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Fußballkommentare

3. Oktober 2007 · Abgelegt unter Kultur · Kommentieren 

Irgendwie braucht es scheinbar keine wirkliche Qualifikation mehr, um heutzutage ein Fußballspiel im Fernsehen kommentieren zu dürfen. Ich weiß gar nicht, ob das früher wirklich anders war, oder mir nur nicht so auffiel. Unabhängig davon geht einiges was uns die Herren am Mikro da erzählen gar nicht!

Beispiel: Ein Spieler versucht mit einem Pass seinen Mitspieler anzuspielen. Nun schießt er dabei allerdings den im Weg stehenden Gegner an, der dann natürlich den Ball bekommt. Was kommt vom Kommentator?

Zu durchsichtig!

Anderes Beispiel: Schuss auf das Tor, der Torhüter bekommt den Ball nicht zu fassen und kann nur abfausten, was dazu führt, dass der Schütze noch eine Chance bekommt, aber vorbei schießt. Was sagt der Kommentar?

Sicher gehalten

Jeder der sich ab und zu mal ein Spiel im Fernsehen anschaut wird so was kennen, und irgendwie kann ich absolut nicht nachvollziehen, wie es dazu kommt. So schwer ist das doch eigentlich nicht? Und wenn einem mal nichts einfällt kann man ja auch vielleicht mal ca. 2 Minuten einfach schweigen, oder? Wir sehen das Bild doch.

Und wieder wünsche ich mir auch bei nicht-Pay-TV einen „Stadionton“-Kanal.

Freizeitbeschäftigungen

2. Oktober 2007 · Abgelegt unter Allgemein, Kultur · Kommentieren 

Irgendwie erstaunlich, wie leicht manchmal Zeit rum geht, obwohl man nur blöde auf ein sich alle paar Minuten  aktualisierendes Bildchen starrt.

Und offenbar bin ich nicht der Einzige der seinen Spaß daran hat, zuzugucken, wie das neue St. Pauli-Stadion (bzw. die eine neue Kurve) langsam wächst & gedeiht.

Völlig sinnlos eigentlich, aber es ist seit Tagen enorm interessant zu sehen, wie das langsam voran geht, und man freut sich doch irgendwie über jeden “blöden Betonträger” der durchs Bild gehievt wird.

Spannend!

Stöpsel im Ohr

1. Oktober 2007 · Abgelegt unter Kultur, Philosophisches · Kommentieren 

Früher war das schon irgendwie anders, oder?

Wenn ich heute an der Bushaltestelle stehe und auf den Bus zur Arbeit warte, stehen da mehrere Jugendliche. Jeder hat Stöpsel im Ohr, aber alle unterhalten sich.
Ich kann mich ja noch daran erinnern, dass wir alle ganz stolz unseren ersten Walkman hatten. Und irgendwie war es dann schon so, dass immer mal einer oder zwei sich mit den Kopfhörern von dem Teil zurückzog. Aber irgendwie haben wir doch nie Musik auf den Ohren gehabt, wenn wir uns unterhielten.

Heute scheint das normal zu sein. Ich frag mich dann immer in welcher Lautstärke die Musik überhaupt noch läuft, weil dass man das Gegenüber sinnvoll versteht ist ja doch recht früh vorbei sonst. Neulich im Supermarkt habe ich dann sogar das Gegenteil gesehen. Mutter mit Stöpseln im Ohr und Tochter (ca. 13) versucht Mutter was zu erklären. Die hört natürlich nicht richtig zu. Immerhin weiß ich jetzt, woher die das heute haben. Bei solchen Eltern.

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