
(grrrr. nix Forza Aufstieg, dann lieber keine Auswärtssiege mehr!)
@Pleitegeiger neidisch auf die Liga. Agreed. Aber nicht auf äh.. den PKW-Stellplatz im Grünen ohne Anbindung an irgendeine Infrastruktur eher nicht
@ring2 dazu wollte ich eh noch was bloggen. Mal schauen ob ich das heute noch hinbekomme.
Aber vielleicht schenkt er Dir wenigstens mal ein paar Umlaute… :-p
WP iPhone hat da irgendwie noch ein Problem mit…
Jaja, immer sind die anderen Schuld. Nix da! Yes, you can!
Yes I can… Das ist Leserservice, wa? Umlaute ersetzt. Bis auf im Titel, der Link wäre sonst kaputt.
Ich zweifel da ehrlich gesagt auch etwas dran.. Nichtsdestotrotz freue ich mich, dass ich heute morgen nicht wach geworden bin und fast einen Herzinfarkt bekommen habe.
Mit meinen jeweilig aktuellen Kaffeebechern bin ich auch eigen. Komisch, dass ich keinen St. Pauli-Kaffeebecher habe… *grübel
Frau Jekylla….DAS ist allerdings auch eine Aussage…
Ich sehe die Aussage von Frau Jekylla gar nicht als Aussage…. das war schon eher ein Schlag mit dem Zaunpfahl!
Wahrscheinlich sind Sie, Frau Jekylla, doch nur ein verkappter HSV-Fan, ich ahne unheilige Allianzen…
Wenn sogar Frau Pleitegeiger Ihnen beispringt…
Die einzige “Aussage”, die ich daraus lesen kann, dass Frau Jekylla keinen FCSp-Becherchen hat: Liebe braucht kein Merchandise!
Soviel zum
HSVThema liebe Freunde.(Auswärtige Fans aller Couleur sind hiermit ausdrücklich ausgenommen. Seine entfernte Liebe an etwas heissem, wie einem frisch duftenden Kaffebecher festzuhalten, hat ja auch was sinnliches)
@Frau Pleitegeiger: Das mit dem Zaunpfahl war aber jetzt eine gute Idee, wäre ich ohne Sie sicher nicht drauf gekommen!
@Erik: danke für die Ausnahme der auswärtigen Fans, ich finde, das ist die beste Rechtfertigung für Merchandise, die ich bisher entdeckt habe *LOL
@Herr curi0us: jetzt haben Sie Angst gekriegt, wie? Gut so!
@Erik (Merchandiseausnahmegenehmigungsprüfungsausschußvorsitzender): ich hoffe, diese Ausnahmegenehmigung gilt auch für St.Pauli-Handysocken? Habe gerade eine geschenkt bekommen und plane, sie öffentlich zu tragen. Also nicht am Fuß, am Handy. Geht das klar?
Frau Jekylla, ich schwinge selbst gern den Zaunpfahl – ich erkenne einen, wenn er mir auf den Kopf donnert
Tjahaaa, dem Herrn Curi0us wird Angst und Bang, ich merk das schon. Richtig so!
Wir sollten diese Strategie pflegen, sie hat was
@jeky Du auch? (#strumpfsocke fcsp)
@pleitegeiger Sie sind natürlich auch ausgenommen. Nur weil ich eine “Liebe” nicht verstehe, muss sie ja nicht weniger echt sein
Übrigens: wer hat denn welches Merchandise?
Ich muss da zugeben, dass ich meine Töchter mit Pauli-Brotdosen in die Schule schicke – das fällt aber nicht weiter auf, die sind bei uns irgendwie schon Standard
@ring2 Die Tüddelchen bei Liebe verbitte ich mir!
@Erik: ja, ich auch, die Freude war erheblich gestern abend, ich fühlte mich auch gleich viel besser #noro
Ich oute mich als Kappen- und Schalbesitzer, überdies bekam ich zu Weihnachten eine Kerze mit Unterkerzteller und ein grosses Glas mit ☠ und auf meinem Zippo pappt ein kleiner Aufkleber. Ansonsten habe ich festgestellt, dass Familienangehörige gerne mal fcsp-Merch schenken, in der Annahme, damit keinesfalls was falsch machen zu können.
Ich äh..Hey, außer der Tasse hab ich noch ne Kappe, irgendwo ein Kopf-/Halstuch und einen Totenkopf-Nummernschildhalter.. das wars.. #Merchandising
@ring2 die Anmerkung in Richtung Frau Jekylla war doch ein Schäähäärz!
Liebe (ohne “”) braucht kein Merchandising und gaaaanz viele Merch-Käufer lieben nicht.
Seit meinen ersten Heimspielen irgendwann Mitte der 90er habe ich einen Schal und zwei Halstücher. Außerdem inzwischen einen Gürtel und ein Paar Socken. Sonst nüscht.
Aber fragt mich Sonnabend nochmal, die Winterkollektion ist da und ich will schon seit Jahren HSV-Handschuhe…
Darf ich eure geneigte Aufmerksamkeit auf diese Peinlichkeiten lenken: http://www.ringfahndung.de/archives/hsv-st-pauli-in-hasslichkeit-vereint
@pleitegeiger Handschuhe im Stadion sind aber auch nono… Klatschen klingt dann so matt…
@ring2 Oooohh mir wurde damals schon schlecht.. aber ich hatte es verdrängt. Danke für den Flashback…
Herr Curi0us, richtig, daher würde ich mir auch eher die Finger abfrieren, als im Stadion Handschuhe zu tragen.
Ich hätte aber keinerlei Skrupel, Handschuhe mit der Raute abseits des Stadions zu tragen. Da klatsche ich eher selten.
@Ring2: Oh Gott. ICH BIN BLIND!!!
Ach Ja – L:Collonaden
@Erik: OMG! Der Internationale Preis für Scheußlichkeiten ist ja wohl damit besetzt!
Gerade über twitter wieder diesen Beitrag erklickt, aktueller Anlass Freiburg: FC St.Pauli Montags.
Und im Moment mit einem Alt-St.Paulianer diskutiert, der sich nicht ganz mit den Sch…DSF-Rufen identifizieren kann, weil die DFL die Regeln macht. Ein Anbieter, ein Nachfrager. DSF=Nachfrager. Dazu kommt noch das Einverständnis der Landesverbände mit den neuen Anstoßzeiten. Die kolportierte “Alleinschuld” des DSF stellt sich mir so eigentlich auch nicht mehr dar.
http://fussball-lebt.de/?p=43
Und wenn DSF sagen würden, die sind alle so gemein zu uns, wir übertragen die Spiele nicht mehr, singen wir dann “Sch…-Premiere”? Das Problem wäre das Gleiche. Oder sehe ich das zu wenig differenziert?
Frau Jekylla…nach mehr als einem halben Jahr
Ich bleibe ja auch bei meinem Standpunkt von da oben. Was Sie hier anbringen gilt natürlich zusätzlich. Wenn sich die DFL der Nachfrage *beugt* dann ist sie der eigentliche Ansprechpartner. Ich werfe einem TV-Sender nicht vor, dass er sich so verhält wie es aus seiner Sicht evtl. am günstigsten ist. Ich werfe es aber der DFL vor, wenn Sie die Basis ignoriert.
Das hat ja sicher was mit “Senderhaftung” zu tun. Am Ende ist es die Kette DFL-DFB-”FC St. Pauli”, dessen Angebot das DSF sendet!
… und nebenbei werden die Fanschaften gegeneinander ausgespielt.
http://www.ringfahndung.de/archives/1230-ohne-uns-update
Herr curi0us, das kam so spät, weil Erik heute verlinkt hat, zum Ursprungsdatum war ich irgendwie… wohl nicht da
Erik, ich bin auf jeden Fall gespannt auf Montag. Ist es nicht irgendwie skurril, dass man das dann auf DSF schaut?
Das ist bei uns nicht anders – nur das wir weit über 400 Mitarbeiter sind.
DEN St. Pauli-Fan möchte ich mal sehen, der sich über einen Aufstieg NICHT doch freuen würde. Aber wie Du schon schreibst, es wird diese Saison nicht geschehen. Und so lange sie da oben mitspielen, steigen sie nicht ab. So einfach ist das.
Hmmm. Du möchtest gern mal wieder gegen den HSV verlieren? Aaaach, das läßt sich sicher auch ohne Aufstieg einrichten
Der arme Herr Curi0us, jetzt muss er hier auch noch ‘ne Raute im Blog erdulden.
@Pleitegeiger falsch. Ich möchte mal wieder gegen den HSV spielen. Wobei Ihr natürlich auch absteigen könnt um uns den Gefallen zu tun
@Markus naja, man kann sich ja praktischerweise drüben im Rautenblog revanchieren. Und ich finde für einen HSV-Hool verhält sie sich doch fast vorbildlich zurückhaltend.
Und ich hab ja auch Hoffenheim-Kundinnen hier, wie Sie ja wissen
Ich bin wirklich sehr tolerant!
Sorry… DEN Gefallen werden wir Euch nicht tun. Wenn Ihr was wollt, müßt Ihr schon herkommen.
Und, Achtung, Achtung, das meine ich ernst: Ich fände es cool, St. Pauli wieder in der Ersten zu wissen. Ich hab ja nix gegen den Verein. Solange es keine Spiele gegen den HSV sind, könnt Ihr sogar gern gewinnen…
Tja, mit dem Aufstieg ist das sowas. Ich habe unser (Alemannia) Jahr in der ersten Liga sehr genossen, gehe aber genauso gerne zu Zweitligaspielen. Sicher würde auch ich diese Saison gerne aufsteigen und das neue Stadion in der ersten Liga einweihen.
Da haben wir aber schon das Problem. Normale Zweitligavereine sind einfach nicht finanzstark genug, um “da oben” mitzuhalten. Eine Weile klappt das (siehe KSC) aber im zweiten Jahr folgt meist der Absturz.
Und wie ich sehe, sind wir nicht die Einzigen, die Probleme mit Rauten haben. Unsere “Lieblings”-Raute ist schwarz-grün.
Es ist die Erinnerung mein Lieber. Die frische Erinnerung an eine Pokalsaison in der dritten Liga in der diese magische aber naive Truppe sich schon gegen Parcelona in der CL wähnte, aber um diese Zeit vor zwei Jahren im unteren Drittel der RL herumstümperte.
Dazu kommt noch der schleichende Kulturwechsel, den der Verein mit der Einweihung der Süd verarbeiten muss. Du musst Dir mal die Leute da über den USPlern genauer angucken, da wird Dir Angst und Bange. In der ersten Liga vermehren die sich wie die Fliegen. Jetzt gehen die noch in die Dannemann-Lounge ;(
Oder ein wenig weiter in die Vergangenheit gesehen: Das Kollektiv erinnert sich noch lebhaft an das letzte BL-Jahr. Ein Sieg, ausgerechnet gegen die Bayern und dann Express nach unten. Vier Jahre RL! – wenn das nicht Angst macht in der Kombination.
@Markus nicht freuen, wäre zu hart gesagt – aber bitte nicht jetzt schon davon faseln – nach *einem* Auswärtssieg – ich bitte euch!
Magie und Wahnsinn sind eben Schwestern
@pleitegeiger falls es Dich beruhigt, unsere A-Jugend hat in der A-Bundesliga gegen eure gerade 6:1 verloren.
@Dirk naja, ich denke halt solang der Absturz nur wieder den vorherigen Zustand herbeiführt ist das okay
@ring2 all diese Erinnerungen habe ich ja auch. Ich sag ja auch, ich glaube nicht daran, ich halte es aber für fahrlässig es nicht versuchen zu wollen. Insofern sehe ich auch einen Unterschied zur Pokalsaison, weil das so eine Art “Nebenherziel” war. Wenn sich das Team auf den Aufstieg fokussiert, führt das ja hoffentlich zu besseren Leistungen in der Liga.
Und das letzte BL-Jahr fand ich gar nicht schlimm. Das 2L-Jahr danach und die vier Jahre RL hatten mich sehr weit ganz vom Verein weggebracht. Einfach weil das dritte RL-Jahr kaum noch ertragbar war. Stimmt schon. Deshalb habe ich im Moment auch keine Dauerkarte. Scheißtiming
Trotzdem: Ich glaube dass man diesen Unfall von damals nicht wiederholen muß. Und da habe ich dann eben doch großes Vertrauen in Stani, Truller und Helmut. Sooo häufig werden Clubs aus der BL ja nicht in die dritte durchgereicht, ich denke unsere Durchreiche haben wir schon hinter uns.
Zum Publikum: Ich war ja gegen Wehen da oben. Schon schräg teilweise. Rumtollende Kinder, Klönende Familien. Ich habe mich selbst da nicht wirklich gefesselt gefühlt zwischendurch weil um einen herum diese “Popcornstimmung” war. Und das obwohl ich nicht in ner Loge oder so saß.. Nicht meins. ABER: Solang die Stehplätze bleiben, stören mich die Popcorngucker nicht. Lieber 30.000 und davon 10.000 Popcornies, als 20.000 ohne die. Und: USP sehe ich teilweise auch seeeeeehr skeptisch, aber das ist einfach auch ein Schritt weit die Veränderung. Wir sind einfach auch die alten Säcke. Hey, ich bin im Prinzip seit ‘89/90 dabei, klar dass fast 20 Jahre zu Veränderungen führen, die wir (alten Säcke) einfach auch nicht mehr mögen. Und im Prinzip war ich damals auch erstmal Noob und Erfolgsfan.
Magie und Wahnsinn sind Zwillingsschwestern. Schönes Bild das
Oh und: Ich fasel nicht wegen *einem* Auswärtssieg davon, sondern wegen Punktgleichheit zum 3. nach einem Saisondrittel.
Aber as I said:Ich glaubes nicht wirklich.
Na dann sind wir ja fast einer Meinung, ziehen nur verschiedene Schlüsse daraus. Natürlich kann sich Geschichte wiederholen – und imho ist das so schwer zu ertragene dritte Jahr RL direkte Folge des Bundesliga-Größenwahns.
Spielende Kinder übrigens meinte ich nicht
FC St. Pauli: Das A-Wort — ring2* am 10. November 2008 um 12:20
[...] Darauf antwortete ich: Es ist die Erinnerung mein Lieber. Die frische Erinnerung an eine Pokalsaison in der dritten Liga, in der diese magische aber naive Truppe sich schon gegen “Parcelona” in der CL wähnte, aber um diese Zeit vor zwei Jahren im unteren Drittel der RL herumstümperte. [...]
@Erik: Mir zu unterstellen “von Aufstieg zu faseln”, geht mir jetzt aber doch ein bisschen zu weit, mein Lieber. Ich habe lediglich geschrieben, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass sich Pauli-Fans nicht auch über einen Aufstieg freuen würden. Ich habe im gleichen Atemzug in meinem ersten Kommentar hier oben geschrieben:
Immer genau lesen, ehe man den Leuten so lapidar unterstellt zu faseln!
“Und so lange sie da oben mitspielen, steigen sie nicht ab. So einfach ist das.”
… ist ja auch eine fundamentale Wahrheit.
(das mit dem “faseln” meinte ja uns alle, denn wer freut sich nicht, würden wir doch noch aufsteigen
Und solange ich (klitzekleine) Aufstiegshoffnungen habe, sind sie nicht in der Nähe der Abstiegsplätze. Exakt. Einfach weiter gewinnen finde ich da eine gute Prämisse
oh und @Erik: Ich find’s schon etwas komisch, wenn die Kleinen da die ganze Zeit die Treppen hoch- und runterjagen. Ich kann mich dann so schlecht aufs Spiel konzentrieren – aber okay, du siehst das wohl anders (Alter Sack und so
)
Sowas geht nicht nur am Millerntor, das geht auch im Borussiapark in Mönchengladbach, wovon man sich ja gestern überzeugen konnte.
Ich denke nach einem 0:2-Rückstand kann man mit nem Unentschieden ganz gut leben.
Ich hab es zwar extrem bedauert, diesmal bei sogar nicht funktionierendem AFM Webradio zuhause gewesen zu sein, aber Sie haben mich gut vertreten, ich wusste mein Kleinod in guten Händen
@Konna und dann auch noch zum Ende des Spiels und gegen Bayern. Ich hab ja am Samstag schon gratuliert.
@Jekylla ich hätte Ihnen trotzdem lieber einen Sieg mit aus dem Stadion gebracht!
Ich denke mein Becher mit “Hände weg! – /root only!” ist was die Benutzung angeht relativ eindeutig
Übrigens bin ich auch Besitzerin eines Totenkopfüberzugs für mein Handy
..
Seufz. Ich sag es gern nochmal: Oh mein Gott, wir bekommen schon Mitleid von SANKT-PAULI-FANS!!
Das nexte mal bin ich auch wieder dabei! VERSPROCHEN!
An dieser Stelle auch von mir mein tiefempfundenes Mitgefühl mit Frau Pleitegeiger und ihrem zur Zeit schweren Schicksal.
Blogger-/Twitter-/Plurker-Treffen haben was, hab ich schon immer gesagt
@Pleitegeiger da mußte wohl durch dann…
@reizzentrum davon gingen wir, glaube ich, alle aus!
@Jekylla durchaus. Durchaus!
Ächz. Frage mich, ob Frau Jeky wohl mit mir zusammen eine kleine Sitzblo(g)ckade startet? Die Fragen sind ja eher so… Hm.
So richtig viel kann ich ja eigentlich noch nicht über mein Büro erzählen und für sexuelle Phantasien oder auch Wahrheiten bin ich nicht lange genug da *LOL
Aber von mir aus liefere ich auch das zur Zeit noch wenig Aussagekräftige
@Frau pleitegeiger, meine Antwort ist quasi die stöckchengewordene Verweigerung aufgrund der Umstände.
Ach…
Ihr müsst das doch nicht machen, wenn euch dazu nix einfällt.
Ich bin nichtmal enttäuscht. Ich werf einfach beim nächsten passenden Stöckchen wieder ein eure Richtung.
Deal!
Ihr letztes war ja auch ein sehr gutes, ich bin ja nicht grundsätzlich in Ablehnungshaltung verhaftet, wie Sie wissen.
Grundsätzlich mag ich Stöckchen auch gern. Aber das da… hm. Ich hab ja nicht mal nen eigenen Schreibtisch in der Redaktion!
Sah nett aus.
Den klau ich mir mal für Morgen.
…wäre da auch gern dabei gewesen (bigeyes)
@Hirsel: Da gibt es aber Gesichtskontrolle hrhrhrhr
@kirscheplotzer: dann laden wir uns das nächste mal einfach selbst ein?
Eindrucksvoll!
Hätt ich nicht gedacht, dass manche Dinge so extrem sind…
Did You know… » zweipunktnull am 1. December 2008 um 08:36
[...] ist ein großes Thema im Internet, auch hier in meinem Blog. Bei Curi0usities habe ich gestern ein Video gesehen, welches mit einigen sehr interessanten, beeindruckenden Zahlen [...]
Ziemlich erstaunlich und irgendwie ein wenig beängstigend.
Schöne Treppe.
Wow, die Qualität ist echt erste Sahne. Wäre auch ein schönes Poster- oder Postkartenmotiv. Kompliment!
fein. war da noch nie oben, obwohl ich den Hang hoch wohne
Schöne Fotos » dhaunsch am 3. December 2008 um 10:35
[...] Sebastian, St. Paulianer und Fellow-Blogger fragt, was denn das schönste Foto auf meinem Rechner sei. Das ist jetzt schwierig, weil ich eigentlich alle meine Bilder auf dem Desktop-Rechner habe und nicht hier auf dem Laptop. Dieser ist jedoch der Rechner, den ich am häufigsten benutze und mit dem ich mich im Internet bewege. Somit strecke ich einfach mal meinen verlängerten Arm in das Netz auf 23hq.com, wo ich vor einiger Zeit mal ein paar meiner Bilder abgelegt habe. [...]
Sehr schönes Foto! Auf die Sternchenlichter bin ich ja etwas neidisch, die hab ich nie so hübsch hinbekommen… Wollte mir dafür sogar nen Filter kaufen, aber sowas verkauft heute leider auch kein Mensch mehr.
Hui, danke schön!
da werd ich ne weile suchen müssen, ich hab so viele fotos auf der festplatte
Stöckchen : Das schänste Foto auf meiner Festplatte | am 3. December 2008 um 16:28
[...] Ein Stöckchen von Konna und Curi [...]
Mein allerallerallerliebstes Foto « Vizekönigin am 5. December 2008 um 12:42
[...] 5, 2008 von vizekönigin Oder so. Curi0us hat mich – ich kann es kaum glauben – mit Holz beworfen und wenn aus der Ecke Hamburgs schon mal was geflogen kommt (was ja selten genug der Fall ist), [...]
Ja, Kommunikation und Information entwickeln sich rasend schnell. Kein Mensch kann heute wissen, wie das in ein paar Jahren sein wird.
Ich hab meinen Auslandsaufenthalt (in Mexiko) während des Studiums noch vor der E-Mail-Zeit gemacht und es kommt mir heute selbst schon total antiquiert vor, dass ich damals noch über Briefe, die wochenlang zwischen den Kontinenten unterwegs waren, mit der Heimat kommuniziert hatte.
Ist der Text des 18-jährigen Curi aus Deinem Tagebuch oder hast Du das aus der Erinnerung nachgeschrieben?
@Markus ja, das mit den Briefen ist auch so ‘ne Sache gewesen. Schon krass. Ne Freundin war ein Jahr in den USA, wir haben viel hin und her geschrieben. Also alle 2-3 Wochen ein Brief von Ihr oder von mir.
Der Text des jungen Curi ist von heute. Aber er trifft es schon sehr gut. So alt, dass ich das völlig vergessen hätte, bin ich ja zum Glück noch nicht.
Es gab vor Jahren doch mal den Film mit Keanu Reeves: Johnny Mnemonic – Vernetzt.
Der Film ist 13 Jahre alt und so langsamm glaube ich, dass er bald wahr wird.
Absolut treffend beschrieben. Irre, wie sich die Gesellschaft kommunikationsseitig verändert. Zumindest für den geekigen Anteil der Menschen, zu denen sich wohl alle zählen dürfen, die diesen Artikel lesen. Heutzutage ist man doch gewohnt, immer und überall Zugang zu Informationen und den Menschen “um uns herum” zu haben. Früher gab es keine Handies. Heute fühle ich mich unwohl, wenn ich ohne Handy mal schnell einkaufen fahre.
Muss ich erwähnen, dass ich den Artikel las, als ich gerade in der Pommesbude auf unsere Bestellung wartete?
Ja is denn scho Nikolaus? » dhaunsch am 6. December 2008 um 17:48
[...] “In it for the T-Shirts” mache ich bei ein bischen Schleichwerbung ganz unverfroren mit. Bei Curi eben gelesen, dass man bei 3D-Supply für einen Link ein T-Shirt umsonst bekommt. Na denn, der [...]
Oh ja. Das ist wirklich heftig, was sich in der Zeit alles verändert hat. Frage mich manchmal, was meine Großeltern wohl sagen würden, wenn sie das noch erleben könnten.
Aber hey, vor 15 Jahren hatten WIR noch nicht mal ISDN. Und mit in meinem Zimmer telefonieren war damals auch Essig… Du verwöhntes Stück!
Oh, und: Ich erinnere mich noch an die Zeit, als ne Minute nach Amerika telefonieren irgendwie 12 MARK gekostet hat oder so. Und heute? Dank Billigvorwahl nen Cent…
@Karsten an den Film erinnere ich mich auch noch. Hoffe nur, dass wir mehr Gesichtsausdrücke wie Keanu haben, auch in Zukunft.
@Dirk klar, unterwegs. Das nenne ich Wertschätzung
@Pleitegeiger ich kann verstehen, dass Dir Deine Eltern kein Telefon ins Zimmer stellten, wenn Du immer gleich nach Amerika telefonieren wolltest.
Das hat nichts mit Wertschätzung, maximal mit Wertschöpfung zu tun. That’s the way I do it. Wenn es Dich beruhigt: Ich habe es gleich im Ferseeader ‘favorisiert’ und dann heute in Ruhe gelesen und kommentiert.
*g* Ich dachte halt, wenn Hollywood mich nicht anruft, muß ich da tätig werden…
Ferseeader=Feedreader. Dummes iPhone
@Dirk mach ich doch genauso *hust* #iphone-Addict
@Pleitegeiger und das bei Deiner Kamerascheue? wow.
sei doch froh curi, was meinste wie das wochenende ist wenn im spiel der präferierten mannschaft der tormann nach 5 min rot rausgestellt wird … und dann die tore gegen einen wie aus dem pistole fallen
Klasse text! Und “optimierungsfähig” wird mein Wort des Jahres der Hinrunde
René-Ade.de (René Ade) » Kostenloses “Feed me!”-Shirt fürs Bloggen von 3dsupply.de am 8. December 2008 um 09:37
[...] herrpfleger.de, cintaxz.org, klaeui-web.ch, bodehase.de, garbereder.de, lordysweblog.net, curi0us.net, blog.xooyoo.de, not-in-portland.blogspot.com, blog.tiyun.de, tonundbewegung.org, blog.websenat.de, [...]
Feed me ! | www.150kg-leichter.de am 8. December 2008 um 13:34
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
Deineip.de - Tumblelogging since 2002 » Blog Archive » » Update: Feed Me! am 8. December 2008 um 13:35
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
One backlink - one shirt… am 8. December 2008 um 15:02
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
AlexanderB.info » Feed me - Das Resultat am 8. December 2008 um 15:16
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T-Shirt für Lau? « [Mattes Blog ...] am 8. December 2008 um 15:27
[...] Blogspot Marmels Blog Herr Pfleger cintaxz blog klaeuiblog Bodehase Garbereder.de Lordys Weblog Allgemein – Curi0usities Xooyoo N o t i n p o r t l a n d tiyun.de Sport, Entertainment & Trends auf [...]
Für den Nerd in uns… [Update] | Garbereder.de am 8. December 2008 um 15:43
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Für den Nerd in uns… [Update] | Garbereder.de am 8. December 2008 um 15:43
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Feed me! und Nerdartikel wie Sand am Meer | Total Verfriemelt am 8. December 2008 um 15:49
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Feed Me! | BadMad :: Blog am 8. December 2008 um 17:40
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Feed me! - Gratis T-Shirt für Blogger » Beitrag » eJamin.de am 8. December 2008 um 17:47
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unblogable » Feed-Me Shirt am 8. December 2008 um 21:23
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
Hallo,
das Motiv hat echt Postkarten-Qualität.. oder doch ein Druck auf eine Fotoleinwand?! Sorry, der Hinweis musste sein..
Also, glückwünsch zum Foto, vor allem wenn man die Location selbst sehr gut kennt..
@Alle: Lieben Dank für das Lob. Ich bin ja selbst schwer begeistert, aber von euch.. geht runter wie Öl.
Danke an die Stöckchenweiterverwender!
@Martin: Ich habe Deinen Link mal entfernt, aber den Kommentar drin gelassen.
Ich kann mich nicht so ganz entscheiden, ob ich denke, dass dein Kommentar ausschließlich werblich sein sollte, oder auch ehrlich zum Thema war.
Da ich ab und zu an das Gute glaube unterstelle ich Dir einfach mal zweiteres. Dann hast Du aber sicher kein Problem damit, wenn ich den Link zu Deiner kommerziellen Seite hier rausnehme. Das war ja definitiv keine private Homepage.
Wenn in diesem Blog Werbung steht, dann bitte mich das entscheiden lassen. Danke.
FEEDME!! Ich bekam ein T-Shirt von 3D Supply « Dirk Rebund: Lebensblog am 10. December 2008 um 12:10
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
Black Angel » Blog Archive » Gratis T-Shirt Aktion für Blogger am 10. December 2008 um 13:13
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
Kassetten-Deck » Post + Verlinkung = T-Shirt [update] am 10. December 2008 um 17:32
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
Die Blogosphäre ist kaufbar bei skyBlog am 10. December 2008 um 18:08
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
Die Blogosphäre ist kaufbar bei skyBlog am 10. December 2008 um 18:08
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
3D-Supply Blog T-Shirt Aktion | <meta name="html-metatags.de"> am 10. December 2008 um 21:53
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
Gratis T-Shirt für jeden Blogger » YourDealz.de am 11. December 2008 um 07:29
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
Kostenlose T-Shirts für Blogger bei 3Dsupply.de /// killerwal.com | Reiseberichte | Djerba, Fuerteventura, Paris, Türkei, Thailand, USA, Kanada am 11. December 2008 um 10:59
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
Hallo,
Jo, dieses Phänomen habe ich auch bei meinem Vater beobachtet. (Und meine Frau musste ich auch “umerziehen”). Immer wenn ich meinem Vater sage, er soll in der Adresszeile eine adresse eingeben, tut er das bei Google im Suchformular. Auch Adresse wie http://www.seite.de.
Das zeigt auf jeden Fall die Google Machtstellung in den Köpfen von Leuten. Demnächst diktiert ihnen google, was sie zu tun haben.
Michael
Ganz richtig: Völlig entgeisterte Blicke.
“Die habe ich ja noch nie benutzt.”
Daß man seite.DE in die Adresszeile eingeben kann, ist den meisten unklar. Deshalb verstehen sie auch nicht den Unterschied zwischen E-Mail-Adresse und Domain.
Wirklich interessant. Danke für den Link.
Shirt Reloaded am 11. December 2008 um 20:49
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
Top! Ich mag ihn ja sehr.
Jetzt muss nur noch Filip Trojan unterschreiben und alles wird gut.
Seufz. Du hast Thiago Neves vergessen, den arschteuren Brasilianer, der quasi schon wieder weg will, bevor er überhaupt angekommen ist. Und das auch verlauten läßt.
Diese Sache mit der Außendarstellung hatten wir noch nie im Griff. Schade eigentlich. Vielleicht sollten wir uns da ne Scheibe von Euch abschneiden…? (Daß ich DAS mal sagen würde…)
@Markus *hust* ich sollte nicht in der U-Bahn schreiben, wo ich nicht nachgucken kann, wie man den Namen schreibt… Bzw. sollte ich es dann hinterher noch machen. Danke für den Hinweis
@Pleitegeiger *lach* ich mußte mir ja schon sehr verkneifen, nicht noch was zum Thema AR-Wahl und Liebenau zu schreiben, weil das nix mit Transfers zu tun hat…
Na jaaa, die AR-Geschichte mit Jojo wird ja in erster Linie von den Medien hochsterilisiert.
Bei der Wok-WM gab es Werbung?
Als geübter Internet-Nutzer habe ich dort keinerlei Werbung wahrgenommen sondern nur den Spass á la “Deppen auf Eis” betrachtet.
PS: Ich kann im Nachhinein wirklich keinen einzigen “Sponser” direkt benennen -.-”
Bei einer normalen Sportveranstaltung wie Bundesliga oder Formel1 hat der Sender doch normalerweise keinen Einfluss auf Bandenwerbung oder Namensgebung des Teams, des Stadions oder einer Rennkurve. Der Sender kauft ja nur die Senderechte für die Veranstaltung, die so oder so stattgefunden hätte.
Das Problem bei der Wok-WM war aber, dass die Raab-Produktionsfirma von Anfang alle Sponsoren an Bord geholt hat. Die Team-Namen und die Werbeplakate auf der Strecke sind somit von einer Tochterfirma von ProSieben festgelegt worden. Hier hatte der Sender also sehr wohl Einfluss darauf, welche Werbung gezeigt wird und was nicht.
Und ohne dass Pro7 nicht das WOK-Rodeln im Fernsehen gezeigt hätte, gäbe es wohl auch kein solches Rodeln (klingt doch irgendwie nach Vetternwirtschaft).
@Karsten *g* Ja, ich hätte auch nix benennen können.
@Daniel E. Ja, ist mir soweit auch alles bewußt. Nur: Wo ist da der Unterschied am Ende? Für den Zuschauer ist es völlig egal, wie die Vermarktungsstrukturen sind. Und der soll hier ja offenbar vor irgendwas geschützt werden…
Und ohne, dass Formel 1 im Fernsehen liefe, gäbe es das auch nicht. Dazu ist das viel zu kostspielig.
@Curi0us
Stimmt, ohne das Fernsehen gäbe es auch kein Formel1, aber die Veranstalter sind nicht zwingend auf RTL angewiesen. Die Senderechte werden auf dem Markt angeboten und das Rennen könnte auch von 9Live übertragen werden.
Wenn RTL die Aral-Kurve dreimal mehr als letztes Jahr nennt, bekommt es dafür keinen Cent mehr. Wenn Pro7 aber RedBull öfter einblendet als Warsteiner, vielleicht schon.
Dass Pro7 also bewusst Einfluss auf die Werbung und indirekt auch Einfluss auf das Konsumverhalten des Zuschauers nimmt, ist verwerflich. Davor sollte der Zuschauer geschützt werden.
Ohne Werbung würde es sehr wohl Fussball und andere sportliche Grossveranstaltungen geben. Dort hat das fernsehen durch seinen Einfluss, das Umfeld “versaut”. Die Raab-Produktionen(!!!!!) sind allerdings durch das Fernsehen initiert. Insofern müsste man sie als Dauerwerbesendung bekanntgeben.
Raab produziert diese Veranstaltungen (als Grundidee!) – und da sind wir uns wohl alle einig – um im TV damit Geld zu verdienen.
@Curi: Ich glaube nicht, dass 1950 (als die erste Formel 1 Weltmeisterschaft durchgeführt wurde) das Fernsehen schon solch Einfluss hatte. Oder? Wieviele Fernsehempfangsgeräte gab es denn da schon?
Das Fernsehen hat den Sport verändert. Und nicht andersrum!
Ende des Feed-Me! Wettbewerbes! - peterhuesch.de am 12. December 2008 um 21:02
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
Ende des Feed-Me! Wettbewerbes! - peterhuesch.de am 12. December 2008 um 21:02
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
Trackback Spam - Post, Spam, t-shirt, trackback am 12. December 2008 um 22:24
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
» Kostenloses T-Shirt für einen Blogeintrag +Update+ » waloma.de am 13. December 2008 um 11:07
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
@Daniel E ich denke das ist der Unterschied. Ich finde es nicht verwerflich. Es geht hier um eine Show, die Primär dazu durchgeführt wird um dem Veranstalter (hier Raabs Firma und Pro 7) Geld einzubringen. Das ist – @Reizzentrum wird sicher “leider” sagen – heute aber bei der Bundesliga und vor allem bei der Formel 1 – nicht anders.
@Reizzentrum Ich hab ja gesagt, dass der Bundesliga-Vergleich hinkt. Und klar wurde Formel 1 damals nicht fürs Fernsehen oder gar vom Fernsehen erfunden. Das ist – wie du ja auch sagst – eine Veränderung die stattgefunden hat. Nur ist heutzutage einfach *nach* der Veränderung. Und entsprechend finde ich das Show-Event Wok-WM (ohne sportlichen Anspruch) und das Show-Event Formel 1 (mit sportlichem Anspruch) einfach vergleichbar.
@Curi:
Wok-WM ist einfach die Pervertierung dessen, was Du als “nach der Veränderung” bezeichnest.
In meinen Augen war schon “die Veränderung” ein grosser Fehler.
traut sich keiner?
ich weiß auch ehrlich nicht genau, wie man da drauf adäquat antworten könnte…
Wenn man einen geliebten Mensch verliert, dann schmerzt das besonders stark an Weihnachten.
So geht mir das insbesondere bei meinen Großeltern. Die sind beide bereits tot, wobei meine Oma erst von wenigen Jahren verstarb.
Ich habe sie auch geliebt und sie war einfach eine so tolle Frau! An Weihnachten fehlt sie mir immer besonders stark, wenn dann alle zusammen kommen und dann ist da dieser leere Stuhl, wo sie immer saß… das tut weh!
Langsam wird es besser, aber die letzten beiden feste ohne sie waren schon manchmal schwer!
Wie muss das erst sein, wenn der Vater nicht mehr dabei ist…
Ich wünsche dir alle Kraft und hoffe, dass du trotzdem ein schönes Weihnachtsfest hast…!
Hatte zwar tatsächlich bei dem von Dir mit Fußnote markierten Satz viel Spaß, aber NOCH besser gefällt mir:
Ich find’s sehr ärgerlich, dass die Punkte in Frankfurt am Freitag liegen gelassen wurden, aber ansonsten gehe ich mit Deinem Artikel d’accord.
Freuen wir uns auf ‘ne schöne Rückrunde. Vielleicht sehen wir uns mal wieder am Millerntor.
Mir fällt gerade auf, daß beide Hamburger Clubs am letzten Spieltag gegen Frankfurter Clubs ran mußten. Wittert hier noch jemand eine Verschwörung…?
@Markus danke!
@Pleitegeiger hatte ich das nicht getwittert? Wollte ich. Jedenfalls: Vor allem böse, da offenbar jemand beschlossen hat, dass je Stadt ein Club gewinnt.
Und natürlich müssen wir drunter leiden.
Wir sind alle käuflich! | 9mal6 am 16. December 2008 um 09:21
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
nö
Zitate der Blogosphäre I am 16. December 2008 um 14:23
[...] “Wer den Hass verbietet, der nimmt auch irgendwann die Liebe.” (Curi0us – Liebe und Hass) [...]
Gestern, am 15.12.2008 war es auch wieder so weit.
Und ich kann dazu nur sagen, dass auf Kreuzfahrtschiffen der “Hapag Lloyd” (über andere kann ich nichts sagen) auch ein Notfall-Codewort vereinbart ist, wenn ein Mann über Bord ging. Dann heißt es entweder “Tango Tango, Tango Tango” oder “Bravo bravo, bravo bravo” (melodisch gesprochen). Das wird gemacht, damit nur die eingeweihnte Crew weiß, was los ist und die Passagiere nicht in patik geraten.
Ich schätze, dass das hier ähnlich ist.
Nur ich hab noch Folgendes erlebt:
Ich stand in der Kabiene und war gerade fertig mit der Anprobe, als mich ein muskelbepakter Mitarbeiter des Geschäfts bat, schnell die Kabine zu verlassen. Er sagte zudem: “Schnell schnell raus hier, bevor sie `Neptun 1000` sagen” … was auch immer er meinte…
Bisher erdachte Theorien:
-da “Neptun” -> Wasserschaden (dass mehr Feuerwehr als Polizei da war, unterstützt die Theorie)
-die “500″ bezeichnet den Ort, die Ausmaße der Kathastrophe oder Ähnliches (der Mitarbeiter sprach von “Neptun 1000″)
Aber dass sie keine Leute mehr reinließen, kann ich nicht bestätigen. Eine Freundin erzählte heute, dass sie auch da war und sie während der Durchsagezeit erst in die Passage kam.
Was noch seltsam war, dass ich zwar schleunigst die Kabine verlassen musste, aber nicht den Laden.
Ich hoffe auf weitere Vermutungen bzw. auf Aufklärung…
Blogjulklapp 2008: Wintersonnenwende : Curi0usities am 16. December 2008 um 21:23
[...] ich vor ein Paar Tagen Katjas Gastbeitrag “Jahrestag” bei mir veröffentlichen durfte, habe ich nun die große Freude bei Lia von Gedanken [...]
Super Beitrag, so viel schon mal hier, ausführlicher kommt dann im Verlauf des Abends “drüben”.
Feed us - Selbstmanagement am 17. December 2008 um 02:17
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
FeedMe! T-Shirt angekommen! | mkellenberger[blog] am 17. December 2008 um 17:47
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
Feed me! Aktion ein voller Erfolg. am 17. December 2008 um 19:41
[...] Allgemein – Curi0usities (schon in der Post) [...]
Nicht nur, aber auch wegen diesem Satz hast Du Dir die Aufnahme in meine “Wäscheannahme” (Blogroll) verdient…
@XiongShui ouha, danke
großartig!
Interessant finde ich ja, dass es diese Nerd-Shirts in Grössen bis 5XL gibt! o-O
hm ich geb zu ich find sie zu lang
ich hab nur deswegen bis zum schluß geschaut – und dadurch die eigentlich werbebotschaft gesehen – weil du das hier her gestellt hast und ich quasi aus öh wie nennt man das? interesse an deiner berufung? durchgehalten hab
aber ansonsten find ichs zeimlich nett ^^
und ja aich weiß das ich damit auch deinem virus aufgesessen bin
ebenfalls
I kissed a Girl and I liked it… : Curi0usities am 26. December 2008 um 15:17
[...] hab ja schonmal über ein Lip-Dub-Video geschrieben und meine Begeisterung darüber geäußert. [...]
bastelschubla.de » Blog Archiv » Trotz Krisen: ‘Die Welt’ feiert fröhlich Weihnachten am 26. December 2008 um 23:03
[...] habe ich zuerst bei Bernard Jodeleit gefunden. Man nennt das wohl Lip-Dub, wie ich bei CuriOus gelernt habe. Der hat übrigens auf hasen-farm.de noch weitere solcher Videos entdeckt… Solche [...]
Wie spaßbefreit waren die Leute, denen man ein A oder ein B angeboten hatte? Ich wäre sofort auf die bekannte Sesamstraßennummer eingestiegen. Aber vielleicht bin ich nicht die Zielgruppe?
Ja gut, aber … » Angekommen am 29. December 2008 um 10:59
[...] Allgemein – Curi0usities [...]
Feed-me | Noch Baustelle am 29. December 2008 um 17:19
[...] Allgemein – Curi0usities (schon in der Post) [...]
Jahresrückblick 2008 : Curi0usities am 31. December 2008 um 20:07
[...] Das schönste Konzert? Der Kettcar-Auftritt auf dem Fest van Cleef. [...]
Ein stress- und sorgenfreieres 2009!
Ich wünsch Dir alles Gute, Gesundheit, Glück und Erfolg für das neue Jahr.
P.S. Werde auch immer blinder. Letztes Jahr kam die Brille und mal gucken, vielleicht dieses Jahr die Hörgeräte? Von der Diskonacht gestern pfiepen die Ohren jedenfalls immer noch
Wünsche dir alles Liebe & Gute fürs neue Jahr. Aus Schlaflosigkeit werde ich mir die Liste mal stipizen und ebenfalls ausfüllen
Ich möchte einfach nur mal was in den Raum werfen.
‘möchte nicht dafür oder dagegen etwas sagen, sondern den bestehenden Zustand bevorzugen.
Die Religion ist unantastbar gegen jedwede Art von Argumenten, weil sie sich auf etwas höheres beruft, was nicht rational erklärbar, noch fassbar UND nicht in unseren Dimensionen existiert – wie Raum&Zeit.
Du fragst dich, wo Gott dann wohl herkommt?
Das ist genauso gut wie wenn du fragst, wie begann alles? Was war vor dem Nichts?
Ich persönlich finde, man sollte lieber eine moralische Nützlichkeit im Glauben an Gott sehen.
Dieser hält die Moral aufrecht.
Z.B. was ist, wenn von heute auf morgen kein Staat mehr existiert, keine Gesetze mehr da sind,
ein Mord ungestraft bleibt?
Gottes Gesetze sind ewig gültig…vor ihm wird man sich dann dafür verantworten müssen und man versperrt sich selbst durch so eine Tat den Weg zum Himmel…
Und die Religion verbietet die Wissenschaft nicht.
Wem die Hoffnung auf ein Jenseits Seelenruhe vor dem Tod gibt oder wen sie davon abhält, “schlechtes” zu tun, wem die Worte einen Sinn im Leben erkennen lassen, dass ist doch prima…!
Wer versucht dieses “Glücksgefühl”, diese Seelenruhe anderen Menschen wegzunehmen, ist weder ein Ritter für eine “andere” Wahrheit noch ein Wohltäter für eine moderne Welt von morgen ohne Gott.
Der Schöpfungsbericht ist ebenso keine wissenschaftlich biologische Abhandlung…
Da Gott nicht sagte wie “alles” geschah, weil das Evangelium im Mittelpunkt steht, können Gläubige über alles munkeln und ihn mit allem verbinden – auch mit der Evolution.
cy
Ich klaue mir das mal..
2008 - spät, aber besser als nie | am 5. January 2009 um 13:56
[...] Rückblick, von Curi [...]
Die meiste Zeit verbracht mit …?
Dem Internet.
Hah Diese Antwort trifft man am häufigsten unter den Jugendlichen, keine Überraschung!
das ist aber net klein curi zum jugendlichen volk zu zählen *G*
Ich erinnere gern nochmal an die Küblböck-Staffel und die verwirrten Kids, die in Foren verzweifelt posteten “Ich versteh das nicht! Ich hab 100 Mal für den Daniel angerufen, und er muß TROTZDEM diese ganzen ekligen Sachen machen!!”
Ich glaube die Sache mit dem Schwanz wird dir demnächst sehr witzige/beschämende Google Keyword Suchen liefern.
schöner beitrag, aber ich frage mich, ob du diesen schund wirklich ernsthafst schaust?
@Pleitegeiger oh ja, das war sehr großartig
@Thilo mal gucken *g*
@Jana “ernsthaft” ist das falsche Wort. Aber… klar guck ich das
ich habs mir nun heut auch mal “angetan” – die hälfte kenn ich nicht, oder kann ich nicht zuordnen. man ist echt raus, wenn man seit jahren keinen fernsehgerät mehr hat. (wir schauen nur ab und an via zattoo)
Also ganz ehrlich, ich guck das nicht! Ich kann auch nicht verstehen, warum sich das jemand anguckt. Diesmal sind das nicht mal mehr B-Promis, sondern irgendwelche Leute, von denen ich bis dato noch nie etwas in meinem Leben gehört hab. Ok, kann daran liegen, dass ich stellenweise doch etwas ungebildet bin, kann aber auch daran liegen, dass ich viel zu selten die Glotze im Wohnzimmer aktiviere und mich unterhalten lassen. Ich hab immer so viel zu tun und viel zu wenig Zeit. Gestern hab ich durch Zufall einen Blick auf das Dschungel-Camp erhascht. Die Lorielle ist wirklich eine schicke Frau, heult mir persönlich aber zu viel. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, dass das mal ein komplettes Kerlchen war. Die Zambo ist einfach nur alt geworden und die alte Oma, die ihren Gatten vor 150 Jahren getötet hat, die ist einfach nur noch etwas, was man eigentlich im Fernsehen doch gar nicht mehr sehen will, oder? Bah!!!! Zum “Penis”, upps “Schwanz” möchte ich noch anmerken, dass ich mich schon lange hätte umtaufen lassen, hätte ich so einen extravagant tollen Namen gehabt. Klar, er hebt sich so aus der Masse ab, aber wenn man solche Kalauer schon nötig hat um etwas Besonderes darzustellen…ich weiß auch nicht.
Die beschrieben Plattform hat ihren Dienst eingestellt. Trotzdem würde ich gerne, Ihre Erlaubnis vorrausgesetzt, den Artikel bei mir verlinken. Einwände?
Okay… Wer (außer Dir vielleicht
) hat die Zeit, einen Youtube-Film zu schauen, der fast so lang ist wie ein Fußballspiel??
Ich warte, bis es die 30-Sekunden-Version von Angry Alien Productions gibt…
Ich guck im Moment lieber Youtube als Fußball. Also wenn ich mir mein Team so angucke. Später mehr dazu.
Okay, bei Deinem Team ist das natürlich ein Argument…
Ich möchte nicht darüber reden : Curi0usities am 20. February 2009 um 17:02
[...] hat das ganze ja schon im letzten Jahr, auswärts (klar), beim damaligen Tabellenschlußlicht (klar), das genau einen Sieg auf dem [...]
Die schlechten Erfahrungen mit der Region vereinen da wohl die Hamburger Clubs…
Ich erinnere mich an den Tag, an dem ich auf dem Weg nach Lautern zum Auswärtsspiel aus dem Zug ausstieg und einfach zurück fuhr. Ausgerechnet ich!!!
Schlechte Vorahnung, keine Lust – gute Entscheidung. Der HSV wurde heftigst abgewatscht (3:0 oder 4:0 – ich habs inzwischen verdrängt).
Ansonsten kann ich Dir echt nur raten: Egal, welcher Gegner kommt, immer an den Sieg glauben!
Bei mir klappt das. Auch gegen Bayern.
Aber wir spielen ja auch nicht in der zweiten Liga…Ich glaub ja (eigentlich) auch immer an den Sieg… Das wird am Montag bestimmt auch so sein. Nach den letzten Spielen fällt das nur etwas schwerer, als sonst.
Warum streichst Du übrigens den Satz mit der zweiten Liga durch, zweifelst Du an dem Wahrheitsgehalt?
Nee nee Du, laß ma’. Der Hamburger Fußball braucht etwas, das ihn vom Rest der Welt (und den Bayern!!) absetzt, da sind wir uns wohl einig. Und da Ihr halt kein Gründungsmitglied wart, müssen wir mal wieder die Drecksarbeit machen
Oh, und wenn Du lieb bist, drück ich Euch Montag vielleicht auch mal wieder die Daumen. Hab ich nämlich die letzten Wochen nicht, die Folgen sind bekannt
Pleitegeigers Weblog » Schiffe versenken - Hamburg, meine Perle am 21. February 2009 um 00:06
[...] auftrumpfen – denn immer, wenn ich die dem FC St. Pauli drücke, holt er Punkte. Man könnte also erahnen, was ich die letzten Spiele NICHT getan habe… [...]
www.jan-glaeser.com am 21. February 2009 um 18:45
Blogitzeljagd 2…
MyVideo, Verwandt.de, Erento, Hitflip und Hitmeister veranstalten die zweite Blogitzeljagd – eine virtuelle Schnitzeljagd. Zu gewinnen gibt es einige nette Preise. Aufgabe ist es 5 Schatzkarten auf den jeweiligen Websites zu finden und in sein Blog zu …
Videos of the Week (2009/08) :: cimddwc am 22. February 2009 um 13:05
[...] What we know about the Universe – a good speech, 73 minutes long (via Curi0sities): [...]
Bei mir verhält es sich ähnlich mit Tippspielen. Da hole ich immer die Punkte plus Bonuspunkte plus Joker, wenn ich antizyklisch entgegen aller Emotionen tippe. Wie gegen Fürth.
Ich komme mir zwar wie ein Verräter vor, wenn ich als einziger Punkte ziehe, aber ich habe mich mit gewissen Realitäten abgefunden. Wie auch der morgen. Schon mal vorab.
Das Thema Aufstieg hatten wir hier, ich erinnere mich. Ich bleibe dabei, Aufstieg kommt für mich nicht in Frage. Ich ertrage ein 0:1 in Frankfurt. Ein 0:3 gegen Fürth. Ein laues 2:2 gegen die Osnasen. Aber kein 9:0 gegen Hoffenheim, ein 7:1 gegen Bayern, ein 5:0 gegen Leverkusen – und das in Serie. Mal als Beispiele.
Herr curi0us, die sind einfach noch nicht soweit.
Und ich auch nicht.
Ich fand, dass das wirklich ein kurioser Spieltag war. Ich hab das auch am Abschneiden in den Kicktipp-Gruppen bemerkt, an denen ich teilnehme. Hätte Hamburg heute nicht gewonnen, hätte ich ALLE Spiele falsch getippt.
Auf morgen freue ich mich schon. Endlich wieder am Millerntor Pauli live die Daumen drücken, nachdem ich beim letzten Heimspiel leider nicht dabei sein konnte (und Pauli prompt verlor). Kommst Du morgen auch zum Spiel?
Kurios trifft es wirklich
Ich glaube, hätte ich getippt, ich hätte von den Top 5 *kein* Spiel richtig vorhergesagt…
Ich bin morgen nicht dabei, bin ja noch im Wiederaufbau meiner körperlichen Kräfte UND hab keine Karte
Aber Frau Jekylla hat mich freundlicherweise schon darauf hingewiesen, wie ich (hoffentlich) an eine Süd-DK für nächste Saison komme. Jetzt muß ich nur noch den Antrag ausfüllen!
Dann drück ich mal die Daumen für eine rasche Genesung und fürs Gelingen des Projektes “Dauerkarte Süd 2009/2010″. Forza Pauli!
@Pleitegeiger ich glaube die Bedingungen sind erfüllt, oder? Also eifrig Däumchen drücken, morgen! Wir zählen darauf.
@Jekylla ich hab früher eine Weile bewußt gegen uns gewettet. Der Hintergedanke war, dass ich mich dann – sollten wir tatsächlich verlieren – wenigstens über den Wettgewinn freuen könnte. Hat leider nie geklappt, die Freude war immer sehr verhalten und ich hatte den Eindruck, es bringe eher Pech.
Und das Thema Aufstieg ist durch. Das sehe ich durchaus so. Wichtig wird es jetzt eher, den Abwärtstrend zu stoppen und sich dann im oberen Mittelfeld festzusetzen, um die Saison entspannt zu beenden.
Ich finde aber schon, dass wir – sollten wir sagen wir mal 6. oder 7. werden am Ende, nächste Saison versuchen sollten uns weiter oben zu positionieren. Und da wäre ein Aufstiegsplatz wenigstens in der Nähe.
Vielleicht sind wir (und Sie) dann ja soweit.
Danke
Ich hoffe an beiden Fronten einen Erfolg feiern zu können!
Ja, schön dass DU wieder da bist.
Bei mir sind diese Probleme mit 2.7.1 und den ausbleibenden Pingbacks nicht aufgetreten. Die WP-Probs sind aber zweitrangig. Schön, dass Du wieder Spass am (und Gelegenheit zum) Bloggen hast!
Danke
Ja, das ist auch für mich entscheidender..
Pingback-Problem | Rappelsnut am 23. February 2009 um 08:47
[...] Verweis: Too short timeout for trackbacks and pingbacks. (via) [...]
Ich bin auch dafür, diese Saison einfach ganz dick abzuhaken (vielleicht auch durchzustreichen und vergraben?).
Nicht nur Euch geht es mit den Graupenvereinen so. Bei uns ist es doch ähnlich. Letzte Woche fegen wir die Nürnberger vom Platz, nur um am Freitag beim Audi-Verein ein mageres Unentschieden zu holen und mal wieder durch absolut sinnfreie Rot-Aktionen zu glänzen.
Ich drücke Euch auf jeden Fall heute abend gegen einen meiner absoluten Lieblingsvereine (not!) die Daumen.
Vielleicht nicht ganz uneigennützig, denn die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Achja, man ist halt doch Fan …
Schließe mich Markus an, finds auch gut, dass du wieder da bist.
Und hier ist doch ein Pingback angekommen, wo ist denn das Problem?
Danke @Konna
Das Problem war eher mit den ausgehenden Pingbacks, naja, jetzt wieder mit der alten Version, hoffentlich funktionieren die dann auch wieder
omg wie nerdy bin ich den…
bei deinem titel hab ich als erstes an eine koordinate aus einem ogame clone gedacht…
Die Theorie mit dem Notfalcode erscheint schlüssig:
“neptun 500″ – auf den notfall vorbereiten, keine neuen kunden hereinlassen, ruhig bleiben
@chartus *hust* das mit dem nerdy ist nicht wirklich was neues, oder?
Ein netter atheistischer Versuch seinen Glauben den Atheismus zu erklären – aber sei mir nicht böse wenn ich das so sage: Du weißt Du sehr wenig vom dem was gläubige Menschen wirklich glauben.
Ich möchte Dir mal auf Deine Aussagen was erwiedern. Ich hoffe Du hast nichts dagegen.
> Woher kommt der Schöpfer dann?
Gott gibt es schon immer. Zeit ist etwas relatives, das wissen wir Naturwissenschaftlich seit Einstein, theologisch ist das jeodch seit ca. 3500 Jahren bekannt. Es ist so, in den Pslamen der Bibel wird über die Sichtweise Gottes von der Zeit nachgedacht. Das was da steht gilt bis Heute.
Damals hatten die Menschen das gleiche Denkproblem wie Du. Alles hat einen Zeitraum, denk mann. Nur wenn man sich wirklich Gedanken darübe macht was allmächtig beduetet, dann bedeutet es auch das die Zeit keinen Einfluß hat. Nachzulesen in der Bibel an einer Stelle die mindestens 3500 Jahre alt ist.
> Wunder erklären
Kannst Du wunder erklären? Ok, dasnn erkläre mir mal das Wunder warum das was Jesus – der einfache Zimmermannssohn – Dinge gesagt hat die bis Heute unerreicht sind. Bitte erkläre mir das.
> Warum ist Atheismus also anders als Religionen?
Weil Atheismus eine Religion ist der was fehlt. Eben der Glaube. Die Atheisten sind auch noch stolz darauf. Ist OK, war ich auch einmal.
> Weil Atheismus mit Argumenten arbeitet.
Was nicht stimmt. Atheismus arbeitet mit scheinbaren Argumenten. Atheismus begreift immer nur das was man erklären kann, niemals aber das was darüber hinaus geht. Mehr als den eigenen Tellerrand kann man nicht erreichen. Mag sein das es für viele Menschen ausreichend ist, mir ist es zu wenig.
> Weil Atheismus versucht Erklärungen zu liefern die weiter gehen als „Ich glaube es“.
Seit wann? Und welche?
> Weil Atheismus die Augen nicht davor verschließt, was weiter hinten passiert,
> nicht aufhört zu argumentieren und zu fragen, wenn man bei der
> ersten – einfachen – Antwort angekommen ist.
Einfache Antworten – das stimmt. Das ist der Atheismus. Ist OK, wenn Dir das reicht.
Ich war übrigens früher auch mal Atheist und habe damals genau das gesagt was Du sagst. Aber ich bin gläubig geworden – durch Erlebnisse und durch mehr Wissen. Es ist eine Welt die Dir verschlossen bleibt. Aber das ist vermutlich OK für Dich, wenn Du wie Du sagst einfache Antworten suchst.
Ein guter Link zum Thema: http://atheismus-leere-lehre.blogspot.com/2009/02/wenn-atheisten-uber-glauben-reden.html
Wie könnte ich erwarten, dass mich jemand versteht wenn ich mich gerade selbst nicht verstehe??
Einen Fussballfan kann nur ein Fussballfan verstehen. Alles andere ist – wenn auch oft lieb und ehrlich gemeint – nur Heuchelei.
In diesem Sinne heute … say no more!
Nee, das kann niemand verstehen, der die Liebe zum Fußball nicht versteht.
Aber ganz ehrlich… Chapeau. Ich hätte an Deiner Stelle sehr viel geflucht. Und vielleicht sogar neue Schimpfworte erfunden.
Und genau das werde ich jetzt wohl mal drüben bei mir machen…
@Jeky, @Dirk, @Pleitegeiger… okay, also versteht euch auch kaum einer.. Das beruhigt mich irgendwie
@Pleitegeiger Zu dem Fluchen. Ich hätte gerne. Wirklich. Ich war… gerade so als das 3:0 fiel wirklich WIRKLICH sauer. Aber nach dem Spiel, beim Schreiben hat das alles nicht gepasst. Ich muß das Pöbelbloggen echt noch üben. Vielleicht auch einfach nach einer “einfacheren” Niederlage. Heute war das am Ende einfach *zu* absurd.
Ich versteh den ganzen Rummel um das Spiel auch nicht! Überbezahlte Spieler und fanatische Fans
wie war den das äh f u ß ballspiel? *eg*
Kaperfahrt auf einem Freibeuter… eine Chronik « Moppelkotze::Blog am 7. March 2009 um 13:45
[...] von Curiousities, den ich hier ebenfalls mal [...]
ich sehe es nicht sooo schwarz. Der Medienhype in Deutschland zum Thema Twitter steigt erst seit Anfang des Jahres. Soblad Fans erkennen ihren Idolen über diese Art von Kommunikation nah zu sein kann es ganz schnell gehen mit der Beliebtheit von Twitter.
Das Spiel des Jahres! Ich sah es und muss zugeben es war wirklich spannend! St. Pauli, aber auch Rostock sind echte Heroen!
Ich seh das eigentlich sogar noch aggressiver als du, curi.
Du weißt wo ich arbeite – ergo kannst du dir vorstellen welchen Einblick ich in die ähm unvernetzte Bevölkerung hab.
Selbst die “jungen Kollegen” beginnen grad erst ICQ zu entdecken *G*
Im Grunde ist es genau so wie “damals” mit dem IRC nur die Einstiegsschwellen sind anders gestaltet.
Aber he was soll ich sagen *g* meine Eltern können (und vor allem tun sie es wirklich) mich nun per ICQ vom leckeren Mittagessen überzeugen, statt mich auf die Suche nach meinem Telefon durch die Wohung zu jagen…
…neue Hardware und echtes Internet bei meine Eltern sei dank…
aber um zurück zum Problem zu kommen…
Ich hab Ihnen zb einen Bildschirmschoner mit RSS Feed ihrer Tageszeitung installiert… bin schon froh das sie da mal einen Link anklicken … aber dezente Hinweise an meinen eigentlich extrem Diskussionsfreudigen Vater doch vllt mal auch Kommentar oder Forum Funktionen zu nutzen verlaufen im Sande… …Einstiegsschwelle zu hoch…
…und du verlangst Twitter *G*
Noch eine kurze Anmerkung. Ein Twitterprofil zu erstellen ist sehr viel einfacher als ein normales Blog!
@Markus klar beginnt der Hype erst, aber ich bin mir eben seeehr unsicher, ob die große Masse mit Diensten wie Twitter überhaupt etwas anfangen kann. Gerade, wenn Facebook et al – bei denen ja das Netzwerk bereits besteht – sich da als Konkurrenz reindrücken.
Und klar ist ein Twitterprofil wesentlich einfacher zu erstellen, als ein Blog, aber – siehe oben, was bringt ein Twitterprofil ohne Netzwerk?
@chartus das ist es eben, und wenn die “jungen Kollegen” sich mit weit etablierten Chat-Clients auseinandersetzen, dann wahrscheinlich nicht mit – eben – Nischensystem wie Twitter… Ich verlange gar nix, ich denke eben eher, dass wir in unseren Nischen noch sehr sehr lange weitgehend “allein” sein werden. Und bin mir zum Teil auch nicht sicher, ob ich das nicht sogar gut finde. Die Überschwemmung der Newsgroups mit “Normalos” damals war ja auch eher kontraproduktiv…
Ich sehe das ähnlich wie ihr, Curi und Chartus..
Wenn ich es drauf ankommen lasse, bekomme ich zwar das Gefühl, dass die ganze Welt twittert, sobald ich aber mal wieder 5 Leute aus der Kontaktliste meines Telefons frage, weiß ich, dass es nicht so ist. Man nutzt es selber schon gefühlt eine Ewigkeit, schafft sich damit sogar ein twitterndes Umfeld und deswegen meint man, die ganze Welt tut es. Ist aber nicht so.
Mittlerweile sieht es zwar so aus, dass man “dieses Twitter” immer öfter ausgerechnet den Menschen erklären muss, die einen bis dato selbst ganz gerne mal als Freak belächelt haben (und die dann plötzlich Tweets als grandiose, in den eigenen Auftritt einzubauende Idee betrachten), trotzdem sind das wirklich wenige.
Meistens sind das dann diese reinen Leser-Accounts, die neuerdings state of the art sind, für Follower jedoch null erkennbaren Mehrwert bieten. Sie mögen für die Nutzer an sich ganz praktisch sein, aber auch hier hab ich festgestellt, dass sie in der Regel früher oder später zu den RSS-Feeds zurückkehren.
SCHEIß ST.PAULI.nächstes jahr gibt es wieder kräftig aufs maul und diesmal wird es noch schlimmer werden als am freitag.ihr mit euer großen ankündigung im internet so ein witz.wo wart ihr gewesen?ihr stricher
Twitter klaut mir einfach zu vi