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	<title>Comments on: Warum Atheismus keine Religion ist&#8230;</title>
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	<description>Der zweite Versuch ein paar Leeren aus meinem Leben zu verbreiten.</description>
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		<item>
		<title>By: EinFragender</title>
		<link>http://www.curi0us.net/blog/2008/02/17/warum-atheismus-keine-religion-ist/comment-page-1/#comment-7086</link>
		<dc:creator>EinFragender</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 22:08:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ein netter atheistischer Versuch seinen Glauben den Atheismus zu erkl&#228;ren - aber sei mir nicht b&#246;se wenn ich das so sage: Du wei&#223;t Du sehr wenig vom dem was gl&#228;ubige Menschen wirklich glauben.

Ich m&#246;chte Dir mal auf Deine Aussagen was erwiedern. Ich hoffe Du hast nichts dagegen.

&gt; Woher kommt der Sch&#246;pfer dann?
Gott gibt es schon immer. Zeit ist etwas relatives, das wissen wir Naturwissenschaftlich seit Einstein, theologisch ist das jeodch seit ca. 3500 Jahren bekannt. Es ist so, in den Pslamen der Bibel wird &#252;ber die Sichtweise Gottes von der Zeit nachgedacht. Das was da steht gilt bis Heute.
Damals hatten die Menschen das gleiche Denkproblem wie Du. Alles hat einen Zeitraum, denk mann. Nur wenn man sich wirklich Gedanken dar&#252;be macht was allm&#228;chtig beduetet, dann bedeutet es auch das die Zeit keinen Einflu&#223; hat. Nachzulesen in der Bibel an einer Stelle die mindestens 3500 Jahre alt ist.

&gt; Wunder erkl&#228;ren
Kannst Du wunder erkl&#228;ren? Ok, dasnn erkl&#228;re mir mal das Wunder warum das was Jesus - der einfache Zimmermannssohn - Dinge gesagt hat die bis Heute unerreicht sind. Bitte erkl&#228;re mir das.

&gt; Warum ist Atheismus also anders als Religionen?
Weil Atheismus eine Religion ist der was fehlt. Eben der Glaube. Die Atheisten sind auch noch stolz darauf. Ist OK, war ich auch einmal.

&gt; Weil Atheismus mit Argumenten arbeitet.
Was nicht stimmt. Atheismus arbeitet mit scheinbaren Argumenten. Atheismus begreift immer nur das was man erkl&#228;ren kann, niemals aber das was dar&#252;ber hinaus geht. Mehr als den eigenen Tellerrand kann man nicht erreichen. Mag sein das es f&#252;r viele Menschen ausreichend ist, mir ist es zu wenig.

&gt; Weil Atheismus versucht Erkl&#228;rungen zu liefern die weiter gehen als „Ich glaube es“.
Seit wann? Und welche?

&gt; Weil Atheismus die Augen nicht davor verschlie&#223;t, was weiter hinten passiert, 
&gt; nicht aufh&#246;rt zu argumentieren und zu fragen, wenn man bei der 
&gt; ersten – einfachen – Antwort angekommen ist.
Einfache Antworten - das stimmt. Das ist der Atheismus. Ist OK, wenn Dir das reicht.

Ich war &#252;brigens fr&#252;her auch mal Atheist und habe damals genau das gesagt was Du sagst. Aber ich bin gl&#228;ubig geworden - durch Erlebnisse und durch mehr Wissen. Es ist eine Welt die Dir verschlossen bleibt. Aber das ist vermutlich OK f&#252;r Dich, wenn Du wie Du sagst einfache Antworten suchst.

Ein guter Link zum Thema: http://atheismus-leere-lehre.blogspot.com/2009/02/wenn-atheisten-uber-glauben-reden.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein netter atheistischer Versuch seinen Glauben den Atheismus zu erkl&#228;ren &#8211; aber sei mir nicht b&#246;se wenn ich das so sage: Du wei&#223;t Du sehr wenig vom dem was gl&#228;ubige Menschen wirklich glauben.</p>
<p>Ich m&#246;chte Dir mal auf Deine Aussagen was erwiedern. Ich hoffe Du hast nichts dagegen.</p>
<p>&gt; Woher kommt der Sch&#246;pfer dann?<br />
Gott gibt es schon immer. Zeit ist etwas relatives, das wissen wir Naturwissenschaftlich seit Einstein, theologisch ist das jeodch seit ca. 3500 Jahren bekannt. Es ist so, in den Pslamen der Bibel wird &#252;ber die Sichtweise Gottes von der Zeit nachgedacht. Das was da steht gilt bis Heute.<br />
Damals hatten die Menschen das gleiche Denkproblem wie Du. Alles hat einen Zeitraum, denk mann. Nur wenn man sich wirklich Gedanken dar&#252;be macht was allm&#228;chtig beduetet, dann bedeutet es auch das die Zeit keinen Einflu&#223; hat. Nachzulesen in der Bibel an einer Stelle die mindestens 3500 Jahre alt ist.</p>
<p>&gt; Wunder erkl&#228;ren<br />
Kannst Du wunder erkl&#228;ren? Ok, dasnn erkl&#228;re mir mal das Wunder warum das was Jesus &#8211; der einfache Zimmermannssohn &#8211; Dinge gesagt hat die bis Heute unerreicht sind. Bitte erkl&#228;re mir das.</p>
<p>&gt; Warum ist Atheismus also anders als Religionen?<br />
Weil Atheismus eine Religion ist der was fehlt. Eben der Glaube. Die Atheisten sind auch noch stolz darauf. Ist OK, war ich auch einmal.</p>
<p>&gt; Weil Atheismus mit Argumenten arbeitet.<br />
Was nicht stimmt. Atheismus arbeitet mit scheinbaren Argumenten. Atheismus begreift immer nur das was man erkl&#228;ren kann, niemals aber das was dar&#252;ber hinaus geht. Mehr als den eigenen Tellerrand kann man nicht erreichen. Mag sein das es f&#252;r viele Menschen ausreichend ist, mir ist es zu wenig.</p>
<p>&gt; Weil Atheismus versucht Erkl&#228;rungen zu liefern die weiter gehen als „Ich glaube es“.<br />
Seit wann? Und welche?</p>
<p>&gt; Weil Atheismus die Augen nicht davor verschlie&#223;t, was weiter hinten passiert,<br />
&gt; nicht aufh&#246;rt zu argumentieren und zu fragen, wenn man bei der<br />
&gt; ersten – einfachen – Antwort angekommen ist.<br />
Einfache Antworten &#8211; das stimmt. Das ist der Atheismus. Ist OK, wenn Dir das reicht.</p>
<p>Ich war &#252;brigens fr&#252;her auch mal Atheist und habe damals genau das gesagt was Du sagst. Aber ich bin gl&#228;ubig geworden &#8211; durch Erlebnisse und durch mehr Wissen. Es ist eine Welt die Dir verschlossen bleibt. Aber das ist vermutlich OK f&#252;r Dich, wenn Du wie Du sagst einfache Antworten suchst.</p>
<p>Ein guter Link zum Thema: <a href="http://atheismus-leere-lehre.blogspot.com/2009/02/wenn-atheisten-uber-glauben-reden.html" rel="nofollow">http://atheismus-leere-lehre.blogspot.com/2009/02/wenn-atheisten-uber-glauben-reden.html</a></p>
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	<item>
		<title>By: kaiser</title>
		<link>http://www.curi0us.net/blog/2008/02/17/warum-atheismus-keine-religion-ist/comment-page-1/#comment-5640</link>
		<dc:creator>kaiser</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 01:45:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.curi0us.net/blog/2008/02/17/warum-atheismus-keine-religion-ist/#comment-5640</guid>
		<description>Ich m&#246;chte einfach nur mal was in den Raum werfen.
&#039;m&#246;chte nicht daf&#252;r oder dagegen etwas sagen, sondern den bestehenden Zustand bevorzugen.


Die Religion ist unantastbar gegen jedwede Art von Argumenten, weil sie sich auf etwas h&#246;heres beruft, was nicht rational erkl&#228;rbar, noch fassbar UND nicht in unseren Dimensionen existiert - wie Raum&amp;Zeit.

Du fragst dich, wo Gott dann wohl herkommt?
Das ist genauso gut wie wenn du fragst, wie begann alles? Was war vor dem Nichts?

Ich pers&#246;nlich finde, man sollte lieber eine moralische N&#252;tzlichkeit im Glauben an Gott sehen.
Dieser h&#228;lt die Moral aufrecht.

Z.B. was ist, wenn von heute auf morgen kein Staat mehr existiert, keine Gesetze mehr da sind,
ein Mord ungestraft bleibt?

Gottes Gesetze sind ewig g&#252;ltig...vor ihm wird man sich dann daf&#252;r verantworten m&#252;ssen und man versperrt sich selbst durch so eine Tat den Weg zum Himmel...

Und die Religion verbietet die Wissenschaft nicht.
Wem die Hoffnung auf ein Jenseits Seelenruhe vor dem Tod gibt oder wen sie davon abh&#228;lt, &quot;schlechtes&quot; zu tun, wem die Worte einen Sinn im Leben erkennen lassen, dass ist doch prima...!

Wer versucht dieses &quot;Gl&#252;cksgef&#252;hl&quot;, diese Seelenruhe anderen Menschen wegzunehmen, ist weder ein Ritter f&#252;r eine &quot;andere&quot; Wahrheit noch ein Wohlt&#228;ter f&#252;r eine moderne Welt von morgen ohne Gott. 

Der Sch&#246;pfungsbericht ist ebenso keine wissenschaftlich biologische Abhandlung...
Da Gott nicht sagte wie &quot;alles&quot; geschah, weil das Evangelium im Mittelpunkt steht, k&#246;nnen Gl&#228;ubige &#252;ber alles munkeln und ihn mit allem verbinden - auch mit der Evolution.
cy</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich m&#246;chte einfach nur mal was in den Raum werfen.<br />
&#8216;m&#246;chte nicht daf&#252;r oder dagegen etwas sagen, sondern den bestehenden Zustand bevorzugen.</p>
<p>Die Religion ist unantastbar gegen jedwede Art von Argumenten, weil sie sich auf etwas h&#246;heres beruft, was nicht rational erkl&#228;rbar, noch fassbar UND nicht in unseren Dimensionen existiert &#8211; wie Raum&amp;Zeit.</p>
<p>Du fragst dich, wo Gott dann wohl herkommt?<br />
Das ist genauso gut wie wenn du fragst, wie begann alles? Was war vor dem Nichts?</p>
<p>Ich pers&#246;nlich finde, man sollte lieber eine moralische N&#252;tzlichkeit im Glauben an Gott sehen.<br />
Dieser h&#228;lt die Moral aufrecht.</p>
<p>Z.B. was ist, wenn von heute auf morgen kein Staat mehr existiert, keine Gesetze mehr da sind,<br />
ein Mord ungestraft bleibt?</p>
<p>Gottes Gesetze sind ewig g&#252;ltig&#8230;vor ihm wird man sich dann daf&#252;r verantworten m&#252;ssen und man versperrt sich selbst durch so eine Tat den Weg zum Himmel&#8230;</p>
<p>Und die Religion verbietet die Wissenschaft nicht.<br />
Wem die Hoffnung auf ein Jenseits Seelenruhe vor dem Tod gibt oder wen sie davon abh&#228;lt, &#8220;schlechtes&#8221; zu tun, wem die Worte einen Sinn im Leben erkennen lassen, dass ist doch prima&#8230;!</p>
<p>Wer versucht dieses &#8220;Gl&#252;cksgef&#252;hl&#8221;, diese Seelenruhe anderen Menschen wegzunehmen, ist weder ein Ritter f&#252;r eine &#8220;andere&#8221; Wahrheit noch ein Wohlt&#228;ter f&#252;r eine moderne Welt von morgen ohne Gott. </p>
<p>Der Sch&#246;pfungsbericht ist ebenso keine wissenschaftlich biologische Abhandlung&#8230;<br />
Da Gott nicht sagte wie &#8220;alles&#8221; geschah, weil das Evangelium im Mittelpunkt steht, k&#246;nnen Gl&#228;ubige &#252;ber alles munkeln und ihn mit allem verbinden &#8211; auch mit der Evolution.<br />
cy</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Florian Möbius</title>
		<link>http://www.curi0us.net/blog/2008/02/17/warum-atheismus-keine-religion-ist/comment-page-1/#comment-337</link>
		<dc:creator>Florian Möbius</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 18:19:52 +0000</pubDate>
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		<description>Ich muss sagen, in vielen Punkten hast du durchaus Recht.
Ich m&#246;chte mich um Missverst&#228;ndnisse zu vermeiden gleich jetzt als &#252;berzeugter Christ outen und muss nat&#252;rlich auch eine gewisse Kritik hier anbringen.

Das Problem &quot;wo kommt Gott denn her&quot; ist nat&#252;rlich eine rel. komplizierte philosophische Problematik, die zu er&#246;rtern kein Christ einfach unterlassen kann. Aber es ist nicht unbedingt die Frage die zu stellen ist. Die Frage ist vielmehr, ob die Erkl&#228;rung der Welt &#252;berhaupt ohne das Vorraussetzen unerkl&#228;rlicher Existenzen m&#246;glich ist. Die Antwort auf diese Frage muss aber Nein lauten. Es ist an diesem Punkt v&#246;llig gleich, ob ich Strings, die Singularit&#228;t oder Gott vorraussetze, dass wir existieren setzt prinziliell vorraus, dass wir aus etwas entstanden sind. Wo dieses etwas herkam ist die n&#228;chste Frage, die wir wohl nie erkl&#228;ren werden k&#246;nnen, zumindest nicht mit unserem menschlich begrenzten Vorstellungsverm&#246;gen. 
Den Kampf gegen die religi&#246;sen Vorstellungen und deren Fr&#252;chte von Seiten der fanatischen Verfechter des Atheismus (als solchen w&#252;rde ich Richard Dawkins bezeichnen) muss ich deshalb als unsinnig einsch&#228;tzen, da die Problematik, die den theistischen Vorstellungen zur Last gelegt wird auch vor der atheistischen Denkweise nicht Halt macht.
Ich pers&#246;nlich betrachte den Atheismus als Religion, denn auch der Atheismus setzt vorraus, dass Mechanismen existieren, die &#252;ber den Gesetzen unserer Natur stehen, so zum Beispiel, dass die Energie entstehen konnte, trotz der Existenz des Energieerhaltungssatzes o.&#228;. 
Nat&#252;rlich ist mir bekannt, dass es dazu Hypothesen z.B. zur Erkl&#228;rung dieser Problematik gibt, doch k&#246;nnte man die nicht auch zu Gottes Existenz aufstellen? Wenn ich nun die Theorie vertrete (was durchaus der Fall ist), dass Gott ein zeitlos existierendes Individuum ist, dann ist die Herkunft Gottes in einen undefinierbaren Bereich gelangt, da es keinen &quot;Zeitpunkt der Entstehung&quot; mehr gibt. 
Zu dem Comment von JLT m&#246;chte ich noch anmerken, dass gewisse Handlungsvorgaben nicht unbedingt schlecht sind. Dass sie beim Atheismus fehlen ist einer der Hauptkritikpunkte, die ich an selbigem anbringe. F&#252;r einen atheistiscxh orientierten Menschen gibt es theoretisch keinen Grund auf Sklaverei bsp. zu verzichten. Es gibt keinen Grund einen schw&#228;cheren leben zu lassen, nein mehr noch, es w&#252;rde sogar die nat&#252;rliche Selektion f&#246;rdern, wenn er es t&#228;te. Absolute Werte existieren im Atheismus nicht mehr. Moralvorstellungen sind nicht definierbar, da das einzige was v&#246;llig logisch aus der atheistischen Vorstellung folgen w&#252;rde w&#228;re der Egoismus. Das eigene Wohl zu f&#246;rdern, oder viel mehr auch noch die eigene Art dominieren lassen. 
Und dies ist abgesehen davon auch keine Definition der Religion, dass sie Plichtvorstellungen h&#228;tte. Denn wenn du eine Religion danach definieren w&#246;lltest, dann m&#252;sstest du z.B. einige Naturv&#246;lker, die allein an die Existenz der Geister ihrer Vorfahren glauben aus den Religionen ausklammern. 

So viel von meiner Seite, ich stehe dem Verfasser des Beitrags zumindest &#252;ber die angegebene Email-Adresse gerne bei Faregn und Kritik zur Verf&#252;gung. 

Florian M&#246;bius</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss sagen, in vielen Punkten hast du durchaus Recht.<br />
Ich m&#246;chte mich um Missverst&#228;ndnisse zu vermeiden gleich jetzt als &#252;berzeugter Christ outen und muss nat&#252;rlich auch eine gewisse Kritik hier anbringen.</p>
<p>Das Problem &#8220;wo kommt Gott denn her&#8221; ist nat&#252;rlich eine rel. komplizierte philosophische Problematik, die zu er&#246;rtern kein Christ einfach unterlassen kann. Aber es ist nicht unbedingt die Frage die zu stellen ist. Die Frage ist vielmehr, ob die Erkl&#228;rung der Welt &#252;berhaupt ohne das Vorraussetzen unerkl&#228;rlicher Existenzen m&#246;glich ist. Die Antwort auf diese Frage muss aber Nein lauten. Es ist an diesem Punkt v&#246;llig gleich, ob ich Strings, die Singularit&#228;t oder Gott vorraussetze, dass wir existieren setzt prinziliell vorraus, dass wir aus etwas entstanden sind. Wo dieses etwas herkam ist die n&#228;chste Frage, die wir wohl nie erkl&#228;ren werden k&#246;nnen, zumindest nicht mit unserem menschlich begrenzten Vorstellungsverm&#246;gen.<br />
Den Kampf gegen die religi&#246;sen Vorstellungen und deren Fr&#252;chte von Seiten der fanatischen Verfechter des Atheismus (als solchen w&#252;rde ich Richard Dawkins bezeichnen) muss ich deshalb als unsinnig einsch&#228;tzen, da die Problematik, die den theistischen Vorstellungen zur Last gelegt wird auch vor der atheistischen Denkweise nicht Halt macht.<br />
Ich pers&#246;nlich betrachte den Atheismus als Religion, denn auch der Atheismus setzt vorraus, dass Mechanismen existieren, die &#252;ber den Gesetzen unserer Natur stehen, so zum Beispiel, dass die Energie entstehen konnte, trotz der Existenz des Energieerhaltungssatzes o.&#228;.<br />
Nat&#252;rlich ist mir bekannt, dass es dazu Hypothesen z.B. zur Erkl&#228;rung dieser Problematik gibt, doch k&#246;nnte man die nicht auch zu Gottes Existenz aufstellen? Wenn ich nun die Theorie vertrete (was durchaus der Fall ist), dass Gott ein zeitlos existierendes Individuum ist, dann ist die Herkunft Gottes in einen undefinierbaren Bereich gelangt, da es keinen &#8220;Zeitpunkt der Entstehung&#8221; mehr gibt.<br />
Zu dem Comment von JLT m&#246;chte ich noch anmerken, dass gewisse Handlungsvorgaben nicht unbedingt schlecht sind. Dass sie beim Atheismus fehlen ist einer der Hauptkritikpunkte, die ich an selbigem anbringe. F&#252;r einen atheistiscxh orientierten Menschen gibt es theoretisch keinen Grund auf Sklaverei bsp. zu verzichten. Es gibt keinen Grund einen schw&#228;cheren leben zu lassen, nein mehr noch, es w&#252;rde sogar die nat&#252;rliche Selektion f&#246;rdern, wenn er es t&#228;te. Absolute Werte existieren im Atheismus nicht mehr. Moralvorstellungen sind nicht definierbar, da das einzige was v&#246;llig logisch aus der atheistischen Vorstellung folgen w&#252;rde w&#228;re der Egoismus. Das eigene Wohl zu f&#246;rdern, oder viel mehr auch noch die eigene Art dominieren lassen.<br />
Und dies ist abgesehen davon auch keine Definition der Religion, dass sie Plichtvorstellungen h&#228;tte. Denn wenn du eine Religion danach definieren w&#246;lltest, dann m&#252;sstest du z.B. einige Naturv&#246;lker, die allein an die Existenz der Geister ihrer Vorfahren glauben aus den Religionen ausklammern. </p>
<p>So viel von meiner Seite, ich stehe dem Verfasser des Beitrags zumindest &#252;ber die angegebene Email-Adresse gerne bei Faregn und Kritik zur Verf&#252;gung. </p>
<p>Florian M&#246;bius</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: sapere aude &#187; Blog Archive &#187; Eine gottlose Veranstaltung</title>
		<link>http://www.curi0us.net/blog/2008/02/17/warum-atheismus-keine-religion-ist/comment-page-1/#comment-223</link>
		<dc:creator>sapere aude &#187; Blog Archive &#187; Eine gottlose Veranstaltung</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 15:11:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Antwort an einen Evangelikalen auf seine Letzterkl&#228;rungsanspr&#252;che   2. Warum Atheismus keine Religion ist. Ein gar wichtige Frage. Denn oft haben Gl&#228;ubige von ihrer Religion ein so negatives Bild, dass sie [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Antwort an einen Evangelikalen auf seine Letzterkl&#228;rungsanspr&#252;che   2. Warum Atheismus keine Religion ist. Ein gar wichtige Frage. Denn oft haben Gl&#228;ubige von ihrer Religion ein so negatives Bild, dass sie [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Curi0us</title>
		<link>http://www.curi0us.net/blog/2008/02/17/warum-atheismus-keine-religion-ist/comment-page-1/#comment-131</link>
		<dc:creator>Curi0us</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 22:56:22 +0000</pubDate>
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		<description>Danke f&#252;rs Lob :-) 
Und stimmt.. Ist sicherlich ein Teil dessen, was ich mit &quot;selber denken&quot; meine (auch wenn ich da beim Schreiben nicht direkt dr&#252;ber nachgedacht habe...). 
Und wenn es im Atheismus &quot;Handlungsvorgaben&quot; g&#228;be, dann w&#228;ren diese eben mit Sachargumenten begr&#252;ndbar...keine Ahnung, konstruieren wir ein &quot;Du sollst keine gebrauchten Taschent&#252;cher essen&quot;, das mit der &#220;bertragung von Krankheiten begr&#252;ndet w&#252;rde und eben nicht mit &quot;Weil der Herr sonst b&#246;se ist&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;rs Lob <img src='http://www.curi0us.net/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Und stimmt.. Ist sicherlich ein Teil dessen, was ich mit &#8220;selber denken&#8221; meine (auch wenn ich da beim Schreiben nicht direkt dr&#252;ber nachgedacht habe&#8230;).<br />
Und wenn es im Atheismus &#8220;Handlungsvorgaben&#8221; g&#228;be, dann w&#228;ren diese eben mit Sachargumenten begr&#252;ndbar&#8230;keine Ahnung, konstruieren wir ein &#8220;Du sollst keine gebrauchten Taschent&#252;cher essen&#8221;, das mit der &#220;bertragung von Krankheiten begr&#252;ndet w&#252;rde und eben nicht mit &#8220;Weil der Herr sonst b&#246;se ist&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: JLT</title>
		<link>http://www.curi0us.net/blog/2008/02/17/warum-atheismus-keine-religion-ist/comment-page-1/#comment-129</link>
		<dc:creator>JLT</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 20:33:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.curi0us.net/blog/2008/02/17/warum-atheismus-keine-religion-ist/#comment-129</guid>
		<description>Vielen Dank f&#252;r&#039;s Mitmachen! Sch&#246;nes Post.

Was meiner Meinung nach Atheismus zus&#228;tzlich zu den von Dir genannten Punkten von Religionen abgrenzt, ist, dass aus Atheismus per se keine Handlungsvorgaben folgen. Jedwede Religion beinhaltet ein &quot;wenn Du dies glaubst, dann musst Du jenes tun und darfst dieses nicht&quot; und darunter i. d. R. auch Handlungsvorgaben, die keine rationale Begr&#252;ndung (mehr) haben, wie verschiedene Regeln der Nahrungszubereitung, rituelle Reinigung, Kleidungsvorschriften etc. 

MfG,
JLT</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank f&#252;r&#8217;s Mitmachen! Sch&#246;nes Post.</p>
<p>Was meiner Meinung nach Atheismus zus&#228;tzlich zu den von Dir genannten Punkten von Religionen abgrenzt, ist, dass aus Atheismus per se keine Handlungsvorgaben folgen. Jedwede Religion beinhaltet ein &#8220;wenn Du dies glaubst, dann musst Du jenes tun und darfst dieses nicht&#8221; und darunter i. d. R. auch Handlungsvorgaben, die keine rationale Begr&#252;ndung (mehr) haben, wie verschiedene Regeln der Nahrungszubereitung, rituelle Reinigung, Kleidungsvorschriften etc. </p>
<p>MfG,<br />
JLT</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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